Orbán bekräf­tigt Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit mit Fratelli d’Italia

Giorgia Meloni und Viktor Orbán · Foto: Gergely Botár / kormany.hu

Premier­mi­nister Viktor Orbán hat in einem Brief an die Partei­vor­sit­zende Giorgia Meloni seine Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit mit der italie­ni­schen Oppo­si­ti­ons­partei Fratelli d’Italia (FdI) bekräftigt.

Orbán schrieb diesen Brief, der am späten Donnerstag von der Partei veröf­fent­licht wurde, nachdem die FdI sich gewei­gert hatten, der neuen Regie­rung von Minis­ter­prä­si­dent Mario Draghi beizutreten.

Orbán sagte in dem Brief, dass er nach sech­zehn Jahren in der Oppo­si­tion gelernt habe, dass ein Sieg „nie endgültig“ und eine Nieder­lage „nie fatal“ sei.

„Nur eines ist wichtig: ob wir bereit sind, den Kampf fort­zu­setzen“, fügte er hinzu.

Er sagte, es sei notwendig, „zuver­läs­sige Gefährten im Kampf zu haben, die eine gemein­same Vision der Welt haben und ähnliche Antworten auf die Heraus­for­de­rungen unserer Zeit geben.“

Orbán äußerte die Hoff­nung, dass die Zusam­men­ar­beit zwischen Ungarns regie­render Fidesz und den Fratelli d’Italia auch in Zukunft fort­ge­setzt wird und „wir unsere freund­schaft­li­chen Bezie­hungen auf der Grund­lage der Politik des gesunden Menschen­ver­stands sowie der christ­li­chen und konser­va­tiven Werte aufrecht­erhalten können.“

Meloni, die auch Vorsit­zende der EP-Frak­tion der Euro­päi­schen Konser­va­tiven und Refor­misten ist, besuchte Orbán während des Parla­ments­wahl­kampfes 2018 in Italien und Orbán sprach im September 2019 bei einem FdI-Treffen in Rom.

Quelle: Magyar Nemzet / Hungary Today


4 Kommentare

  1. Für mich handeln alle Ideo­logen faschistisch.
    Sie haben von Haus aus kein vernünf­tiges Welt­bild, wollen aber die Welt verbes­sern bis zum Totalschaden.

  2. Zu den zuver­läs­sigen Gefährten sollte man dann aber auch sagen, die Fratelli sind eine neofa­schis­ti­sche Partei.
    Also ausdrück­lich keine natio­nal­so­zia­lis­ti­sche, sondern eine faschistische.
    Womit gleich die zweite Auffäl­lig­keit ankommt: Warum hetzt die Antifa gegen konser­va­tive Parteien, aber nicht gegen die Faschisten?

    • Inwie­fern ist diese Partei eine f.schistische P.rtei? – Welche Ziele hat sie, dass sie als solche von Ihnen betrachtet wird?

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here