Péter Szij­jártó: Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg!

Foto: Magyar Nemzet

- Neben der Coro­na­virus-Epidemie seien in letzter Zeit neue poli­ti­sche Konflikte entstanden, und die gegen­sei­tigen Sank­tionen und verbalen Zwischen­fälle zwischen den Haupt­ak­teuren der Welt­wirt­schaft seien besorg­nis­er­re­gend, sagte der Außen­mi­nister am Freitag beim Treffen des Euro­pa­rats in Hamburg.

 

In einem Video seiner Rede, das auf seiner Face­book-Seite hoch­ge­laden wurde, sagte Péter Szij­jártó, er reprä­sen­tiere ein mittel­eu­ro­päi­sches Land, in dem die Menschen wissen, dass „die Geografie die Haus­num­mern der Länder bestimmt, was unver­än­der­lich ist“. Er fügte hinzu, dass die Ungarn die Lehren aus der Geschichte gezogen und die rich­tigen Schlüsse gezogen haben.

- Und die viel­leicht wich­tigste Erkenntnis ist: Wenn ein Konflikt zwischen Ost und West ausbricht, verliert Mittel­eu­ropa in der Regel.

- „Wir wollen nicht mehr Verlierer sein“, sagte Szij­jártó und betonte: „Für uns ist eine prag­ma­ti­sche Bezie­hung zwischen Ost und West, die auf Dialog basiert, wünschenswert.

- Ich möchte klar­stellen, dass wir über­haupt nicht an einem neuen Kalten Krieg inter­es­siert sind, sagte Szij­jártó und fügte hinzu, dass Orga­ni­sa­tionen wie der Euro­parat eine wich­tige Rolle bei der Schaf­fung eines Dialogs zwischen Ost und West zu spielen haben. Der Minister versprach, dass Ungarn sein Möglichstes tun werde, um dem Euro­parat zu helfen und ihn zu unter­stützen. Er merkte an, dass die Pandemie eine Chance für den Dialog zwischen Ost und West sei, da es darum gehe, Menschen­leben zu retten, und dies eine enge Zusam­men­ar­beit erfordere.

Ungarn über­nimmt heute von Deutsch­land die sechs­mo­na­tige rotie­rende Präsi­dent­schaft des Minis­ter­ko­mi­tees des Euro­pa­rates. Die Prio­ri­täten des unga­ri­schen Rats­vor­sitzes sind der effek­tive Schutz natio­naler Minder­heiten, die Unter­stüt­zung der nächsten Genera­tion, der inter­re­li­giöse Dialog und die Umwelt sowie die Vorbe­rei­tung auf die Heraus­for­de­rungen der Zukunft.

Quelle: Magyar Nemzet


1 Kommentar

  1. Es ist längst ein heißer Krieg, er wird nur mit anderen Waffen ausgefochten.

    Medien / linke Unter­wan­de­rung / Umvol­kung / Islam / Wirt­schaft / Internet / Erpressung. 

    Muß man aber nicht mitbe­kommen haben …

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