Nano-sexuell, Glas-sexuell, Epise­xuell, Omni­se­xuell. Das ist kein Scherz, das ist „Gender“

Sammlung von Gender-Symbolen oder Zeichen für sexuelle Freiheit und Gleichberechtigung in der modernen Gesellschaft. 29 Symbole für den Monat des Stolzes oder jede Bewegung für sexuelle Vielfalt · Bildquelle: Demokracija

Sie wissen nicht, ob sie männ­lich oder weib­lich sind? No problem. Genderforscher*innen und sons­tige Expert*innen sind Ihnen bei der Orien­tie­rung behilflich. 

Von JANJA STRAH | In diesem Jahr hat das soziale Netz­werk Tumlbr bereits 112 Geschlechts­iden­ti­täten aufge­listet, die von der brei­teren LGBT-Gemein­schaft aner­kannt werden. Nun, die Zahl 112 ist durchaus real. Es ist die Nummer, die wir anrufen, wenn wir drin­gend Hilfe brau­chen. Sie werden wissen, welche Art von Hilfe Sie brau­chen, wenn Sie die 112 Geschlechts­iden­ti­täten durch­ge­ar­beitet haben…

Hier sind sie in alpha­be­ti­scher Reihenfolge:

  1. Abimessex: Geschlecht, das unend­lich ist; Geschlecht ist ähnlich, wenn ein Spiegel sich in einem anderen spie­gelt, wodurch ein unend­li­ches Para­doxon entsteht.
  2. Adamassex: Geschlecht, das sich weigert, kate­go­ri­siert oder defi­niert zu werden.
  3. Aero­se­xuell: ein Geschlecht, das von seiner Umge­bung beein­flusst wird.
  4. Affectsex: ein von Stim­mungs­schwan­kungen beein­flusster Sex.
  5. Aspe­ro­se­xuell: eine Person ohne Geschlecht.
  6. Aspol­nik­flux: ein älterer Assexueller.
  7. Alexi­se­xuell: ein Geschlecht, das zwischen mehreren Geschlech­tern schwankt und die Person nicht weiß oder nicht wissen kann, welches es ist.
  8. Alius­gender: weder eine Mischung aus männ­lich und weib­lich noch die Abwe­sen­heit von Geschlecht, sondern eine starke, spezi­fi­sche Geschlechts­iden­tität, die weder männ­lich noch weib­lich ist.
  9. Amaresex: Geschlecht, das sich ändert, je nachdem, in wen man verliebt ist.
  10. Ambi­se­xuell: das gleich­zei­tige Empfinden von zwei Geschlechtern.
  11. Ambo­nese: Iden­ti­fi­zie­rung als männ­lich und weib­lich, aber nicht gleichzeitig.
  12. Amicasexuell:Geschlecht, das sich je nach dem Freund, mit dem man zusammen ist, ändert.
  13. Androgyn: Gefühl einer Mischung aus männ­li­chen und weib­li­chen (und manchmal neutralen) Geschlechtsmerkmalen.
  14. Anesis­gender: sich einem bestimmten Geschlecht zuge­hörig fühlen, sich aber leichter mit einem anderen iden­ti­fi­zieren können.
  15. Ange­nital: der Wunsch, eine Person ohne Geschlechts­merk­male, aber nicht unbe­dingt ohne Geschlecht zu sein.
  16. Anse­xuell: ein Geschlecht, das verblasst und verschwindet, aber immer wieder zu demselben Gefühl zurückkehrt.
  17. Anono­se­xuell: ein Geschlecht, das der Person unbe­kannt ist, noch weniger anderen.
  18. Anti­se­xuell: ein Geschlecht, das alles sein kann, aber formlos und unbe­weg­lich ist und sich daher nicht als ein bestimmtes Geschlecht manifestiert.
  19. Anxiesex: Sex, der von Angst geprägt ist.
  20. Apas­se­xuell: dem eigenen Geschlecht gegen­über apathisch sein.
  21. Apcon­sussex: ein Geschlecht, bei dem man weiß, was es nicht ist, aber nicht, was es ist; das Geschlecht ist dem Indi­vi­duum buch­stäb­lich verborgen.
  22. Asexuell: ein Geschlecht, das sich hell und himm­lisch anfühlt.
  23. Astralsex: das Geschlecht, das sich mit dem Universum verbunden fühlt.
  24. Auto­se­xuell: ein Geschlecht, das nur im Zusam­men­hang mit Autismus verstanden werden kann.
  25. Auto­se­xuell: eine sexu­elle Erfah­rung, die sehr persön­lich ist.
  26. Achsen­se­xuell: wenn eine Person zwei Geschlechter erlebt, die sich an den entge­gen­ge­setzten Enden einer Achse befinden; das eine ist eine ältere Person und das andere ist ein belie­biges anderes Geschlecht; diese Geschlechter werden nach­ein­ander in einem sehr kurzen Zeit­raum erlebt.
  27. Bise­xuell: das Gefühl, zwei Geschlechter gleich­zeitig oder getrennt zu haben.
  28. Bi-sexuell: ein Geschlecht, das sich in irgend­einer Weise mit der Natur verbunden fühlt.
  29. Blursex: das Gefühl, mehrere Geschlechter zu haben, die irgendwie so verschwommen sind, dass man die einzelnen Geschlechter nicht unter­scheiden oder iden­ti­fi­zieren kann.
  30. Boyflux: wenn wir uns die meiste Zeit über über­wie­gend oder voll­ständig männ­lich fühlen, aber eine schwan­kende Inten­sität der männ­li­chen Iden­tität erleben.
  31. Burstsex: Sex, der in inten­siven Gefühls­aus­brü­chen kommt und schnell wieder in den Ausgangs­zu­stand zurückfällt.
  32. Caelsex: Geschlecht, das Eigen­schaften mit dem Universum teilt oder eine Ästhetik des Welt­raums, der Sterne, des Nebels usw. hat.
  33. Cass­gender: Das Geschlecht ist für Sie nicht wichtig.
  34. Cass­flux: Geschlecht, das auftritt, wenn uns unser wahres Geschlecht gleich­gültig ist.
  35. Cavus­gender: Wenn man depressiv ist, ist man ein Geschlecht, wenn man nicht depressiv ist, ist man das andere Geschlecht.
  36. Cendsex: wenn sich ein Geschlecht in sein Gegen­teil verwandelt.
  37. Cetero­fluid: wenn Sie hete­ro­se­xuell sind und Ihre Gefühle zwischen maskulin, feminin und neutral schwanken.
  38. Cete­ro­se­xuell: nicht-binäres Geschlecht mit spezi­fi­schen männ­li­chen, weib­li­chen oder neutralen Gefühlen.
  39. Cisgender: Über­ein­stim­mung des bei der Geburt zuge­wie­senen Geschlechts mit einer Geschlechtsidentität.
  40. Cloudsex: Geschlecht, das aufgrund einer Deper­so­na­li­sa­ti­ons­stö­rung nicht voll­ständig reali­siert oder klar gesehen werden kann.
  41. Collsex: das Gefühl, zu viele Geschlechter gleich­zeitig zu haben, um es zu beschreiben.
  42. Colour­gender: Geschlecht, das mit einer oder mehreren Farben und den damit verbun­denen Gefühlen, Schat­tie­rungen, Emotionen und/oder Gegen­ständen in Verbin­dung gebracht wird.
  43. Commi­se­xuell: wenn Sie wissen, dass Sie kein normales und biolo­gi­sches Geschlecht haben, aber Sie haben sich mit dem Ihnen zuge­wie­senen Geschlecht vorerst abgefunden.
  44. Condis­gender: ein Geschlecht, das nur unter bestimmten Umständen empfunden wird.
  45. Deli­ci­as­gender: Dies ist das Geschlecht, das die Person bevor­zugt. Ansonsten hat sie natür­lich mehrere Geschlechter.
  46. Demi­fluid: Gefühl für mehrere Geschlechter.
  47. Demi­flux: Gefühl von mehreren Geschlech­tern, einige sind statisch und andere oszillierend.
  48. Zwei­ge­schlecht­lich: ein Geschlecht, das teil­weise dem einen und teil­weise dem anderen Geschlecht angehört.
  49. Homo­se­xuell: mehr als ein Geschlecht haben, aber eines ist domi­nanter als die anderen.
  50. Durasex: Wenn eine Person mehrere Geschlechter hat, ist das eine stärker ausge­prägt als das andere.
  51. Egose­xuell: ein Geschlecht, das nach Ihrer Erfah­rung so persön­lich ist, dass nur Sie es beschreiben können.
  52. Epizän: ein Gefühl für die Eigen­schaften der beiden normalen und natür­li­chen Geschlechter, wobei Frauen als männ­lich und umge­kehrt beschrieben werden können.
  53. Espi­se­xuell: Geschlecht, das mit dem Geist verbunden ist oder auf einer höheren Ebene existiert.
  54. Ästhe­ti­sches Geschlecht: Geschlecht, das von der Ästhetik abge­leitet ist.
  55. Exgender: die völlige Weige­rung, das Geschlechts­spek­trum zu akzep­tieren oder sich mit diesem zu identifizieren.
  56. Exis­tis­gender: Geschlecht, das nur exis­tiert oder sich präsent anfühlt, wenn man darüber nach­denkt oder sich bewusst darum bemüht, es wahrzunehmen.
  57. Femfluid: eine Person mit sexu­ellen Gefühlen, die sich auf das weib­liche Geschlecht beschränken.
  58. Femgender: nicht-binäres Geschlecht, das von Natur aus weib­lich ist.
  59. Fluid­flux: ein Gefühl der Verbun­den­heit zwischen zwei oder mehreren Geschlech­tern, das in seiner Inten­sität schwankt.
  60. Gemis­gender: eine Person hat zwei entge­gen­ge­setzte Geschlechter, die zusammenarbeiten.
  61. Gender­flux: Geschlecht, das zwischen unend­li­chen Empfin­dungen oszilliert.
  62. Gender­fluid: Eine Person hat zu verschie­denen Zeiten und bei verschie­denen Gele­gen­heiten verschie­dene Geschlechter.
  63. Gender­flux: Geschlecht, das zwischen Geschlecht und Alter oszil­liert (was immer das bedeutet).
  64. Gender­fuzz: das Gefühl, mehr als ein Geschlecht zu haben; Synonym für Blurgender.
  65. Gender­queer: nicht-binäres Geschlecht, unab­hängig davon, ob die Person männ­lich oder weib­lich ist.
  66. Girl­flux: wenn wir uns haupt­säch­lich oder über­wie­gend weib­lich fühlen, aber schwan­kende Inten­si­täten der weib­li­chen Iden­tität erleben.
  67. Glim­rassex: Gender-Fluidität.
  68. Grau­ge­schlecht: Geschlecht, das meist außer­halb des Binär­sys­tems liegt, aber schwach und kaum spürbar ist.
  69. Gyra­se­xuell: Eine Person hat mehrere Geschlechter, versteht aber keines davon.
  70. Healsex:gender bringt viel Ruhe, Klar­heit, Sicher­heit und Krea­ti­vität in den Geist des Einzelnen.
  71. Helio­se­xuell: ein Geschlecht, das warm und bren­nend ist.
  72. Hemi­se­xuell: ein Geschlecht, das halb ein Geschlecht und halb ein anderes ist; eine oder beide Hälften können unter­schied­liche Geschlechter sein.
  73. Horo­se­xuell: das Geschlecht, das gleich bleiben will.
  74. Hydro­se­xuell: ein Geschlecht, das Eigen­schaften mit Wasser teilt.
  75. Impe­ri­se­xuell: das Geschlecht, das vom Indi­vi­duum kontrol­liert werden kann.
  76. Intersex: das Geschlecht zwischen weib­lich und männlich.
  77. Juxera: weib­li­ches Geschlecht mit Merk­malen einer Frau und eines Mädchens.
  78. Booksex: das Geschlecht, bei dem sich ein Mensch alt fühlt.
  79. Magi­se­xuell: das Geschlecht ist das Geschlecht und der Rest ist etwas anderes.
  80. Mascfluid:Geschlecht, das auf das männ­liche Geschlecht beschränkt ist.
  81. Mascgender:nicht-binäres Geschlecht, das von Natur aus männ­lich ist.
  82. Mave­rick: ein Geschlechts­emp­finden, das sich von Männ­lich­keit, Weib­lich­keit und Neutra­lität unterscheidet.
  83. Mirrorgender:Geschlecht, das sich ändert, um sich den Menschen um dich herum anzupassen.
  84. Mollissex: Geschlecht, das weich, subtil und ruhig ist.
  85. Multi­gender: das Gefühl, mehr als ein Geschlecht zu haben.
  86. Nano­se­xuell: einen kleinen Teil des einen Geschlechts spüren und den Rest etwas anderes.
  87. Neutrois: sich geschlechts­neu­tral fühlen; manchmal führt das Fehlen eines Geschlechts zu einem Gefühl der Neutralität.
  88. Nicht-binäres Geschlecht: die ursprüng­liche Bezeich­nung für andere Geschlechter als männ­lich oder weiblich.
  89. Neutrales Geschlecht: ein Gefühl von neutralem Geschlecht; irgendwo zwischen männ­lich und weib­lich oder ein drittes Geschlecht, das vom binären Geschlecht getrennt ist.
  90. Omni­se­xuell: das Gefühl, mehr als ein gleich­zei­tiges oder wech­selndes Geschlecht zu haben.
  91. Onei­ro­gender: ein Geschlecht, das jeden Tag ein Geschlecht ist.
  92. Panse­xuell: das Gefühl, von jedem Geschlecht etwas zu haben.
  93. Para­se­xuell: das Gefühl, ein Geschlecht zu haben, obwohl wir mehrere haben, was uns daran hindert, das erste Geschlecht voll­ständig zu fühlen.
  94. Peri­gender: Iden­ti­fi­ka­tion mit einem Geschlecht, aber nicht als Geschlecht.
  95. Poly­gender: Gefühl, dass wir mehr als ein Geschlecht haben.
  96. Poly­se­xuell: ein Geschlecht, das nur als Leer­stelle beschrieben werden kann.
  97. Trans­gender: ein Geschlecht, bei dem jemand von der Idee eines bestimmten Geschlechts begeis­tert ist, aber nicht sicher ist, ob er es tatsäch­lich fühlt.
  98. Proxvir: ein anderes männ­li­ches Geschlecht; Männ­lich­keit wird jedes Mal anders empfunden.
  99. Punk­se­xuell: eine Geschlechts­iden­tität, die sich aktiv gegen Geschlech­ter­normen wehrt.
  100. Quoi­se­xuell: Gefühl, dass das Konzept des Geschlechts nicht auf die Person anwendbar ist.
  101. Glas­ge­schlecht: ein Geschlecht, das sehr empfind­lich und zerbrech­lich ist.
  102. Subse­xuell: meist ein Geschlecht mit einem leicht anderen Geschlecht.
  103. Sursex: ein Geschlecht, das zu 100 % aus einem Geschlecht besteht, dem aber ein anderes Geschlecht hinzu­ge­fügt wird.
  104. Systemsex: ein Geschlecht, das die Summe aller Geschlechter ist.
  105. Thra­se­xuell: ein Geschlecht, das das gesamte Spek­trum der Geschlechter abdeckt.
  106. Trans­gender: jede Geschlechts­iden­tität, die nicht mit dem eigenen oder dem biolo­gi­schen Geschlecht übereinstimmt.
  107. Trigender: das Gefühl von drei Geschlechtern.
  108. Vapo­se­xuell: Geschlecht, das sich wie Rauch anfühlt; man kann es auf einer ober­fläch­li­chen Ebene sehen, aber wenn man tiefer geht, verschwindet es und man hat kein Geschlecht mehr und nur noch winzige Bruch­stücke dessen, was man dachte, dass man ist.
  109. Venn­gender: wenn sich zwei Geschlechter über­schneiden und ein völlig neues Geschlecht schaffen.
  110. Verase­xuell: ein Geschlecht, das sich ändert, sobald es erkannt wird.
  111. Vibra­se­xuell: ein Geschlecht, das in der Regel ein stabiles Geschlecht ist, aber zwischen mehreren Geschlech­tern schwankt und sich dann wieder in seinem ursprüng­li­chen Geschlecht stabilisiert.
  112. Hollowsex: Eine Person fühlt sich schwach und hohl.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

Dazu­pas­send auch die Begrü­ßung duch einen AfD-Politiker:

 


28 Kommentare

  1. Dass der homo­sa­pi­ente Idiot in großen Teilen nicht ganz dicht ist, belegt dieser Artikel sehr eindrucks­voll, auch wenn die geis­tige Minder­be­mit­te­lung vorwie­gend auf die grün­ge­hir­nige Unterart beschränkt ist. Bei den Grünen ist irgendwas schief gegangen, soviel steht fest; viel­leicht ist Kiffen doch nicht so ganz ohne Folgen.

  2. Also Ökose­xuell fehlt auch noch, habe ich leider gerade fest­ge­stellt. Traurig! Wie soll man denn da nur seine Orien­tie­rung finden? 

    Mone­to­se­xuell käme für mich am ehesten in Frage. Ich würde meine Moneten gerne befruchten, damit es mehr werden.

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  3. Also ich bleibe dabei. Die geän­derte Sortie­rung der Kommen­tare ist unhand­lich und einfach nur schlecht zu lesen.

  4. Für mich gibt es Männer und Frauen. Diese können hetero,- homo.- oder bise­xuell sein. Alle anderen sind für mich Freaks.

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    • Zwei­ge­schlecht­lich Gebo­rene ‑soge­nannte Zwitter- können auch nix dafür, dass sie so geboren wurden – das hat aber mit Gönder nix zu tun. Die gibt es auch natürlicherweise.

      Ansonsten möchte ich an das Gönder noch Wöhn dran­hängen – Gönder­wöhn – m. E..

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      • AN-sonsten möchte ich AN das Gönder noch Wöhn dr-AN-hängen“

        Welch teuf­li­scher Satzbau! Das ist doch kein Zufall, oder?

    • Und wo bleiben die, die sich mit Bäumen oder Ziegel­steinen paaren wollen? Marion, haben Sie denn gar kein Herz?

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    • na,na, na und weil Du alle anderen in die Tonne wirfst dann bist Du eine Hetzerin, eine Rechts­ra­di­kale, ein Nazi­weib und so weiter – frag doch mal die Links-Grün-Rote Polit­gilde, die wird es dir schon sagen und zeigen .….….

  5. Was ist eigent­lich mit den ganzen Cyborgs, den KI-Robo­tern und all den Avataren – auch den Vielen die viel­leicht noch dazu im falschen Video­spiel gefangen sind?
    Warum werden z.B. Pacman gefangen in einem Arcade-Auto­maten der in einen roten Geist verliebt ist, daber eigent­lich gerne ein in einen oranger Geist verliebter gelbe Geist in einem Cock­tail-Table-Auto­maten wäre so gar nicht berück­sich­tigt. … und alle Marios & Luigis die sich eigent­lich wie Donkey Kong fühlen und es am liebsten mit all den Früchten in einem Einar­migen Banditen in Las Vegas treiben.

  6. Juliane G. wohnt in Bayern, ist Mitte dreißig und in eine land­wirt­schaft­liche Gülle­pumpe verliebt .. nee, das schreibe ich jetzt nicht *rot werdend*

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    • Hat die Juliane der Gülle­pumpe schon mal einen „blow job“ oder gar „deep throat“ angetan? Also mit schlu­cken, versteht sich. Lebt die Gülle­pumpe von Bio-Strom? Vegan ist das ja nicht!

      • Die kräf­tige E‑ja-ku-lation ist der Plus­punkt der besagten Güllepumpe 🙂


        ich glaube, ich wähle nä. Monat grün. Ich will das auch in der Realität sehen 😀 😀 😀

  7. Benjamin C. gibt an unge­fähr zehn sexu­elle Erfah­rungen mit folgenden Objekten gehabt zu haben: Orgel, Gashei­zung, Dampf­lock und einem Kühl­schrank. Die längsten objekt­se­xu­ellen Bezie­hungen dauerten zehn Jahre. Zu Tren­nungen kam es auf unter­schied­liche Arten. Zum Beispiel wurde die sehr intime Bezie­hung zu der Dampflok durch einen TV-Beitrag zerstört: Benjamin C. wurde eifer­süchtig auf die vielen Fernsehzuschauer.

    … ja, alles noch ok bei mir 🙂 Ich habe nur gerade ein Ticket für Gottes Grünem Tier­garten gelöst. Wow, was es da alles zu sehen gibt. Das Geschlecht des o.g. Kühl­schanks ist übri­gens „androgyn“. Benjamin C. berührt gerne seine Ober­fläche, da sich diese „glatt, zart und empfindsam anfühlt“.

    Sabine S. ist weib­lich, Ende dreißig und bezeichnet sich selbst als OS. Sie hat zurzeit mehrere aktive Part­ner­schaften. Sie lebt mit einem männ­li­chen Partner und vier männ­li­chen Flip­per­au­to­maten zusammen und hat keine Kinder. T. 2, T., G., und F. sind für sie sozu­sagen eine „Flip­per­fa­milie“, die sie wegen ihrer geome­tri­schen Formen, der Töne und des Lich­ter­spiels liebt. Davor hatte sie fünf sexu­elle Erfah­rungen, und zwar mit einem Radio­re­corder, einer Gitarre, einem Bass, einem Quad und einem Flipper. Ihre sexu­ellen Erfah­rungen, die sie Bezie­hungen nannte, hatten eine Dauer von zwei bis neun Jahren.

    Markus J. ist Anfang dreißig, er ist ein psychisch diagnos­ti­zierter Trans­gender und wäre mit sich und der Welt eigent­lich zufrieden, wenn da nicht das stechende Gefühl wäre, dass es einen unsicht­baren Neben­buhler geben muss. Zurzeit ist Herr Markus in einer Liebes­be­zie­hung mit einem Atom­kraft­werk, das er gerne heiraten möchte. Wie er berich­tete, würde ihm sein Glück aber nicht gegönnt. Das Stan­desamt hat sich seiner Aussage nach „merk­würdig“ verhalten. Als kurz darauf die Polizei bei ihm zuhause auftauchte, schloss er daraus, dass es einen mäch­tigen Neben­buhler geben oder er einen „Feind“ bei den Behörden haben muss.

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    • Ganz einfach. Die Polizei kam, weil er sich in die Akten­ta­sche eines Steu­er­fahn­ders und deren Inhalt verliebt hatte. Beim Verhör gestand er, daß er auch eine fluide Sexua­lität habe. Worauf der Kommissar fest­stellte „Aha, so wie eine Lavalampe „?

  8. Hat jemand etwas gegen solo­se­xu­elle Menschen? Warum fehlt diese Rich­tung in der Liste? An wen kann man sich wenden, um diese Diskri­mi­nie­rung anzuzeigen?

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    • Und gerade von denen laufen eine ganze Menge herum – denken Sie nur an die vielen selbst­ver­liebten Poli­tiker ! Wie kann man eine so zahl­reiche und sympa­thi­sche Sorte Mensch sooo diskriminieren ?

  9. „…die von der brei­teren LGBT-Gemein­schaft aner­kannt werden.“
    Irgendwie geschlechts­krank , diese Typen , die aufs Gehirn geschlagen hat.

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      • Bald haben wir eine ökose­xu­elle Bundes­kanz­lerin. Dann müssen wir Bäume befruchten, oder wir gehen in einen der bestimmt bald kommenden Grünen Gulags.

        Ich glaube, ich bin sowieso einen Geheimnis auf die Spur gekommen
        Armin Laschet
        Olaf Scholz
        aber :
        AN-gela
        AN-nalena

        Noch Fragen, wer die Wahl gewinnt?

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