Konfe­renz „Familie als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“

Foto: István Mirkó

Demo­grafie für die Demokratie

Von Dávid Megyeri

Das Idol des west­li­chen Neomar­xismus, die Chaos­krea­tion der 68er, Jean-Paul Sartre, schrieb: So wie die Mensch­heit ohne Lite­ratur exis­tiert, exis­tiert die Welt ohne Menschen. Ein ominöser Spruch. Das größte Problem ist, dass die west­liche Linke und die ehema­ligen Mitte-Rechts-Parteien, die sich ihr ange­schlossen haben, zuneh­mend an diese Welt­un­ter­gangs­pro­phe­zeiung glauben. Wir erwähnen dies, weil der demo­gra­phi­sche Höhe­punkt das Gegen­teil des program­ma­ti­schen Pessi­mismus der libe­ralen Linken ist.

Im Moment läuft sie zwar unter den Deck­namen Gender-Philo­so­phie, LGBTQ-Gewalt, Flücht­lings­hilfe, grüne Politik, BLM, Menschen­rechts­schutz, aber der Punkt ist derselbe: die mensch­liche Ratio­na­lität, das gewalt­same Aufbre­chen des tradi­tio­nellen Rahmens des mensch­li­chen Lebens auf der Grund­lage von Fami­lien und Nationen. Das Endergebnis ist dasselbe: die Zerstö­rung der Mensch­heit, die Ausrot­tung des modernen Kulturmenschen.

Auch aus diesem Grund ist die Konfe­renz „Familie als Schlüssel zur Nach­hal­tig­keit“ ein Ablen­kungs­ma­növer für die libe­rale Linke, die in ihren eigenen Absur­di­täten ertrinkt. Und wenn sie so etwas hören wie das, was Viktor Orbán in seiner Rede gesagt hat, dass wir unsere demo­gra­phi­sche Zukunft nicht erleiden, sondern gestalten wollen, dann ist das für sie ein casus belli, eine Hölle des Rassismus und der Into­le­ranz. Wie kommt es also dazu, dass sich eine Nation nicht nur an fort­schritt­liche Szena­rien anpasst, sondern das Geschehen beein­flussen will?

Schließ­lich beruht das gesamte irra­tio­nale marxis­ti­sche Denken der extremen Linken, das auf den Kopf gestellt und als gemä­ßigt darge­stellt wird, auf der Idee, dass wir uns nur an die Prozesse anpassen und nicht gegen sie auflehnen müssen. Denn das ist die fort­schritt­liche Einstel­lung. Man könnte sogar sagen, dass es sich um ein Narren­pa­ra­doxon handelt – aber wir spre­chen hier von einem Tornado, und es ist beson­ders unan­nehmbar, dass sie die verzerrte Sicht­weise, die den freien Willen und das freie Handeln leugnet, zur Pflicht machen wollen.

Deshalb können wir sicher sein, dass die Kampagne gegen uns von der migra­tions- und geschlech­ter­lob­by­is­ti­schen Globa­li­sie­rungs­elite verstärkt werden wird, wenn der Minis­ter­prä­si­dent erklärt, dass unsere Fami­li­en­po­litik vor zehn Jahren auf fünf Säulen beruhte. Die Fami­li­en­po­litik muss sich an der Mutter orien­tieren, das ganze Land muss fami­li­en­freund­lich gestaltet werden, und die Fami­lien und Kinder müssen durch die Insti­tu­tion des Rechts geschützt werden. Der Minis­ter­prä­si­dent sagte, der stärkste Angriff auf unser Land sei der Satz im Grund­ge­setz „Der Vater ist ein Mann, die Mutter ist eine Frau“.

Die Worte von Viktor Orbán machten deut­lich, dass wir nur fordern, dass das tradi­tio­nelle Fami­li­en­mo­dell auch in der EU unter­stützt wird. Wir stehen nämlich für die Frei­heit, für den unab­hän­gigen Willen des Menschen, während das Konglo­merat, das sich Linke nennt, nach jahr­zehn­te­langen vergeb­li­chen Versu­chen, das Gleiche zu tun und sich gegen den Menschen zu wenden, an seinem eigenen Wahn­sinn zugrunde gegangen ist. Ist es nicht eine Entmensch­li­chung, wenn unge­bo­rene Kinder als kohlen­stoff­e­mit­tie­rende Indi­vi­duen behan­delt werden und ihr Recht auf Leben in Quoten abge­wogen wird? Und ist es nicht eine Degra­die­rung von Menschen, die von anderen Konti­nenten hierher gelockt wurden, nur als zukünf­tige Arbeiter, als Prole­ta­rier gesehen zu werden?

Aller­dings haben wir ihnen gegen­über einen enormen posi­tio­nellen Vorteil – wie auch Minis­ter­prä­si­dent Orbán ange­deutet hat -, denn wir wissen seit vierzig Jahren, dass in Ungarn das Virus „Woke“, also der Kommu­nismus, wohnt. Es ist kein Zufall, dass unsere fami­li­en­po­li­ti­schen Maßnahmen vom ehema­ligen US-Vize­prä­si­denten Mike Pence ausführ­lich gelobt wurden, ebenso wie andere auslän­di­sche Staats­chefs, die das unga­ri­sche Beispiel lobten. Das ist eine schlechte Nach­richt für die selbst­er­nannte Elite der Pseu­do­linken: Dieses Treffen ist mehr als eine Konfe­renz. Es wird eine echte Gemein­schaft für den Fort­schritt geschmiedet, um die Absur­di­täten der anti­ras­sis­ti­schen Ausgren­zung zu beseitigen.

Quelle: Magyar Nemzet


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