Phil­an­thro­pi­sche Subver­sion I: Wie das Soros-Netz­werk in Mittel­eu­ropa und auf dem Balkan arbeitet

Phil­an­thro­pi­sche Subver­sion: Wie das Soros-Netz­werk in Mittel­eu­ropa und auf dem Balkan arbeitet

Von Dániel KACSOH | Das Netz­werk von Soros-Orga­ni­sa­tionen hat in den letzten Jahr­zehnten einen erheb­li­chen Einfluss auf die Innen­po­litik verschie­dener Länder ausgeübt. Hier sind die Details!

Phil­an­thro­pismus für gesell­schaft­liche Umgestaltung

Wofür hat der milli­ar­den­schwere Börsen­guru in den letzten Jahr­zehnten, neben seinen Finanz­markt­ak­ti­vi­täten, Hunderte von Millionnen Dollar ausge­geben? Bezeichnet er diese doch slebst als phil­an­thro­pi­sche Tätig­keit, während er gleich­zeitig die Idee einer offenen Gesell­schaft nach dem Vorbild von Karl Popper fördert. Soros ursprüng­liche Absicht bestand eigent­lich im Abbau der kommu­nis­ti­schen Regime. Trotzdem aber hat er seit dem kommu­nis­ti­schen Regime­wechsel mittels seiner Netz­werke immer mehr Einfluss auf natio­nale Regie­rungen gewonnen.

Während er in den USA nicht untätig war, setzt er seine Orga­ni­sa­tionen und sein Geld weiterhin unver­hohlen ein, um die Innen­po­litik der Länder Mittel- und Osteu­ropas und des Balkans nach seinen Werten und Inter­essen umzu­ge­stalten. Dazu nutzte er seine Stif­tungen und Medien, um durch Wahl­ma­ni­pu­la­tionen, mit ihm verbün­dete Poli­tiker an die Macht zu bringen. Diese begannen dann, ihre Länder nach den Vorstel­lungen des ameri­ka­ni­schen Akti­en­spe­ku­lanten zu verändern.

Konser­va­tive Regie­rungen sollen gestürzt werden

Auch wenn es noch Länder gibt, in denen Soros noch keinen Einfluss auf die Politik nehmen konnte – wie z.B. Polen – so verfügt dieser doch über ein breites Netz­werk in diesen Ländern und setzt alles daran, einwan­de­rungs­feind­liche, konser­va­tive Regie­rungen, die ihm ableh­nend gesinnt sind, zu stürzen.

Obwohl der Einfluss der USA ein Risiko für die natio­nale Sicher­heit darstellen kann, sind aber die betrof­fenen Länder  bisher nicht in der Lage gewesen, mit diesem Phänomen umzu­gehen. Hier sehen wir uns die „Kriegs­po­si­tionen“ von Soros in unserer Region an.

P O L E N  und der verkappte Feminismus

George Soros‘ Akti­vi­täten in Polen werden von der Báthory-Stif­tung gesteuert, gegründet in den späten 1980er Jahren. Diese unter­stützt seither Medien, NGOs, Proteste und sogar poli­ti­sche Parteien, und zwar im Versuch, die seit 2015 amtie­rende rechte Regie­rung zu stürzen. So soll etwas das Ergebnis der Wahlen von 2019 durch Stra­ßen­de­mons­tra­tionen beein­flusst werden – vor allem durch die finan­zi­elle Unter­stüt­zung einer regie­rungs­feind­li­chen Frau­en­be­we­gung in Polen, dem soge­nannten „Zaren­pro­test“.

Einfluss auf Medien

Im Jahr 2016 kaufte Soros außerdem über den „Media Deve­lo­p­ment Invest­ment Fund“ (MDIF) das Unter­nehmen „Agora“, welches hinter einer der größten polni­schen Oppo­si­ti­ons­zei­tungen, der „Gazeta Wyborcza“, steht. Derselbe Fonds, der in 39 Ländern vertreten ist, scheint auch 444.hu in Ungarn zu finanzieren.

Neuer Euro­maidan

Im Jahr 2017 planten Soros-Akti­visten in Polen einen Euro­maidan nach ukrai­ni­schem Vorbild, woraufhin die polni­schen Behörden den Leiter der örtli­chen Orga­ni­sa­tion verboten. Soros bereitet sich mögli­cher­weise auch auf die polni­schen Wahlen im Jahr 2023 vor, nachdem er 2021 eine Betei­li­gung an einem der renom­mier­testen polni­schen Medien, der „Rzecz­pos­po­lita“, erworben hat.  Zu dessen Ideo­logen gehören einfluss­reiche Persön­lich­keiten wie der Warschauer Bürger­meister Rafał Trzas­kowski, der auch Präsi­dent­schafts­kan­didat für 2020 ist. Er hat auch Verbün­dete als Berater und Mitstreiter in anderen Oppo­si­ti­ons­par­teien. Erwäh­nens­wert ist ferner: Dass die polni­schen Oppo­si­ti­ons­par­teien, wie in Ungarn, eine gemein­same Kandi­datur für die Parla­ments­wahlen 2023 in Betracht ziehen.

Einfluss­reiche Denk­fa­brik in der  T S C H E C H I S C H E N  R E P U B L I K

Soros umfang­rei­ches „zivil­ge­sell­schaft­li­ches“ Netz­werk nutzt er aktiv zur Beein­flus­sung der lokalen Politik. Allein im Jahr 2018 unter­stützte er mehr als 20 Orga­ni­sa­tionen finan­ziell, darunter ein inves­ti­ga­tives Portal. Im Jahr 2015 grün­dete der Börsen­spe­ku­lant eine Denk­fa­brik namens „Euro­päi­sche Werte“, deren Vertreter sich seit 2016 aktiv in die tsche­chi­sche Innen­po­litik einmischen.

Anti-Babiš-Proteste

Der Name George Soros wurde im Zusam­men­hang mit den Protesten gegen den derzei­tigen tsche­chi­schen Premier­mi­nister Andrej Babiš genannt. Sie wurde von einer NGO geleitet, die regel­mäßig von seiner Unter­stüt­zung profi­tierten, wie das „Insti­tute for the 21st Century“ feststellte.

Medi­en­ein­fluss

Petr Zantovski, Professor an der Wirt­schafts­uni­ver­sität in Prag, hat bereits erklärt, dass Soros die tsche­chi­sche öffent­liche Meinung über Medien wie „neovlivni.cz“ und „hlidacipes.cz“ beein­flusst, welche dann unter dem Deck­mantel der Redu­zie­rung des russi­schen Einflusses rein poli­ti­sche Propa­ganda betreiben. Und mittels seiner Soros-Stif­tung „Open Society Foun­da­tions“ (OSF) unter­stützt er regel­mäßig das Enthül­lungs­portal „invastigace.cz“, welchesa Babiš, der die Wahlen schließ­lich verlor, ins Visier genommen hatte. Unter den dann nach­fol­genden Poli­ti­kern der libe­ralen Kern­land-Koali­tion, die im vergan­genen Jahr an die Macht kam, sind auch Soros-Anhänger.

Vom Ausland finan­zierte Proteste in der  S L O W A K E I

Laut Petr Zantovski versucht Soros auch, über seine tsche­chi­schen Orga­ni­sa­tionen poli­ti­schen Einfluss in der Slowakei zu erlangen. Der tsche­chi­sche Univer­si­täts­pro­fessor sagte in einer Erklä­rung:  Dass Soros‘ Betei­li­gung an der Regie­rungs­krise in der Slowakei 2017 deut­lich sichtbar sei. Im Jahr 2019 war Fico schließ­lich gezwungen, als Premier­mi­nister zurück­zu­treten, nachdem im Land wegen des Mordes an dem Jour­na­listen Ján Kuciak Proteste ausge­bro­chen waren, die er als von Soros finan­ziert bezeichnete.

Die Präsi­dent­schafts­wahlen 2019 wurden eben­falls zwischen Soros Schütz­ling Zuzanna Čapu­tová und dem Souve­rä­nisten Maros Šefčovič ausge­tragen. Nach Čapu­továs Sieg enthüllte ein Artikel im briti­schen „Guar­dian“, dass Čapu­tová selbst Soros-Stipen­diatin war und sich nach dem Ergebnis persön­lich bei Soros für die „so vielen guten und wert­vollen“ Dinge bedankte, die in der Slowakei mit Hilfe der Mittel der OSF getan werden konnten.

Medi­en­ein­fluss

Seither verstärkte er seinen Einfluss, beispiels­weise erwarb er im vergan­genen Jahr über den MDIF eine Betei­li­gung an dem slowa­ki­schen Portal „Sme“.

Eine Armee von Jour­na­listen in S L O W E N I E N

Das „OSF Slowe­nien“ ist seit 1992 aktiv. 2018 kam dann aber mit Janez Jansa ein Soros-kriti­scher Minis­ter­prä­si­dent an die Macht. Erst 2022 gelang aber der Linken dessen Ablöse. Somit gewann dann die neu gegrün­dete libe­rale „Frei­heits­be­we­gung“, unter der Führung von Robert Golob, die Parlamentswahlen.

Laut der slowe­ni­schen Zeitung „Nova 24 Tv“ gibt es einige Verbin­dungen zwischen der Frei­heits­be­we­gung und Soros. So arbei­tete beispiels­weise eine der stell­ver­tre­tenden Partei­vor­sit­zenden, Urska Klakocar Zupancic, als Rich­terin in Ljub­l­jana, bevor sie in die Politik ging. In einem Inter­view leug­nete sie nicht, dass sie die Möglich­keit hatte, über die OSF ein Jahr lang im Ausland zu arbeiten.

Tanja Fajon, die Außen­mi­nis­terin in Golobs Regie­rung, hat einen ähnli­chen Hinter­grund und steht auf der so genannten Soros-Verbün­deten-Liste im EU-Parla­ment. Das Portal erwähnte auch, dass Soros über die regie­rungs­feind­liche NGO „Stimme des Volkes“ (Glas Lyudstva) aktiv am Wahl­kampf betei­ligt war. Einem Bericht der „OSF“ zufolge („Buil­ding an Open Society in the Western Balkans“) spon­sert die Soros-Gesell­schaft außerdem rund 100 Jour­na­listen in Slowe­nien, die auslän­di­sche Medi­en­or­ga­ni­sa­tionen besu­chen, Projekte im Ausland durch­führen und an Konfe­renzen und Semi­naren teilnehmen.

B U L G A R I E N  und die Helsinki-Stiftung

So gewährte der Milli­ardär der bulga­ri­schen Helsinki-Stif­tung im Jahr 2020 ein einjäh­riges Stipen­dium, um die Idee einer „offenen Gesell­schaft“ zu verbreiten. Außerdem kandi­dierte 2021 eine ihm nahe­ste­hende Partei, das „Demo­kra­ti­sche Bulga­rien“ (DB). Nachdem sich DB als unwirksam erwiesen hatte, wurde statt­dessen das poli­ti­sche Projekt des Polit-Duos Petkov-Vasilev ins Leben gerufen. Einer von ihnen, Kiril Petkov, ist Harvard-Absol­vent und kana­di­scher Staats­bürger und wurde vom demo­kra­ti­schen US-Präsi­denten Joe Biden in einer Video­bot­schaft persön­lich ausge­zeichnet. Im November 2021 gewann die Partei des Duos, „Wir für den Wandel“, schließ­lich die Parla­ments­wahlen mit einer knappen Mehr­heit, und Petkov war bis August dieses Jahres Premier­mi­nister, bis die Regie­rungs­ko­ali­tion in einer Vertrau­ens­ab­stim­mung zerbrach.

Dem bulga­ri­schen poli­ti­schen Kommen­tator Georgi Markov zufolge basierte die Grün­dung der Petkovs auf einem Plan von Gerald Knaus, der in seinem Land nur als Soros-Mann in der konser­va­tiven Presse bekannt ist. Alle wollten eine Regie­rung an die Macht bringen, die unter anderem bereit ist, Migranten ins Land zu lassen und die Gender-Ideo­logie zu akzeptieren.

NGO-Dumping in  R U M Ä N I E N

Laut dem rumä­ni­schen Poli­to­logen Bogdan Duca gehört die „USR-Plus-Partei“ zu den Inter­essen von Soros, aber auch in der „Natio­nal­li­be­ralen Partei“ (PNL) ist dessen Einfluss  spürbar. Nach seiner Ansicht hat Soros im Vorfeld der Wahlen am 6. Dezember 2020 bereits die so genannte „ideo­lo­gi­sche Schlacht“ gewonnen, bei der alle drei führenden Parteien auf der so genannten progres­siven Platt­form standen.

Nach dem Auftau­chen von Soros in Rumä­nien wurden zunächst zwölf NGOs gegründet. Danach entstanden Dutzende neuer mit dem kaum verhoh­lenen Ziel, die im Wesent­li­chen orthodox-konser­va­tive rumä­ni­sche Gesell­schaft in eine libe­rale zu verwandeln.

So begann diese NRO-‚Armee‘, Druck auf die von der „Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Partei“ (PSD) geführten Regie­rungen auszu­üben. Ein Element dieser Angriffe besteht darin: Die PSD wird ähnlich wie in der Tsche­chi­schen Repu­blik mit einer pro-russi­schen Stim­mung über­zogen, um ihr so die Unter­stüt­zung durch die US-Regie­rung zu entziehen.

“Anti-Korrup­tion“

Einigen Berichten zufolge gab die „OSF“ während der Präsi­dent­schafts­wahlen im November 2014 insge­samt 91,5 Tausend Dollar für so genannte „Anti-Hass-Kampa­gnen“ und weitere 41,25 Tausend Dollar für die Mobi­li­sie­rung von im Ausland lebenden Rumänen zur Stimm­ab­gabe aus. Zu dieser Zeit hatten aber die NGOs noch keine Partei gefunden, die ihnen passte. Sodann begannen sie mit dem Aufbau der DNA-Anti­kor­rup­ti­ons­be­hörde, als wäre sie eine Partei. Die DNA ist gegen 1.138 Personen vorge­gangen, darunter vier­und­zwanzig Bürger­meister, fünf Abge­ord­nete, zwei Ex-Minister und ein ehema­liger Regie­rungs­chef.  Proteste Ende 2015 führten zum Rück­tritt der Regie­rung, obwohl nur fünf­zehn Prozent der Bevöl­ke­rung die Regie­rung für eine Tragödie bei einem Konzert in Buka­rest verant­wort­lich machten. Zu den „inof­fi­zi­ellen Orga­ni­sa­toren“ der Proteste gehörten ehema­lige Soros-Unterstützer.

Spenden in  M O L D A W I E N

An der Münchner Sicher­heits­kon­fe­renz 2022 nahm auch der Sohn von George Soros, Alex­ander Soros, teil. Dabei machte er ein Foto mit seiner molda­wi­schen Verbün­deten, der molda­wi­schen Präsi­dentin Maia Sandu. Sandu hat erheb­liche finan­zi­elle Unter­stüt­zung von Soros erhalten, um ihre Partei zu stärken, um dann schließ­lich als Siegerin aus den Präsi­dent­schafts­wahlen 2020 hervorzugehen.

Die unga­ri­sche „Magyar Nemzet“ erwähnt das dies­jäh­rige Treffen: „Die molda­wi­sche Präsi­dentin Maia Sandu konnte nicht von der Lobby­tour ausge­schlossen werden“. Die Sabdu-Partei erhielt von 2017 bis 2018 insge­samt mehrere Millionen von Lei von der Soros-Stif­tung über die Kanäle verschie­dener NGOs. Zudem bat die Partei aber auch regel­mäßig um Spenden von moldaui­schen Bürgern. Dies entwi­ckelte sich zu einem großen Skandal, nachdem bekannt wurde, dass die Sandu’s eine Menge von Soros-Geldern erhielten, während sie um Spenden bettelten. Dennoch sieht Alex­ander Soros die Präsi­dentin als eine „Welt­klasse-Verfech­terin von Demo­kratie und guter Regierungsführung“.

Der Einfluss von Soros auf die molda­wi­sche Innen­po­litik zeigt sich auch darin: Dass etwa Petru Culeac, Geschäfts­führer der Soros-Stif­tung Molda­wien, bei der Unter­zeich­nung eines Koope­ra­ti­ons­ab­kom­mens zwischen dem „Natio­nalen Anti­kor­rup­ti­ons­zen­trum“ und der „Soros-Stif­tung Molda­wien“ am 31. März sagte: „Wir haben die molda­wi­schen Behörden in der Vergan­gen­heit in diesem Bereich unter­stützt, so dass die staat­li­chen Insti­tu­tionen in diesem Bereich effektiv sind.“

M O N T E N E G R O  und „die posi­tive Kraft“

Erst im Mai 2020 hatte die Soros-affine NGO „Freedom House“ die Repu­blik Monte­negro (zusammen mit Ungarn und Serbien) als einen Staat einge­stuft, der „keine Demo­kratie mehr ist“. Dabei wurde die Regie­rungs­zeit unter Milo Djuka­novic als „Jahre der staat­li­chen Bestechung, des Macht­miss­brauchs und der Taktik des starken Mannes“ beschrieben.

Das poli­ti­sche Klima im Land änderte sich dann im Jahr 2020, mit der Ernen­nung von Dritan Abazovic zum stell­ver­tre­tenden Premier­mi­nister. Schnell wurde klar: Dass dieser junge Poli­tiker ein Verbün­deter des Soros-Impe­riums war. So traf jener den Sohn des US-Akti­en­spe­ku­lanten, Alex­ander Soros, im Mai 2020 auf dem „Word Economic Forum“, und jener bezeich­nete Abazovic als stabi­li­sie­rende und posi­tive Kraft für den gesamten west­li­chen Balkan“. Und Dritan Abazovic sagte: Dass die monte­ne­gri­ni­sche Regie­rung entschlossen sei, mit der „OSF“ und Alex­ander Soros zusammenzuarbeiten.

Im Juli traf sich Soros Jr. erneut mit dem Poli­tiker, der im Früh­jahr Premier­mi­nister von Monte­negro wurde. In einem Twitter-Post bezeich­nete er ihn als Freund und meinte: Dass sie über die Zusam­men­ar­beit mit der OSF und den gemein­samen Markt des West­bal­kans gespro­chen hätten. Mit Abazovic ist es also gelungen, nach der Abwahl von Djuka­novic, eine Soros- Mario­nette an der Spitze Monte­ne­gros zu instal­lieren, die dessen Politik voll­ständig umge­setzt haben wird, wenn er nicht im August 2022 gestürzt wird.

Anschul­di­gungen, Proteste in  N O R D M A Z E D O N I E N

Seit 2008 erhält Nord­ma­ze­do­nien Entwick­lungs­gelder, so genannte „USAID-Mittel“ aus den USA, deren Haupt­ver­teiler seit 2012 ausge­rechnet die „OSF“ von George Soros ist. Er konnte also in dem Balkan­staat ein umfang­rei­ches Netz­werk aufbauen.

2015 beschul­digte die maze­do­ni­sche Linke den rechts­ge­rich­teten Minis­ter­prä­si­denten Nikola Gruevski der Korrup­tion. Trotz Dementis wurden ernst­hafte Demons­tra­tionen orga­ni­siert, bei denen viele junge Menschen mit Soros-T-Shirts auf die Straße gingen – gerade recht­zeitig zur Migran­ten­krise. Im Jahr 2018 schließ­lich floh der einwan­de­rungs­feind­liche Gruevski aus dem Land, nachdem der ehema­lige Minis­ter­prä­si­dent von der Sonder­staats­an­walt­schaft verur­teilt worden war.

An der Spitze des Landes stand dann Zoran Zaev, ein Poli­tiker der Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Partei SDSM, der Soros treu ergeben war. Unter­stützt wurden sie dabei von den maze­do­ni­schen Medien, auf die Soros eben­falls erheb­li­chen Einfluss hatte. Laut dem nord­ma­ze­do­ni­schen Premier­mi­nister Artan Grubi, sei Alex­ander Soros außerdem ein Freund Nord­ma­ze­do­niens sowie der Region, der sich für Frieden und Demo­kratie einsetzen würde. Was auch immer das genau bedeutet.

Koor­di­nierte Demons­tra­tionen in der  U K R A I N E

Im Jahr 1990 erschien George Soros erst­mals in der Ukraine unter der Schirm­herr­schaft der „Inter­na­tional Renais­sance Foun­da­tion“. Zwischen 1990 und 2020 gab Soros insge­samt 310 Millionen Dollar aus, um das Ideal einer „offenen Gesell­schaft“ in der Ukraine zu fördern. Nachdem die Stif­tung zunächst erheb­li­chen Druck auf die Leonid Kutschma-Regie­rung ausgeübt hatte, unter­stützte sie gleich­zeitig den Oppo­si­ti­ons­kan­di­daten Viktor Juscht­schenko im Wahl­kampf 2004 gegen Janu­ko­witsch finan­ziell. Als Janu­ko­witsch die zweite Runde gewann, brach die so genannte Orange Revo­lu­tion aus, und Juscht­schenko gewann dann die folgende Stichwahl.

Das nächste Mal spielte die Stif­tung während der Revo­lu­tion 2013/14 eine wich­tige Rolle. Und auf ihrer Website verkündet sie stolz: Dass sie die Euro­maidan-Initia­tive aktiv unter­stützt hätte. Sie leis­teten auch finan­zi­elle Unter­stüt­zung bei der Grün­dung von „Hromadske TV“, welcher eben­falls eine wich­tige Rolle bei der Unter­stüt­zung der regie­rungs­feind­li­chen Proteste spielte. Die Soros-Society steht aber auch jetzt hinter dem derzei­tigen Präsi­denten: Traf sich doch Alex­ander Soros Jr. im Mai in Davos mit Zelen­skys Berater Serhiy Lesh­chenko, wo das Thema, wie man den Krieg gewinnen kann, bespro­chen wurde.

Auslän­di­sche Mani­pu­la­tionen in inner­staat­liche Angelegenheiten

All diese poli­ti­schen Aktionen werden aus dem Ausland finan­ziert. Diese Einfluss­nahme und Beein­flus­sungs­ver­suche können aber auch ein Risiko für die natio­nale Sicher­heit der betref­fenden Länder darstellen.

Wie es scheint, waren die betref­fenden Länder aller­dings nicht in der Lage, mit diesem Einfluss umzu­gehen. Und Orga­ni­sa­tionen, die mit George Soros in Verbin­dung stehen, tun alles, um konser­va­tive, patrio­ti­sche Regie­rungen zu stürzen, die ihnen nicht gefallen.

Im nächsten Teil unserer Serie werden wir zeigen, wie Speku­lanten das ihnen zur Verfü­gung stehende Kapital nutzen können, um natio­nale Währungen und Akti­en­märkte zu Fall zu bringen.

Dieser Artikel erschien als Erst­ver­öf­fent­li­chung auf MANDINER, unserem Partner der Medienkooperation.

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18 Kommentare

  1. Mit Gaune­reien reich geworden, stiftet er weiterhin globales Unheil durch Medi­en­macht, Völker­ver­nich­tung durch Menschen­ströme rund um den Globus. Wahr­schein­lich geht der Gender­kram auch noch auf sein Konto. Der seßhafte Mensch wird durch solche Typen wieder zum Nomaden.
    Wenn man die Mafia beim Namen kennt, warum tut man nichts?

  2. „…während er gleich­zeitig die Idee einer offenen Gesell­schaft nach dem Vorbild von Karl Popper fördert. “ Das wird immer wieder einmal behauptet (natür­lich ohne Popper gelesen zu haben), ist aber kompletter Nonsense. Nur weil Soros eine Gesell­schaft „Open society“ nennt, hat das nichts mit Poppers Buch zu tun – im Gegen­teil: vieles, was diese Gesaell­schafts­klempner wollen, wider­spricht Popper gera­dezu diame­tral. Z.B. die Gesell­schafts­klemp­nerei selbst, die für Popper nur aus einer vermeint­lich ewigen Wahr­heit heraus legi­ti­miert erscheint. Sein Buch will aber gerade zeigen, daß es auf gesell­schaft­li­cher Ebene solche Wahr­heiten nicht gibt bzw. man sie nicht erkennen kann. Das vermeinten nämlich Platon, Hegel und Marx, mit deren Theo­rien einer geschlos­senen Gesell­schaft, d.h. einer auf einem philo­so­phi­schen System beru­henden Exper­to­kratie, die sich als wissen­schaft­liche Norm ausgibt und keine Abwei­chungen tole­riert. Das genau ist eine geschlos­sene Gesell­schaft. Im Hinter­grund scheint auch noch Fichtes Theorie des sog. „geschos­senen Handels­staats“ eine Rolle zu spielen. Offen sind dagegen nicht Gesell­schaften, die keine Außen­grenzen haben – so platt kann man Popper über­haupt nur inter­pre­tieren, wenn man nicht mehr als den Titel seines Werks kennt -, sondern solche, die frei­heit­lich sind, demo­kra­tisch, rechts­staat­lich und offen in Bezug auf ewige Wahrheiten.

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    • Danke an Eugen Karl.
      Sie haben es deut­lich vornehmer ausge­drückt als ich dazu über­haupt noch willens gewesen wäre.
      Die „Open Society“ von Popper und Soros gleich­zu­setzen zeugt tatsäch­lich von abso­luter Unkenntnis. Dieses (stän­dige) Copy-Paste-Nach­ge­la­bere geht mir dermaßen auf die Nüsse. Einer eini­ger­maßen aufge­klärten Leser­schaft sollte man so etwas wirk­lich nicht vorsetzen.

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  3. „…während er gleich­zeitig die Idee einer offenen Gesell­schaft nach dem Vorbild von Karl Popper fördert…“ ??? Hä ?

    Was bitte soll dieser Schwachsinn?
    Man sollte „Die Offene Gesell­schaft und ihre Feinde“ schon wenigs­tens ansatz­weise gelesen haben, bevor man solch einen Blöd­sinn labert.
    Wenn der Rest des Arti­kels von ähnli­cher Qualität sein sollte, spare ich mir lieber die Zeit.

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  4. .. lebt dieses Reptil mit 92 Jahren immer noch, das muss doch nicht sein. 

    Erzählt dem doch mal einer, dass anste­ckende und tödliche Krank­heits­er­reger durch die Luft fliegen würden und er drin­gend eine Spritze dagegen braucht.

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