Nach „Sozialtourismus“-Vorwurf an Ukraine-„Flüchtlinge“: CDU-Chef Merz entschul­digt sich und übt Selbstkritik

Da hat sich der CDU-Vorsit­zender Fried­rich Merz wohl zu weit hinaus­ge­lehnt und offen­sicht­lich vergessen, dass der Korridor dessen, was zu sagen erlaubt ist, immer enger wird, in diesem frei­estem Deutsch­land, was es je gab. Speziell dann, wenn es um die Gebe­ne­dei­testen in diesem Land geht: um den sakro­sankten „Flücht­ling“. Der selbst nach Genfer Flücht­lings­kon­ven­tion nur dann als solcher einzu­stufen ist, wenn er
a) persön­lich verfolgt wird und
b) auch nur dann, wenn er im ersten sicheren Land gelandet ist. Und das ist eben nicht Deutsch­land, es sei denn, der „Schutz­su­chende“ reist per Flug­zeug ein.
 

Merz sprach in diesem Zusam­men­hang von „Sozi­al­tou­rismus“ und von Leuten aus der Ukraine, die sich „das System zunute machen“. Wie recht er hat, bestä­tigen zwei Tatsachen:

  • Die Ukraine ist groß genug und es gibt dort jede Menge Bereiche, wo der Krieg nicht statt­findet – z.B. im ganzen west­li­chen Teil des Landes, dass doppelt so groß wie Deutsch­land ist. Gibt es dort Opfer der Kriegs­hand­lungen? Nein! Warum hilft man dort nicht Personen, die in der Tat aus den Kriegs­ge­bieten im Osten geflohen sind?
  • Warum herrscht ein reger Pendel­ver­kehr zwischen der Wunsch­des­ti­na­tion Deutsch­land und der Ukraine? Und zwar in beide Rich­tungen! Auch in Öster­reich sind die Flex­busse Wien – Kiev komplett ausgebucht.

Die „Tat“:

Gege­über „Bild TV“ sagt Merz:

„Wir erleben mitt­ler­weile einen Sozi­al­tou­rismus dieser Flücht­linge – nach Deutsch­land, zurück in die Ukraine, nach Deutsch­land, zurück in die Ukraine.“ 

Eine größere Zahl würde sich „dieses System zunutze machen“. Der Oppo­si­ti­ons­führer wies darauf hin, dass seine Partei bereits im Früh­jahr auf dieses Problem hinge­wiesen hätte. Die Ampel-Koali­tion hätte sich jedoch „taub gestellt“.

Die Entschul­di­gung:

Nach massiver Kritik hat sich nun Merz für seine „Sozialtourismus“-Kritik-Aussage entschul­digt.  Und die in Dikta­turen gängige Praxis der Selbst­kritik ange­wendet. Auf Twitter erklärt er:

„Zu meinen Äuße­rungen von gestern über die Flücht­linge aus der Ukraine gibt es viel Kritik. Ich bedaure die Verwen­dung des Wortes ‚Sozi­al­tou­rismus‘. Das war eine unzu­tref­fende Beschrei­bung eines in Einzel­fällen zu beob­ach­tenden Problems. Mein Hinweis galt ausschließ­lich der mangelnden Regis­trie­rung der Flücht­linge. Mir lag und liegt es fern, die Flücht­linge aus der Ukraine, die mit einem harten Schicksal konfron­tiert sind, zu kriti­sieren. Wenn meine Wort­wahl als verlet­zend empfunden wird, dann bitte ich dafür in aller Form um Entschuldigung“.

Das Schäumen der Linken:

  • Die SPD-Bundes­tags­ab­ge­ord­nete Derya Türk-Nach­baur auf Twitter:
    „Geheu­chelte Soli­da­rität mit den Opfern eines Angriffs­kriegs enttarnt sich schnell mit unter­ir­di­scher Wort­wahl wie ‚Sozi­al­tou­rismus‘. Beschämend.“
  • Grünen-Chefin Ricarda Lang auf Twitter:
    Wie ist es „eigent­lich mit der viel beschwo­renen Soli­da­rität der Union mit der Ukraine zusam­men­passt“, dass Merz hier von „Sozi­al­tou­rismus“ spreche, fragt die Wuchtbrumme.

Recht die Heimat zu besuchen

Den Vogel schoß der der schei­dende und wieder­holt auffäl­lige ukrai­ni­sche Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, in einem an Merz gerich­teten Tweet ab:

„Woher kommt dieser Unsinn über angeb­li­chen ‚Sozi­al­tou­rismus‘ von ukrai­ni­schen Kriegs­flücht­lingen? Sie haben das Recht, Ihre Heimat jeder­zeit zu besu­chen. Woher dieser billige Populismus?“

Bleibt zu hoffen, dass nicht alle Ukrainer vom Recht auf „Schutz“ in Deutsch­land und vom Recht „jeder­zeit die Heimat zu besu­chen“ Gebrauch machen werden.


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61 Kommentare

  1. LEBE BESTAENDIG UND KEIN UNGLUECK EWIG
    29.09.Sept. Ernte­mond 2022
    o. 3822 n. St.
    Werte Leser,

    in Rahmen eine Insol­venz zu bear­beiten , verfluchte ich den Buchtitel,
    „Mehr Kapi­ta­lismus wagen “ .
    Meine Reak­tion aus heutiger Sicht war unaus­ge­gli­chen falsch,ohne dieses Buch gelesen zu haben, aus meiner Situa­tion heraus.
    Eine „Ära Merkel entsteht durch kleine Fehler“.

    Geld und Adel verpflichten , sei es gewesen.

    Mit artgläu­bigen Schützengruß
    Jens Peter Riesner
    Mt.d.R.
    Hie guet Bran­den­burg allewege

    • Ist klar – die lassen sich von der SAT-ANs-Benutzen um ihrer­seits ihren Öllah-Auftrag hier zu erfüllen – die Is Lahm-isie­rung Europas und dafür werden sie dann noch von der SAT-ANs-Bande (zu der sie m. E. eben­falls gehören „Kor AN“) fürst­lichst ali mentiert als mensch­liche W.ffen gegen die echten EuropäerInnen.

      Dass sie aller­dings, wenn sie dann hier nachher wie die Ölsar­dinen aufein­an­d­er­ho­cken in dem kleinen geogra­fi­schen Dtld. und sons­tigen Kern­eu­ropa ein top Ziel für A‑B.mbardierung hergeben und als nächste auf deren Abschüss­liste stehen, das sind sie aufgrund ihrer eigenen r.ligiösen Dsch.h.d‑Gehirnwäsche offenbar außer­stande zu begreifen in ihrer oben­drein noch Hitzkopf-Mentalität.

      Die SAT-ANs-Bande fährt alle Geschütze auf, um Dtld. und das sons­tige Europa zu vernichten.

      Meines Erach­tens.

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  2. Wer nicht zu seinen Aussagen steht, obwohl sie als nach­weis­liche Fakten richtig sind, ist ein Oppor­tu­nist, ein Arsch, der sich immer wieder so verhalten wird. Als Lebens-Partner, Freund, Geschäfts­partner und erst recht als Kanzler völlig unbrauchbar. Ganz im Gegen­teil! Vorsicht, Finger weg! Solche Menschen vom Typ „Falscher Hund“ rammen jedem und allen jeder­zeit für die bekannten Silber­linge ein Messer in den Rücken.

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  3. Ich würde Ihnen raten Geschichte zu lernen und nicht Geschichten zu glauben, die uns von den Sieger­mächten aufge­bürdet wurde.

  4. Warum entschul­digt sich Merz für seine Aussage? Er hat doch nur das wieder gegeben was inzwi­schen die Spatzen von den Dächern pfeifen. Es gibt genü­gend die das inzwi­schen selbst mitbe­kommen und ohnehin schon öffent­lich gemacht haben.
    Die maßgeb­li­chen Poli­tiker sollten lieber endlich dafür sorgen dass nicht jeder bei uns Geld kassieren kann, wofür wir deut­schen Steu­er­zahler aufkommen müssen und wieso für die Ukrainer ? Ich fühle mich nicht schuldig für deren Misere und habe inzwi­schen einiges mitbe­kommen, wie abge­hoben, arro­gant und über­heb­lich die z.T. sind und ganz klar sagen, dass sie mit uns nichts zu tun haben wollen, nur unser Geld kassieren. Auch glaube ich nicht daran, dass wir im umge­kehrten Fall so mitfüh­lend behan­delt werden würden. Sicher sind es wie mit allen Dingen nicht alle aber doch ein erheb­li­cher Teil und das zeigt mir, dass sie unser Geld weniger benö­tigen als wir es selbst brauchen.
    Freue mich schon auf die aufge­brachten Kommen­tare hierzu, die ja alles besser wissen und soooooo mitfüh­lend sind. Die Abkas­sierer werden es ihnen danken.

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  5. Die CDU ist mit Abstand die schlei­migste Partei, Merz war es immer. Da sind die Grünen ehrli­cher, die betonen jeden Tag das sie Deutsch­land vernichten wollen, die Bürger hassen und Krieg wollen. Und der „Deut­sche“? Nichts, nimmt alles gelassen hin. Unfassbar ist das

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  6. Fried­rich Merz ist der, der in einer Bundes­tags­rede sagte, der „24. September 2022“ sei ein Tag, zu dem sich Jeder erin­nern werde, wo er damals war. Er meinte wohl den 24.2., den Kriegs­be­ginn in der Ukraine, aber er korri­gierte sich auch nicht. In den Tele­gram-Kanälen war der 24.9. fortan als Welt­un­ter­gangs­datum fest­ge­macht worden.

    Nun ist der 24.9. vergangen, aber es war welt­po­li­tisch nichts Großes geschehen. Einem Kumpel war an dem Tag die Wohnung abge­fa­ckelt. Zuvor hatte er sich zu Satan bekannt und Jesus geläs­tert, mal abge­sehen von seiner entspre­chenden Haltung. Pech halt, dass Jesus lebt und mal mit den Fingern geschnippt hat. Sonst war aber nichts, wovon Merz geredet haben könnte.

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  7. Die meisten ukrai­ni­schen Frauen mit ihren Kindern dürften bessere Unter­künfte haben als einige meiner altansäs­sigen Kumpels, die nämlich ziem­lich prekär leben und oft und lange auch schon obdachlos waren.

    Und drei Monate Sozi­al­hilfe plus Kinder­geld plus Über­brü­ckungs­hilfe bar auf die Kralle, ohne Verpflich­tung? Das sind ja fett vier­stel­lige Summen, und davon träumt man nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Deutschland.

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    • Das wird aber auch an Ihren Kumpels liegen. Es ist oftmals so, dass Menschen für ihr eigenes Versagen gerne andere, vorzugs­weise „die Politik“ verant­wort­lich machen. Rechte Parteien wie die AfD sind nicht dafür bekannt, Nichts­tuer zu hätscheln. Da muss man eher zu den Linken gehen. Jeden­falls unter­stütze ich lieber unschuldig in Not gera­tene Flücht­linge, als altein­ge­ses­sene Faulenzer.

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  8. Wenn ich aus einem Land flüchten muss in dem mein Leben bedroht ist und ich Angst um mein Hab und Gut haben muss; in ein Land „flüchten“ darf, das mir alle sozialen Sicher­heiten gibt…sorry, dann fahre ich doch nicht als Tourist dorthin zurück, da stimmt doch was nicht!!

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    • Egal was für ein Tourist. Es ist und bleibt Betrug der Steu­er­zahler. Die wollen eh alle nach USA und in weitere west­liche Länder. Diese russi­schen und ukrai­ni­schen Frauen die sich im Internet Ameri­kaner suchen kann man in den Reality-Schows auf TLC verfolgen.

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  9. Merz, vom Hoff­nungs­träger, zumin­dest der Halb­rechten, zur Riesen-Enttäu­schung. Welche Hoff­nungen können die Rechten noch haben? Viel­leicht, dass später im Alters­heim ein Ukrainer da ist, der ihnen den braunen Hintern abwischt.

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    • Mir scheint, Sie sind irgendwo Nacht­wächter und hübschen sich bei den neobol­sche­wis­ti­schen Schlapp­hüten der bRD ihr kärg­li­ches Gehalt auf.

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  10. Die CDU war nie anders, dicke Töne spucken um die Wähler zu täuschen und dann wie üblich einkni­cken. Man sollte nie vergessen, dass die CDU die Partei ist, die die BRD am längsten regiert hat.

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  11. Es ist wirk­lich unfassbar, aber auch unsagbar jämmer­lich, wie erbärm­lich sich einst gestan­dene Poli­tiker einer kranken Ideo­logie unter­werfen, die es ihnen scheinbar abver­langt, sich gram­ge­beugt dafür entschul­digen zu müssen, wenn sie eine offen­kundig exis­tie­rende und in weiten Teilen zuge­las­sene Proble­matik anspre­chen, deren Sach­ver­halt eher einer drin­genden Klärung, anstatt des aufge­setzten Empö­rungs­geh­abes irgend­wel­cher selbst­er­nannten Mora­listen aus der „woken“ Ecke bedarf. 

    Wer sich dafür entschul­digt, einen für gewisse Prot­ago­nisten unan­ge­nehmen Umstand zu benennen, anstatt sich entschlossen dafür einzu­setzen, diesen Mißstand zu beheben, ist nicht nur unglaub­würdig, sondern er hat sich selbst zugunsten einer lauten Minder­heit und deren kranken Ideo­logie aufgegeben.

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    • Wenn er nicht einge­knickt wäre, dann gibts sicher eine ukrai­ni­sche Mafia, die bald vor seiner Tür gestanden hätte und aus seinem Haus Klein­holz gemacht hätte

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  12. Nietz­sche bemerkte, Deutsch­land sei durch staat­liche Lenkung in geis­tiger Hinsicht das Flach­land Europas geworden.

    Und geblieben, möchte man hinzufügen.

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      • Liebes Päul­chen,

        Die fehlende Bildung ist bei den Hand­lan­gern und Getreuen dieses Lügen­sys­tems zu suchen. Beispiel gefällig?

        Die Bundes­po­lizei in einer säch­si­schen Groß­stadt ist aufgrund ihrer hohen Bildung und Gewich­tig­keit für die Ordnung und Sicher­heit sich nicht zu schade dafür, doch tatsäch­lich schrift­lich und unwi­der­legbar zu behaupten, man sei bei erlaubten 90km/h mit nach­ge­wie­se­ner­maßen 76 km/h mit über­höhter Geschwin­dig­keit gefahren, was eine Straftat darstellen würde.
        Nun, in der Schule lernt man auch die mathe­ma­ti­schen Grund­re­chen­arten „größer als und kleiner als“. Diese „BuPol – Insti­tu­tion“ hat da wohl komplett gefehlt, als das behan­delt wurde. Kein Fake oder so, sondern schrift­lich gegen mich persön­lich vorlie­gend. Das ist nicht zum Lachen, sondern brandgfähr­lich und todernst, wenn solche „hoch­ge­bil­deten Fach­kräfte“ über Waffen­ge­walt verfügen. Noch dazu als Ausbilder…

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    • „Ich werde jetzt weinen“ sagt der Bärtige vom anderen Ufer. Es ist mitt­ler­weile schwer, sich die Deut­schen, von Gates bezahlen Propa­gan­da­blätter anzusehen.

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  13. „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“

    Wer Menschen, die vor dem sicheren Tod davon­laufen, als Touristen bezeichnet, hat in der Politik nichts verloren!

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    • @Amina

      Viel­leicht darf ich Sie korrigieren?

      Uns wird auf Anord­nung der Kriegs­sieger gelehrt, daß Deutsch­land ein
      grund­bös­ar­tiges und kriegs­lüs­ternes Land war. Ein Blick in die Statistik sollte den Letzten eines Besseren belehren. Wer hat die meisten Kriege geführt? Professor Pitirim Sorokin sagt dazu in Band III, 2. Teil, seiner „Social and Cultural Dyna­mics” auf Seite 352, daß sich vom 12. Jahr­hun­dert bis zum Jahre 1925 der Prozent­satz an Jahren, in denen sich die führenden euro­päi­schen Mächte im Kriege befanden, wie folgt verteilt:
      Spanien 67 Prozent Kriegsjahre
      Polen 58 Prozent Kriegsjahre
      England 56 Prozent Kriegsjahre
      Frank­reich 50 Prozent Kriegsjahre
      Russ­land 46 Prozent Kriegsjahre
      Holland 44 Prozent Kriegsjahre
      Italien 36 Prozent Kriegsjahre
      Deutsch­land 28 Prozent Kriegsjahre

      Die Forschungs­er­geb­nisse von Professor Quincy Wright, mitge­teilt in seiner “A Study of War” (Band I, S. 221) weisen nach, wie die euro­päi­schen Mächte in der Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen betei­ligt waren, und zwar prozentual
      wie folgt:
      England an 28 Prozent dieser Kriege
      Frank­reich an 26 Prozent dieser Kriege
      Spanien an 23 Prozent dieser Kriege
      Russ­land an 22 Prozent dieser Kriege
      Öster­reich an 19 Prozent dieser Kriege
      Türkei an 15 Prozent dieser Kriege
      Polenan 11 Prozent dieser Kriege
      Schweden an 9 Prozent dieser Kriege
      Italien an 9 Prozent dieser Kriege
      Holland an 8 Prozent dieser Kriege
      Deutsch­land an 8 Prozent dieser Kriege (einschließ­lich Preußen)

      Geben Sie der Wahr­heit die Ehre!

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      • So ein Stuss. Natür­lich ist z. B. Polen an Kriegs­jahren und Betei­li­gungen vorne, weil es ständig ange­griffen und geteilt wurde. Von 1939–1945 wurden 6 polni­sche Kriegs­jahre von Deutsch­land verursacht.

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        • Falsch, Herr Schmitz. Grund­schul­kennt­nisse ersetzen keine histo­ri­sche Forschung:

          “Polen will den Krieg mit Deutsch­land und Deutsch­land wird ihn nicht verhin­dern können, selbst wenn es das wollte.” Rydz-Smigly, Gene­ral­inspek­teur der polni­schen Armee in einem öffent­li­chen Vortrag vor polni­schen Offi­zieren, Sommer 1939, (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splitt­gerber, „Unkenntnis oder Infamie?“, Verlag „Der Schle­sier“, Reck­ling­hausen, S. 7)

          Der ungute Rydz-Smigly ließ sich bereits im März 1939 groß­flä­chig mit Öl auf Lein­wand als „Sieger von Berlin“ abbilden.

          „Dies ist ein engli­scher Krieg, und sein Ziel ist die Vernich­tung Deutsch­lands.“ (Winston Chur­chill, 03.09.1939 zur briti­schen Kriegs­er­klä­rung an Deutschland)

          „Der sprin­gende Punkt ist hier, daß Hitler, im Gegen­satz zu Chur­chill, Roose­velt und Stalin, keinen allge­meinen Kriegs­aus­bruch 1939 wollte.“ (vgl. Barnes „Blas­ting of the histo­rical Blackout“, Oxnard, Kalif., 1962)

          „Der Stand der deut­schen Rüstung 1939 liefert den entschei­denden Beweis dafür, daß Hitler nicht an einen allge­meinen Krieg dachte und wahr­schein­lich über­haupt keinen Krieg wollte.“ A.J.P.Taylor Ursprünge des zweiten Welt­kriegs, Gütersloh 1962

          „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich immer so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.„Bertrand Russell (1872–1970)

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          • Fürch­ter­liche Geschichts­fäl­schung. Bei Kriegs­be­ginn war Chur­chill noch nicht Premier, sondern Cham­ber­lain. Dessen Frie­dens­er­hal­tungs­po­litik (um den Preis der Tsche­cho­slo­wakei) hat Nazi-Deutsch­land ermun­tert, Polen zu über­fallen. Man kann den Briten nur anlasten, sich nicht ener­gisch genug gegen die Nazis gestellt zu haben. Das tat erst Chur­chill, nachdem die Nazis die Briten bombar­diert hatten. N Ihre kruden Thesen glauben nicht mal gestan­dene Neonazis.

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          • @Paul Schmitz
            Das sind veri­fi­zierte zeit­ge­schicht­liche Zitate und keine Geschichtsfälschung.

            Weitere Geschichts­fakten:
            Der Chur­chill-Stalin-Pakt war ein zwischen Chur­chill und Stalin am 15. Oktober 1939 geschlos­sener Geheim­ver­trag mit konkreten Verein­ba­rungen über einen gegen Deutsch­land zu führenden Vier­fron­ten­an­griffs­krieg. Die verein­barten Angriffs­pläne unter­zeich­nete Stalin am 28. Januar 1940 und Chur­chill am 8. Februar 1940 in London.

            Chur­chill war zu diesem Zeit­punkt nur Mari­ne­mi­nister im Kabi­nett von Premier­mi­nister Neville Cham­ber­lain. In seinen Memoiren gab Chur­chill zu, bereits als Mari­nem­inster eine geheime Korre­spon­denz mit Franklin Roose­velt geführt zu haben. Daraus entstand die Tyler-Kent-Affäre. Wäre Chur­chills Handeln seiner­zeit öffent­lich bekannt geworden, hätte dies das endgül­tige Ende von Chur­chills poli­ti­scher Lauf­bahn bedeutet.

            Diese Angriffs­pläne konnten während des Zweiten Welt­krieges von deut­scher Seite teil­weise durch Präven­tiv­kriege, wie insbe­son­dere das Unter­nehmen „Weserü­bung“, der West­feldzug und das Unter­nehmen „Barba­rossa“, verhin­dert werden. Aufgrund des vom Feind vorge­ge­benen Zeit­drucks bedurften sie oftmals der Blitz­kriegs­taktik, mit Hilfe derer der angriffs­wil­lige und angriffs­be­reite Feind zu über­ra­schen und zu neutra­li­sieren war.

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        • @Paul Schmitz
          Der Brom­berger Blut­sonntag im September 1939
          oder
          Die gezielte Provo­ka­tion zu Beginn des Zweiten Weltkrieges

          Der polni­sche Marschall Rydz-Smigly
          im Hoch­sommer des Jahres 1939:
          „Polen will den Krieg mit Deutsch­land und Deutsch­land wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“

          Professor Barnes, der berühmte ameri­ka­ni­sche Histo­riker, der seit einem halben Jahr­hun­dert in der geschicht­li­chen Forschung steht, schreibt allen Tendenz­for­schern zum Trotz (und dieses Urteil ist gewich­tiger als die jour­na­lis­ti­sche, zeit­ge­schicht­liche Meinung von heute):
          „Obwohl unab­wendbar auf doku­men­ta­ri­scher Grund­lage bewiesen worden ist, daß Hitler nicht verant­wort­li­cher – wenn über­haupt verant­wort­lich – für den Krieg von 1939 gewesen ist, als der Kaiser es 1914 war, stützte man sich nach 1945 in Deutsch­land auf das Verdikt der deut­schen Allein­schuld, das von der Wahr­heit genau so weit entfernt liegt wie die Kriegs­schuld­klausel des Versailler Vertrages.“

          Derselbe Histo­riker schreibt in einem Aufsatz an die Deut­schen gewandt:
          „Das deut­sche Kriegs­schuld­be­wußt­sein stellt einen Fall von gera­dezu unbe­greif­li­cher Selbst­be­zich­ti­gungs­sucht ohne­glei­chen in der Geschichte der Mensch­heit dar. Ich kenne jeden­falls kein anderes Beispiel in der Geschichte dafür, daß ein Volk diese nahezu wahn­sin­nige Sucht zeigt, die dunklen Schatten der Schuld auf sich zu nehmen an einem poli­ti­schen Verbre­chen, das es nicht beging, es sei denn jenes Verbre­chen, sich selbst die Schuld am Zweiten Welt­krieg aufzubürden.“

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    • Was ich dabei nicht verstehe sind die Luxus­autos auf öster­rei­chi­schen Straßen und vor Nobel­ho­tels mit UA-Kenn­zei­chen, ebenso in kroa­ti­schen Urlaubs­orten mit Männern am Steuer, die theo­re­tisch für die Vertei­di­gung des Heimat­landes gar nicht hier sein dürften (ca. 30 Jahre der Eine, mit Mama neben ihm und Kind am Rück­sitz, Mitt­vier­ziger der Andere, Typ Filialleiter/Bankmanager…) – mit eigenen Augen gesehen, Fata Morgana ausgeschlossen.
      Und statt ein Minimum vom Umfeld mitzu­be­kommen und sich zu orien­tieren, daddelt ein Schüler im Unter­richt pausenlos die ganze Zeit am Smart­phone (!) herum.
      Das alles vermut­lich mit finan­zi­eller Unter­stüt­zung der öster­rei­chi­schen Steu­er­zahler mit Beträgen, die für die Hilfe an heimi­sche Mindest­pen­sio­nisten, Allein­er­zie­hende, Arbeits­lose drin­gend nötig wären. Aber was soll’s, wir wollen ja die Guten sein und da muß man schon mit den betreut denkenden Gutmen­schen mitheulen.

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      • Dass diese Wahl so gewonnen wurde, scheint mir fast unrea­lis­tisch. Wo man sogar in USA die Wahl türken konnte, kann ich fast nicht glauben, dass sie das durch­ließen. Da steckt was dahinter.

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      • Selbst im kleinen Kurort Oybin, im Zittauer Gebirge, sieht man sie in den teuersten Autos (SUV, Mercedes) fahren. Sie halten sich natür­lich dort auch auf. Auch in anderen Orten der Ober­lau­sitz sieht man sie, mit Kenn­zei­chen UA. Im Juni fuhren wir nach Herrnhut, zum Kunst­hand­wer­ker­markt. Kurz hinter dem kleinen Ort Klein­rad­me­ritz standen am Stra­ßen­rand zwei SUV, Kenn­zei­chen UA, vier lachende junge Männer daneben. Unsere Bekannte in Olbers­dorf (Zittauer Gebirge) hat die Nase gestri­chen voll von diesen.
        Bekannte im Erzge­birge erhalten jede Woche Anrufe, mal in gebro­chen deut­scher Sprache, mal fast gute deut­sche Sprache, mit der Frage, ob sie ihr Haus verkaufen wollen. Mitt­ler­weile kein Einzel­fall mehr.
        Noch eins: Wir hatten in diesem Jahr schon einige Male in Görlitz dienst­lich zu tun, an unter­schied­li­chen Tagen. Auch am Sonntag. Was aufge­fallen ist: Fast keine männ­li­chen Moslems mehr in den Straßen. Mitten in der Woche sah ich das eine Mal nur einen bei einem Café draußen sitzen, lachen­der­weise mit seinem Telefon in der Hand. Meine Lands­leute gehen dafür gesenkten Hauptes durch die Straßen und kaum sieht man diese noch lachen. Abge­sehen davon, daß ich auch nur noch neben mir stehe. Demnächst haben wir wieder in der Ober­lau­sitz zu tun und da werden wir sehen!

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  14. Quiz: man nenne deut­sche oder öster­rei­chi­sche Poli­tiker, die wirk­lich Rück­grat besitzen. Die Liste derer ist wohl marginal. Sorry: no gender.….…

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  15. Der Merz wieder, hat der immer noch nicht begriffen was man sagen darf und was nicht. Jeden Tag fahren 33 Netflix­busse nach Kiew und wieder retour, beide male voll ausge­bucht bis weit in den Oktober hinein. Außerdem sind die Ukrainer „Edel­flücht­linge“ wie sie ein Come­dien bezeichnet hat und damit sakrosankt!

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  16. Sie haben das Recht, die Heimat zu besu­chen und ich habe das Recht auf Heimat, d.h. ich übe Soli­da­rität viel­leicht zu meinen Lands­leuten, aber nicht zu Wild­fremden. Was uns mit dieser Politik zuge­mutet wird, sprengt jeden Rahmen.
    Merz ist für mich nicht glaub­würdig, so wie die ganzen fremd­ge­steu­erten Politpfeifen.

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  17. Dieser „Mensch“ vom „Black Rock Estab­lish­ment“ ein Wende­hals der seine Fahne immer wieder in die Wähler­mei­nung zu stellen versucht, ist unsäg­lich.… (Schau, trau, dem nicht.

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        • Nee – dem schaut nix aus den Augen – der hat komplett ausdrucks­lose, seelen­lose Augen. Null Regung – da ist NIX – GARNIX.

          Aber da hat er doch mal die Wahr­heit gesagt und sie schneller als er sie ausge­spro­chen hat wieder zurück­ge­nommen – eben rück­gratlos und seelenlos.

          Meines Erach­tens.

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