Nahezu 1 Milli­arde Euro: Rolle des ORF in staat­li­cher Impflot­terie muss hinter­fragt werden

Wie es wohl kaum jemanden in Öster­reich erstaunen mag, wurde der absolut lini­en­treue Staats­sender ORF von der Regie­rung mit der Durch­füh­rung und medialen „Aufbe­rei­tung“ von Kanzler Karl Neham­mers „Impflot­terie“ beauf­tragt. Diese, im Zuge des Beschlusses zur Impf­pflicht, als beson­deres „Zuckerl“ präsen­tierte Maßnahme verdanken wir der SPÖ-Vorsit­zenden Pamela Rendi-Wagner. Nehammer kam damit der SPÖ-Oppo­si­tion entgegen um sich deren Stimmen beim Beschluss zu sichern.

Nicht nur die Tatsache, dass diese eigent­lich auf ihre Rechts­gül­tig­keit hinsicht­lich des öster­rei­chi­schen Glück­spiel­ge­setzes genau­es­tens geprüft werden sollte, sollte auch die an den ORF über­tra­gene Rolle hierbei unter die Lupe genommen werden.

Bis dato keine Stel­lung­nahme des ORF

FPÖ-Bundes­par­tei­ob­mann Klub­ob­mann NAbg. Herbert Kickl fordert nun eine sofor­tige Stel­lung­nahme seitens des ORF zu besagter Impflot­terie und die Rolle des Staats­sen­ders hierbei.

„Regie­rung und ORF agieren mit dieser Impflot­terie offenbar ohne jede Rechts­grund­lage. Sie machen, was sie wollen, um 1 Milli­arde Euro sinnlos zu verblasen. Ich erwarte mir von der ORF-Führung sofort Auskunft darüber, wie die Lotterie aus ihrer Sicht auf Basis der bestehenden Rechts­grund­lage im ORF-Gesetz und den internen Vorgaben des ORF durch­führbar ist“, erklärte Kickl.

Wieder einmal wird hier trans­pa­rent, dass sich der ORF für die Regie­rung nur allzu bereit­willig vor den Karren spannen lässt und Propa­ganda für die höchst frag­wür­dige Impflot­terie betreiben wird.

In einer online Leser­be­fra­gung des Kurier, spre­chen sich 78,2 Prozent der Leser gegen eine Impflot­terie als Anreiz zur Impfung aus.

Diese wird auch in der Bevöl­ke­rung mehr als Täuschungs­ma­növer im Zusam­men­hang mit der zeit­gleich einge­führten Impf­pflicht gesehen. Ist es doch vorge­sehen, dass bei Leibe nicht jeder, sondern nur jeder 10., über­haupt eine Chance auf Gewinn in Form eines Gutscheines, hat.

Zudem muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, dass die Regie­rung offenbar 1 Milli­arde Euro für ihre Impf-Propa­ganda zur Verfü­gung stellt – quasi aus dem Hut zaubert -, gleich­zeitig aber kein Geld für das Gesund­heits­wesen, Schulen und Co. aufbringt.

Propa­ganda-Maschi­nerie des ORF unter Erklärungsbedarf

Wie es gewohnter Weise zum „guten Ton“ in diesem Lande zählt, darf nun der Steu­er­zahler nicht nur die höchst frag­wür­dige Impflot­terie der Regie­rung mit 1 Milli­arde finan­zieren, nein er spon­sert über die Zwangs­ge­bühren auch noch die erfah­rungs­gemäß auf Hoch­touren laufende Werbe­kam­pagne dafür.

Darauf äußerte sich Herbert Kickl, als Klub­ob­mann der einzigen geschlossen gegen die Impf­pflicht stim­menden Oppo­si­ti­ons­partei, wie folgt. „Es könne nicht sein, dass der ORF sich, noch dazu ohne Rechts­grund­lage, für offen­kun­dige Impf­pro­pa­ganda der Regie­rung hergebe.

„Darüber hinaus möchte ich wissen, wer vom ORF oder im Namen des ORF mit wem von Seiten der Regie­rung wann und wo Gespräche geführt hat, die zur Einbin­dung des ORF geführt haben.“

Seit 1. Jänner neuer ÖVP-ORF-General-Direktor

Die Ablöse des lang­jäh­rigen ORF-Gene­ral­di­rek­tors Alex­ander Wrabetz erfolgte per 1. Jänner dieses Jahres, in Person des 53-jährigen ÖVP Mannes Roland Weiß­mann. Bereits zu „Dienst­be­ginn“ erklärte dieser, er werde sein Amt mit Respekt und Demut ausüben.

Dies lässt ganz klar darauf schließen, wem gegen­über dieser Respekt und diese Demut zu gelten hat, einzig der regie­renden ÖVP und keines­falls den zahlenden Bürgern dieses Landes.

Kickl fordert lücken­lose Aufklä­rung des Sach­ver­haltes der Werbe­maß­nahmen des ORF, im Sinne der Regierung.

Wenn nicht sofort Auskunft erteilt werde, so Kickl, dann werde die Ange­le­gen­heit in den Aufsichts­gre­mien des ORF thematisiert.

Außerdem kündigte er eine parla­men­ta­ri­sche Anfra­gen­serie an die invol­vierten Minis­te­rien an. „Es kann nicht sein, dass die Regie­rung den ORF klar entgegen der Rechts­grund­lage für ganz offen­kun­dige Impf­pro­pa­ganda miss­braucht und der ORF sich auch noch bereit­willig dafür hergibt“, kriti­sierte der FPÖ-Obmann.


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5 Kommentare

  1. Passt zum Thema ÖR und sons­tige Gates-Gespon­serte mit ihren „Kommen­tar­be­rei­chen“, die lt. meiner Erfah­rung un D. nur Meinungs­s­frei­heits-Simu­la­tonen sind. Das sind die eigenen Leute bzw. hono­rar­be­zahlte „Jour­na­listen“, die jeden sach­li­chen Kommentar zensieren, verzer­reißen oder diffa­mieren und die Hetze verbreiten, die sie als Medium offi­ziell nicht dürfen, ohne sich nach­weis­lich strafbar zu machen. Muss man sich nicht wundern, warum bei solchen Medien nur welt­fremd anmu­tender Unsinn steht. Manchmal gibt es sogar eine Antwort auf einen Kommentar, der garnicht veröf­fent­licht wurde… da sind die Schrei­ber­linge gleich­zeitig die Zensoren.
    Es wäre inter­es­sant, wieviele solcher „Experten“ im Auftrag schreiben… 

    „Stefan Homburg @SHomburg Impf­lu­encer @narkosedoc
    intu­biert und twit­tert den ganzen Tag.
    Sein im Profil verlinkter Blog hat eine Sicher­heits­lücke, die offen­bart, wer dort wirk­lich schreibt: Medi­en­frau Mira Knauf, Germa­nistin Jane Schulz, Anglistin Mijou Zimmer­mann …1/2″
    twitter.com/SHomburg/status/1485236541148512259

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  2. Dass, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen; fuer den sozialen Wohnbau, gerechtes Einkommen ectr. gibt es ueber Jahr­zehnte kein Geld und dann auf einmal 45 Milli­arden Euros fuer jeden (beson­ders f. Gastro­nomen) und alles.

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  3. Wieso fiel mir bei der Lektüre dieses Textes über diese öster­rei­chi­sche Impflot­terie bloß folgender Gedanke ein?
    Meine ich es nur, oder wurden einst im „Wilden Westen“ auch Prämien auf abge­schos­sene Büffel gezahlt?

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    • Hallo Kaewes­kokua, freut mich, dass sie hier unter­wegs sind.

      Ja, der Vergleich mit den Büffeln ist gut. Doch eine Prämie auf jeden Poli­tiker, um ihn zur gericht­lich zur Verant­wor­tung zu ziehen, wäre wohl genau so ange­bracht. Aber man muss sich einmal das mit der „Impflot­terie“ auf der Zunge zergehen lassen. Eine Milli­arde an Steu­er­gelder, für den goldenen Pieks. Das stinkt zum Himmel, denn wäre die Impfung das, was sie verspricht, so wären Druck, Ausgren­zung, Lug und Trug sowie Zwang nicht nötig. Doch das all dies geschieht, zeugt doch davon, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, es wohl um eine ganz andere Sache geht, als welche hier in den Vorder­grund gespielt wird.

      Mit besten Grüßen

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