Kamerun: Gesund­heits­mi­nister unter­stützt das von Erzbi­schof Kleda ent­wickelte natür­liche Covid-Heilmittel

Erzbischof Samuel Kleda · Foto: MPI

Von Nsango ya Bisu

Zwei pflanz­liche Behand­lungs­me­thoden für Covid wurden in Douala (Kamerun) von Erzbi­schof Samuel Kleda entwi­ckelt und nunmehr vom wissen­schaft­li­chen Ausschuss der Regie­rung geneh­migt. Diese natür­li­chen Behand­lungen werden sogar auf dem Export­markt ange­boten, nachdem sie seit dem Ausbruch des Coro­na­virus bis Januar 2021 an etwa 10.000 Menschen mit guten Ergeb­nissen verab­reicht wurden.

In einer am 17. März von Dr. Marius Macaire Biloa, dem natio­nalen Koor­di­nator der katho­li­schen Gesund­heits­ver­ei­ni­gung von Kamerun (OCASC), heraus­ge­ge­benen Erklä­rung heißt es, dass die Behand­lungen Elixir Covid und Adsak Covid jetzt für den auslän­di­schen Markt zu einem Preis von 20.000 CFA-Francs (etwa 30 Euro oder 36 US-Dollar) erhält­lich sind.

Die Medi­ka­mente werden in den diöze­sanen Zentren im ganzen Land für jeden, der sie benö­tigt, kostenlos zur Verfü­gung gestellt.

Sie werden derzeit den Pati­enten nach der Konsul­ta­tion und den Labor­tests zur Bestä­ti­gung der SARS-CoV-2-Posi­ti­vität ange­boten, haupt­säch­lich in einem Dutzend katho­li­scher Gesund­heits­zen­tren in Kame­runs größten Städten, Douala und Yaoundé, wo die meisten Coro­na­virus-Fälle aufge­treten sind.

Als im vergan­genen Früh­jahr die Ankün­di­gung einer Covid-Pandemie um die Welt ging, rich­teten sich alle Augen auf Afrika, und viele Epide­mio­logen gingen aufgrund der hohen Bevöl­ke­rungs­dichte auf dem afri­ka­ni­schen Konti­nent und der mangelnden Hygiene und medi­zi­ni­schen Versor­gung von einem Kata­stro­phen­sze­nario aus. In Wahr­heit ist Afrika, und insbe­son­dere die Länder südlich der Sahara, von diesem apoka­lyp­ti­schen Szenario weit­ge­hend verschont geblieben, mit nur wenigen regis­trierten Konta­mi­na­tionen und einer gerin­geren Todes­rate als in den Industrieländern.

Dies hat zwar nicht verhin­dert, dass in vielen afri­ka­ni­schen Ländern strenge Maßnahmen gegen das Koro­na­virus ergriffen wurden, aber die Afri­kaner sind nicht so weit gegangen, mögliche Behand­lungen zu verbieten. Und Afrika ist nun der Konti­nent, der am wenigsten unter der Pandemie gelitten hat.

Natür­lich hat Afrika eine viel jüngere Bevöl­ke­rung als andere Konti­nente und ist daher den schlimmsten Folgen der SARS-CoV-2-Anste­ckung, die vor allem ältere oder schwer­kranke Menschen tötet, weniger ausge­setzt. Aber auch die Anste­ckung selbst wurde auf einem viel nied­ri­geren Niveau gehalten. Viele afri­ka­ni­sche Länder haben sich entschieden, mit der Gefahr auf ihre eigene Art und Weise umzu­gehen. Sie versu­chen es unter anderem mit alten und bewährten Medi­ka­menten wie Hydro­xychlo­ro­quin und Pflanzen wie Artemisia, die auf der Insel Mada­gaskar geför­dert werden (369 Todes­fälle seit Ausbruch von Covid bei einer Gesamt­be­völ­ke­rung von 26,26 Millionen).

Erzbi­schof Kleda aus Douala, der wirt­schaft­li­chen Haupt­stadt Kame­runs, ist seit langem für seine Leiden­schaft für Natur­heil­kunde und Heil­pflanzen bekannt. Als Rektor des Kleinen Semi­nars St. Paul de Guider im Norden Kame­runs begann er vor 30 Jahren, nach natür­li­chen Heil­mit­teln zu suchen, weil „normale“ Medi­ka­mente zur Behand­lung von Kindern nicht verfügbar waren.

Der Erzbi­schof möchte nicht, dass der Gebrauch von Substanzen, die von der tradi­tio­nellen Medizin inspi­riert sind, mit Hexerei und Magie verwech­selt wird. „Wir behan­deln mit Pflanzen und auf die Fürsprache der Jung­frau Maria“, sagte er. Seit 2009 eröff­nete er einen Kräu­ter­laden, in dem er in seiner Frei­zeit das Publikum empfängt und berät.

Als das Coro­na­virus nach Kamerun kam, begann Erzbi­schof Kleda mit der Erfor­schung einer mögli­chen Kombi­na­tion von Pflanzen, die als Heil­mittel einge­setzt werden könnten.

„Ich kannte bereits die Pflanzen, die für die Symptome des Coro­na­virus verwendet werden. Ich habe einfach alle Rezepte zusam­men­ge­stellt, die ich zur Verfü­gung hatte“, sagte er im April 2020. Damals gab er an, dass er bereits mehrere hundert Personen behan­delt hatte. „Es hat keinen einzigen Todes­fall gegeben. Alle, die das Medi­ka­ment einnahmen, wurden geheilt“, hatte er gesagt.

Bischof Kleda erzählte den Menschen auch, dass der Verzehr von Zwie­beln und Knob­lauch das Immun­system schnell stärken würde.

Ende April 2020 erklärte Bischof Kleda öffent­lich, ein natür­li­ches Mittel gefunden zu haben, das die Symptome der Coro­na­virus-bedingten Erkran­kung lindern könnte.

Sofort wurden Kliniken einge­richtet und von der Erzdiö­zese Douala betrieben, die Tausende von Menschen anzogen, die kostenlos behan­delt wurden, während der Erzbi­schof lokale private Mittel erhielt, um seine Forschung fort­zu­setzen. Am 7. Mai 2020 wurden viele Beschrän­kungen aufge­hoben, Bars, die früher schließen mussten, wurden abends wieder geöffnet, und Weltuntergangs-„Experten“ erklärten, dass die Konta­mi­na­tionen in die Höhe schnellen würden. Dies ist nicht geschehen. Bei einer Bevöl­ke­rung von 25 Millionen Menschen gab es in Kamerun bisher nur 601 Todes­fälle, die auf das Coro­na­virus zurück­zu­führen sind.

Ein Mitglied der poli­ti­schen Oppo­si­tion feierte die Erfin­dung von Bischof Kleda und sagte, die Heilung „sollte eine Quelle natio­nalen Stolzes sein.“ Der ehema­lige Vorsit­zende der kame­ru­ni­schen Anwalts­ver­ei­ni­gung, Yondo Black, und eine Reihe von Geschäfts­leuten haben Geld gesam­melt, um medi­zi­ni­sche Geräte und Produk­ti­ons­ein­heiten für die neue Behand­lung des Erzbi­schofs zu kaufen. Auch der Besitzer eines großen Medi­en­kon­zerns im Lande unter­stützte Erzbi­schof Kleda. Sogar Kame­runs Gesund­heits­mi­nister, Dr. Mala­chie Manaouda, schal­tete sich Ende April 2020 ein, um Bischof Kledas Natur­heil­mittel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am 19. Mai 2020 ermu­tigte Kame­runs Präsi­dent selbst „alle Anstren­gungen, eine lokale Behand­lung für COVID-19 zu entwickeln.“

Im Juni wurde der Erzbi­schof von Premier­mi­nister Joseph Dion Ngute einge­laden, sich dem offi­zi­ellen Gremium von Gesund­heits­ex­perten für eine Anhö­rung durch das kame­ru­ni­sche Parla­ment anzu­schließen. Ngute selbst hatte sich bereits mit Erzbi­schof Kleda getroffen.

Damals forderte der Spre­cher der Natio­nal­ver­samm­lung, Cavaye Yeguié Djibril, unter Beru­fung auf das „natio­nale Inter­esse“, Vorur­teile und Spal­tungen über tradi­tio­nelle Medizin beiseite zu schieben. Bischof Kleda fügte hinzu, dass Kräu­ter­me­dizin an Univer­si­täten studiert werden sollte, damit Ärzte und Tech­niker sie richtig anwenden können.

Dr. Manaouda, der Gesund­heits­mi­nister, unter­stützt das Natur­heil­mittel des Erzbi­schofs nun von ganzem Herzen. Er sagte, dass der Beitrag der tradi­tio­nellen Medizin die Zahl der Menschen, die an dem Coro­na­virus leiden, redu­ziert und dazu beigetragen hat, den Prozent­satz der Opfer einer schweren Form der Krank­heit zu senken. Die kame­ru­ni­sche Nach­rich­ten­agentur bemerkte letzten Mitt­woch, dass „von nun an niemand mehr die Vorteile des Anti-COVID-Proto­kolls igno­rieren kann, das vom Metro­po­litan-Erzbi­schof von Douala, Mgr Samuel Kleda, einge­führt wurde und sich bewährt hat“.

Didier Raoult, der charis­ma­ti­sche Spezia­list für Infek­ti­ons­krank­heiten aus Marseille, der von Anfang an für den Einsatz von Hydro­xychlo­ro­quin warb, bevor er die Zugabe von Zithromax und Zink empfahl, hat wieder­holt die prag­ma­ti­sche Heran­ge­hens­weise der Afri­kaner an die Epidemie gelobt und darauf hinge­wiesen, dass die Afri­kaner nicht nur bereit sind, billige Medi­ka­mente auf neue Weise einzu­setzen. – etwas, das den Inter­essen der Phar­ma­in­dus­trie, die von neuen Patenten lebt, direkt zuwi­der­läuft – aber auch, dass sie mit gut ausge­bil­deten Spezia­listen und erst­klas­sigen Kran­ken­häu­sern der Wissen­schaft über das Coro­na­virus voraus sind.

Und im Gegen­satz zu vielen entwi­ckelten Ländern behan­deln afri­ka­ni­sche Länder ihre Coro­na­virus-Pati­enten tatsächlich.

Bis zum 23. März wurden laut Statistik des African Centre for Disease Control and Preven­tion insge­samt 4.123.632 „Fälle“ von COVID-19 auf dem Konti­nent regis­triert, und 110.164 Menschen sind gestorben. Afrika hat eine Bevöl­ke­rung von 1,216 Milli­arden Menschen.

Quelle: MPI


3 Kommentare

  1. Viele Länder verwenden Medi­ka­mente ähnlich denen in Kamerun. Ob die wirken? Verglei­chen Sie die Zahlen. 

    Südafrika hält sich strikt an die Corona-Regeln der WHO, Medi­ka­mente werden von der Polizei beschlagnahmt.
    Südafrika: 60 Mio Einwohner, 53173 Coronatote.

    Folgende Länder verwenden Medi­ka­mente und haben eher wenige Corona-Einschränkungen:
    Mada­gaskar, 28 Mio Ew., 475 Tote,
    Kamerun, 29 Mio Ew., 919 Tote
    DR Kongo, 92 Mio Ew., 745 Tote
    Nigeria, 211 Mio Ew., 2058 Tote
    Uganda, 47 Mio Ew., 337 Tote
    (Stand: 10.4.2021)
    Der Anteil von COVID-19 an den Todes­ur­sa­chen liegt mit Behand­lung durch die Medi­ka­mente bei ca. 0,1%

    Mit WHO-Regeln, also Lock­down, Impfungen, keine Medi­ka­mente, sterben sehr viel mehr Menschen an Corona, so grob gesagt um die hundert Mal mehr.

    Mana­covid, Doubase C, Arti­covid (DR Kongo)
    Tambavy CVO / COVID-Orga­nics (Mada­gaskar)
    Covidol, NIMRCAF, Planet plaz­plaz, Bingwa, Covontaxer,
    Uzima, Bupiji, Lemogracy Essen­tial Oil und Dampf­in­ha­la­tionen mit Arznei­pflanzen (Tansania)
    Lianhua Qingwen-Kapseln (VR China)
    Iver­mectin + Doxy­cy­cline + Zink + Vitamin D3 (Indien)
    Ayur­ve­di­sche Mittel (Indien)

  2. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis das Heil­mittel von den Main­stream-Medien im Auftrag der Phar­ma­in­dus­trie zerpflückt wird. Diese ist nicht daran inter­es­siert Menschen zu heilen; an gesunden Menschen verdient man nichts.

  3. Es gibt noch ein paar vernünf­tige Menschen auf dieser Erde – ich wünsche, dass es immer mehr werden und die Unver­nünf­tigen (wieder) zur Vernunft zurück­finden und zwar schnellstens.

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