Nach Taliban-Macht­über­nahme: Tausende Afghanen flüchten zum Flug­hafen von Kabul

Bildquelle: FDS

In 20 Jahren haben die Verei­nigten Staaten Hunderte von Milli­arden Dollar für die Ausbil­dung und Ausrüs­tung der afgha­ni­schen Armee ausge­geben. Dies hat jedoch nicht verhin­dert, dass sie ange­sichts der Offen­sive der Taliban, die ein gewal­tiges, dem Feind gestoh­lenes Arsenal anhäufen, zusammenbricht.l

Pres­se­mit­tei­lung des fran­zö­si­schen Außen­mi­nis­ters Jean-Yves Le Drian:

Ange­sichts der rasanten Verschlech­te­rung der Lage sind unsere Teams voll im Einsatz, um die Sicher­heit der fran­zö­si­schen Staats­an­ge­hö­rigen, der afgha­ni­schen Mitar­beiter fran­zö­si­scher Einrich­tungen und ihrer Fami­lien sowie der bedrohten Mitglieder der afgha­ni­schen Zivil­ge­sell­schaft zu gewährleisten.

Drei Tote auf dem Flug­hafen von Kabul, als Afghanen auf der Flucht vor den Taliban sind. Die Schüsse sollen von der US-Armee abge­geben worden sein:

US-Truppen schießen auf dem Flug­hafen von Kabul in die Luft, während sich die Menschen auf dem Roll­feld drängen: Zeuge

Aktu­elles Video vom Flug­hafen Kabul:

Bis zu 30.000 Afghanen sollen in die USA einwandern:

Das Pentagon hat mir bestä­tigt, dass sich das Vertei­di­gungs­mi­nis­te­rium darauf vorbe­reitet, Tausende von afgha­ni­schen Flücht­lingen in US-Mili­tär­ein­rich­tungen in Wisconsin und Texas unterzubringen.
Jacqui Hein­rich, Korre­spon­dentin im Weißen Haus

Afgha­ni­stan ist wieder in der Hand der Taliban:

<iframe width=„608“ height=„342“ src=„https://www.youtube.com/embed/22-v-bzX9kc“ title=„YouTube video player“ frameborder=„0“ allow=„accelerometer; auto­play; clip­board-write; encrypted-media; gyro­scope; picture-in-picture“ allowfullscreen></iframe>

Tausende von Afghanen strömen heute Morgen zum Terminal des inter­na­tio­nalen Flug­ha­fens von Kabul:

15/08/2021
Die Taliban erklären vom Präsi­den­ten­pa­last in Kabul aus das Isla­mi­sche Emirat Afgha­ni­stan. Der neue starke Mann des Landes wäre demnach Mullah Abdul Ghani Baradar, alias Mullah Baradar Akhund, poli­ti­scher Abge­ord­neter und Leiter des Polit­büros des Isla­mi­schen Emirats von Afghanistan:

Siche­rung des Flug­ha­fens von Kabul durch die USA:

Quelle: Fdes­ouche


8 Kommentare

  1. „In dem Maß, wie der tiefe Staat rund um die CIA zerschlagen wird“

    Der „tiefe Staat“ wird nicht zerstört. Er lebt schon seit mindes­tens 2 Jahr­tau­senden. Und zwar immer im selben römisch-katho­li­schen Faschisten Gewand.

  2. 24. August 2018 | Unbe­kannte Heli­ko­pter liefern Waffen an IS in Afghanistan

    In dem Maß, wie der tiefe Staat rund um die CIA zerschlagen wird, versiegen auch die Geld­quellen für die US Army und für die NATO, um Opium­felder zu schützen und die Ernten mit Hubschrau­bern über die Grenze nach Paki­stan zu fliegen, wo in Grenz­nähe zahl­lose Fabriken zur Weiter­ver­ar­bei­tung in Betrieb sind. Bild­haft ausge­drückt: Der Sumpf wird ausgetrocknet.

    Die Taliban werden dafür sorgen, dass wieder Weizen ange­baut wird und dass kein billiger Weizen mehr aus dem Ausland die Märkte kaputt­macht. Denn es war um drei Ecken die CIA, die sich durch Opium finan­ziert und gleich­zeitig in den USA den vermeint­li­chen Krieg gegen Drogen durch Nach­schub aus Paki­stan befeuert hat. So hat man die Polizei mit Arbeit versorgt und kosten­lose Arbeits­kräfte für die Privat­ge­fäng­nisse gewonnen. Da diese Infra­struktur zerstört wurde, können die Soldaten endlich abziehen. Die haben die Felder bewacht und mit NATO-Hubschrau­bern die Ernten nach Paki­stan geflogen, wo das Heroin herge­stellt wird.

    Es ist schmerz­haft, wie jetzt, im Sommer 2021, gelogen wird, und die Taliban als Drogen­händler darge­stellt werden. Das ist echt zum Kotzen, wenn in freien Medien dieser Stuss unre­flek­tiert über­nommen wird!

    7. Juli 2021 | Thomas Röper: Der Westen flieht aus Afgha­ni­stan und verrät seine Verbündeten

  3. Eine einzige Fern­seh­schau ist das! Auffällig ist auch, daß immer wieder dieselben Bilder mit den sympa­thi­schen Gesich­tern der überaus gepflegten Jung­männer mit Arier­phy­sio­gnomie abge­bildet werden. Der Opium­krieg gegen China begann 1839 und dauerte prak­tisch bis 1947. „Unend­lich“ reich wurden die bis heute Unbe­kannten, die sich weiterhin im angel­säch­si­schen Bereich versteckt halten. Der Opium­krieg gegen Afgha­ni­stan begann erst 1972. Gemessen an China fehlen also noch 50 Jahre!

    Und wer zukünftig den dortigen Opium­handel kontrol­liert, der bestimmt über die Flücht­linge in die BRD und aus der BRD. Und der bestimmt vor allem, ob und wieviel Bundes­wehr nach Afgha­ni­stan darf, ob die Bundes­wehr mit Holz­ge­wehren oder Plas­tik­pis­tolen ausge­rüstet wird usw. 

    Nach einer totale Vernich­tung der Opium­ernte in zwei aufein­an­der­fol­genden Jahren wäre der Afgha­ni­stan­krieg in seiner jetzigen Form sofort beendet. Dazu benö­tigen die West­mächte weder Bomber, Panzer noch Kanonen.

    Der Westen will das aber nicht. Der Westen will viel Propa­ganda, ein Bißchen Krieg, etwas Menschen­rechte aber vor allem einen gigan­ti­schen Opiumgewinn.

    • Opium­ernte vernichten? Hoho. Der Westen bedient sich doch selbst am afgha­ni­schen Opium.

      Weiß nicht mehr, wann und wo das war (Vene­zuela ??) , irgendwo wurde vor ein paar Jahren ein Flug­zeug der US-Luft­waffe gefilzt, und 10 Tonnen verbo­tene Ladung kamen zum Vorschein, mit Reise­ziel USA.

  4. Papa, wo liegt denn Afghanistan?

    Frag besser Mutti, die räumt immer alles weg.

    Wen inter­es­siert eigent­lich Afgha­ni­stan? Ich frage ja nur. Ob die Amis oder die Deut­schen Deppen Milli­arden in ein Land inves­tieren, dass niemanden inter­es­siert, inter­es­siert eigent­lich auch niemanden. Außerdem landen solche Gelder sowieso in irgend­wel­chen NGOs, und damit in privaten Wohn­zim­mern von Seil­schafts­freunden der Bewil­liger dieser Gelder. Das Geld­läuft also im Kreis. Na ja, nicht ganz, es läuft von Steu­er­bür­gers Topf auf privat Konten und füllt die Tanks von Protz-Autos, Yachten und Privat­jets. Habe ich noch was vergessen? Ach ja: Afgha­ni­stan inter­es­siert mich nicht und die NGOs da unten würde ich auch nicht ausfliegen lassen. Das sind doch eh nur grenz­wer­tige „Entwicklungs„Geld-Verwerter

    • Und m. E. sind deshalb die sons­tigen Öfghönen auch nicht zwangs­läufig liebe Menschen – die unter­stehen auch alle dem Öllah-Auftrag und waren es nicht Öfghönen, die in der Törkey und Greece die Brände gelegt haben? – Und brachen in Italy nicht auch in Sözölien/Kalabrien solche Brände aus kurz nachdem dort 800 weitere soge­nannten Mügrünten anlan­deten und aufge­nommen wurden – ich denke ja nur mal so vor sich hin und zähle mal mutmaß­lich 1 + 1 zusammen.

      • Ich habs gerade im Nach­bar­ar­tikel geschrieben: Es sind doch neben den (staat­lich bezahlten) Schlep­pern noch weitere Gruppen unter­wegs. Nämlich die sauberen Dame/r/n und Herr*innen der Grünen. Die, die mit Streich­holz, Benzin­ka­nister und Dolmet­cher in den Brand­ge­bieten unter­wegs sind. Selbst­ver­ständ­lich nur aus Brandschutzgründen. 

        Und so ist es bei den Afghanen auch. Kein Schw** inter­es­siert sich doch für Afgha­ni­stan. Wenn’s nicht in der Presse käme, wüsste niemand, wo dieses äh Afgha­ni­stan über­haupt liegt. 

        Was suchen „wir“ denn eigent­lich dort? Mit dem Benzin­ka­nister im Hand­ge­päck. Ach ja, Brände löschen natürlich.

        Der typi­sche Afghane ist der Prototyp der Kinderf****schänder. Wie lieb Afghanen sind, spielt also nicht geringste Rolle.
        www.google.de/search?q=Bacha+bazi+opfer&hl=de&gbv=2&source=lnms&tbm=isch&sa=X

        Ersetzt man bei Google das Wort „Opfer“ durch „xxx“ (das ist kein Zensur-Platz­halter, also wirk­lich 3x den Buch­staben x), kommt die ganze Tragik zum Vorschein, welche Rakete bei uns einschlägt, wenn die Afghanen „ange­flüchtet“ kommen. Die nied­li­chen Teddy­bär­chen der Gutmensch*innen werden wahr­schein­lich schon am Bahnhof, gleich vor Ort, richtig durchgev**elt

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here