Liège/Lüttich: Sie berauben Menschen, die Kata­stro­phen­op­fern helfen!

Die gestoh­lenen Werk­zeuge wurden in der unmit­tel­baren Umge­bung der Verdäch­tigen gefunden

Von Sarah Rasujew

Mohamed (35), Abdaziz (19), Trabelsi (27) und Ali (29) wurden vor dem Straf­ge­richt von Lüttich zu Haft­strafen von bis zu 21 Monaten verur­teilt, weil sie eine Reihe von Dieb­stählen begangen hatten, von denen einer beson­ders scho­ckie­rend ist. Zwei von ihnen stahlen Werk­zeuge von einem Mann, der sein Fahr­zeug geparkt hatte, um den Opfern der schreck­li­chen Über­schwem­mungen zu helfen, die die Region im vergan­genen Juli heim­suchten. Die Ange­klagten wurden auch wegen einer Reihe von Dieb­stählen ange­klagt, die sich sowohl gegen Einzel­per­sonen als auch gegen Geschäfte richteten.

Sie haben den Dieb­stahl zu ihrem tägli­chen Geschäft gemacht. Sie wurden wegen nicht weniger als acht Dieb­stählen und versuchten Dieb­stählen ange­klagt, die zwischen März und August begangen wurden. Die meisten Ange­klagten halten sich irre­gulär im belgi­schen Hoheits­ge­biet auf, mit Ausnahme von Mohamed, der hofft, von einer Regu­la­ri­sie­rung seiner Staats­an­ge­hö­rig­keit profi­tieren zu können, da er die Schritte einge­leitet hat, um Belgier zu werden. „Ich muss Insulin nehmen und habe kein Geld, um es zu bezahlen“, sagte der Ange­klagte bei seinem ersten Auftritt vor Gericht. „Ich habe auch gestohlen, um zu essen. Eine Aussage, die zu rela­ti­vieren ist, da die betref­fende Person meist Gegen­stände gestohlen hat, die bis zum Beweis des Gegen­teils nicht gegessen werden können…

Er stahl zwar ein Knäcke­brot, aber zusammen mit zehn Zigarren und zwei Flaschen Whisky! Die unan­ge­nehmste Tatsache, für die er sich verant­worten muss, wurde jedoch am 21. Juli letzten Jahres begangen. Er war mit einem gewissen Walid vor Ort, nicht weit von dem über­flu­teten Gebiet entfernt. Einmal wurden sie abge­fangen, als sie neben einer Akten­ta­sche standen, die Werk­zeuge enthielt, die aus dem Liefer­wagen eines der Retter gestohlen worden waren, der den Flut­op­fern half. Die Verdäch­tigen wurden fest­ge­nommen, als sie sich in der Nähe des Tatorts aufhielten. Die Polizei fand bei den beiden Männern die Fahr­zeug­schlüssel, einen Werk­zeug­kasten, eine Zigar­ren­kiste und eine Zigarre. Aber keiner der Ange­klagten wollte den Dieb­stahl zugeben. Doch Mohamed war ein Wieder­ho­lungs­täter. Er wurde zu einer einund­zwan­zig­mo­na­tigen Haft­strafe verur­teilt. Die anderen Ange­klagten erhielten insge­samt neun­zehn Monate Haft, die zur Bewäh­rung ausge­setzt wurde, soweit sie über die Dauer der Siche­rungs­ver­wah­rung (Unter­su­chungs­haft) hinausging.

Quelle: dhnet.be


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