Panik-Kanzler Sebas­tian Kurz: Corona kommt nun „mit dem Auto“

Dragan Tatic / BKA

Öster­reichs Bundes­kanzler Sebas­tian Kurz schürt erneut massive Ängste und Panik vor einer zweiten Coro­na­virus-Welle unter den Bürgern und agiert damit ganz im Sinne seiner Auftrag­geber und Strip­pen­zieher, die ja bekannt­lich bei Soros und Co. zu finden sind. Während der ÖVP-Kanzler noch im März völlig entgeis­tert behaup­tete, jeder Öster­rei­cher würde bald jemanden kennen, der an Corona gestorben sei (eine blanke Lüge, wie sich heraus­stellte), und im Mai offen zugab, dass die Verbots­maß­nahmen seiner schwarz-grünen Bundes­re­gie­rung verfas­sungs­widrig, aber dennoch notwendig, seien, verkündet er nun, dass das „gefähr­liche Virus“ wieder­komme und zwar im Auto durch rück­sichts­lose Urlauber!

 Coro­na­virus hat nicht nur Moral, sondern kann auch Auto fahren

Somit besitzt das Coro­na­virus scheinbar nicht nur eigene Moral­vor­stel­lungen und befällt nur „Rechte“ und „Verschwö­rungs­theo­re­tiker“, wenn diese zu Demons­tra­tionen zusam­men­kommen, verschont hingegen linke BLM-Demons­tranten, sondern es ist auch nur Nachts aktiv (öffent­liche Masken­pflicht in manchen Ländern erst Abends!) und kann zudem mit dem Auto fahren.

Das will uns nämlich Kanzler Kurz glauben machen, als er vor einigen Tagen eine Reise­war­nung über das bei Öster­rei­chern überaus beliebte Kroa­tien aussprach und dortige Urlauber auffor­derte, wieder heim­zu­kehren. Vor Medi­en­ver­tre­tern warnte er vor Reisen in den West­balkan und meinte: „Das Virus kommt mit dem Auto nach Öster­reich.“ Urlaubs­rück­kehrer müssen daher nun einen gültigen Test vorweisen (nicht älter als 72 Stunden) oder in Heim­qua­ran­täne, bis ein nega­tives Test­ergebnis vorliegt.

Kurz will sinkende Umfra­ge­werte retten

Mit dieser Polemik und billigen Stim­mungs­mache möchte Kurz aller­dings gleich mehrere Vorteile für sich ausnutzen. Nicht nur kann er durch die imagi­näre Gefahr einer zweiten Welle seine Verbots­maß­nahmen weiter durch­setzen und sein eigenes Umfeld bedienen (Kurz-Vertraute sind in der heimi­schen Massen­pro­duk­tion invol­viert!), auch kann er seine sinkenden Umfra­ge­werte mögli­cher­weise retten, wenn er sich erneut als „Retter aller Öster­rei­cher“ aufspielen kann.

Denn trotz relativ hoher Zustim­mungs­werte unter der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung für den Kanzler (nicht die Partei ÖVP!), ist dessen Popu­la­rität im Zuge der Chaos- und Will­kür­maß­nahmen während der Corona-Lock­downs massiv gesunken. Und auch die Koali­tion mit den links-außen Grünen nehmen ihm immer mehr Bürger übel, da diese ihre ideo­lo­gi­schen Spiel­wiesen immer weiter ausdehnen und im Gegenzug dafür jeden Befehl des Regie­rungs­part­ners brav mittragen. Frag­lich ist zudem, wie einige Polit-Insider berichten, wie lange die schwarz-grüne Koali­tion über­haupt noch hält, da die Grünen inhalt­lich komplett unter­gehen und nun an mehreren Stellen aufbe­gehren. Da käme der ÖVP und Kurz ein zweiter Lock­down, oder auch nur die stetige Gefahr davor, gera­dezu Recht.

Öster­reich im Griff einer ÖVP-Alleinherrschaft

Letzt­lich kann Kurz durch seine Corona-Panik, bei der ihm der grüne Gesund­heits­mi­nister Rudolf Anschober taten­kräftig zur Seite steht, auch die unzäh­ligen Skan­dale seiner Partei über­de­cken: Von der Invol­vie­rung in das „Ibiza-Video“, über Spenden-Affären, Posten­scha­cher bis hin zu Beweis­mit­tel­ver­nich­tungen sowie Eingriffen in die Justiz und Straf­ver­fol­gung. Gleich­zeitig weitet die ÖVP ihre Macht in Öster­reich immer weiter aus, besetzt alle Minis­te­rien und öffent­li­chen Unter­nehmen mit eigenen Leuten und greift wo es geht Gelder und Macht ab.

Kurz kann das alles mit seinem adretten Auftreten und seinen schau­spie­le­ri­schen Quali­täten über­de­cken. Bei seiner letzten Pres­se­kon­fe­renz betonte er letzt­lich eindringlich:

„Ich habe eine große Bitte an die Bevöl­ke­rung: Bitte, seien Sie vorsichtig. Die Zahlen steigen wieder, die Corona-Pandemie ist noch nicht über­standen, und wir müssen alles tun, um die Gesund­heit in Öster­reich zu schützen, vor allem aber auch, um einen zweiten Lock­down zu verhin­dern, damit nicht Arbeits­plätze und die Wirt­schaft gefährdet sind.“

Die Worte kommen dabei genau von jenem, der die Wirt­schaft durch seine verfas­sungs­wid­rigen Corona-Radi­kal­maß­nahmen erst an die Wand gefahren und Öster­reich nun die höchste Arbeits­lo­sen­rate seit Jahren beschert hat. Ob sich die Bevöl­ke­rung erneut so leicht blenden wird lassen, werden künf­tige Wahl­er­geb­nisse zeigen.

6 Kommentare

  1. Eines stimmt aller­dings: Wenn man eine anste­ckende Erkran­kung welt­weit verbreiten will, sollte möglichts viel gereist werden. Es ist klar, dass der Globa­lismus – auch seine ange­nehmen Seiten, wie der welt­weite Tourismus – aus jeder regio­nalen Grippe eine welt­um­span­nende Seuche macht. Deshalb auch bei Corona: Grenzen dicht!

  2. Gibt es irgendwo einen Hebel, mit dem man eine Klappe im Boden öffnet, und – ZACK! – verschwinden solche Heinis von der Bildfläche?

    Anfäng­lich dachte ich, der Kurz sei ein poli­ti­sches Ausnah­me­ta­lent, mitt­ler­weile scheint er mir wie ein Stief­bruder des Söder.

    Da bräuchte man gleich­nnoch einen Hebel für noch eine Falltür, gell?

    • Eine Falltür – netter Gedanke!
      So eine Tür erüb­rigt sich, wenn den Demagogen einfach die Anhänger weglaufen. Dann stehen sie nämlich vor leeren Stühlen und einsam auf Plätzen, und niemand hört ihnen mehr zu.
      Problem gelöst!

  3. Ich habe Kurz nie getraut. Er war einfach zu gut. So etwas gibt es nicht. Seine Seil­schaften zu Soros und Co. waren ja von Anfang an bekannt.

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