Migranten-Randale bei Cham­pions-League-Finale: Ordner und Stadi­on­an­ge­stellte als Komplizen

Als bisher einziges deutsch­spra­chiges Medium berich­tete UNSER MITTELEUROPA über die massiven Ausschrei­tungen und Gewal­t­über­griffe von Migranten rund um das Cham­pions-League-Finale in Paris von vergan­gener Woche. In Frank­reich schlägt das Skandal-Finale hohe Wellen, auch weil die Verant­wort­li­chen aus poli­tisch korrekten Gründen wieder einmal nicht benannt werden.
 

VON Marc Eynaud

Im Mittel­punkt des Skan­dals um den berühmten Abend des Cham­pions-League-Finales stehen die zahl­rei­chen Über­griffe und die Weige­rung der poli­ti­schen Klasse, Verant­wor­tung für ihr Handeln zu über­nehmen, und ein Element, das weit­ge­hend unbe­kannt ist: die Rolle der Ordner, der Stadi­on­an­ge­stellten, die für die Betreuung der Zuschauer zuständig sind.

Norma­ler­weise wird dieser Beruf betreut und erfor­dert eine Ausbil­dung. Theo­re­tisch sollte die Aufgabe von Personen mit einer Ausbil­dung zum Sicher­heits­be­auf­tragten über­nommen werden. Doch der explo­si­ons­ar­tige Anstieg der Anfor­de­rungen infolge der Terror­ge­fahr erfor­derte eine Aufsto­ckung des Perso­nals. Auf die Gefahr hin, an Qualität zu verlieren? „Ein Ordner wird sechs Stunden arbeiten, mit dem Mindest­lohn SMIC bezahlt, und abends nach Hause gehen, nachdem er manchmal den ganzen Tag in der Kälte gestanden hat und viel­leicht belei­digt wurde, wenn er in der Nähe der Ultras war, um 60 Euro zu bekommen. Habe ich für diese Summe Lust, das zu tun? Davon bin ich nicht über­zeugt“, sagte der Präsi­dent der Firma, die den Verein Metz mit Stadi­on­per­sonal versorgt, in Le Monde (6/12/2021). „Der ehema­lige Geheim­dienst­mit­ar­beiter Noam Anouar, der in Seine Saint Denis statio­niert war, wurde von Boule­vard Voltaire kontak­tiert. Noam Anouar kennt dieses Depar­te­ment wie seine Westen­ta­sche, vor allem das Stade de France. Er ist zusammen mit Willy Le Devin Autor des Buches La France doit savoir (Unter­titel: Ein Poli­zist, der mit der Über­wa­chung von Isla­misten beauf­tragt war, erzählt) und gehörte zu den ersten, die während des Atten­tats vom 13. November 2015 am Tatort eintrafen. Natür­lich war dieses Drama während des katak­lys­mi­schen Cham­pions-League-Finales in seinem Kopf. „Das ist eine Technik, die so alt ist wie die Welt. Wir rekru­tieren ein paar Jungs aus der Sied­lung nebenan und ein paar große Brüder, die ihre Freunde in Schach halten.“ Offen­sicht­lich nicht so effektiv wie das… Das kann auch nach hinten losgehen“, seufzt Anouar. Wenn die ange­wor­benen Personen zu Komplizen der Unru­he­stifter werden, kann das auf Sie zurück­fallen. Stellen Sie sich vor, ein Terro­rist würde von der Kompli­zen­schaft von Ordnern profi­tieren, die ihm den Zugang zum Stadion mit einer Waffe erleich­tern sollen…“, warnt er.

Unter­aus­ge­bil­detes und unter­be­zahltes Personal, das manchmal zu Komplizen des Abschaums wird. All das hat sich im Stade de France wieder­ge­funden. Eine unver­ständ­liche Wahl, wenn man bedenkt, welche poli­ti­schen und logis­ti­schen Heraus­for­de­rungen ein solches Treffen mit sich bringt. „Man sieht sehr gut, dass die Orga­ni­sa­tion in mehreren Aspekten mangel­haft war, insbe­son­dere aufgrund schlecht ausge­bil­deter und inkom­pe­tenter Ordner, die eine Woche vor dem Spiel über Face­book rekru­tiert wurden. Das war nicht einmal das Ligue-2-Niveau der Ordner“, so der Sport­jour­na­list Daniel Riolo in Le Figaro (30/5/2022).

Die Verkör­pe­rung dieses Deba­kels ist im Grunde genommen das Gesindel, das illegal nach Frank­reich gekommen ist und es geschafft hat, ohne Eintritts­karte ins Stadion zu gelangen. Es filmt sich selbst, indem es behauptet, Frank­reich verarscht zu haben, um am nächsten Tag bei Hanouna zu para­dieren. „Er sagte, er wolle Frank­reich n…eren, und das ist ihm gelungen“, schimpft Noam Anouar. Der Autor des Buches La France doit savoir (Frank­reich muss es wissen) schloss mit den Worten: „Er hat alle rein­ge­legt, wenn es nach mir ginge, wäre er schon im Flug­zeug“. Zu diesem Zeit­punkt und vom Stadion aus gesehen ist das inter­na­tio­nale Fiasko dieses Finales in der Tat multi­fak­to­riell. Es ist das Ergebnis alter Probleme.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BOULEVARD VOLTAIRE, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

 


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2 Kommentare

  1. Herr­liche Diskre­panz, das Hoch­glanz­format Cham­pions League auf der einen Seite und dann auf der anderen Seite MerkelsUND­Ma­crons Steinzeitmenschen 

    Normal musst das so kana­li­sieren, dass die direkt Zugang zu den Ehren­tri­bünen erhalten und dort dann wider­standslos wirken können…alles andere wäre Diskriminierung

    10

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