László Toro­czkai: Wer hat das Coro­na­virus auf uns losge­lassen? (Video 4. Teil)

Der Autor dieses sensa­tio­nellen Videobei­trags, László Toro­czkai, ist ein bekannter unga­ri­scher poli­ti­scher Akti­vist und zudem, dank des Vertrauens seiner Mitbürger, Bürger­meister von Ásott­halom, einer unga­ri­schen Gemeinde, die direkt an der heutigen unga­risch-serbi­schen Grenze liegt. Er gilt als der „Vater des unga­ri­schen Grenz­zauns“, denn er hatte schon Anfang 2015 gefor­dert, an der Grenze zu Serbien zur Abwehr des Migra­ti­ons­drucks auf Ungarn einen Zaun zu errichten. Diesen Vorschlag griff die Regie­rung Orbán erst später, im Juni 2015 auf, als die ille­gale Immi­gra­tion bereits in vollem Umfang einge­setzt hatte.

Sehen Sie hier den 4. Teil des Videos:

Uns hat das Coro­na­virus erwischt! Und die Tests sind nicht viel wert

Tran­skript der deut­schen Unter­titel des Videos:

Herz­lich will­kommen!
Nachdem sie den Titel des Videos gelesen haben, haben einige meiner Feinde mögli­cher­weise bereits geglaubt, dass ich selber dran glauben musste.
Aber ich muss sie enttäu­schen, ich habe mich nicht mit dem Coro­na­virus infi­ziert, zumin­dest vorerst nicht,
doch einige meiner Kollegen und Freunde scheint es erwischt zu haben.
Aber wir können nicht einmal wissen, ob wir das Coro­na­virus tatsäch­lich erwischt haben, denn wir hatten dabei den Eindruck, dass es nur eine Erkäl­tung oder eine Grippe war.
Und es gibt viele Fälle, wo Menschen das das Coro­na­virus betref­fend völlig asym­pto­ma­tisch sind.
und da in Ungarn immer noch sehr wenige Menschen getestet werden, bleiben die Dunkel­zif­fern bestehen.
Wir suchen auch immer noch nach einer Antwort, was genau dieses Coro­na­virus ist, das hier zwischen uns auftaucht,
wie ein unsicht­barer Feind, der uns umgibt. Dabei wissen wir immer noch nicht, ob es durch Evolu­tion von den Schup­pen­tieren frei­ge­setzt wurde oder aus einem Labor entkommen ist.
Wir wissen immer noch nicht, wie viel Schaden das Coro­na­virus tatsäch­lich verur­sacht, aber heute könnten wir ihm ein wenig näher kommen.
weil ein Freund von mir, von dem nach­ge­wiesen wurde, dass ihn das Coro­na­virus erwischt hat, mit uns spre­chen wird
und er wird Ihnen erzählen, wie er sich fühlte, als er zum ersten Mal die Symptome des Coro­na­virus spürte.
Und während wir immer noch nicht alles über das Coro­na­virus wissen, haben wir auch nicht viel an der Hand, um uns dagegen zu vertei­digen.
Wir wissen, dass die Regie­rung im Namen der Präven­tion bereits erheb­liche Steu­er­ein­nahmen von den Provinz­ver­wal­tungen, insbe­son­dere von den kleinen länd­li­chen Gemeinden, abge­zogen hat.
Dennoch haben wir bis heute noch keine Masken oder medi­zi­ni­schen Hilfs­mittel erhalten, um unsere Bürger besser zu schützen,
Also hatten wir hier in Ásott­halom ange­fangen, selber Masken herzu­stellen, die wir bereits an alle Bewohner von Ásott­halom ausge­lie­fert haben.
Wir haben auch profes­sio­nelle Masken gekauft, aber nicht von der Regie­rung.
Wir mussten sie online bestellen und diese soge­nannten FFP2-Masken kamen, was für ein Zufall, aus China.
Damit konnten wir unsere lokalen Gesund­heits- und Sozi­al­ar­beiter mit ihnen versorgen.
Und wir sehen heute auch, dass China ein großes Geschäft gemacht hat, ein großes Geschäft mit den Masken, und jetzt werden Millionen dieser Masken in die ganze Welt verschickt.
haupt­säch­lich aus China, aber viele von ihnen kommen zum Beispiel auch aus Indien.
Schauen Sie sich dieses aus China stam­mende Film­ma­te­rial über die Bedin­gungen an, unter denen diese Masken herge­stellt werden.
Denken Sie also besser über Ihren Einkauf nach oder reinigen Sie diese Masken zumin­dest, bevor Sie sie verwenden.
Diese Aufnahmen wurden in Indien gemacht, wobei wir die Hygie­ne­be­din­gungen sehen können, unter denen Masken herge­stellt werden.
Und jetzt kommt der Teil, den ich Ihnen am Anfang verspro­chen habe.
Mein Freund Gonzalo lebt in Madrid. Er ist ein Spanier, ein alter Kamerad von mir, den das Coro­na­virus erwischt hat.
Das ist nicht so über­ra­schend, da Spanien mitt­ler­weile zum Epizen­trum in Europa geworden ist.
Er wird Ihnen von seiner Erfah­rung erzählen, wie ihm das genau passiert ist.
Hallo Gonzalo!
Hallo mein Bruder László, hallo an alle meine guten unga­ri­schen Freunde!
Ich bin Gonzalo Martin aus Madrid, ich lerne Unga­risch, aber ich spreche es nur sehr schlecht.
Ich denke, es ist besser, wenn ich Englisch spreche.
Ich werde versu­chen Ihnen zu erklären, wie es mit dem Coro­na­virus in Spanien steht.
Es ist eine Situa­tion, unter der ich selbst leide, seit ich mich mit dem Virus infi­ziert habe.
Alles begann zwischen dem 14. und 15. März. Ich war zu Hause, weil wir in Spanien unsere Wohnungen nicht verlassen dürfen.
Ich fühlte mich sehr schlecht und verstand sofort, dass es sich um das Coro­na­virus und nicht um ein herkömm­li­ches Virus handelte.
Ich bekam starke Schmerzen in den Muskeln, in der Brust, ich konnte nicht richtig atmen. Ich hatte Durch­fall, einen trockenen Husten, ich hustete die ganze Zeit.
Wie ich schon sagte, hatte ich vom ersten Tag an das Gefühl, es sei etwas anderes, es tat überall weh, wenn ich hustete.
Nachdem ich sechs Tage zu Hause krank war und leichtes Fieber (zwischen 37,5 und 38 Grad) hatte, verlor ich meinen Geschmack- und Geruchs­sinn und konnte nichts mehr essen.
Ich habe die ganze Woche über das Coro­na­virus-Call­center in Madrid kontak­tiert.
Sie boten mir aber keine Lösung an, sondern sagten mir, ich solle warten, dass man mich in 12 Stunden kontak­tieren würde, aber es kam kein Rückruf, denn die waren total über­lastet.
Also kontak­tierte ich meinen Haus­arzt, um ihn zu fragen, was ich tun könnte.
Er schlug vor, eine Rönt­gen­auf­nahme der Brust zu machen, um zu sehen, ob ich eine Lungen­ent­zün­dung habe, weil er den Coro­na­virus-Test hier nicht machen könne, sondern nur im Kran­ken­haus; er meinte aber, ich hättee den Virus wahr­schein­lich, weil ich alle Symptome aufwies.
Also wurde eine Rönt­gen­auf­nahme der Brust gemacht und man konnte an den Ergeb­nissen sehen, dass ich eine Lungen­ent­zün­dung hatte. Man sagte mir, ich solle sofort in die Notauf­nahme eines Spitals gehen.
Als ich ins Spital kam, musste ich 24 Stunden auf einem Stuhl sitzend warten, dann brachten sie mich in einen anderen Raum, in dem es eine Art Fauteuil gab, wo ich erneut 25 Stunden wartete.
Nach 49 Stunden kam ich in ein Zimmer mit Bett.
49 Stunden warten, wo Hunderte Menschen versam­melt waren, wobei kaum ein paar Toiletten zur Verfü­gung standen! Es war entsetz­lich, alle waren über­for­dert.
In diesem Raum, den ich mit zwei anderen Personen teilte, hatten alle drei Coro­na­virus und Lungen­ent­zün­dung.
Wir durften das Zimmer klarer­weise nicht verlassen, sondern mussten dort bleiben. Einige waren 22 Tage dort, und wir erhielten Sauer­stoff, weil wir nicht richtig atmen konnten.
Ich blieb neun Tage dort. Die Medi­ka­mente, die man mir gab, waren sehr stark. Es handelt sich um Pillen, die Menschen mit Krank­heiten wie AIDS verab­reicht werden.
Diese Medi­ka­mente können nur für 7–8 Tage verab­reicht werden, darüber hinaus ist dies nicht möglich, da man den größten Teil der Krank­heit während dieser Zeit über­standen haben soll.
Nach 8–9 Tagen entfernten sie den Sauer­stoff, weil ich wieder alleine atmen konnte.
Pati­enten, die wie ich am Wege der Besse­rung waren, wurden in ein Kurhotel geschickt, wo ich heute noch bin. Ich bin seit einer Woche hier, um meine Quaran­täne hier zu verbringen.
Es hieß, dass man zwei Wochen nach dem posi­tiven Test erneut getestet werde, um fest­zu­stellen, ob man noch das Virus habe. Ich warte daher auf einen neuen Test.
Das Problem ist, dass dieser Test von der spani­schen Regie­rung aus China gekauft wurde, dem glei­chen Land, von wo aus das Virus in die ganze Welt verbreitet wurde. Und man muss den Test dort kaufen, obwohl das absolut keinen Sinn macht.
Denn man hatte fest­ge­stellt, dass diese Tests nur zu 50% zuver­lässig sind. Die Ergeb­nisse dieser Tests sind nicht immer klar. Deshalb führen sie zwei Tests durch, um fest­zu­stellen, ob man noch krank ist oder nicht.
Doch der Arzt sagte, sie hätten nicht genug Tests, deshalb machen sie nur einen Test. Und wenn ich einmal geheilt bin, könnte ich nach Hause gehen.
Also machen sie einen Test mit diesem in China gekauften Test, bei dem sie sich der Zuver­läs­sig­keit des Ergeb­nisses nicht sicher sind, und sagen mir danach, dass ich nicht mehr krank sei und nach Hause gehen kann. Wer soll das glauben? Aber so ist es eben.
Die spani­sche Regie­rung wurde völlig über­rum­pelt; sie wusste nicht einmal, wie sie auf das Geschehen reagieren sollte.
Viele Leute wie ich haben gesagt, dass die Grenzen geschlossen werden sollten, aber die Regie­rung wollte das nicht.
Und genau das passiert, wenn sie die Grenzen nicht schließen: es können Menschen mit der Krank­heit ins Land kommen und über­rennen es völlig.
Und wir müssen jetzt zu Hause bleiben, sowohl Kranke als auch Gesunde; das macht über­haupt keinen Sinn, weil die wirt­schaft­liche Akti­vität voll­ständig zusam­men­ge­bro­chen und gestoppt ist.
Aber nicht nur mein spani­scher Freund, sondern auch ein Kollege von mir hätte das Coro­na­virus bekommen können,
nämlich Péter Szil­vási, der Krea­tiv­di­rektor der Bewe­gung Unsere Heimat, der jedes Mal, wenn wir diese Videos machten, auf der anderen Seite der Kamera stand,
aber er steht schon seit zwei Wochen nicht mehr hinter der Kamera – heute ersetzt ihn mein Freund Pisti -,
weil sich Péter Szil­vási in frei­wil­liger Quaran­täne erholt.
Das Coro­na­virus oder die Grippe hat unseren Freund Peti erwischt
und lassen Sie ihn darüber berichten, wie ein solches Verfahren in Ungarn abläuft, wenn jemand Symptome bemerkt, die dem Coro­na­virus ähneln.
Die Symptome begannen vor unge­fähr 2 Wochen.
Am ersten Tag hatte ich gerade Hals­schmerzen und am nächsten Tag fühlte ich Schmerzen in meiner Brust, in meiner Luft­röhre, dann in meiner linken Lunge und in meiner rechten Lunge.
Ich fing an zu husten, ich hatte Husten­an­fälle, ich konnte kaum atmen.
Ich habe dies der Haus­ärztin gemeldet, die mir sagte, dass ich, da ich kein Fieber bzw. nur leichtes Fieber habe.
sie mich nicht nach dem offi­zi­ellen Proto­koll auf Coro­na­virus testen lassen kann.
Sie wollte jedoch an eine Rönt­gen­auf­nahme der Brust machen lassen, um heraus­zu­finden, ob ich eine Lungen­ent­zün­dung hätte.
Zum Glück hatte ich keine Lungen­ent­zün­dung, aber die Symptome nahmen nicht ab, sondern wurden stärker.
Seitdem habe ich Fieber und ich habe auch Muskel­schmerzen.
Sie meldete dies dem Natio­nalen Dienst für öffent­liche Gesund­heit und medi­zi­ni­sche Beauf­tragte, der sich bereit erklärte, einen Kran­ken­wagen zu schi­cken, um den Test durch­zu­führen.
Am nächsten Nach­mittag kam ein Kran­ken­wagen, um den Test an mir durch­zu­führen.
Aber bevor der Sani­täter den Test durch­führte, befragte er mich gründ­lich über meine Symptome und sagte, dass der Fall aufgrund der Symptome für ihn ziem­lich klar sei.
Er hat den Test durch­ge­führt. Es war ein schneller Test, um anhand von Blut aus meinen Finger­spitzen fest­zu­stellen, ob ich mit dem Coro­na­virus infi­ziert war.
Aber ich habe mir diesen Test ange­sehen.
In der Presse wurde berichtet, dass selbst bei sympto­ma­ti­schen Pati­enten die Rate falscher nega­tiver Diagnosen bei etwa 70% liegt.
Dies bedeutet, dass die Coro­na­virus-Infek­tion nur bei 30% der Pati­enten erkannt wird.
Ich habe versucht, mehr über diesen Test zu erfahren und habe ihn auf der offi­zi­ellen Website des Rettungs­dienstes gefunden.
Von dort kam ich bis zum Händler, d. h. zum Distri­butor in Ungarn, der diesen Test impor­tiert und an das medi­zi­ni­sche Zentrum liefert.
Auf dieser Website heißt es, dass der Schnell­test Clun­gene COVID-19 als sero­lo­gi­scher Test einge­stuft ist
und inner­halb von 15 Minuten nur indi­ka­tive Infor­ma­tionen über die mögliche Infek­tion eines Probanden liefert.
Die Ergeb­nisse des Schnell­tests sind also nur indi­kativ, was bei weitem nicht an die soge­nannten PCR-Tests in den Labors heran­kommt,
die auf einer Probe aus der Nasen­schleim­haut basieren.
Ich habe also keine Ahnung, ob ich mit dem Coro­na­virus infi­ziert bin oder nicht.
Aber ich habe mit der Haus­ärztin gespro­chen und ihr die Ergeb­nisse meines Tests erzählt, worauf sie mir sagte, dass sie ange­sichts meiner Symptome -
wobei sie auch auf die erstaun­lich hohe Fehler­rate dieser Schnell­tests verwies – sie mich immer noch als Coro­na­virus-Pati­enten behan­delt und mir riet , in der Quaran­täne zu Hause zu bleiben.
So konnten wir aus Petis Bericht ersehen, dass es nicht so einfach ist, einen solchen Test in Ungarn durch­führen zu lassen.
Viele von uns hätten das Coro­na­virus haben können, ohne es zu wissen und dabei gedacht haben, wir hätten eine Erkäl­tung oder eine Grippe.
Wenn Sie meine Videos inter­es­sieren und wenn Sie weitere Infor­ma­tionen von mir erhalten wollen,
abon­nieren Sie bitte meinen YouTube-Kanal und folgen Sie mir auf Twitter.

Die früheren Videos finden Sie hier:

1. Teil:

László Toro­czkai: Wer hat das Coro­na­virus auf uns losge­lassen? (Video)

2. Teil:

László Toro­czkai: Wer hat das Coro­na­virus auf uns losge­lassen? (Video 2. Teil)

3. Teil:

László Toro­czkai: Wer hat das Coro­na­virus auf uns losge­lassen? (Video 3. Teil)

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here