Mathe­matik ist faschis­tisch, oder wie Twitter Konser­va­tive bestraft

Illustratives Foto · Quelle: Pixabay / Public Domain

Ein bemer­kens­werter Bericht aus Polen:

In den letzten Tagen entschied Twitter, den Account der konser­vativ-libe­ralen spani­schen Partei VOX für eine Woche zu sperren, weil diese einen harm­losen Tweet veröf­fent­licht hatte, der ledig­lich Poli­zei­quellen zitierte, aus denen hervor­ging, dass minder­jäh­rige Einwan­derer, die nur 0,2 Prozent der kata­la­ni­schen Bevöl­ke­rung ausma­chen, für 93 Prozent der bei der Polizei einge­reichten Anzeigen verant­wort­lich sind und dass die meisten von ihnen aus dem Magreb kommen.

Der Tweet trug den Hashtag #stop­is­la­miz­a­tion. Er enthielt keine Drohungen, keine Beschimp­fungen, nichts, was selbst ein über­eif­riger Zensor der poli­ti­schen Korrekt­heit als Hass­rede ansehen könnte. Die Daten stammen aus Poli­zei­sta­tis­tiken, und es ist schwer, darin eine unru­he­stif­tende oder frem­den­feind­liche Hand­lung zu sehen. Die zitierten Zahlen spie­geln einfach die trau­rige Wahr­heit über die krimi­nellen Tendenzen von jugend­li­chen Neuan­kömm­lingen aus dem Magreb wider, die unver­gleich­lich häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten als einhei­mi­sche Euro­päer. Doch die linken Zensoren scheinen dennoch an der Mathe­matik Anstoß zu nehmen, weil sie gnadenlos auf das Versagen des Multi­kul­tu­ra­lismus hinweist.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Veröf­fent­li­chung von trockenen Poli­zei­daten über Gewalt und Terror unter jungen Einwan­de­rern in Spanien zu einer Zensur in den sozialen Medien geführt hat. In einem Jahr der Pandemie, in dem die Spanier auf ihre Regionen und manchmal sogar auf die Stadt­viertel, in denen sie leben, beschränkt bleiben, erreicht eine noch nie dage­we­sene Rekord­zahl von Einwan­de­rern aus den Regionen des Magreb, einer Ecke Afrikas, die von keinem krie­ge­ri­schen Konflikt betroffen ist, unge­hin­dert die Küsten der Halb­insel. Allein zwischen dem 1. und 24. Januar sind mehr als 2.748 Migranten im wehr­pflich­tigen Alter illegal nach Spanien einge­reist. Ande­rer­seits ist seit langem bekannt, und das Leben liefert jeden Tag reich­lich Beweise dafür, dass linke Akti­visten und Poli­tiker auch dann noch unge­schoren davon­kommen, wenn sie offen zur Verfol­gung und Verprü­ge­lung poli­ti­scher Gegner aufrufen (oder Kirchen rituell in Brand setzen).

VOX-Euro­pa­ab­ge­ord­nete haben die Euro­päi­sche Kommis­sion bereits gefragt, wann sie endlich ange­mes­sene Maßnahmen und entschei­dende Schritte gegen die Zensur von Big Tech ergreifen wird, die ihre Akti­vi­täten in den sozialen Foren lähmt – und das bloß zwei Wochen vor den Parla­ments­wahlen in Kata­lo­nien. VOX ist Spaniens dritt­stärkste poli­ti­sche Kraft und die in den Umfragen am schnellsten wach­sende Partei, so dass die Sper­rung von Twitter tatsäch­lich einen unbe­quemen poli­ti­schen Rivalen ausschaltet.

Dies ist jedoch nicht das Ende der stän­digen Schwie­rig­keiten der Partei, die im von der Linken über­nom­menen Spanien die Dreis­tig­keit besitzt, Konser­va­tive, Katho­liken und klas­si­sche Libe­rale zu vertreten. Vor einigen Tagen warfen linke kata­la­ni­sche Sepa­ra­tis­ten­mi­lizen bei einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung in Kata­lo­nien einen Hagel von Steinen und anderen Gegen­ständen auf VOX-Poli­tiker in Gerona; dies geschah indi­rekt nach Auffor­de­rung durch den Twitter-Account einer der Abtei­lungen der linken kata­la­ni­schen Regie­rung. Hier hat Twitter aller­dings keine „Hass­rede“ gefunden, wohl auch deshalb, weil Twitter auch auf dem linken Auge ziem­lich blind zu sein scheint.

Die Ereig­nisse in Spanien sind eine Warnung an die Rechte in jedem euro­päi­schen Land. Die Linke will keine Debatte auf glei­cher Augen­höhe. Die Linke nutzt nicht die Kraft eines Argu­ments, sondern das Argu­ment der Stärke, wovon wir auch hier in Polen uns immer mehr über­zeugen können.

Quelle: DoRzeczy.pl (Autorin: Małgorzata Wołczyk)


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