Jarosław Kaczyński fordert „Repo­lo­ni­sie­rung“ der Medien

Jarosław Kaczyński · Foto: Silar / Wikimedia CC ASA 4.0
Jarosław Kaczyński · Foto: Silar / Wikimedia CC ASA 4.0

Der Vorsit­zende der polni­schen Regie­rungs­partei Recht und Gerech­tig­keit (Prawo i Spra­wi­ed­li­wość, PiS), Jarosław Kaczyński, sagte kürz­lich in einem Inter­view mit dem polni­schen Radio, dass die Warschauer Behörden beab­sich­tigen, die Medien „wieder in polni­sche Hände über­zu­führen“, das heißt, den Anteil von Medien unter auslän­di­schem finan­zi­ellem Einfluss zu verrin­gern. Man erwarte dagegen eine „inter­na­tio­nale Reak­tion“, die diesem Ziel ableh­nend gegen­über­steht.

Die Führer der PiS hatten im Rahmen der letzten Präsi­dent­schafts­kam­pagne insbe­son­dere die Rolle bestimmter unter deut­scher Kontrolle stehender Medien ange­pran­gert.

Jarosław Kaczyński erklärte in diesem Zusam­men­hang: „Es war ein zivi­li­sa­to­ri­scher Konflikt zwischen denen, die Polen für die in West­eu­ropa statt­fin­dende Revo­lu­tion öffnen wollen, um sie den Polen aufzu­zwingen, und denen, die sich der Tatsache bewusst waren, dass dies nichts zum Guten beitragen wird, sondern im Gegen­teil viel Schaden anrichten kann. Unsere Gegner wollten eine Situa­tion schaffen, die im Laufe der Zeit die Exis­tenz unseres Staates und auf lange Sicht sogar unserer Nation in Frage stellen könnte. Wenn jemand glaubt, Pole zu sein, muss er auf der Seite stehen, die die tradi­tio­nellen Werte hoch­hält.“

Quelle: Visegrád Post

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