Italien: Gemeinde Agri­gento ist pleite, muss aber für „Immi­gran­ten­kinder“ blechen

Afrikanische Jugendliche in Italien / Foto: VoxNews

Die „Empfangs­ko­ope­ra­tiven“ für unbe­glei­tete auslän­di­sche Minder­jäh­rige verlangen 150.000 Euro an Unter­halts­zah­lungen. Ein solcher Minder­jäh­riger kostet Italien durch­schnitt­lich 200 Euro pro Tag.

Unbe­zahlte Rech­nungen lasten schwer auf der Gemeinde Agri­gento (Südita­lien). Das Gremium, das in den vergan­genen Jahren irgend­wann beschlossen hat, den geschul­deten Betrag nicht voll­ständig zu beglei­chen (da auch die Region den fälligen Anteil mit enormer Verzö­ge­rung gezahlt hat), sieht sich mitt­ler­weile mit Klagen und Scha­den­er­satz­an­sprü­chen konfron­tiert, die ein ohne­dies bereits prekäres Budget weiter drama­tisch schwä­chen.

Das letzte Verfahren liegt erst wenige Monate zurück. Das Gericht von Agri­gento hatte auf Klage einer der „Empfangs­ko­ope­ra­tiven“, die von der Gemeinde mit der Unter­stüt­zung unbe­glei­teter auslän­di­scher Minder­jäh­riger und einiger auf Anwei­sung des Jugend­ge­richts betreuter Personen beauf­tragt war, mit Beschluss vom 10. März 2020 die Gemeinde zur Zahlung von 183.450,94 zuzüg­lich Zinsen und 3.779 Euro Rechts­ver­fol­gungs­kosten verur­teilt.

Es handelt sich um Beträge, die der Palazzo dei Giganti (= Rathaus der Gemeinde Agri­gent) seit dem Jahr 2015 nicht bezahlt hat. Obwohl Rech­nungen über 323.528 Euro vorlagen, wurden an die private „Empfangs­ko­ope­ra­tive“ nur Zahlungen von 132.923 Euro geleistet. Trotz einer Beru­fung unterlag die Gemeinde zuletzt bei den Rechts­streit und musste jetzt sogar einen Antrag an das Gericht auf Raten­zah­lungen unter 50.000 Euro stellen, da die Gemeinde so gut wie pleite ist.

Wie auch immer: Italie­ni­sche Steu­er­zahler müssen Tausende von Euro berappen, um Kinder von Auslän­dern zu unter­stützen. All dies als Ergebnis von Gesetzen, die von den Links­par­teien beschlossen wurden und es privaten „Empfangs­ko­ope­ra­tiven“ ermög­li­chen, sich für die Betreuung von Minder­jäh­rigen oder mutmaß­li­chen Minder­jäh­rigen öffent­liche Gelder zuzu­schanzen.

Abschlie­ßende Frage: Welche italie­ni­sche Familie gibt monat­lich 3.000 € aus, um ein Kind zu ernähren?

 

Quelle: VoxNews

1 Kommentar

  1. Einfache Lage. Zahlungs­pflichtig ist, wer eine Ware oder Dienst­leis­tung bestellt (hat), also stets der Auftrag­geber.

    Zu klären ist darum:
    Wer hat die „Empfangs­ko­ope­ra­tiven“ beauf­tragt?
    Wurde das doku­men­tiert und falls ja, wie?
    Wer hat verant­wort­lich gezeichnet?

    Letz­terer hat die Rech­nung zu bezahlen.

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