Öster­reich: Über 200 Hebammen lehnen in offenem Brief Impf­pflicht strikt ab

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In einem offenen Brief an den Bundes­prä­si­denten sowie die gesamte Bundes­re­gie­rung und alle im Natio­nalrat vertre­tenen Parteien, Medien und Jour­na­listen, sprach man sich darin klar gegen die bevor­ste­hende Impf­pflicht aus.
Der mit 7. Jänner datierte offene Brief wird von 217 öster­rei­chi­schen Hebammen unterstützt.

Gegen Impf­pflicht, Spal­tung und Diskriminierung

In diesem Appell wendet man sich an das öster­rei­chi­sche Hebam­men­gre­mium, den Bundes­prä­si­denten, alle Mitglieder der öster­rei­chi­schen Bundes­re­gie­rung, Landes­haupt­leute, die Klubs aller im Natio­nalrat vertre­tenen Parteien, sowie an Poli­tiker, die für Frauen- und Menschen­rechte einstehen, diverse Medien und Journalisten.

Wir bringen den Brief hier im Original.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Erschüt­tert beob­achten wir die momen­tanen gesell­schaft­li­chen, poli­ti­schen und vor allem gesund­heits­po­li­ti­schen Entwick­lungen in unserem Land. Gesell­schaft­liche Spal­tung, Diskri­mi­nie­rung und die geplante Einfüh­rung einer Impf­pflicht wider­spre­chen den Werten, Grund- und Frei­heits­rechten, die bis vor knapp zwei Jahren das stabile Funda­ment unseres Zusam­men­le­bens in Öster­reich waren.

In unserem Arbeits­alltag als Hebammen erleben und erfahren wir Miss­stände, die wir nicht länger hinnehmen und mittragen können.

Wir betreuen die uns anver­trauten Frauen mit größter Sorg­falt und Umsicht, wissend, dass diese während Schwan­ger­schaft, Geburt, Wochen­bett und Still­zeit beson­deren Schutz brau­chen und verdienen. (Werdende) Mütter wenden sich mit ihren Fragen und Unsi­cher­heiten vertrau­ens­voll an uns Hebammen, wir versorgen sie mit fach­li­chen Infor­ma­tionen, damit sie eine infor­mierte Entschei­dung treffen können.

Im News­letter des ÖHG vom 02.12.2021 mit dem Betreff „Covid-19 Impf­emp­feh­lung für Schwan­gere“ werden öster­rei­chi­sche Hebammen dazu aufge­for­dert, „Schwan­gere zur Impfung zu beraten“. Als Begrün­dung werden vor allem Empfeh­lungen inter­na­tio­naler Fach­ge­sell­schaften formu­liert (ÖGGG-Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Gynä­ko­logie und Geburts­hilfe, CDC-Centers for Disease Control and Preven­tion, ACOG- American College of Obstetri­cians and Gyne­co­lo­gists, RCOG- American College of Obstetri­cians and Gyne­co­lo­gists, STIKO- Stän­dige Impfkommission).

Covid-19 Impf­stoffe sind bedingt von der Euro­päi­schen Kommis­sion zuge­lassen, aussa­ge­kräf­tige, groß­an­ge­legte Studien laufen noch, somit ist deren Wirk­sam­keit und Sicher­heit noch nicht endgültig fest­ge­stellt und belegt.

Für Schwan­gere und Stil­lende wird der Impf­stoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) empfohlen – dazu schreibt die Euro­päi­sche Arznei­mit­tel­be­hörde (EMA) auf ihrer Home­page Folgendes:

„Can pregnant or breast-feeding women be vacci­nated with Comirnaty?

Animal studies do not show any harmful effects in pregnancy, however data on the use of Comirnaty during pregnancy are limited. Although there are no studies on breast-feeding, no risk for breast­fee­ding is expected. The decision on whether to use the vaccine in pregnant women should be made in close consul­ta­tion with a health­care profes­sional after consi­de­ring the bene­fits and risks.“

Da die Daten­lage zur Verwen­dung von Comirnaty in der Schwan­ger­schaft begrenzt ist und es keine Studien mit Stil­lenden gibt, finden wir es höchst befremd­lich, dass der Impf­stoff dieser vulnerablen Perso­nen­gruppe quasi unein­ge­schränkt im 2. und 3. Trimenon sowie in der Still­zeit empfohlen werden soll, obwohl er „off-label“ (=nicht bestim­mungs­gemäß) verwendet wird.

„Informed Consent“ und „Informed Choice“ sind von uns Hebammen hoch­ge­hal­tene und unab­ding­bare Voraus­set­zungen für jegliche medi­zi­ni­sche Inter­ven­tion. Abge­sehen davon, dass notwen­dige Daten für eine fundierte Bera­tung zur Impfung fehlen, findet eine indi­vi­du­elle Nutzen-Risiko-Abwä­gung und umfas­sende Aufklä­rung, wie sie auch von der ÖGGG empfohlen wird, in der Praxis kaum Umsetzung.

Betroffen beob­achten wir, dass es im geburts­hilf­li­chen Setting immer wieder zu Diskri­mi­nie­rung von unge­impften Frauen und deren Ange­hö­rigen kommt. Sie fühlen sich massiv unter Druck gesetzt durch Aussagen wie:

„Jemanden wie Sie sollte ich gar nicht behandeln.“

„In unserem Kran­ken­haus betreuen wir nur noch geimpfte Schwangere.“

„Nur geimpfte Männer dürfen ihre Frauen zur Geburt begleiten.“

Diese Vorgangs­weisen sind menschen­un­würdig, (grund)rechtswidrig und auch unethisch!

Sowohl der Contergan- als auch der Duogynon-Skandal, sollten uns gelehrt haben, wie wichtig die sichere Anwen­dung von Arznei­mit­teln in der Schwan­ger­schaft ist.

Wir können daher in keiner Weise nach­voll­ziehen, warum Covid-19 geimpfte Schwan­gere und Stil­lende nicht lückenlos erfasst werden. Wir fordern eine syste­ma­ti­sche Beob­ach­tung des Gesund­heits­zu­standes von Mutter und Kind über die nächsten Jahre, um auszu­schließen, dass dieser durch den neuar­tigen mRNA-Impf­stoff nicht nach­haltig beein­träch­tigt oder geschä­digt wird!

Große Sorgen bereiten uns auch beruf­liche Beob­ach­tungen im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Covid-19-Impfung von Schwan­geren, denen häufig nicht nach­ge­gangen wird:

Fehl­ge­burten, vorzei­tige Wehen­tä­tig­keit, früher vorzei­tiger Blasen­sprung, vagi­nale Blutungen, Früh­ge­burten, Wachs­tums­re­tar­die­rung, Eklampsie, Myokar­ditis, etc.

Wir fordern einen Para­dig­men­wechsel im Umgang mit Verdachts­fällen von Impf­ne­ben­wir­kungen. Es sollte von höchstem wissen­schaft­li­chen und medi­zi­ni­schen Inter­esse sein, diese lückenlos und proaktiv zu erheben und die erfor­der­li­chen Schlüsse daraus zu ziehen.

Immer wieder betreuen wir Frauen, die in der Schwan­ger­schaft eine Covid-19 Infek­tion durch­ge­macht haben, bis auf wenige Ausnahmen mit milden bis mode­raten Verläufen, über­wie­gend jedoch mit mangelnder medi­zi­ni­scher Begleitung.

Hier drängen sich wesent­liche Fragen auf: Haben Schwan­gere, die auf Grund der Schwere der Erkran­kungen inten­siv­me­di­zi­ni­scher Versor­gung bedürfen, Vorer­kran­kungen (wie zB Adipo­sitas, Diabetes Mellitus, kardio­vasku­läre Erkran­kungen) oder schwan­ger­schafts-indu­zierte Erkran­kungen (wie zB Gesta­ti­ons­dia­betes, hyper­ten­sive Schwan­ger­schafts­er­kran­kungen)? Wie, wo, von wem und wann werden diese Daten in Öster­reich syste­ma­tisch erhoben und veröffentlicht?

Als Hebammen haben wir gemäß §6 HebG „das Wohl und die Gesund­heit der Schwan­geren, Gebä­renden, Wöch­ne­rinnen und Mütter sowie der Neuge­bo­renen und Säug­linge unter Einhal­tung der hierfür geltenden Vorschriften und nach Maßgabe der fach­li­chen und wissen­schaft­li­chen Erkennt­nisse und Erfah­rungen zu wahren.“

Der Ethik-Kodex des Österr. Hebam­men­gre­miums „basiert auf der Aner­ken­nung der Würde eines jeden Menschen und strebt das Einhalten von Menschen­rechten, Selbst­be­stim­mung und Gleich­heit im Gesund­heits­wesen an.“

Selbst­be­stim­mung ist ein Grund­recht, das viele Genera­tionen von Frauen für uns erkämpft haben. Wir wollen es gewahrt und geschützt wissen!

Wir betrachten jegli­ches Drängen und jegliche Pflicht zu einem medi­zi­ni­schen Eingriff als unethisch und weder mora­lisch noch medi­zi­nisch vertretbar!

Auch wir – hinter diesem Brief stehenden – Hebammen bestehen auf unsere Grund- und Frei­heits­rechte, sowie das Recht auf körper­liche Unver­sehrt­heit. Wir stehen für eine freie Impf­ent­schei­dung! Die Covid-19 Vaccine gewähr­leisten keine sterile Immu­nität – sie schützen weder zuver­lässig vor Infek­tion noch vor Über­tra­gung des Virus.

Sollte unsere Berufs­aus­übung in Zukunft aber an Covid-19-Impfungen gebunden werden, behalten wir uns jegliche (arbeits)rechtliche Schritte vor.

Von unserer Stan­des­ver­tre­tung, dem ÖHG, erwarten wir, dass es sich gemäß §39 Abs.1 HebG für die ange­führten Bedenken und Anliegen einsetzt.

Hinter diesem Schreiben stehen über 210 öster­rei­chi­sche Hebammen, die eine freie und selbst­be­stimmte Impf­ent­schei­dung fordern, sowie die sofor­tige Been­di­gung jegli­cher Diskri­mi­nie­rung von Menschen aufgrund ihres Impfstatus.

Wir soli­da­ri­sieren uns mit Kolleg:innen aus allen Gesund­heits­be­rufen und anderen Berufs­gruppen, die einen offenen, sach­li­chen Diskurs fordern. Ebenso mit Personen, die aktuell auf Grund Ihrer öffent­li­chen, kriti­schen Stel­lung­nahme oder ihres Covid-19 Impf­status Ausgren­zung, Diskre­di­tie­rung, bis hin zur Suspen­die­rung erleben. Wir distan­zieren uns aber von jegli­chen poli­ti­schen Gruppierungen.

Da wir uns keinen weiteren Repres­sa­lien aussetzen möchten und um uns und unsere Fami­lien zu schützen, nennen wir unsere Namen vorerst nicht.

Hoch­ach­tungs­voll

217 öster­rei­chi­sche Hebammen

Dem ist von Seiten unserer Redak­tion nicht mehr viel hinzu­zu­fügen. Die inhalt­liche Präzi­sion und die zum Ausdruck gebrachte medi­zi­ni­sche sowie ethi­sche Kompe­tenz spre­chen zwei­fellos für sich.

Bezeich­nend ist aller­dings, dass auch diese mutigen Frauen und Männer als medi­zi­ni­sches Personal in diesem Lande unter Repres­sa­lien und Drohungen in ihrer Berufs­aus­übung massiv zu leiden haben, wie von uns auch im Zusam­men­hang mit der Ärzte­schaft bereits mehr­fach berichtet wurde.


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10 Kommentare

  1. LEBE BESTAENDIG UND KEIN UNGLUECK EWIG

    10.01.Januar Hartung 2022
    o. 3822 n. St.

    Personen mit Gefühl wissen es,

    mit der Zugabe Heim­ge­burt, gegen Kommerz.
    Stellt einen „Kalten“ vor Entschei­dungen, es bleibt eine Entschei­dung egal ob links o. rechts.
    Mit Über­le­gung und Gefühl bekommt man andere Lösungsmöglichkeiten!

    Mit artgläu­bigen Schützengruß

    Jens Peter Riesner
    Mt.d.R.
    Hie guet Bran­den­burg allewege

  2. Die Göne­tiker kennen einfach keine Grenzen – diese m. E. Frön­ken­steins Mönster – hier aus Ch.na:

    www.spektrum.de/news/gentechnik-die-crispr-kinder/1965646?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Kann es sein, dass mittels der C. Schlömp­fung damit nun welt­weit expe­ri­men­tiert wird mittels Täuschung und auch direktem wie indi­rektem Zwang? – Sieht mal so aus – m. E..

    Ehrlich – besser die Menschen bekämen keine Kinder mehr unter diesen von m. E. völlig W.hnsinnigen insze­nierten Lebens­be­din­gungen – um der Kinder und der Eltern willen – m. E..

  3. Auch dieser offene Brief wird den schnellst­mög­li­chen Weg in den Kübel finden! Wer aller muss sich noch kritisch äußern, dass dieses stumpf­sin­nige, irrge­lei­tete, fremd­be­stimmte Regime endlich beginnt, über seinen eigenen Idio­tismus nach­zu­denken und die kriti­schen Stimmen in ihr ruinöses Regieren einbe­zieht! Statt­dessen wird der Fokus für die Maßnahmen jetzt von den Intensiv auf die Normal­sta­tionen gelegt und in 2 Wochen dann auf die Auslas­tung der Park­ga­ragen, nehm ich mal an! Das kann doch alles nicht mehr wahr bzw. mit rechten Dingen zugehen!

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    • AN MIKA: Pessi­misten sind keine wahren Frei­heits­helden! Diese Hebammen sind WAHRE FREIHEITSHELDEN!
      Lesen Sie doch mal folgendes:
      WIR LASSEN UNS NICHT SPALTEN
      Bewußter Sprach­ge­brauch fördert die Einheit und wirkt der Spal­tung entgegen
      Deut­sche Sprachwelt
      Artikel Ausgabe 86 – Winter 2021/22
      www.deutsche-sprachwelt.de

      Das sind die wahren Freiheitshelden
      Ein Leser der Zeitung „Deut­sche Sprach­welt“ merkte jüngst sprach kritisch an, nicht von „Unge­impften“, sondern lieber von „Impf­freien“ zu spre­chen. Während die Vorsilbe „Un-“ nämlich auf einen Mangel hinweist, rückt „frei“ die posi­tive Eigen­schaft in den Vorder­grund. Aus den „Unge­impften“ können so schnell die „Impf­ver­wei­gerer“ werden, aus den „Impf­freien“ die wahren Frei­heits­helden! Hier wird deut­lich, daß bereits die Wort­wahl bestimmte Bilder im Kopf entstehen läßt. Es gilt auch hier nun, diesen Kopf möglichst kühl zu bewahren!

      Doch dies ist schwierig, wenn man dazu gedrängt wird und mit einem bestimmten Namen bezeichnet wird und sich dann selbst auch so benennt. 

      Darum: Impf­freie sind die wahren Freiheitshelden

      10
      • Danke für diesen Hinweis!!! Ich werde diese Super­be­zeich­nung unver­züg­lich in meine komplette Argu­men­ta­tion und meinen Kampf gegen das „UNrechts­system“ m.E., anwenden. Die Deut­sche Sprache ist wunderbar und besser als Quambauleletätära!
        Mochmal ehrli­chen Dank!

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