Italien: Lebens­mit­tel­spenden während Corona-Krise gehen zu 70 Prozent an Migranten

Ein Skandal wurde in der rund 51.000 Einwohner zählenden Stadt Porde­none in der Region Friaul-Julisch Vene­tien jüngst aufge­deckt, wie auch voxnews.info berichtet.

Den Recher­chen zu Folge werden dort 70 Prozent der Waren­aus­gaben an Bedürf­tige und Leid­tra­gende der Corona-Krise an Migranten vergeben. Wie aus dem Bericht von Voxnews hervor­geht, ist davon aus zu gehen, dass es sich dabei keines­wegs um einen Einzel­fall handelt.

Hilfs­an­fragen während Corona-Krise fast nur von Migranten

Der Groß­teil der gestellten Hilfs­an­fragen stamme dabei von Einwan­de­rern der „jüngsten Genera­tion“, bezie­hungs­weise Einwan­de­rern, die erst kürz­lich die italie­ni­sche Staats­bür­ger­schaft erhalten haben.

Auf der anderen Seite schre­cken auto­chthone Italiener eher davor oder zögern erst lange, bevor sie derar­tige Hilfe­an­fragen stellen. Meist aus Scham­ge­fühl oder Beschei­den­heit wird so lange wie möglich abge­wartet, bevor man sich an die Gemeinden mit der Bitte um Hilfe wendet oder an die Türen von Sozi­al­sta­tionen klopft. Selbst Fami­lien mit kleinen Kindern würden „die Zähne zusammen beißen“ in dieser schwie­rigen Situa­tion, meist eben auch aus Scham­ge­fühl, wie berichtet wird.

Zuschüsse der Regie­rung reichen nicht mehr aus

Porde­nones stell­ver­tre­tender Bürger­meister und Zustän­diger für Sozi­al­po­litik erklärt, dass momentan 480 Fami­lien Hilfe­leis­tungen erhalten. Er befürchtet jedoch in ein paar Tagen würde die Zahl von 600 erreicht sein und dann würden die Hilfs­gelder der Regie­rung aus Rom nicht mehr ausrei­chen, um allen Menschen Hilfe­leis­tungen anbieten zu können.

Es bleibt also nur die vage Hoff­nung, dass von Seiten Roms die Zuwei­sungen erhöht wird, es seien noch 20.000 Euro zur Verfü­gung, um Einkaufs­gut­scheine aus zu geben, so der stell­ver­tre­tende Bürgermeister.

Kein Geld mehr für Einheimische

Extremer Unmut wird auch dadurch hervor gerufen, dass Migranten bereits ihre Zuschüsse einge­for­dert und erhalten haben, während die Einhei­mi­schen nun auf Grund der beinahe aufge­brauchten Gelder aus Rom „durch die Finger schauen“. Arme Italiener können also bald nicht mehr ernährt werden.

Nun mehren sich Stimmen, die fordern, dass Zuwan­derer, die nicht mehr unter­stützt werden können, abge­schoben werden sollen. Vor allem vor dem Hinter­grund der Tatsache, dass weitere 600.000 Migranten in Italien „regu­la­ri­siert“, d.h. mit Aufent­halts­ge­neh­mi­gung versehen werden sollen, kocht im krisen­ge­beu­telten Land der Volkszorn.

1 Kommentar

  1. Offenbar reicht es inzwi­schen vielen Italiener-inne‑n, wie den isla­mi­schen Inva­soren alles hinten rein­ge­schoben wird.

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