Öster­reich: ÖVP nutzt Krimi­nal­sta­tistik-Präsen­ta­tion als Bühne für „Hetze gegen Demonstranten“

Bild: Hans Punz/APA/dpa

Selbst anläss­lich der Präsen­ta­tion der alljähr­li­chen Krimi­nal­sta­tistik schreckt die Regie­rungs­partei ÖVP nicht davor zurück, dies als Bühne für „Hetze“ gegen Anti-Corona-Maßnahmen Demons­tranten, zu nutzen.

Im Spezi­ellen zeich­nete sich da gestern der, medial stets aggressiv erschei­nende und damit lini­en­treue Innen­mi­nister Gerhard Karner (ÖVP), bei seiner Präsen­ta­tion aus.

Demons­tra­tionen verur­sa­chen erheb­li­chen Mehraufwand

Dem aufmerk­samen Beob­achter mag es wohl kaum entgangen sein, dass man seit Monaten, in regel­mäßig wieder­keh­renden Abständen, von den Staats­me­dien mit Zahlen konfron­tiert wird, die darlegen sollten, was der Einsatz der Exeku­tive dem Steu­er­zahler an horrenden Summen verursacht.

Zuletzt wurde, in Beru­fung auf das Innen­mi­nis­te­rium, im Januar eine Summe von 18 Millionen Euro kolpor­tiert. Hierzu sollte aber fest­ge­halten werden, dass keines dieser Regie­rungs­me­dien den „Mumm“ besitzt, diese Zahl mit den mehr als frag­wür­digen Ausgaben der Regie­rung,  in Bezug auf Impf­stoff-Bestel­lungen und anderer Fehl­griffe der Corona-Politik der SCHWARZ-GRÜNEN Junta-Regie­rung, zu hinterfragen.

Alleine für Impf­stoff, der noch gar nicht gelie­fert wurde, bezahlte der Steu­er­zahler bis dato 1 Milli­arde Euro. Stand Mitte letzten Jahres sollen sich die Gesamt­kosten, nach Parla­ments­an­gaben auf 175 Milli­arden Euro beziffern.

Zurück zu Karners „Ausweich­ma­növer“. Bundes­weit seien im Vorjahr 2.100 Versamm­lungen ange­zeigt worden. Das führte bei der Exeku­tive zu knapp 600.000 Einsatz­stunden. Des Weiteren erklärt Karner, die Auswir­kungen von Corona hätten der Exeku­tive einen völlig neuen Dauer­tä­tig­keits­be­reich beschert.

Auch hierbei sei ange­merkt, dass es durch das Impf­pflicht­ge­setz und die dadurch (von seiner Partei) gefor­derte Exeku­tion Dessel­bigen durch die Polizei, wohl kaum zu einer „Entlas­tung“ seiner Beamten kommen würde, falls der Irrsinn umgestzt wird. Beschwert er sich da etwa über seine „eigenen“ Beschlüsse?

Anläss­lich der Kund­ge­bungen gegen die Corona-Maßnahmen sei es zu 25.000 Verwal­tungs­an­zeigen und 500 Straf­rechts­an­zeigen gekommen. 200 Fest­nahmen gab es nach Straf-und Verwaltungsrecht.

Rechts­ra­di­ka­lität erneut zum wach­senden Problem stilisiert

Nicht uner­wähnt darf dabei selbst­re­dend wieder einmal die Beto­nung einer angeb­li­chen  Rechts­ra­di­ka­lität. Schluss­end­lich will man uns ja glauben machen, dass sich unter den Demons­tranten ein Groß­teil von Rechts­ra­di­kalen befinden soll. „Bei den Anzeigen nach dem Verbots­ge­setz gab es eine Stei­ge­rung um 1,3 Prozent gegen­über 2020“, es sei aller­dings ein deut­li­cher Anstieg um 19 Prozent gegen­über 2019, so Karner.

Um sein State­ment erneut zu unter­mauern bemühte der Innen­mi­nister das bereits „zu Ende stra­pa­zierte“ Verharm­losen des Holocaust.

„Wir kennen diese Bilder, wenn der Holo­caust verharm­lost wird, wenn rechte Rand­gruppen mit Juden­sternen demons­trieren. Sie nutzen diese Veran­stal­tungen, um ihr mieses Geschäft voran­zu­treiben, „hetzt Karner weiter.

Seiner Ansicht nach würde auch die „Zahl der Teil­nehmer abnehmen, dafür steige die Aggres­si­vität. „Wir müssen hier wachsam sein, im Vorfeld Ermitt­lungen durch­führen, erklärt er. Nun mit den Zahlen hat die Regie­rung ein altbe­kanntes Problem, in mehr als 2 Pande­mie­jahren war man bis dato nicht in der Lage, korrekte Zahlen sowohl den Spitals­be­reich, die Infek­tions-oder Test­daten betref­fend, zu liefern.

Auch das Thema Wach­sam­keit erstaunt den „wach­samen“ Bürger in keinster Weise, die im Vorfeld durch zu führenden Ermitt­lungen sollen offenbar als Synonym und „Tür Stopper“ für regie­rungs­sei­tige „Stasi-Über­wa­chungs­maß­nahmen“ verstanden werden.

Gesamt­heit­li­cher Rück­gang der Kriminalität

Die Zahl der ange­zeigten Straf­taten ist aller­dings im Vorjahr weiter zurück­ge­gangen und erreicht mit knapp 411.000 ange­zeigten Delikten den mit Abstand nied­rigsten Wert der letzten zehn Jahre.

Die daraufhin stolz geschwellte Brust des Innen­mi­nis­ters auf Grund dieses wie er erklärte, „histo­ri­schen Tief­standes“, bekam dann aber doch noch eine kleine Schramme ab. Die Cyber­kri­mi­na­lität, Delikte im Internet, mit 46.200 Anzeigen erlebte einen neuen Höchst­stand mit einem Anstieg um 30 Prozent gegen­über 2020.

Dabei handle es sich dem Minister zufolge um „eine Entwick­lung die sehr von den Einschrän­kungen der Corona-Pandemie geprägt war. Nun da mag er wohl recht haben, in all den unzäh­ligen Lock­downs, waren entweder auch die Verbre­cher zu Hause einge­sperrt oder die poten­ti­ellen Opfer eben zu Hause, da ging das mit dem Einbruch auch nicht ganz so leicht.

Zuwachs bei Schlepper-Kriminalität 

Im Bereich des Schlep­per­we­sens und der ille­galen Migra­tion verzeichnet man eine Verdop­pe­lung gegen­über 2020, mit 3570 Anzeigen und 400 Verhaf­tungen von Schleppern.

Im Jahr 2021 zählte man über­dies 40 Tötungs­de­likte, 29 Frauen und 11 Männer waren unter den Opfern-

Insge­samt sei im Bereich der Gewalt­kri­mi­na­lität ein Rück­gang um 1,2 Prozent zu verzeichnen.


Für Bestel­lungen unseres neuen Aufkle­bers „Impf­zwang“ klicken Sie hier.




5 Kommentare

  1. „.…wenn rechte Rand­gruppen mit Juden­sternen demonstrieren.“
    Wau, welch geis­tiger Erguss und so zeigt er auch gleich,
    welch Geistes Kind der Herr Dolfuss-Fan ist.
    lol.…Nazis demons­trieren MIT Juden­sternen am Revers ?
    das ist ja mal was ganz was Neues 😉

    Aber passend zum Thema „Quali­fi­ka­tion“ unserer Regie­renden: Als Leiter eines 100m² Dolfuss-Museums bist natür­lich Top quali­fi­ziert, ein ganzes Land als Innen­mi­nister zu drangsalieren.

  2. Wie bei uns, auch hier gibt es nur noch einen Feind und das ist der Teil des Volkes, der noch bei Verstand ist, aber das Regime kritisiert.
    Wie halten das all die Hetzer, Intri­ganten und Lügner unter den Poli­ti­kern und MSM bloß aus, wenn sie in den Spiegel schauen.

    12
    • @ Ange­lique Simon: „Wie halten das all die Hetzer, Intri­ganten und Lügner unter den Poli­ti­kern und MSM bloß aus, wenn sie in den Spiegel schauen“.
      Skru­pel­lose Leute schauen in den Spiegel, nur um ihr Aussehen zu bewun­dern und drohende Mimik zu üben.

  3. Man sagt, die Schweizer haben keinen Sinn für Humor. Es gibt auch Ausnahmen, aber die meisten von ihnen bleiben bescheiden, fern vom Rampenlicht.
    Anders unsere beliebte Frau Elisa­beth Vetsch, die, selbst in der Corona-Ära, ganz mutig maul­korb­frei (ich kenne da noch jemanden, und zwar ganz gut), nicht nur einkaufen geht, sondern auch ihre Meinung kund gibt.
    Zuge­geben, das kommt bei uns relativ selten vor.
    Viel Spaß beim Lesen!

    uncutnews.ch/ein-erfahrungsbericht-aus-der-schweiz-wenn-der-oesterreichische-bundeskanzler-der-alle-buerger-zwangsimpfen-will-die-schweiz-besucht/

    Ein Erfah­rungs­be­richt aus der Schweiz: Wenn der öster­rei­chi­sche Bundes­kanzler, der alle Bürger zwangs­impfen will, die Schweiz besucht

    Der nach­fol­gende Bericht von Elisa­beth Vetsch schlägt dem Fass den Boden aus!
    Drei unbe­schol­tene ältere Personen (Frau Vetsch ist 76) mischen sich unter die Bevöl­ke­rung, um dabei zu sein, wenn der öster­rei­chi­sche Bundes­kanzler (jener, der die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung schi­ka­niert und eine Impf­pflicht einge­führt hat, mit Bussen bis zu € 3’600.– im Falle, dass man die Impfung verwei­gert) mit allen Ehren unserer Schweizer Regie­rung empfangen werden soll.

    Zofingen ist (k)eine Reise wert

    Heute wollen wir den kleinen Tikt­ak­tator von Öster­reich gebüh­rend empfangen. 07.15 Uhr Start in Au, nächstes Ziel Wohnort von Béatrice. 08.00 Uhr starten wir nach Zofingen. Unter­wegs, Kaffee- und Gipfeli (Hörn­chen aus Blät­ter­teig, Crois­sante) halt. Es ist zu kalt, wir brechen ziem­lich schnell wieder auf. Ca. 10.00 Uhr Ankunft in Zofingen, Bahnhof. Die zwei Schlümpfe am Kreisel haben wir regis­triert. Auto parkieren, loslaufen. Wir kommen so ca. 10 Meter weit, werden wir von genau diesen Schlümpfen aufge­halten: «Perso­nen­kon­trolle, Ihre Ausweise!» Einer der Herren in Blau ist ziem­lich aggressiv drauf. Guido stellt erst mal auf stur, in der Schweiz gibt’s keine Ausweis­pflicht. Wir Frauen halten uns vornehm zurück. Der Aggro-Blaue behauptet, nach Artikel sowieso dürfen sie «Perso­nen­kon­trollen» durch­führen. Wir sehen eben schon brand­ge­fähr­lich aus. 3 Rentner auf unheil­voller Mission!

    Nach längerem Hin und Her zeigen Guido und Béatrice ihre Ausweise. Ich behaupte, keinen dabei zu haben. Nützt zwar nichts, aber ich verhalte mich heute einfach ein biss­chen bockig. Nun geht’s los: «Aha, Herr und Frau Vetsch, Sie wurden ja schon in Aarau letztes Jahr wegge­wiesen, nämlich am 8.5.2021.» Wir sind platt. Da werden Daten gesam­melt, obwohl man uns damals in Aarau (Ktn. Aargau) versi­chert hat, dass diese Daten nach 24 Stunden gelöscht werden. Ob da wohl in Bern wieder Fichen exis­tieren (gemeint ist: www.swissinfo.ch/ger/30-jahre-fichenskandal_als-die-schweiz-in-einen-ueberwachungsstaat-schlitterte/45391884)? Da müsste man sich unbe­dingt einmal schlau machen (recher­chieren).

    Die Perso­na­lien werden aufge­schrieben, es wird gefunkt und tele­fo­niert. Wir müssen warten. Ich versuche, ein paar Schritte zu gehen, mir ist kalt. Schon steht der Aggro-Poli­zist breit­beinig vor mir. Er hat wohl Angst, dass ich abhaue. Poli­zei­ar­beit vom Feinsten! Ca. 10 Min. später fährt ein Kasten­wagen vor, 9 Gepan­zerte springen heraus (natür­lich alle mit Lappen im Gesicht). Man stelle sich vor: 9 Gepan­zerte und 2 Poli­zisten für 3 Personen! Wir sind eine echte Gefahr für die Allge­mein­heit und vor allem für den öster­rei­chi­schen Bundes­kanzler. Jeder einzeln wird «abge­führt» und erhält seine Wegwei­sung. Bei Béatrice und Guido steht als Grund der Wegwei­sung: Störung des Staats­be­suchs (öster­rei­chi­scher Bundes­kanzler). Meine «Schild­kröte» ist etwas humaner und schreibt als Grund: «Bereits an unbe­wil­ligter Demo in Aarau am 8.5.2021 teil­ge­nommen». Also ist jetzt ganz klar, Guido und Béatrice sind einfach zu gefähr­lich. Sie stören schon am Bahnhof den Staats­be­such. Super! Guido erklärt den Staats­be­diens­teten, da er aktuell ja regis­triert sei, könne er jetzt auch demons­trieren. Kommt bei den Gepan­zerten nicht so gut an! Béatrice liest jeden Buch­staben der Wegwei­sung, natür­lich gaaanz langsam. Man muss ja wissen, was man unter­schreibt. Ihre Unter­schrift bekommen sie natür­lich trotzdem nicht. Ich glaube, der Gepan­zerte war etwas genervt! Guido kann es nicht verkneifen und fragt ganz unschuldig: «Wäge some chline Mannli (er meint den öster­rei­chi­schen Bundes­kanzler) mached er so en Ufstand?» = Wegen so einem kleinen Männ­lein, macht ihr so einen Aufstand? – Der Poli­zist grinst und meint: «Nöd mir, Befehl von oben!» = Nicht wir, Befehl von oben. Wir werden entlassen und dürfen das Stadt­ge­biet von Zofingen bis 15.00 Uhr (Guido und ich) bzw. bis 17.00 Uhr (Béatrice) nicht mehr betreten. Die ganze Poli­zei­ak­tion ist einfach nur noch zum Lachen. Obwohl, da werden die Steu­er­gelder der hart arbei­tenden Bevöl­ke­rung verbraten. Und wofür. Für völlig unver­hält­nis­mä­ßige Maßnahmen, für den «Schutz» eines Bundes­kanz­lers. Für einen Bundes­kanzler, der die Bevöl­ke­rung von Öster­reich unter­drückt und gängelt, genau wie unsere Regie­rung es mit uns macht. Für einen Bundes­kanzler, der ohne Rück­sicht auf Verluste seine Agenda durch­zieht. Und dafür bereitet man ihm einen Staats­emp­fang mit mili­tä­ri­schen Ehren. Dank unserer Wegwei­sung können wir den Tikt­ak­tator von Öster­reich leider nicht stan­des­gemäß begrüßen!

    Glöggli (Glöck­chen) und Tril­ler­pfeifen kommen nicht zum Einsatz. Schande über uns!“

  4. Wieviel rich­tige Poli­zei­ar­beit man in der Zeit hätte erle­digen können die für die Gänge­lung von Haus­ver­las­sern, Sozi­al­kon­tak­te­pfle­gern, Spazier­gän­gern und anderen unbe­schol­tenen Bürgern ausging wird erwar­tungs­gemäß nicht thematisiert.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein