Lampe­dusa-Fähre nach Infek­tion an Bord gesperrt

Bildquelle: VoxNews

Es handelt sich um das Fähr­schiff, das regel­mäßig ille­gale Einwan­derer von Lampedua nach Sizi­lien bringt

Die Fähre „Sanso­vino“, die seit Monaten Boots­la­dungen ille­galer Einwan­derer zwischen Lampe­dusa und Porto Empe­docle beför­dert, musste gestern Abend vor Anker bleiben, weil erneut ein Besat­zungs­mit­glied positiv auf Covid-19 getestet wurde.

Der infi­zierte Mann wurde offenbar verlegt und in einer spezi­ellen Einrich­tung isoliert unter­ge­bracht. Die übrigen Besat­zungs­mit­glieder blieben in Quaran­täne auf dem Schiff, das von den Gesund­heits­be­hörden effektiv blockiert wurde.

Natür­lich gab es Beschwerden von Einwoh­nern und Touristen aus Agri­gento, die am Kai von Porto Empe­docle standen, um sich nach Linosa oder Lampe­dusa einzu­schiffen. Auch die Polizei griff ein, um eine Eska­la­tion der Unruhen zu verhindern.

Das Fähr­schiff „Sanso­vino“ wurde gestoppt und die für heute Vormittag geplante Über­füh­rung von weiteren 110 ille­galen Einwan­de­rern aus dem Hotspot Lampe­dusa abge­sagt. Nach den gest­rigen Trans­fers mit denselben Fähren und dem Quaran­tä­ne­schiff „Aurelia“ befanden sich noch 691 ille­gale Einwan­derer in der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung, obwohl die maxi­male Kapa­zität bei 250 liegt. Im Morgen­grauen trans­fe­rierte jedoch ein Patrouil­len­boot der Guardia di Finanza 50 „Schutz­su­chende“, die in Porto Empe­docle an Land gehen werden.

Quelle: VoxNews


1 Kommentar

  1. „Lampe­dusa-Fähre nach Infek­tion an Bord gesperrt“

    Kann man das mit den Schlauch­booten nicht auch machen?

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