Papst lädt die Welt zum Dialog mit den Taliban ein

Foto: Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz) / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)

Papst Fran­ziskus: „Dialog“ ist der einzige Weg zu „Frieden und Sicher­heit“ in Afghanistan

Papst Fran­ziskus hat eine groß­ar­tige Idee, wie man Afgha­ni­stan Frieden bringen kann, und es ist im Grunde die gleiche Lösung, die er für jedes Problem unter der Sonne vorschlägt: Dialog. Ja, natür­lich. Die Taliban töten und verstüm­meln Frauen und verfolgen Christen, weil sich niemand die Mühe gemacht hat, sich hinzu­setzen und mit den armen Kerlen zu reden. Ganz zu schweigen davon, dass US-Vertreter lange vor dem Debakel in Afgha­ni­stan über ein Jahr lang Gespräche mit den Taliban in Doha geführt haben. Offen­sicht­lich war es die falsche Art des Dialogs, der, wenn wir ihn jetzt führen, alles lösen wird. Der Papst sagte.

„Ich schließe mich der einhel­ligen Besorgnis über die Lage in Afgha­ni­stan an“, sagte der Pontifex am Montag vor der Weltöffentlichkeit.

„Ich bitte Sie alle, mit mir zum Gott des Frie­dens zu beten, damit das Geschrei der Waffen aufhört und Lösungen am Tisch des Dialogs gefunden werden.“

Fran­ziskus erklärte, nur durch den Dialog könne „die geschun­dene Bevöl­ke­rung dieses Landes – Männer, Frauen, ältere Menschen und Kinder“ „in ihre Häuser zurück­kehren und in Frieden und Sicher­heit leben, in völligem gegen­sei­tigen Respekt“.

Alles, was wir tun müssen, ist der Dialog! Warum ist da niemand früher drauf gekommen?

Zurück in der realen Welt, wider­legen sich die Worte des Papstes selbst. Sein eigener „Dialog“ mit musli­mi­schen Führern hat nicht bewirkt, dass ein einziger Christ nicht verfolgt oder eine einzige Kirche nicht zerstört wurde. Sein Doku­ment über die „mensch­liche Bruder­schaft“, das er zusammen mit dem Groß­scheich von al-Azhar, Ahmad el-Tayeb, unter­zeichnet hat, hat weder die Taliban noch irgend­eine andere isla­mi­sche Gruppe dazu gebracht, ihre Waffen nieder­zu­legen und ihren Dschihad zu beenden. Der Dialog hat noch nie funk­tio­niert. Warum glaubt er, dass dies in Afgha­ni­stan funk­tio­nieren wird?

Ein „Doku­ment über mensch­liche Brüder­lich­keit für den Welt­frieden und das gemein­same Zusam­men­leben“ wurde 2019 veröf­fent­licht und ist zur Grund­lage für die Bezie­hungen der katho­li­schen Kirche zu isla­mi­schen Gruppen und dem Islam im Allge­meinen geworden. Er ist so voller Lügen und Wunsch­denken, wie man es von Reprä­sen­tanten wie el-Tayeb und Papst Fran­ziskus erwarten würde. Zu seinen vielen falschen Behaup­tungen gehört die Aussage, dass der Terro­rismus auf „eine Anhäu­fung falscher Inter­pre­ta­tionen reli­giöser Texte und poli­ti­scher Maßnahmen im Zusam­men­hang mit Hunger, Armut, Unge­rech­tig­keit, Unter­drü­ckung und Stolz“ zurück­zu­führen sei.

Die Vorstel­lung, dass Armut Terro­rismus verur­sacht, ist im Grunde ein Appell an die west­li­chen Nationen, den Regie­rungen musli­mi­scher Länder mehr Schecks auszu­stellen. Auch dies ist offen­kundig falsch. Die New York Times berich­tete, dass „kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001… Alan B. Krueger, der Wirt­schafts­wis­sen­schaftler aus Princeton, unter­suchte die weit verbrei­tete Annahme, dass Armut ein Schlüs­sel­faktor für die Entste­hung von Terro­rismus sei. Krue­gers Analyse von Wirt­schafts­zahlen, Umfragen und Daten über Selbst­mord­at­ten­täter und Hass­gruppen ergab keinen Zusam­men­hang zwischen wirt­schaft­li­cher Notlage und Terrorismus.

Doch die Analyse, dass Armut Terro­rismus verur­sacht, wurde immer wieder ange­wandt. Und jetzt tut es der Papst.

Der Papst liegt damit völlig daneben. 2019 sagte er: „Trotz der Viel­falt der Kulturen und Tradi­tionen schätzen und schützen die christ­liche und die musli­mi­sche Welt gemein­same Werte: das Leben, die Familie, die reli­giöse Bedeu­tung, die Ehrung der älteren Menschen, die Erzie­hung der Jugend und vieles mehr.“

Die Taliban verstoßen auf jede erdenk­liche Weise gegen diese Werte, und sie tun dies in dem Glauben, dass ihre Hand­lungen durch isla­mi­sche Texte und Lehren vorge­schrieben und sank­tio­niert sind. Die Annahme des Papstes, dass die christ­liche und die musli­mi­sche Welt gemein­same Werte teilen, ist derselbe ethno­zen­tri­sche Fehler, den west­liche poli­ti­sche Analysten allzu oft begehen: Sie glauben ohne zu hinter­fragen, dass Worte wie „Leben“, „Familie“ und „reli­giöse Bedeu­tung“ für alle Muslime dasselbe bedeuten wie für Christen und Muslime. Der Gedanke, dass die Taliban mögli­cher­weise eine ganz andere Auffas­sung von der Familie haben, die Poly­gamie zulässt, und vom Wert des Lebens, die die wieder­holten Befehle des Korans, Nicht-Muslime zu töten (2:191, 4:89, vgl. 9:5), zulässt, scheint Papst Fran­ziskus und anderen wie ihm nicht in den Sinn zu kommen.

Quelle: Jihad­watch


17 Kommentare

  1. Ciekawe. W przy­padku Stalina, Hitlera, Pol Pota, Mao metoda dialogu nie skut­ko­wała. Jestem kato­li­kiem, po podobny przy­kład papieża i dole ta trzeba sięgać głęboko w historię.

    • Über­set­zung des Kommen­tars von Wilk aus dem Polnischen:
      Inter­es­sant. Im Falle von Stalin, Hitler, Pol Pot und Mao hat die Methode des Dialogs nicht funk­tio­niert. Ich bin Katholik, und um ein ähnli­ches Beispiel für den Papst und dieses Almosen zu finden, muss man tief in die Geschichte gehen.

  2. Der Papst sollte schon vor Jahren einen Kreuzzug gegen die Taliban veran­lassen, ein Dialog mit dem Teufel und seien Vertre­tern ist sowieso unmöglich!

  3. Der Islam ist eine der Erfin­dungen der grössten „christ­li­chen“ Kirche. Der Islam wurde als Anti­these gegen das Chris­tentum gegründet getreu nach dem Motto Hegels: These, Anti­these, Synthese! durch das anein­ander reiben dieser Ideo­lo­gien, soll eine neue Mensch­heit entstehen. Nach dem selben Motto wurde durch die grösste „christ­liche“ Kirche der Kommu­nismus gegründet. Auch dieser ist zur Zerstö­rung der bestehenden Gefüge gedacht und ist jetzt mit Hilfe der Corona seinen Siegeszug anzu­treten. Man beachte, dass der Kommu­nismus schon über tausend Jahre das Sozi­al­system der grössten „christ­li­chen“ Kirche ist. Wenn wir den jetzigen Papst ansehen, beginnt dieser die Früchte der über tausend Jahre Bemü­hungen zu ernten.

    • Endlich mal einer, der die Hinter­gründe des Islams kennt. Danke dafür 🙂

      Der Vatikan wollte einen Messias für die Araber erschaffen. Jemanden, den er als großen Führer aufbauen konnte. Einen Mann mit charis­ma­ti­scher Ausstrah­lungs­kraft, den sie ausbilden konnten, um so alle nicht-katho­li­schen Araber unter sich zu vereinen, um dadurch eine mäch­tige Armee zu erschaffen. 

      Etwas abge­wan­delt, findet man hier ein paar Infos. Diese Infos sind extrem selten, daher nicht auf die Gold­waage legen und statt­dessen selbst weiter recher­chieren, es gibt sehr wohl Nach­weise auf die Korrekt­heit dieser Aussagen.

      Alberto Rivera – Katho­li­sche Kirche erschuf Islam
      www.youtube.com/watch?v=fM9ur2ieTUg

      Zum Kommu­nismus ist zu sagen, dass auch der Kommu­nismus anders ist, als er „gefühlt“ wahr­ge­nommen wird. z.B. ist – entgegen aller Über­zeu­gung – nicht der „freie Westen“ der Erfinder von Grup­pensex & Co, sondern das war tatsäch­lich der Kommu­nismus. Um die Spal­tung der Gesell­schaft bis runter ins Kleinste zu betreiben, hat er viele Fami­li­en­väter schwach gemacht. Und damit die Fami­lien zerrieben, so dass die Oberen in Ruhe regieren konnten, denn die da unten hatten andere, private Probleme zu wälzen. Es ist kein Zufall, dass die Prot­ago­nisten der „Wilden 60er“ alle­samt dem Osten zuge­neigte Gesellen waren.

      Wer sich von dem reiße­ri­schen Titel nicht verschre­cken lässt, findet in dem folgenden, äußerst inter­es­santen Buch viel wissens­wertes über den Kommunismus.

      Wie der Teufel die Welt beherrscht (Band 1–3)
      shop.epochtimes.de/products/wie-der-teufel-die-welt-beherrscht-band‑1–3
      Kostet leider etwas Geld, aber es ist wirk­lich gut (als PDF ist es etwas billiger)

    • Ohne dass ich das jetzt begründen will – und das kann ich auch nicht – will ich nur mal meine Gedanken fixieren. Man kann ja mal kurz nach­denken, ob es so sein kann.

      Um die Wirren unserer heutigen Zeit zu ermög­li­chen, muss es im Vorfeld zu einer Verbrü­de­rung der beiden großen Reli­gionen Chris­tentum und Judentum gekommen sein, und zwar auf aller­höchstem Level. Der Islam, obwohl er gerade die Haupt­rolle zu spielen scheint, schwimmt in diesem neuen Fluss nur als passives Geplant­sche mit. Wie ich darauf komme, weiß ich (noch) nicht, aber wenn man davon ausgeht, dass der Sozia­lismus jüdisch geprägten Ursprungs ist (was ich nicht mit 100% Sicher­heit weiß), dann war der sozialistisch/kommunistisch geprägte Osten der von Israel instal­lierte Gegen­spieler zu dem west­lich geprägten „Römi­schen Reich“ (bzw. dessen Nach­folger), also der Christ­li­chen Kirche. Da wir ohne jeden Zweifel aktuell die Zusam­men­ar­beit von Ost und West fest­stellen dürfen, was nichts anders als der Zusam­men­schluss von Kapi­ta­lismus und Sozia­lismus ist, müssen die Pyra­mi­den­spitzen zu einer neuen „macht­po­li­ti­schen Kappe“ verschmolzen sein. Man kann mich, frei nach Brain­stor­ming, ja gerne korri­gieren, wenn ich falsch liege.

  4. Der Islam ist eine menschen­ver­ach­tende Ideo­logie der Welt­herr­schaft und hat nichts mit einer „fried­li­chen Reli­gion“ zu tun!

    • Was ist denn eine „fried­liche Religion“ ? 

      Reli­gion war schon immer die Kapsel der tota­li­tären Vermarkt­wirt­schaf­tung des Glau­bens. Das Wort „Frieden“ ist in dieser Kapsel gar nicht vorgesehen.

  5. Dieser Papst ist das bisher dümmste Ober­haupt der katho­li­schen Kirche. Kein Papst ließ sich so für die Ziele der Eliten einspannen wie er. Oder täusche ich mich da?
    Ratz­inger davor ist ja „Gott-sei-Dank“ zurück­ge­treten. Wieviel Dreck am Stecken wohl dieser hatte?

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      • Dieser Mann ist absolut nicht dumm – Er ist ein Jesuit ! Den Jesuiten kann mann alles mögliche nach­sagen – sie sind hinter­hältig, macht­geil, geld­gierig, aber eins sind sie sicher nicht: dumm ! Er ist ganz einfach ein Poli­tiker – mit allen bekannt schlechten Charak­ter­ei­gen­schaften dieser Kaste !

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        • Genau so ist es. Völlig zu Recht werden die Jesuiten als „SS des Papstes“ bezeichnet. Sie stellen inner­halb des Vati­kans den führenden Zirkel dar. Der drei­ßig­jäh­rige Krieg wurde übri­gens durch Hetze + Intrigen der Jesuiten ausge­löst. In der unten verlinkten Video-Doku tauchen sie auch auf.

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    • „Oder täusche ich mich da?“
      Sozu­sagen Ja. Der Papst IST das Ober­haupt der Eliten. Er vertritt die histo­ri­sche Erbfolge von Cali­gula & Co

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