Matteo Salvini: Jeder hat ein Recht auf Selbstverteidigung

Bildquelle: Twitter / Matteo Salvini

Drei Banden­mit­glieder haben versucht, ein Juwe­lier­ge­schäft in Italien zu über­fallen. Der Besitzer erschoss zwei der Angreifer, während der dritte Angreifer vom Tatort floh. Nach dem Über­fall star­tete Italiens rechte Partei Lega eine Kampagne für die Aner­ken­nung von Notwehr.

Das Juwe­lier­ge­schäft von Inhaber Mario Roggero wurde erst­mals 2015 ausge­raubt. Damals hatte er keine Möglich­keit, sich zu vertei­digen. Seine Frau und seine Tochter wurden geschlagen, gefes­selt und in der Toilette des Ladens einge­sperrt, während die Einbre­cher mit Waren im Wert von 300.000 Euro davonkamen.

Zum Zeit­punkt des zweiten Über­falls im Jahr 2021 war Roggero jedoch im Besitz eines Waffen­scheins. Er gab fünf Schüsse ab, verletzte zwei seiner Angreifer schwer und verscheuchte den dritten. Er rief einen Kran­ken­wagen, um die beiden auslän­di­schen Angreifer zu versorgen, die er ange­schossen hatte, doch die Ärzte konnten ihr Leben nicht retten. Um den dritten Räuber zu finden und fest­zu­nehmen, der vermut­lich mit dem Auto geflüchtet ist, haben die Behörden Kontroll­punkte eingerichtet.

Am Tag nach dem Über­fall schrieb Silvia Roggero, die Tochter des Juwe­liers, die folgende Nach­richt auf Social Media: „Danke für eure Soli­da­rität, danke an alle, die meinen Vater unter­stützen, der meine Mutter und meine Schwester tapfer gegen den Angriff vertei­digt hat. Danke für Ihre unzäh­ligen Nach­richten und Ihre Anwe­sen­heit. Jetzt brau­chen wir all die posi­tive Energie und Unterstützung.“

Über seinen Social-Media-Account drückte auch Matteo Salvini seine Soli­da­rität mit dem Juwe­lier aus und schrieb, dass Selbst­ver­tei­di­gung immer legitim sein müsse. Mit dem Hashtag #iosto­col­gioi­el­liere (Ich bin ein Juwe­lier) star­tete der Poli­tiker eine Kampagne zur Unter­stüt­zung der recht­mä­ßigen Selbstverteidigung.

„Wir waren gerade dabei, die tägli­chen Aufgaben des Stadt­rats zu erle­digen, als wir die Schüsse auf der Straße hörten“, sagte der Bürger­meister der Stadt nach dem Vorfall. „Ich bekam Angst und ging hinunter, um zu sehen, was passiert ist. Aller­dings bin ich immer noch verwirrt von der Situa­tion. Alles, was ich weiß, ist, dass es das zweite Mal ist, dass eine ehrliche Familie von diesen Schlä­gern ins Visier genommen wurde. Gleich­zeitig bin ich froh, dass die Familie des Laden­be­sit­zers keinen ähnli­chen gewalt­tä­tigen Angriff erlitten hat wie den vor ein paar Jahren.“

Linke Parteien und ihre Führer haben nicht auf den Angriff reagiert, aber in der Vergan­gen­heit waren sowohl die Demo­kra­ti­sche Partei als auch die Fünf-Sterne-Bewe­gung für eine Verschär­fung der Regeln für die Lizen­zie­rung von Schuss­waffen, mit dem Argu­ment, dass dies die Zahl der Verbre­chen und Miss­bräuche im Zusam­men­hang mit Waffen redu­zieren könnte.

Quelle: V4 Agency


2 Kommentare

  1. Richtig so. – Ohne diese Notwehr wären jetzt vermut­lich der Juwe­lier und seine Familie töt.

    Es muss aufhören, dass anstän­dige Menschen sich von solchen brutalen skru­pel­losen gewis­sen­losen Schwerst­ver­bre­chern wehrlos sich verletzen und sogar tüten lassen sollen, während den Schwerst­ver­bre­chern dann womög­lich noch Denk­mäler gesetzt und Entschä­di­gungen gezahlt werden sollen geschweige denn, dass sie über­haupt oder über­haupt nennens­wert bestraft werden.

    Offenbar haben in der Welt inzwi­schen nicht nur die Dümmen das Sagen, sondern auch noch die SchwerstverbrecherInnen.

    Anstän­dige Italie­ne­rInnen: wöhlt richtig wenn Ihr leben wollt und wenn wir alle leben wollen – wir sitzen alle in einem Boot.

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