Kapitän vor Anklage, weil er Geret­tete seerechts­kon­form zurück nach Libyen gebracht hat

Die „Asso Ventotto“ deren Kapitän jetzt vor Gericht soll.

Bedurfte es noch eines letzten Beweises, dass die „Seenot­ret­tung“ in Zusam­men­ar­beit mit nord­afri­ka­ni­schen Schlep­per­banden einzig das Ziel hat, so viele Migranten wie möglich nach Europa zu schleusen, wurde dieser jetzt erbracht: Italien, was unter der Last der jetzt wieder täglich anlan­denden und „geret­teten“ Migranten vor unlös­baren Problemen, exor­bi­tanten Kosten, einer ausufernden Migran­ten­kri­mi­na­lität steht und einem Gesund­heits­not­stand steht, hat nicht besseres zu tun, als einen Kapitän vor Gericht zu zerren, der Migranten aus Seenot gerettet, jedoch nicht nach Italien gebracht hat. Sein Fehler: Der Retter brachte die Leute seerechts­kon­form nach Libyen zurück, er machte somit genau das, was Austra­lien erfolg­reich prak­ti­ziert, mit dem Resultat, dass dort niemand mehr ertrinkt.

Libyen nach „Befreiung“ für Migranten nicht mehr sicher genug 

In Italien soll jetzt erst­mals einem Kapitän der Prozess gemacht werden, weil er 2018 aus Seenot geret­tete „Flücht­linge“ zurück nach Libyen gebracht haben soll. Aus von der Nach­rich­ten­agentur AFP einge­se­henen Doku­menten der Staats­an­walt­schaft Neapel geht hervor, dass dem Kapitän sowie einem Vertreter des Schiffs­be­trei­bers Augusta Offshore Völker­rechts­ver­stöße vorge­worfen werden. Libyen gilt nämlich völker­recht­lich nicht als sicherer Hafen und das, obwohl doch 2011 dieses Land von der „inter­na­tio­nalen Werte­ge­mein­schaft“ doch vom bösen Gaddafi „befreit“ wurde. Auch unter dem Jubel der Grünen.

Linken-Poli­tiker als „Beob­achter“ auf  der „Open Arms“ wacht über „Rettungen“

Der Prozess gegen den Kapitän und den Reederei-Vertreter sei wichtig, um „die Wahr­heit hinter den allzu häufigen Vorfällen im zentralen Mittel­meer­raum heraus­zu­finden“, sagte der Linken-Poli­tiker Nicola Fratoi­anni, der sich zum Zeit­punkt der umstrit­tenen Rück­füh­rung selbst als Beob­achter an Bord des Rettungs­schiffs „Open Arms“ befand. Dessen Besat­zung habe die „Asso Ventotto“ davor gewarnt, dass die Rück­füh­rung der geflüch­teten Menschen nach Libyen „illegal“ sei, sagte er weiter, wie die wie die WELT berich­tete.

3 Kommentare

  1. Die von Merkel und den EU-Kommis­si­ons­ma­fiosi ins Amt gebrachte italie­ni­sche Regie­rung erfüllt ihren Auftrag.

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  2. Wer sich an Recht und Gesetz hält, bekommt es also mit der Justiz zu tun?
    Sind die Italiener inzwi­schen völlig durchgeknallt?
    Würde mich nicht wundern. Anderswo ist man ja auch schon völlig gaga.
    Finis Europa.
    Oder gibt es eine Alternative?

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  3. ich finde man sollte ne spen­den­ak­tion für den prozess des kapitän starten. endlich mal einer der es richtig macht!

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