Italien ist zum Zentrum der Anti­imp­fungs­pro­teste geworden

Das italienische Regierungsdekret sieht vor, dass ab dem 15. Oktober der Zugang zu Arbeitsplätzen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor an den Besitz eines Immunitätsausweises gebunden ist · Bildquelle: MTI/ANSA/Fabio Frustaci

Gestern fand ein landes­weiter Streik der Beschäf­tigten im öffent­li­chen Verkehr, im Bildungs- und Gesund­heits­wesen und im öffent­li­chen Sektor in Italien statt, während die Proteste in den großen italie­ni­schen Städten fort­ge­setzt wurden.

Von Dalma Janosi (Rom)

In den italie­ni­schen Groß­städten herrscht eine revo­lu­tio­näre Stim­mung. Die Impf­po­litik der italie­ni­schen Regie­rung unter Mario Draghi stößt in der Bevöl­ke­rung auf wach­senden Wider­stand, und die gewalt­tä­tigen Ausschrei­tungen vom Wochen­ende sorgen weiterhin für Unruhe. Die Proteste, die Ausdruck der sozialen Unzu­frie­den­heit und der unter­drückten Frus­tra­tionen sind, wurden gestern im ganzen Land fort­ge­setzt, wobei die Beschäf­tigten des öffent­li­chen Nahver­kehrs, des Bildungs- und Gesund­heits­we­sens und des öffent­li­chen Sektors zu einem ganz­tä­gigen Gene­ral­streik aufge­rufen haben. Unter dem Motto „Vereint gegen die Regie­rung“ gingen die Gewerk­schaften erneut auf die Straße:

Die Regie­rung macht die Arbeit­nehmer immer verletz­li­cher, versklavt sie an die globalen Konzerne und macht es ihnen durch das Green­card-System völlig unmög­lich zu arbeiten.

Matteo Salvini, Gene­ral­se­kretär der rechts­ge­rich­teten Lega, und Giorgia Meloni, Vorsit­zende der oppo­si­tio­nellen Partei „Fratelli d’Italia“, geben Innen­mi­nis­terin Luciana Lamor­gese die Schuld an der Situa­tion, die es den den Behörden bekannten Banden­an­füh­rern erlaubt hat, sich unter die fried­li­chen Demons­tranten zu mischen, anstatt ihre Strafen hinter Gittern zu verbüßen.

Die Mehr­heit der Menschen lehnt den Grünen Pass ab · Foto: MTI/ANSA/Fabio Frustaci

Der Marsch durch das histo­ri­sche Zentrum Roms am Wochen­ende erin­nerte an einen Gueril­la­krieg: Die Behörden sind der Ansicht, dass die radi­kale Gruppe Forza Nuova, die sich unter die fried­li­chen Demons­tranten mischt, die ihre demo­kra­ti­schen Rechte ausleben, für die schweren Unruhen verant­wort­lich gemacht werden kann, aber ihr ursprüng­li­ches Ziel war mehr als nur die Unter­wan­de­rung der Stadt. Ihre Pläne konzen­trierten sich darauf, das römi­sche Parla­ment zu stürmen und den Präsi­den­ten­pa­last einzunehmen.

Die Behörden befürchten, dass neofa­schis­ti­sche extre­mis­ti­sche Bewe­gungen die soziale Unzu­frie­den­heit ausnutzen, um einen wach­senden Konsens zu schaffen. Linke Poli­tiker fordern die Auflö­sung der radi­kalen Gruppe Forza Nuova.

Bei den Zusam­men­stößen am Wochen­ende wurden 38 Poli­zei­be­amte verletzt und später in Notauf­nahmen von Kran­ken­häu­sern einge­lie­fert. Die medi­zi­ni­sche Einrich­tung wurde daraufhin zum Schau­platz der Ausein­an­der­set­zungen. Eine Gruppe von dreißig Impf­geg­nern stürmte die Notauf­nahme des Kran­ken­hauses, beschimpfte das Personal und griff dann zu körper­li­cher Gewalt. Die Polizei nahm 600 Personen und 12 vorbe­strafte Ordnungs­störer fest.

Stun­den­lang wurden die Straßen rund um das Parla­ment und auf den wich­tigsten Plätzen der Haupt­stadt terro­ri­siert. Am frühen Abend stürmten Demons­tranten den Haupt­sitz der CGIL, der größten Gewerk­schaft Italiens, in Rom und verur­sachten erheb­liche Schäden am Gebäude.

Die italie­ni­schen Poli­tiker verur­teilten ausnahmslos die blinde Gewalt.
Minis­ter­prä­si­dent Mario Draghi hält trotz der landes­weiten Proteste an seiner strengen Impf­kam­pagne fest. Um weitere Unruhen zu vermeiden, hat der italie­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent beschlossen, die Geneh­mi­gung von Demons­tra­tionen zu verschärfen und die Sicher­heit zu erhöhen.

Einzig­artig in Europa. Im Juni wurde ein Impf­nach­weis für Beschäf­tigte des Gesund­heits­we­sens verbind­lich vorge­schrieben, im August dann auch für Beschäf­tigte im Bildungs­wesen. Ab dem 15. Oktober gilt das Gleiche für alle Berufs­gruppen: 23 Millionen Arbeit­nehmer im öffent­li­chen und privaten Sektor dürfen ihren Arbeits­platz, sei es in einer Fabrik oder in einem Büro, nur noch betreten, wenn sie mindes­tens eine Impfung haben, die Krank­heit durch­ge­macht haben oder negativ getestet wurden. Liegt keine Immu­ni­täts­be­schei­ni­gung vor, muss der Arbeit­geber den nicht geimpften Arbeit­nehmer in unbe­zahlten Urlaub schi­cken. Nach der neuesten Fassung der Verord­nung verliert ein nicht geimpfter Arbeit­nehmer also nicht seinen Arbeits­platz, sondern nur sein Gehalt. Länger­fristig verliert der nicht geimpfte Arbeit­nehmer natür­lich sein gesamtes Gehalt, und der Arbeit­geber hat das Recht, ihn an seinem Arbeits­platz zu ersetzen.

Quelle: Magyar Nemzet


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1 Kommentar

  1. Würden die Menschen in Europa endlich einmal nur ein bisserl Hirn einschalten und geschlossen 1- 2 Tage die Arbeit nieder­legen (nur Notbe­set­zung im Ggesund­heits- und Sozi­al­be­reich) wär es ganz einfach. Alles müsste geschlossen werden ‑Super­märkte Tank­stellen, Firmen etc. wie bei einem Bläckout. Der Unter­schied wäre: Alle sind darauf einge­stellt und vorbe­reitet! Also am 2/3/4. November geht keiner in Europa arbeiten, die Masse würde ganz schnell gewinnen. Dazu hebt jeder jeden über­flüs­sigen Euro vom Bank­konto, die Banken würden richtig ins Schwitzen kommen. Ein paar Tage wäre es für jeden auszu­halten, denn der Gewinn wäre enorm. Ein Traum – ich weis.

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