Micro­soft-Chef warnt: „Das Leben wird wie Orwells 1984 werden“

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Der Micro­soft-Chef, der weiß, worum es geht, sagt uns eine dunkle Zukunft voraus, wenn man den bishe­rigen Weg weiter­geht und die Staaten keine Kontroll­ho­heit über die Entwick­lung und den Impe­rativ der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI = Arti­fi­cial Intel­li­gence, AI) in allen Berei­chen des tägli­chen Lebens ihrer Mitbürger erlangen.
 
Das Leben könnte inner­halb von drei Jahren wie George Orwells 1984 aussehen, wenn nicht Gesetze zum Schutz der Öffent­lich­keit vor künst­li­cher Intel­li­genz einge­führt werden, warnte Micro­soft-Chef Brad Smith.

Smith prognos­ti­ziert, dass die Art von kontrol­lierter Massen­über­wa­chungs­ge­sell­schaft, die Orwell in seinem dysto­pi­schen Roman von 1949 beschrieben hat, „bis 2024 Realität werden könnte“, wenn nichts gegen die Ausbrei­tung der Künst­li­chen Intel­li­genz unter­nommen wird.

Es wird für die Gesetz­geber schwierig sein, mit den rasanten Fort­schritten der Künst­li­chen Intel­li­genz und der Über­wa­chungs­tech­no­logie Schritt zu halten, erklärte er gegen­über BBC Panorama während einer Sonder­sen­dung, die Chinas wach­senden Einsatz von Künst­li­cher Intel­li­genz zur Über­wa­chung seiner Bürger untersuchte.

Der Micro­soft-Chef sagte:

„Wenn wir nicht die Gesetze verab­schieden, die die Öffent­lich­keit in der Zukunft schützen, werden wir dieser Tech­no­logie freien Lauf lassen.“

Während der Sonder­folge deckte Panorama „scho­ckie­rende und erschre­ckende“ Beweise auf, berichtet die Daily Mail, die zeigen, dass China Künst­liche Intel­li­genz einsetzt, um seine Bevöl­ke­rung zu über­wa­chen, einschließ­lich einer Tech­no­logie, die behauptet, in der Lage zu sein, „Emotionen zu erkennen“ und Schuld zu bestimmen.

Der Doku­men­tar­film basiert auf Beweisen, die von einem Compu­ter­in­ge­nieur gelie­fert wurden. Anonym, weil er um seine Sicher­heit fürchtet, erzählte er Panorama, dass er geholfen hat, das System in Poli­zei­sta­tionen in der Provinz Xinjiang zu instal­lieren, der Heimat von 12 Millionen haupt­säch­lich musli­mi­schen Uiguren.

Er erklärte:

„Wir haben die Kamera zur Emoti­ons­er­ken­nung drei Meter vom Motiv entfernt plat­ziert. Es ist ähnlich wie ein Lügen­de­tektor, aber es ist eine viel fort­schritt­li­chere Tech­no­logie. Sie dient dazu, die Vorur­teile der Behörden zu bestä­tigen, ohne dass es dafür glaub­wür­dige Beweise gibt. Die Compu­ter­aus­wer­tung zeigt, dass der Verdäch­tige gefähr­lich ist, also muss er viele Vergehen begangen haben, die er noch nicht gestanden hat.“

Konven­tio­nelle Künst­liche Intel­li­genz verwendet Eingaben, um einem Algo­rithmus etwas über ein bestimmtes Thema „beizu­bringen“, indem sie ihn mit riesigen Mengen an Infor­ma­tionen füttert. Dies kann auch für miss­lie­bige Zwecke verwendet werden, wie in China, wo versucht wird, die Schuld von Menschen zu bestimmen, die von der Polizei ange­halten werden.

China hofft, bis 2030 welt­weit führend in der Entwick­lung von Künst­li­cher Intel­li­genz zu sein und hat 2019 mehr KI-Patente als US-Insti­tu­tionen erhalten.

Für Brad Smith ist dies ein sicht­bares Beispiel dafür, dass Künst­liche Intel­li­genz die reale Welt näher an die Science-Fiction bringt. Eine Tech­no­logie im Vormasch, die sich des herr­schenden Coro­na­wahns bedient…

Quelle: MPI


7 Kommentare

  1. Noch was zu diesem Artikel:

    de.rt.com/international/118080-biodigitale-konvergenz-kanadische-regierung-untersucht/

    Van der Elst:

    „„Ich sende eine Gehirn­nach­richt, um die App zu öffnen, die meinen Insu­lin­spiegel steuert und dafür sorgt, dass meine Bauch­spei­chel­drüse optimal unter­stützt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, mich mit Nadeln zu spritzen, wie es meine Mutter als Kind getan hat. Jetzt ist es ein Mikroben-Trans­plantat, das sich auto­ma­tisch anpasst und über meine Werte berichtet.““

    Nur weil ihre Mutter sich wegen Diabetes Insulin spritzen musste, hat sie noch lange nicht das Recht, alle anderen Menschen zu Cyborgs zu machen. Und dieses Recht haben auch all diese anderen Gott­spie­le­rInnen nicht. Viel­leicht hätte ihre Mutter sich anders ernähren und mehr Sport treiben sollen – dann hätte sie das viel­leicht nicht gemusst. – Doch aus welchem Grund auch immer – was gehen mich deren privaten Moti­va­tionen an?! Was gehen sie die ganze Mensch­heit an?!

    Die gehören schnells­tens aus dem Verkehr gezogen und wer mit denen solche Geschäfte macht, der sollte sich mal gut über­legen, ob er oder sie in einer solchen Welt leben will und ob er oder sie eine solche Welt für seine/ihre evtl. vorhan­denen eigenen Kinder haben will.

    Die können mit ihren eigenen Körpern machen was sie wollen – aber nach der „Goldenen Regel“ haben sie andere Menschen schlichtweg in Ruhe zu lassen. Basta.

    • @Marek Wojcik

      Tja – da stellt sich die Frage, ob ihm inzwi­schen ein Licht oder ein ganzer Kron­leuchter aufge­gangen ist – jetzt wo auch offenbar Götes Frau an die Grenzen ethi­scher Vertret­bar­keit gestoßen sein könnte und ausge­stiegen ist. – Viel­leicht haben die beiden ja mal ein inten­sives vertrau­li­ches Gespräch geführt. – Viel­leicht haben sie erkannt, wohin die Chausse führen wird und dass auch sie nebst ihren tatsäch­lich oder evtl. vorhanden Kindern mit auf diesem Boot namens Erde sitzen und dieselbe Luft atmen und auch Gefahr laufen könnten, als Cyborgs zu enden oder dass es ihnen viel­leicht doch nicht so gut gefallen könnte, als Menschen unter emoti­ons­losen empa­thie­freien Cyborgs leben zu müssen und dass dann vermut­lich der Senf nicht mehr in die Tube zurück­zu­be­kommen ist.

      Wer weiß – aber sollten sie sich wirk­lich besonnen haben, sollten sie jetzt ihre Macht nutzen und sich mit vernünf­tigen mäch­tigen Menschen zusam­mentun, die diese ganze Entwick­lung kritisch sehen und verhin­dern wollen, um diesen Wahn­sinn zu beenden ein für allemal.

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  2. Nein, es wird schlimmer sein. Die Technik in 1984 ist Kinder­garten im Vergleich zu dem was jetzt schon existiert.

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    • Es würde schlimmer sein, sogar viel schlimmer. Orwell konnte sich das – in letzter Konse­quenz – noch gar nicht ausmalen!

      Noch folgt die „Herde“ ihren Schläch­tern, erhebt Sozio­pa­then zu Idolen…

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  3. Bravo. Dabei sollte man froh sein, wenn es in dieser Welt von kollek­tiver sozio­pa­thi­scher Tendenzen noch Leute gibt, die über­haupt noch so etwas wie Schuld oder Reue empfinden.

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