Polen: Mora­wi­ecki über „LGBT-Ideo­logie“: Frei­heit so lange sie Gefühle anderer nicht verletzt

Mateusz Morawiecki über LGBT: Freiheit hält so lange an, so lange sie die Gefühle anderer nicht verletzt

Mateusz Mora­wi­ecki fuhr in die Woiwod­schaft Schle­sien. Während der Pres­se­kon­fe­renz sprach der Premier­mi­nister unter anderem: über „LGBT-Ideo­logie“, Respekt und Werte. – Polen ist ein freies Land, sehr demo­kra­tisch und sehr tole­rant – sagte er.

Während der Pres­se­kon­fe­renz am Dienstag in Schle­sien wurde Mateusz Mora­wi­ecki gefragt, ob er der Meinung sei, dass Polen gegen die „LGBT-Ideo­logie“ vertei­digt werden sollten, und bezog sich dabei auf die Worte des stell­ver­tre­tenden Marschalls Terlecki. – Polen ist ein freies Land, sehr demo­kra­tisch und sehr tole­rant – antwor­tete er.

Gleich­zeitig fügte der Premier­mi­nister hinzu, dass die Frei­heit in unserem Land seine Gedanken auszu­drü­cken soll und voll tole­riert wird, solange sie nicht die Gefühle anderer verletzt. – Dies sind verschie­dene Defi­ni­tionen von Frei­heit, aber meiner Meinung nach endet die Frei­heit dort, wo sie eine anderen Person verletzt bzw. schadet – betonte er.

Mora­wi­ecki über „LGBT-Ideo­logie“: „Bei uns wird es keine Zustim­mung geben, bestimmte Ideo­lo­gien zu fördern!“

Obwohl alle Ansichten und Unter­schiede unein­ge­schränkt respek­tiert werden, ist es auch erwäh­nens­wert, dass es bei uns keine Zustim­mung geben wird, bestimmte Ideo­lo­gien zu fördern, die darauf abzielen, die Welt zu verän­dern um uns ihre „kommu­nis­tisch-faschis­ti­sche Ideo­logie“ aufzu­zwängen – betonte er.

Mora­wi­ecki sagte, dass es in Polen klar und eindeutig defi­nierte Ansichten über Kultur und Tradi­tion gibt, die geschützt und respek­tiert werden müssen. – Unsere Tradi­tion ist der Grund­bau­stein des modernen Staates – fügte er hinzu.

Nach Angaben des Premier­mi­nis­ters ist Polen in eine Falle geraten, weil man uns vorwirft: „Wir moder­ni­sieren uns zu schnell, die polni­sche Wirt­schaft wächst zu schnell, die Löhne steigen zu schnell und zu hoch oder wir kümmern uns zu sehr um Tradi­tion, Kultur und Geschichte.“ – Unsere Regie­rung hat gezeigt, dass diese beiden Themen, diese beiden Dimen­sionen, eng mitein­ander verbunden sind – schloss Premier­mi­nister Morawiecki.

Łódź: Entlas­sung eines Bildungsaufsehers.

Grze­gorz Wier­z­chowski, der Bildungs­ku­rator in Łódź, wurde letzte Woche von seinem Posten entlassen. Eine stür­mi­sche Diskus­sion wurde durch seine Worte über LGBT im Fern­sehe­sender „Trwam“ ausge­löst, wo er in der Sendung sagte, „dass wir jetzt im Stadium des LGBT-Virus sind“.

Ryszard Terlecki: „LGBT-Ideo­logie“ entmensch­licht die Gesellschaft

Diese Aussage von Grze­gorz Wier­z­chowski kommen­tierte Ryszard Terlecki, der Vorsit­zenden des PiS-Clubs. Ich teile die Ansicht des Kura­tors, dass die „LGBT-Ideo­logie“ die Gesell­schaft entmensch­licht und es notwendig ist, Kinder dagegen zu schützen. Es ist offen­sicht­lich – sagte der stell­ver­tre­tende Spre­cher des Sejm und fügte hinzu, dass die „LGTB-Ideo­logie“ „eine nihi­lis­ti­sche Ideo­logie ist, die eine normal funk­tio­nie­rende Gesell­schaft zerstören soll“.

Terlecki betonte auch, dass Wier­z­chow­skis Aussage „die Vertei­di­gung der normal fried­lich lebenden Mehr­heit gegen Gruppen von Anar­chisten, Nihi­listen und mora­li­schen Revo­lu­tio­nären ist“.

Quelle: Luiza Pastuszka, wp.pl

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