Neutra­lität ade: Schweiz will nach Russ­land auch China-Sank­tionen der EU mittragen

Die Neutra­lität scheint auf Druck der mäch­tigen Trans­at­lan­tiker ein Auslauf­mo­dell in Europa zu werden. Nachdem Finn­land bereits im Rekord­tempo seine Neutra­lität über Bord warf und der Nato beitrat (eine finale Zustim­mung ist noch ausständig), Öster­reich Nato-Mili­tär­trans­porte quer durch sein Staats­ge­biet zulässt und mili­tä­ri­sche Ausbil­dungs­mis­sionen für die Ukraine oppor­tu­nis­tisch mitträgt und sogar mitfi­nan­ziert, ist auch die Schweiz drauf und dran, seine Neutra­lität voll­ends zu verspielen.

Schweiz über­legt China-Sank­tionen mitzutragen

So will die Euro­päi­sche Union nach ihrem Sank­ti­ons­feldzug gegen Russ­land, der nach­weis­lich mehr Schaden als Nutzen anrichtet, auch den Iran und China ins Visier nehmen. Ein vermut­lich noch fata­leres Unter­fangen, ist China doch mitt­ler­weile für viele euro­päi­sche Staaten wich­tigster Handels­partner und Investor.

Da die poli­tisch korrekte Brüs­seler Büro­kratie aber Menschen­rechts­ver­let­zungen und einen angeb­li­chen „Genozid an musli­mi­schen Uiguren“ in Chinas Provinz Xinjang ortet, hat die Staa­ten­ge­mein­schaft in diesem Zusam­men­hang im vergan­genen Jahr bereits die ersten Sank­tionen gegen Personen und Insti­tu­tionen in China verhängt.

Die Schweizer Regie­rung erwägt eben­falls Sank­tionen gegen China, konkret, ob man sich jenen aus Brüssel, wie schon im Falle Russ­lands, einfach anschließt. Erst im August über­nahm der Schweizer Bundesrat das neueste Sank­ti­ons­paket der EU gegen Russ­land, welches unter anderem den Bereich von Gold und Gold­er­zeug­nissen umfasst.

China droht mit Konsequenzen

In China nimmt man die Entwick­lungen in der Schweiz sehr wohl wahr und das rascher und deut­li­cher, als man meinen möchte. Denn der blau­äu­gige Abschied von ihrer Neutra­lität, könnte der Schweiz vor allem wirt­schaft­lich teuer zu stehen kommen. China ist immerhin der wich­tigste Handels­partner des Landes nach der EU und den USA.

„Sollte die Schweiz die Sank­tionen über­nehmen und sich die Situa­tion in eine unkon­trol­lierte Rich­tung entwi­ckeln, werden die chine­sisch-schwei­ze­ri­schen Bezie­hungen darunter leiden“, kommen­tierte etwa der chine­si­sche Botschafter in Bern, Wang Shihting.


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9 Kommentare

  1. Wie liebte ich einst die Schweiz, poli­tisch wie geogra­phisch. Ein Land, wo man eigent­lich nur noch wegen der viel­fäl­tigen Natur zuhause sein möchte.
    Aber heute scheinen die Draht­zieher nur noch mit ausge­suchten Mario­netten die Regie­rungen zu besetzen, die dem globalen Narrativ am A**** lecken und ganz sicher auch Gefäl­lig­keits­zah­lungen (Bestechungs­gelder) in Millio­nen­höhe abgreifen. Die gierigen und charak­ter­losen Schw*** verkaufen ihr Land und Leute dafür. Nicht anders als hier, D.

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  2. Diese Zwerge aus Europa haben jede Realität verloren. Hunde ohne Zaehne die bellen, wollen den „Drachen“ erschrecken..Schon der „Baer“ hat sie erschreckt und sie laufen davon mit Hasensprüngen

  3. Ich finde Deutsch­land sollte sich an den Sank­tionen wegen der Mißach­tung der uigu­ri­schen Menschen­rechte beteil­ligen, indem es die jähr­liche finan­zierte Entwick­lungs­hilfe an China streicht.

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    • Wie China mit den Uiguren umgeht oder nicht umgeht ist völlig irrele­vant. Wer Handel mit Politik so vermischt, ist nicht ganz dicht im Kopf und verliert. Wegen irgend­wel­chen uigu­ri­schen Muslimen, die dazu noch eine Menge Terror­an­schläge verübten, bis China durch­griff, will Europa sich selbst vernichten. Das wäre ja ein Witz. Jeder tanzt in Europa nach der Pfeife des WEF/USA, die selbst jede Konkur­renz vernichten will. Europa kommt da gerade gut gelegen.

  4. Ich glaube langsam aber sicher, verliert die Schweiz ihr Ansehen und so mancher wird sich über­legen, sein Geld legal in der Schweiz zu „lagern“. Denn man muß mit rechnen, wenn es dem Ami oder der EU das Verhalten eines Landes nicht passt und Russ­land zB nicht als Staats­feind erklärt, daß deren Gelder geklaut werden. Dafür dürfen aber Ukrainer, die Villen der Russen in der Schweiz kaufen ohne das jemand fragt, woher sie das Geld plötz­lich haben. Mit dem Bank­rott der Krypto„bank“ fragen sich die Repu­bli­kaner in den USA wo die Millionen abge­blieben sind. Bei vielen erhärtet sich der Verdacht, daß der Biden­clan sich mit der Ukraine wieder die Taschen gefüllt hat und mit dem Rest hat der Pimmel Pianist gezockt und jetzt ist vieles futsch. Doch wo steckt das Geld jetzt, in der Schweiz oder Übersee?

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  5. War vor 10 Jahren im Drei­län­dereck. Fahre da nie wieder hin , denn schon damals habe ich nur auslän­di­sches Gebrabbel gehört!
    Die Schwei ist für mich der größte Heuchler Staat. Sie leben seit ewiger Zeit von dem Märchen, sie wären „Neutral“! Vergessen aber zu sagen, das sie den Dikta­toren der ganzen Welt Schlupf­lö­cher bieten. Und wenn das Geld nicht abver­langt wird, fliesst es in die Schweizer >Kassen. Ohne das Geld der bösen NAZIs wäre es schon etwas dunkler! Und nicht zu vergessen ist das DDR Geld. Die DDR Größen haben 14 Tage vor dem Mauer­fall, Last­wa­gen­weise DDR Mark auf Konten in der Schweiz einge­zahlt! Wurde von der deut­schen Regie­rung umge­tauscht? Kann mir vorstellen es wurde krist­lich geteilt!

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  6. Früher gab es den eidge­nös­si­schen Rütlich­schwur, heute huldigt man dem trans­at­lan­ti­schen Gesslerhut.
    Auch in der Schweiz wird es, wenn auch wohl etwas später als in der EUro­kratur, ein jähes Erwa­chen geben wenn man erkennt daß man sich in fremd­fi­nan­zierter Deka­denz zu weit auf einen Irrweg locken ließ.

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