Kirch­liche Hetze gegen Unge­impfte: Offener Brief mit Straf­an­zeige Wiener Kardinal Schön­born übergeben

Schreiben unseres Autors Dr. Harald Sitta an Kardinal Chris­toph Schönborn: 

Hoch­ver­ehrter Kardinal,
der Dompfarrer
(Pfarrer des Wiener Stephans­domes, Anmk. d. Redak­tion) Toni Faber hat öffent­lich und per Video doku­men­tiert (Youtube) gesagt, dass “er mit Unge­impften kein Mitleid habe.” Gemeint ist offenbar, Menschen die sich der soge­nannten “Coro­na­imp­fung” verwei­gern (sie können ja gegen Pocken, Masern, Kinder­laeh­mung, Tuber­ko­lose, FSME geimpft sein). In diesem Sinne wird in der Folge die Äuße­rung des Dompfar­rers vestanden.

Ich ersuche mir als Katholik und studierten Kirchen­rechtler (Studium der Rechts­wis­sen­schaften in Wien 1973 bis 1978) mitzu­teilen, wie diese Äuße­rung mit den Pflichten eines Kleri­kers gem CIC (Anm. der Redak­tion: CIC, latei­nisch für Kodex des kano­ni­schen Rechtes – Codex Iuris Cano­nici) über­ein­stimmt. Sie tut es in krasser Form nicht. Schon bei kurzer Betrach­tung der rele­vanten Bestim­mungen des CIC ergibt sich, dass eine schwere Verlet­zung kleri­kaler Pflichten vorliegt.

Der Dompfarrer übt ein Kirchenamt gemäß Canones 146 ff aus. Er ist Priester und somit Kleriker gem. CIC.

Aus den in der Folge zitierten Canones gehen folgende Kleri­ker­pflichten heraus, gegen die er mit dieser öffent­li­chen Äuße­rung verstossen hat.

Can. 275 — § 1. Da alle Kleriker zu einem einzigen Werk zusam­men­wirken, nämlich zum Aufbau des Leibes Christi, haben sie im Band der Brüder­lich­keit und des Gebetes unter­ein­ander eins zu sein und nach den Vorschriften des Parti­ku­lar­rechts die Zusam­men­ar­beit unter­ein­ander zu pflegen.

§ 2. Die Kleriker haben die Sendung anzu­er­kennen und zu fördern, welche die Laien, jeder zu seinem Teil, in Kirche und Welt ausüben.

Can. 276 — § 1. In ihrer Lebens­füh­rung sind die Kleriker in beson­derer Weise zum Streben nach Heilig­keit verpflichtet, da sie, durch den Empfang der Weihe in neuer Weise Gott geweiht, Verwalter der Geheim­nisse Gottes zum Dienst an seinem Volke sind.

§ 2. Damit sie diese Voll­kom­men­heit errei­chen können:

„Erstens haben sie vor allem die Pflichten ihres seel­sorg­li­chen Dienstes treu und uner­müd­lich zu erfüllen,”

Die pauschale Verwei­ge­rung des “Mitleids” gegen­über einer bestimmten Perso­nen­gruppe verstößt ganz allge­mein gegen das Vierte Gebot (siehe der von Ihnen verfasste Kate­chismus (Olden­burg Verlag, 1993,560ff) und ist ein Verstoß gegen die Kardi­nal­tu­genden der Klug­heit, Gerech­tig­keit und Mäßi­gung. (Kate­chismus, aaO,477f). Dass das Mitleid mit anderen Geschöpfen Gottes ein Wesen des Chris­ten­tums ist, muss nicht weiter ausge­führt und begründet werden.

Can. 287 — § 1. Die Kleriker haben die Bewah­rung von Frieden und Eintracht, die auf Gerech­tig­keit beruhen, unter den Menschen so weit als möglich immer zu fördern.

Auch gegen diesen Canon hat der Dompfarrer mit dieser Äuße­rung verstoßen.

Es ist einem Kleriker zuzu­muten, bei der Beur­tei­lung der Coro­nalage sich umfas­send und sach­lich und nüch­tern zu infor­mieren. Diese Infor­ma­tionen gibt es und können im Internet leicht recher­chiert werden. Ich verweise beson­ders auf die auf dem blog www.achgut.com von Gunter Frank und Jochen Ziegler seit März 2020 vero­ef­fent­lichten Artikel, nüch­tern und sach­lich verfasst, die wiederum auf einer Viel­zahl von Studien und Unter­su­chungen beruhen.

Es ist einem Kleriker zuzu­muten und auch seine Pflicht, Propa­ganda und Demagogie seitens poli­ti­scher Organe und der Massen­me­dien kritisch zu hinter­fragen und diesen zu widerstehen.

Das hat Dompfarrer Toni Faber nicht gemacht.

Im Wesen (siehe Thomas von Aquin “De ente et de essentia”) ist der Dompfarrer mit dieser seiner Äuße­rung öffent­lich vom katho­li­schen Glauben abgefallen.

Nach Canon 194 , Para­graph 1, Punkt 2 ist strafbar, „wer vom katho­li­schen Glauben oder der Gemein­schaft der Kirche öffent­lich abge­fallen ist.“

Kirchen­recht­lich ist es wenig erheb­lich ob die „Unge­impften“ katho­lisch oder akatho­lisch sind. Auszu­gehen ist, dass sicher­lich ein guter Teil dieser Gruppe katho­lisch getauft sind. Eine Verwei­ge­rung des Mitleids Getauften gegen­über ist beson­ders strafverschärfend.

Es liegt daher zumin­des­tens die Strafe der Suspen­sion gem Canon 1333 nahe, wenn nicht sogar der Exkom­mu­ni­ka­tion oder einer Sühnest­rafe gem Canon 1336,Punkt 2 (Amts­entzug).

Dieses Schreiben ist eine Straf­an­zeige gem. CIC und Antrag auf Einlei­tung eines Straf­ver­fah­rens nach Canon 1401, Punkt 2. Gerichtet an das Gericht I. Instanz der Erzdiö­zese Wien.

Ich verweise auf die Bestim­mung des „Can. 1417 — § 1. Aufgrund des Primates des Papstes steht es jedem Gläu­bigen frei, seine Streit- oder Straf­sache in jeder Gerichts­in­stanz und in jedem Prozeß­ab­schnitt dem Heiligen Stuhl zur Entschei­dung zu über­geben oder bei ihm einzubringen.“

Wenn mir nicht inner­halb von 14 Tagen schrift­lich an meine Mail­adresse mitge­teilt wird, dass ein Straf­pro­zess gegen den Dompfarrer einge­leitet wurde, werde ich dieses Recht ausüben.

Über das gesamte Verhalten der Kirchen­or­gane in Öste­reich darf ich ausfuehren:

Die Mass­nahmen der Regie­rung greifen tief in das reli­giöse Leben ein. Öste­reich und seine Bürger erleben eine mora­lisch enthemmte, tota­li­täre Coro­na­ty­rannei. Dass komplette Schlies­sungen gerade zu und vor hohen Kirchen­festen (Ostern, Weih­nachten) verhängt werden aber nicht mit dem Ramadan kolli­dieren fällt deut­lich auf.

Und die Kirche bzw die kirch­li­chen Organe? Schweigt seit fast zwei Jahren, schliesst die Kirchen­ge­bäude, sagt Sakra­ments­spenden ab und duckt sich.

Sie werden wissen, nach wem die Karls­kirche benannt wurde. Nach dem Heiligen Karl Borro­maeus; Erzbi­schof von Mailand und Fürst der Kirche (Kardi­nale sollten Fürsten sein, nicht nur dem Stamm­baum nach) Und was tat dieser im Mailand der ersten Hälfte des 17. Jahr­hun­derts? Als eine wirk­liche Epidemie ausbrach und die Zivil­ver­wal­tung unfähig war, orga­ni­sierte er die Bekämp­fung der Pest. Ärzt­lich, orga­ni­sa­to­risch, seel­sor­ge­risch. Er und seine Priester standen an vorderster Front und nahmen grosse Risken (einer WIRKLICHEN ) Epidemie auf sich, um die ihnen anver­traute Herde zu schützen.

Und wo stehen Sie mit Ihren Klerikern?

Ich hatte grossen Respekt vor Ihnen als Autor des Kate­chismus, der ein recht­gläu­biges Meis­ter­werk ist.

Als höherer Funk­tionär oder Führungs­kraft eines (abstrakt formu­liert) trans­na­tio­nalen Unter­neh­mens im Sinn­stif­tungs- und Meta­phy­sik­be­reich haben Sie und Ihre Amts­brüder in Öster­reich und Deutsch­land kläg­lich versagt. Ich appe­liere an Sie und alle anderen Organe und Kleriker sich an den grossen Kirchen­fürsten zu orien­tieren und endlich die Kardinal(!) Tugend der Tapfer­keit auszuüben.

Hoch­ach­tungs­voll

Dr. Harald Sitta


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52 Kommentare

    • Warum? – Weil sie es schon immer getan hat!.….. Kirche+Politik=Macht+Geld.….DIE Rech­nung ist doch wohl für jeder­mann verständlich!

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    • Kirche ist Politik, so eng verfilzt und verwoben, daß über allen Miße­taten in ihren Karrieren, ob Berei­che­rung, Korrup­tion, Kindes­miß­brauch u. ä., der Mantel des Schwei­gens gehüllt ist, natür­lich unter Abseg­nung der Kirchen­füh­rung, also durch Vertu­schung und Verset­zung, sowie mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Medien & Justiz, die nicht darüber berichten o. wirk­lich intensiv genug ermitteln.
      Die Aufar­bei­tung dessen wird eine unab­hän­gige Gerichts­bar­keit, Sach­ver­stän­dige & Histo­riker ganze Jahr­zehnte beschäf­tigen und das gesamte Außmaß zum Vorschein bringen.

  1. Ich habe dem Herrn Faber ein Mail geschrieben. Sinn­gemäß gleich nur nicht so profes­sio­nell und ausführ­lich . Viel­leicht sollte ich es an Kardinal Schön­born weiterleiten.
    Respekt kann ich für die „Kirche“ keinen mehr empfinden (Kanada, etc) besten­falls Tole­ranz für einige wenige Vereins­mit­glieder, die sich ihre Gelübde zu Herzen nehmen.

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  2. Hier läuft wieder jemand Grund­satz-Amok. Johann, bist du das, du alter Paul ? 😀

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    Ich würde es ja nicht schreiben, wenn die Dislikes nicht sofort nach der Frei­schal­tung kommen würden. Da liegt wohl einer auf der Lauer. 

    Johann, wenn du das bist: Lies doch lieber ein gutes Buch. Dann kannst du bei uns mitreden und muss nicht wie ein Pinscher unter den Tischen lauern und die Leutz in die Füße beißen 🙂

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  3. Dies wird Gott nicht mehr den mensch­li­chen Gerichten über­lassen. Das wird er selbst regeln – wenn es ihn denn gibt.

    Wenn es denn einen Gott gibt, so wird er diesen Pfarrer beim Zele­brieren des nächsten heiligen Sakra­mentes mit dem gött­liche Blitz nieder­stre­cken. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch ich als a‑religiöser Mensch bin immer offen für neue Erkennt­nisse. Warten wir also den nächsten Sonntag ab. Wenn der vorüber ist, wissen wir alle mehr. Dann hat das Jahr­tau­sende alte Rätsel­raten ein Ende.

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    • Gibts denn nur den Mono­the­ismus? Was, wenn der Pfaffe einen Gott hat, der ihn befeuert?

      Jaaa, ich weiß, bin wieder ein Ketzer. Ist mir egal

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  4. Für jeden Hass- und Hetze-Beitrag von Medien, Poli­ti­kern, Verbänden, Kirchen­ver­tre­tern!.… Einzel­per­sonen, die sich jeden Tag in immer schär­ferer Form äußern, muss es zeit­nahe Straf­an­zeigen wegen Volks­ver­het­zung, Lügen, Mani­pu­la­tionen und Falsch­aus­sagen geben. Bei den zwangs­be­zahlten ÖR muss die Heide wackeln! Wie Hr. Scha­bowski 1989 zur Öffnung der Grenze der DDR: „unver­züg­lich“. Schwierig für eine Einzel­person, die dabei wiederum unver­züg­lich das Ziel von synchron gesteu­erter medialer Hetze wäre. Wie in den USA muss es in solchen Fällen Spen­den­auf­rufe geben. Das müssen Vereine, Verbände und Parteien mit den entspre­chenden Fach­leuten und Juristen machen. Dass von Seiten der FPÖ und AfD, die als Parteien reich­lich fach­per­so­nelle und vorallem finan­zi­elle Mittel hätten, so wenig kommt, ist unver­ständ­lich. Die Hetze und Spal­tungs­ver­suche von seiten der Politik=Medien, als Auftrag­nehmer von Phar­ma­in­dus­trie und Banken, wird jeden Tag heftiger und noch tiefer unter der Gürtel­linie. Sprin­gers „WELT“ hat fast ausschließ­lich nur Artikel zur Impf­pflicht. Bei den anderen MSM lohnt das Aufrufen der Seiten nicht (mehr) – alles fast iden­tisch abge­schrieben. Kann weg. Die hören damit auch nicht auf, bis sie ihr Ziel der voll­stän­digen Unter­drü­ckung endgültig erreicht haben. Denn es steht für sie Alles auf dem Spiel: entweder sie kommen „Ganz Groß Raus“ oder „Ganz Groß Rein“ – in den Knast.

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  5. Ich wette 50 Euro, dass entweder
    a) keine Antwort
    oder
    b) eine Defailt-Antwort kommt, wo nur blablabla drin steht.

    Im Endef­fekt wird dem Pfaffen nicht nur nichts passieren, sondern er wird sich noch nicht mal mit der Sache befassen müssen. Denn er wird von seinem Dienst­herren gar nicht ange­spro­chen werden. Schade um die Zeit, die das Schreiben des Briefes gekostet hat. Gesetze haben wir im übrigen keine mehr. Gesetze wohl schon noch, aber die werden nicht mehr ange­wendet. Mögli­cher­weise wird der Brief­emp­fänger die §§ gar nicht mehr als solche erkennen oder schmun­zeln … falls der Brief von seinem Vorzimmer-Call­center über­haupt an ihn weiter­ge­reicht wird … (die Chance liegt bei unter 1%)

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    • Kirchen­kri­tiker gab´s schon immer – früher landeten sie am Schei­ter­haufen, heute im Papierkorb.…..Na ist doch schon ein Fortschritt.…..

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      • …aber nur so lange die Kritik sich nicht auf die neue Klima oder Virus-Kirche bezieht. Jetzt ist der Great Reset als das neue Evan­ge­lium heilig. Nur aus diesem Grunde darf man inzwi­schen unge­straft die alte Reli­gion kritisieren.
        Das Grund­übel ist nicht irgend ein alter Glaube, „das Glauben“ an sich ist das Problem. Die Erfah­rung zeigt leider, daß der Gläu­bige, wenn er es einmal geschafft hat, aus dem Eimer seiner Kirche zu klet­tern, es gar nicht erwarten kann, sofort in den nächsten Kübel zu springen. Viel­leicht ist der Mensch ganz einfach zu feige für das Leben.
        Auf dem Eimer­rand sitzt man nun mal im kalten Wind, dennoch ist die Über­sicht erhel­lend, und ich will sie nicht missen.

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        • Frage? Ist neben Ihnen auf dem Eimer­rand noch ein bißchen Platz frei? Ich würde mich gerne neben Sie setzen.…als ehema­liger Segler weiß ich, daß ein kühler Wind sehr ange­nehm sein kann.
          Gruß von der Kröte (m)

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          • Keine Sorge, auf dem Rand ist immer Platz – der war noch nie über­füllt. Einen weiteren Segler an Bord zu haben, ist auch kein Fehler, das weiß ich noch aus den Zeiten mit meiner alten „Koralle“ (falls diese Jollen­klasse noch ein Begriff sein sollte).
            Doch so wie die Frosch­lurche mit fort­schrei­tendem Alter immer land­ge­bun­dener werden, gehöre auch ich heute nicht mehr zu den aktiven Seglern. 😉
            Trotzdem ist die Freude am Kreuzen geblieben, und wenn es manchmal eine Halse sein muß, dann wird der Kopf eben mal kurz einge­zogen – man weiß ja noch, wie das geht.

      • @aculeus Am Eimer­rand pfeift der Wind. Je höher, desto einsamer wird man auch.

        „Das Glauben“ stelle ich nicht mehr in Frage. Wer Glück hat (oder Pech), erkennt, dass da was ist, was nicht hinge­hört bzw. was „wir Klugen“ nicht kennen, und daher mit Nicht­wissen bestreiten. Im Prinzip, aus der Theorie heraus, kann man auch davon ausgehen, dass da was sein muss, sonst würden nicht alle (oder viele) Menschen daran glauben. Wo soll denn Glaube/Aberglaube herkommen. Bevor sich sowas verbreitet, muss es ja erst­mals irgendwo aufge­treten sein und wenn ja, aus welchem Grund? Mit den Kirchen hat die Ursache jeden­falls nicht das geringste zu tun. Die haben sich erst später zuge­schaltet, um die Sahne von der Milch abzu­schöpfen sprich die Groschen der Menschen in die eigenen Taschen klin­geln zu lassen.

        Ich habe ein paar (wenige) Bekannte, die sehen diese Dinge, an die es sich zu glauben lohnt, wenn man „sattel­fest“ ist. Insbe­son­dere Tiere sind hier dem Menschen oft voraus, und das völlig ohne Glaube. Sie sehen das einfach, und haben oft ANGST davor. Da ist der Hund, der rangeht wie Plücher. Der andere nässt sich ein. Wieder anderen senken die übli­cher­weise aufrecht stehende Rute; ein Zeichen von Unsi­cher­heit. Ich habe schon viele dieser Dinge erlebt, und jedesmal in der Nähe von Menschen, die als „verrückt“ oder wenigs­tens „auffällig“ gelten. Da sind die Kannin­chen im Garten bei einem Bekannten. Wenn eine bestimmte Person durch das Gartentor kommt, laufen sie alle weg und verste­cken sich in ihrer Hütte. Und zwar so lang, wie die Person im Haus ist. Ich habe schon lange keine Zweifel an dem was ich hier schreibe und auch keine Angst, mich lächer­lich zu machen. Die sicht­baren (und damit vali­dier­baren) Momente sind viel zu zahl­reich, als dass es noch Zufall sein könnte. Ich selbst sehe das nicht. Ich sehe aber die Reak­tion insbe­son­dere von Tieren und das bestä­tigt das, was andere mir berichten. Der Feind des Zufalls ist die Repro­du­zier­bar­keit, und die ist hier gegeben, jeden­falls in den mir bekannten Fällen.

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        • „Je höher, desto einsamer wird man auch“
          …das hat auch seine Vorzüge, so lange die Qualität des „innere Kreises“ die schwin­dende Quan­tität kompen­siert. (Nietz­sches Werke und die ein paar anderer Kreativ-Denkender von einst sind da sehr hilfreich)

          …zum Thema Gott und Glauben hatte Ludwig Feuer­bach ganz gute Einfälle:
          „Homo Homini Deus est“
          zusammen mit seinen Gedanken zur „Projek­tion“ kann man da auf dem Weg in den kalten Wind ein gutes Stück weiterkommen.

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      • Ich habe nicht zu fragen gewagt, ob die Antwort auch veröf­fent­licht wird. Viel­leicht weil ich „weiß“, dass es keine Antwort geben wird (?) Ich habe selbst schon genug dieser Schreiben verfasst und weiß aus der Erfah­rung raus, was damit passiert: Nämlich gar nichts! Ich hatte mal den kompletten Ast der Beschwer­de­hier­ar­chie bis hoch zur OFD im Internet stehen, mit Namen und Email­adresse und dem Text der (unbe­ant­wor­teten) Email und da gings um ettli­ches mehr als „nur“ einen bösar­tigen Pfaffen. Letzt­end­lich hatte es zwar Wirkung, dass ich denen ihre Schande öffent­lich gestellt hatte (einer Rich­terin, der Gerichts­prä­si­dentin, hat’s die Karriere gekostet), aber was ich FÜR MICH errei­chen wollte, habe ich lange nicht erreicht. Das ist Zeit­ver­geu­dung oder, so wie damals bei mir, ein Wetz­stein, um seine Krallen zu schärfen.

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        • Bei dieser Klage geht es um Kano­ni­sches Recht. Das ist im kirch­li­chen Sinne schon eine ganz andere Haus­nummer als eine Klage nach säku­laren Regeln.
          Der Kläger beruft sich zudem auf Rechts­normen im engsten Sinn, also auf den aktu­ellen Codex Iuris Cano­nici (CIC) von 1983, auf das so genannte „kodi­fi­zierte Recht“. Das ist bei denen ein scharfes Schwert.

          • Ist das Topic denn schon in dem Status einer Klage? Meines beschei­denen Wissens muss das doch erst bean­tragt werden – und der Antrag­steller muss zudem berech­tigt sein. Ja, bestimmte Berufe haben eigene Gerichte, z.B. das Kammer­ver­fahren von Anwalts­kam­mern. Mit Kirchen­recht kenne ich mich gar nicht aus, doch da dürfte das auch nicht viel anders sein. Da eine Krähe der anderen bekannt­lich kein Auge aushackt, greifen die kolle­gialen Züch­ti­gungs­in­stru­mente erst bei „Nest­be­schmut­zung“ und ähnli­chen, „schwer­wie­genden“ Verfeh­lungen im Inneren des Berufs­stands. Die wollen halt unter sich bleiben und allzu­viel Aufsehen lockt externe Neugie­rige an: Unge­mach droht. Daher werden solche unbe­quemen Kollegen abge­sägt, bevor es zum Eklat kommen kann. In dem Fall des Kardi­nals gehe ich davon aus, dass es bei einer Beschwerde sehr stark darauf ankommt, ob dieser bereits im Faden­kreuz der Dienst­auf­sicht steht. Falls NEIN, passiert ihm absolut nichts.

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          • - Der Status der Klage ist noch nicht erreicht. Wie ich das sehe handelt es sich derzeit noch um eine Anzeige mit dem „Antrag auf Einlei­tung eines Straf­ver­fah­rens nach Canon 1401, Punkt 2.“
            Zit.: Can. 1401 — Kraft eigenen und ausschließ­li­chen Rechtes entscheidet die
            Kirche:
            [ … ]
            Punkt 2: über die Verlet­zung kirch­li­cher Gesetze sowie über alle sünd­haften Hand­lungen, soweit es
            dabei um Fest­stel­lung von Schuld und um Verhän­gung von Kirchen­strafen geht.

            - Mit dem Verweis „auf die Bestim­mung des „Can. 1417 — § 1.“ legt er seine Klage­be­rech­ti­gung dar.
            Wie weit der die Gerichts­bar­keit hier ausschließ­lich beim Heiligen Stuhl liegt, kann ich nicht beur­teilen, aber es handelt es sich immerhin um ein eigen­stän­diges Völkerrechtssubjekt.

            Der Verfasser Dr. jur. Harald Sitta ist studierter Kirchen­rechtler, und er ist kein Unbekannter.
            (u.a. Völker­recht, viel­leicht nicht in glei­cher Weise „kompe­tent“ wie eine A. Bockbär oder wie die sich nennt 😉 )
            Vor ein paar Jahren setzte er sich kritisch mit dem UN Migra­ti­ons­pakt ausein­ander; auch unter dem Aspekt der Proble­matik des Soft-Laws.

            Ich bin also ziem­lich über­zeugt, daß er recht genau weiß, was er da tut und wie er es anzu­gehen hat.

    • Um ein mögli­ches Miss­ver­ständnis zu beheben. Ich bin nicht gegen solche Schreiben, sondern finde es groß­artig, dass solche Briefe verfasst werden. Ich habe das selbst lange genug getan. Manchmal waren es die reinsten Vernich­tungs­feld­züge, ich habe nie nach­ge­geben und zig andere Stellen in Kopie gesetzt (per Einschreiben), wenn bei einer Stelle etwas bean­tragt wurde (teil­weise waren das sehr große Kaliber, wo die Leute suspen­diert oder sogar in Knast gehört hätten). Auf diese Weise waren sozu­sagen immer „Beob­achter“ im Spiel, von anderen Behörden oder sogar der Fach­auf­sicht. Das ist das einzige Schwert, das wirk­lich Biss hat, denn niemand von den Vögeln wusste, WER die Anzeige noch zu lesen bekam, und welche Augen dann ggf. auf einem selbst gerichtet sind. Zuweilen war das auch von Erfolg. Aber nur, weil die ANGST vor unlieb­samen „Über­ra­schungen“ des Dienst­wegs hatten. Es ist jedoch wie ein Hams­ter­räd­chen, in dem man frei­willig läuft: der Zeit­auf­wand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg und ich habe keine Böcke mehr darauf, mir wegen schrägen Vögeln den Tag zu versauen. Es gibt mitt­ler­weile einfach zu viele von denen.

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  6. Wenn dieses ARSCHLOCH nicht aus der Kirche entfernt wird trete ich aus. Mit einer solchen kirchen­steu­er­sam­melnden Bande will ich nichts zu tun haben.

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    • Da Sie offenbar immer noch in der Kirche sind, sind solche großen Töne vor allem eins: EIN PEINLICHER OFFENBARUNGSEID.

      Die Kirche hat in letzter Zeit doch weiß­gott genü­gend Gründe gelie­fert, damit ein gerecht und redlich denkender Mensch wie Sie aus dem Verein austritt. Woran hat es denn gelegen? Waren Sie auf einem langen Welt­raum­flug? (falls JA: wie war’s denn, berichten Sie mal…). Oder hat der passende Artikel im Blog bisher gefehlt, der Ihr Entschei­dungs­zen­trum trig­gert? Leute, die getrig­gert (mode­riert) werden müssen, haben wir schon viel zu viele. Deswegen ist das ganze Zinnober ja auch nur möglich. Mode­rier­be­dürf­tige Menschen gruseln mich!

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      • Von Ihrem Arro­ganz­an­fall mal ganz abge­sehen: Sie haben auch Ihr Sache, in
        denen Sie – durch was auch immer – geläu­tert wurden.
        Lieber später als nie!

        Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. In diesem Sinne.

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        • Solche Leute treten nie aus der Kirche aus. Das sind ewige Dreh­hälse. Die perma­nent gegen den Wirt hetzen und doch stets mit dabei sind, wenn es FREIBIER gibt. Hier verzichte ich gerne auf mein Recht, nicht „arro­gant“ sein zu dürfen. Doppel­moral ist kein Schön­heits­fehler, sondern zerstört die Gesell­schaft all jener, die noch an etwas glauben und für die das Leben einen mora­li­schen Wert hat.

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          • Aha, ein Gebil­deter. OK. Sie haben mich über­zeugt. Ich bleibe der Kirche treu, denn die Ausge­tre­tenen sind auch nicht besser.

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          • @Johannes Paul :
            LMAA

            Als „Gebil­deter“ habe ich mich noch nie bezeichnet. Jeden Tag gibt es neues zu entde­cken, ein Leben lang lernen. Um ihren Fall zu dechif­frieren, braucht es im übrigen keine Bildung.

    • Warum bist Du bei den vielen dieser Sorte nicht schon längst ausge­treten? – Fing‘ doch schon mit der Aufde­ckung der massen­haften Kinder­ver­ge­wöl­ti­gungen an – ich sage Kinder­ver­ge­wöl­ti­gung, weil Miss­brauch das verharm­lost. – Allein dieses sollte schon der Haupt­grund sein, sich von denen zu verab­schieden. – Gilt für die Ev. genauso.

      Wer eine Verbin­dung zu einem tatsäch­lich oder vermeint­lich gütigen höheren Wesen sucht/braucht, der kann diese auch im stillen Kämmer­lein suchen und finden – viel­leicht noch ehrli­cher und wahrhaftiger.

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      • ZWEI Likes 🙂 🙂 Einen für die Lesbar­keit. Lass es doch mal bitte so. Ich lese deine Kommis wirk­lich gerne, aber in letzter Zeit springe ich auch oft drüber 🙂

        ‚Die Bots, vor denen du dich schützen willst, gibt es lange nicht mehr. Heute nutzt man Daten­banken und das signi­fi­kante Token lautet „Ishtar“. Einal aufge­fallen – immer im Fokus. Gilt für „Abgrund­gü­tiger“ übri­gens auch, das kann man ja schon mit Google finden. Abhilfe würden Aller­welts­namen wie Ilse oder Fred schaffen, weils davon zu viele gibt, als dass der Google Bot hier noch sinn­voll tracken könnte. Also bleib vernünftig und schreibe lesbar (nur’n Tipp, keine Belehrung) 🙂

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    • Ihre Ausdrucks­weise läßt zu wünschen übrig! Gewisse Dinge denkt man sich oder kleidet sie in ange­mes­sene Worte. Also bitte ein bissl die Bremse anziehen!
      (P.S.: Ich bin beken­nender Atheist und nehme den „Herrn“ sicher nicht in Schutz – aber ein wenig Anstand sollte schon sein!)

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      • Danke – ich mußte auch erst mal schlucken.
        Viel­leicht war es aber nur ein über­emo­tio­na­li­sierter Ausrut­scher – hoffen wir mal das Beste.

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        • Ich schließ mich da an. Immer muss für solche Vergleiche das arme A*loch herhalten !!!

          Ein Mann kommt in eine Bar und brüllt: „Alle Anwälte sind Arschlöcher!“
          Sagt ein anderer zu ihm: „Belei­digen Sie mich nicht!“
          „Sind Sie ein Anwalt?“
          „Nein, ein Arschloch …“

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    • das habe ich noch als jügend­liche getan, schrift­lich mit bestätugung!
      warum? eine gechichte voll von blut­schuld, welt­macht-streben, gier, lügen, dogmen.
      das hat nicht im geringsten mit bibel-jesus-botschaft gemeinsam. einfach.

  7. Herz­li­chen Dank!
    Da des Kirchen­rechts unkundig, wohl aber prak­ti­zie­render katho­li­scher Christ habe ich den mir mögli­chen Weg gewählt und bin aus der Glau­bens­ge­mein­schaft ausge­treten. Meinen christ­lich-katho­li­schen Glauben können mir die vom Glauben abge­fal­lenen Kirchen­herren ohne­dies nicht nehmen, ihren Tanz ums Goldene Kalb finan­ziere ich aber nicht mehr.
    Daß die Auswüchse des Bobo-Pfar­rers auch kirchen­recht­liche Konse­quenzen haben könnte, wußte ich nicht. Wenn er und seines­glei­chen aus der Glau­bens­ge­mein­schaft wirk­lich entfernt werden, trete ich als getauft und gefirmt der Kirche meiner Welt­sicht gerne wieder bei. Bis dahin gilt Quaran­täne und Opferverweigerung.

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    • Als wenn der das einzige faule Ei in diesem Verein wäre. – Ich bin schon seit 21 Jahren aus der ev. Kirche ‚raus und fand dann erst wirk­lich zu unser aller einen Wahr­heit – der Quinta Essentia allen Seins.

      • Und was bist du jetzt, katholisch?

        Oder etwa Muslima ???
        Na ja, könnte klug sein. Die Schlei­er­eulen genießen in der C‑Zeit ja eine gewissen Schutz bei Kontrollen. Welcher Poli­zist wird es schon wagen, unter den Schleier einer heiligen sehen zu wollen. Im besten Fall wird der Ausweis gesichtet und wenn das Pass­foto mit der äußeren Erschei­nung über­ein­stimmt, ist alles ok. Also heute eine Muslima zu sein, ist nicht ganz dumm. Ich glaube, ich kaufe mir auch eine Burka.

  8. Pfaffen waren immer und sind es heute noch:
    NICHTSNUTZE, die auf Staats­kosten und von Spen­den­gel­dern der dummen Leute leben!

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    • Bis runter auf die Ebene der Pfaffen würde ich nicht gehen, jeden­falls nicht pauschal. Die meisten von denen sind Indok­tri­niert, das weiß ich selbst. Publi­city (grölende Furore) machen aktuell die, die den meisten Dreck am Stecken haben. Die, die geistig und emotional was zu bieten haben, verhalten sich hingegen still. Sie schämen sich besten­falls, wenn sie sich unbe­ob­achtet fühlen, das wars dann. Dem Grunde nach, was den jetzigen Zeit­geist betrifft, haben Sie aber recht. Indok­tri­nierte Pfaffen werden nicht nur nicht gebraucht, sie schaden sich durch ihre Taten auch noch selbst. Wären die Deppen Menschen nicht so zart­be­seitet und „vorsätz­lich vergess­lich“, wären die Hand­lungen der heutigen Kirche das Ende dieser schä­bigen Fischkopf-Organisation.

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  9. Der Hecht

    Ein Hecht, vom heiligen Anton
    bekehrt, beschloss, samt Frau und Sohn,
    am vege­ta­ri­schen Gedanken
    mora­lisch sich emporzuranken.

    Er aß seit jenem nur noch dies:
    Seegras, Seerose und Seegrieß.
    Doch Grieß, Gras, Rose floss, o Graus,
    entsetz­lich wieder hinten aus.

    Der ganze Teich ward angesteckt.
    Fünf­hun­dert Fische sind verreckt.
    Doch Sankt Anton, gerufen eilig,
    sprach nichts als „Heilig! heilig! heilig!!“

    Chris­tian Morgenstern

    “Noch immer, haben die die Welt zur Hölle gemacht, die Vorgaben, Sie zum Para­dies machen zu wollen“ Hölderlin

    „Je höher ein Mensch, desto mehr steht er unter dem Einfluß der Dämonen, und er muß nur immer aufpassen, daß sein leitender Wille nicht auf Abwege gerate“ Goethe

  10. Die Kirche hat sich schon immer den jewei­ligen Macht­ha­bern ange­bie­dert. Schließ­lich wird sie ja von der Regie­rung fürst­lich alimen­tiert (mit unserenSteuergeldern).….und dafür muß sie ja auch was leisten.
    P.S.: Hetzen konnten die Pfaffen schon immer gut !

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    • Es gibt auch andere Geist­liche die wirk­lich am Seelen­heil inter­es­siert sind und ernst­haft nur ihrem Glauben folgen. Diese erkennt man nicht selten daran daß sie von ihren eigenen welt­li­chen Vorge­setzten diskre­di­tiert und benach­tei­ligt werden.

      Die laut­starken regime­treuen Phari­säer der Neuzeit würde der Gottes­sohn heut­zu­tage hingegen eigen­kändig aus den Kirchen kehren.

      Inter­es­san­ter­weise ist es vor allem die west­liche christ­liche Kirche die der Coro­noia und anderem zeit­geis­tigen Irrsinn fröhnt, die Ortho­doxen denken da schon deut­lich anders.

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      • Ja natür­lich gibts gutar­tige Geist­li­chen. Daher habe ich ja auch lange gebraucht, um mit der Kirche als Ganzes zu brechen. Diese konstruk­tiven Pfaffen erfüllen ihre Aufgabe anständig und sind vielen älteren Menschen eine Stütze. Leider bleibt eine Räuber­bande auch dann noch eine Räuber­bande, wenn sich ein paar Gute in den Reihen befinden. Solange der Kopf noch nach Fisch stinkt (im Vatikan wört­lich zu nehmen), wird der ganze Apparat stinken!

        • Ich habe nicht allzu­lange gebraucht, um mit der Kirche zu brechen. Ich bin als 12-jähriger Minis­trant auf einen etwas zu „gutar­tigen“ Geist­li­chen geraten.
          Diese Begeg­nung hat mir bis heute eine schwere Phobie gegen Berüh­rungen jegli­cher Art einge­bracht. Also Vorsicht auch bei „gutar­tigen“ Pfaffen !

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