Photo­vol­ta­ik­an­lagen heizen Umwelt auf und verhin­dern Bindung von CO2

Im Sommer kann man mit Hilfe einer Wärmebildkamera erkennen, dass die PV-Module wesentlich wärmer sind, als die benachbarten Grasflächen / Bild: energiedetektiv.com

„Erneu­er­bare“ Energie statt Essen?

Man ist ja, wenn es um die Vorstel­lungen der Klima­hys­te­riker geht, schon einiges gewöhnt, aber kaum hält man eine weitere Stei­ge­rung der Dumm­heit für möglich, wird man sofort mit neuen Torheiten im Namen des CO2-Schwin­dels (siehe klimaschwindel.net) über­rascht.

Um den Absatz von Photo­vol­ta­ik­an­lagen anzu­kur­beln, wird jetzt immer wieder der Vorschlag gemacht, Acker­flä­chen mit Photo­vol­ta­ik­an­lagen zuzu­pflas­tern!

Dabei ist die Nutzung der Sonnen­en­ergie durch Photo­vol­ta­ik­an­lagen in unseren Breiten mehr als zweifelhaft:

Photo­vol­ta­ik­an­lagen auf Acker­flä­chen tragen zur Erder­wär­mung bei

Norma­ler­weise wird ein Teil der einge­strahlten Sonnen­en­ergie in den Welt­raum zurück­ge­strahlt (Albe­do­ef­fekt). Dieser Albe­do­ef­fekt hängt natur­gemäß von der Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit ab. Werden Acker­flä­chen mit PV-Anlagen zuge­pflas­tert, so sinkt der Albe­do­ef­fekt. Der Grund ist klar: Die einge­strahlte Sonnen­en­ergie wird von den PV-Modulen zur Gänze absor­biert und nur ein kleiner Teil von dieser Energie in Strom umge­wan­delt (etwa 15%). Die rest­liche Energie wird in der Form von Wärme­strah­lung abge­strahlt. Im Winter kann man beob­achten, dass in der unmit­tel­baren Nähe derar­tiger PV-Panele der Schnee schneller schmilzt, berichtet EIKE, das Euro­päi­sche Institut für Klima & Energie.


Auch an Gebäu­de­flä­chen erkennt man mit Hilfe einer Wärme­bild­ka­mera, dass Gebäu­de­ober­flä­chen mit PV-Modulen wärmer sind, als an anderen Gebäu­de­teilen ohne PV-Module. (Bild: energiedetektiv.com)

Photo­vol­ta­ik­an­lagen verhin­dern die Photosynthese

Da unter den PV-Modulen auf Grün­flä­chen kein Sonnen­licht hinkommt, kann auf diesen Flächen auch keine Photo­syn­these und damit auch keine Bindung von CO2 durch Pflan­zen­wachstum statt­finden. Für CO2-Gläu­bige muss daraus zwin­gend folgen, dass auch aus diesem Grund PV-Module die Erder­wär­mung fördern.

Photo­vol­ta­ik­an­lagen haben einen starken Jahres­gang und desta­bi­li­sieren die Stromnetze

Nicht nur, dass in der Nacht bekannt­lich keine Sonne scheint, hat der Ener­gie­er­trag von PV-Anlagen in Deutsch­land und Öster­reich durch den nied­ri­geren Sonnen­stand im Winter einen erheb­li­chen Jahres­gang (siehe unten­ste­hende Graphik):

Jahres­gang einer Photo­vol­ta­ik­an­lage, Bild: wiki­pedia, SechWat

Daraus ergibt sich, dass in den Sommer­mo­naten rund 2 bis 2,5 mal soviel Strom durch eine PV-Anlage erzeugt wird wie im Winter. Gerade im Winter wird aber vor allem durch die im Vormarsch befind­li­chen Wärme­pumpen wesent­lich mehr Strom verbraucht als im Sommer. Die Strom­pro­duk­tion durch die PV-Anlagen verläuft also anti­zy­klisch zum Verbrauch.

Zum Einsatz kommen aus Kosten­gründen haupt­säch­lich Luft-Wasser­wär­me­pumpen, also Wärme­pumpen, die die Wärme der Umge­bungs­luft anzapfen. Der Pump­pro­zess funk­tio­niert jedoch nur bis zu einer bestimmten Tiefst­tem­pe­ratur (beispiels­weise ‑5°C). Darunter schalten diese Wärme­pumpen auto­ma­tisch auf den Modus Strom­hei­zung um. Je kälter es im Winter wird, desto mehr Strom wird also gebraucht. Die Klima­jünger inter­es­sieren sich jedoch nicht für solche Details. Man summiert den Ertrag einer PV-Anlage über das Jahr zusammen und errechnet dann nach Milch­mäd­chenart, wie viele Haus­halte man mit einer derar­tigen Anlage mit Strom versorgen könnte. Spätes­tens 2030 will man dann so weit sein, den Strom­be­darf mit alter­na­tiver Energie auf diese Tour zu decken.

Da jedoch der Einsatz von PV-Anlagen, so lange man sich auf Dach­flä­chen beschränkt, natur­gemäß begrenzt ist, sollen jetzt auch Acker­flä­chen heran­ge­zogen werden, um noch mehr nutz­losen Photo­vol­taik-Strom zu erzeugen, den man dann nach einem Zitat von Prof. Sinn im Sommer nur in der Elbe durch Tauch­sieder verklappen kann. Dieser Unfug hätte zur Folge, dass Acker­flä­chen verknappen und noch mehr Lebens­mittel und vor allem Vieh­futter impor­tiert werden müsste. Das von den Klima­hys­te­ri­kern immer wieder stra­pa­zierte Nach­hal­tig­keits­prinzip wird durch diesen Unsinn konterkariert.

Dass sich dieser Unfug für die Betreiber über­haupt rechnet, ist eine Folge des absurden Ener­gie­ein­spei­se­ge­setzes, das die Einspei­sung von fluk­tu­ie­renden, die Strom­ver­sor­gung desta­bi­li­sie­renden Wind- und PV-Strom gegen­über konven­tio­nellen Band­strom­lie­fe­ranten bevor­zugt. Diese müssen ihre Produk­tion zurück­fahren, sobald der Wind weht und die Sonne scheint, jedoch bei Wind­stille, oder wenn die Sonne nicht scheint, wieder einspringen. Ist das Abschalten eines konven­tio­nellen Kraft­werkes nicht möglich, muss es seinen Strom unter Umständen zu nega­tiven Strom­preisen am Strom­markt anbieten. Dass die Betriebs­kosten der konven­tio­nellen Kraft­werke dadurch steigen, wird den Betrei­bern dieser Kraft­werke ange­lastet. Sie sind eben zu wenig flexibel! Kosten­wahr­heit sieht anders aus. Dieses Gesetz igno­riert physi­ka­li­sche und tech­ni­sche Notwen­dig­keiten und die Anfor­de­rung durch die Strom­kon­su­menten. Es ist ein Muster­bei­spiel für einen plan­so­zia­lis­ti­schen und ideo­lo­gie­ge­trie­benen Irrsinn, der unsere Strom­ver­sor­gung immer wieder an den Rand des Kollaps führt.

Ein weiterer grotesker Aspekt dieses Wahn­sinns ist auch, dass die in Deutsch­land still­ge­legten Kohle- und Atom­kraft­werke zumin­dest zum Teil durch Gaskraft­werke ersetzt werden müssen, da man diese leicht nach Belieben ab- und anschalten kann! Ressour­cen­ver­schleu­de­rung ist auch ein Teil der Wahr­heit über die soge­nannte „Ener­gie­wende“!

Stei­gende Strompreise

Dieser plan­so­zia­lis­ti­sche Irrsinn beschert Deutsch­land den höchsten Strom­preis für Privat­haus­halte in der ganzen Welt (derzeit 31,89 Cent/KWh). Deutsch­land ist somit, dank der alter­na­tiven Ener­gien Strom­preis­welt­meister (siehe www.agrarheute.com/management/finanzen/deutschland-bleibt-weltmeister-strompreisen-573340). Seit der Jahr­tau­send­wende hat sich der Strom­preis für die Haus­halte mehr als verdoppelt!

Indus­tri­elle oder gewerb­liche Groß­ab­nehmer beziehen in Deutsch­land Strom zu wesent­lich güns­ti­geren Kondi­tionen (etwa die Hälfte des Tarifs für den Haus­halts­strom). Die deut­schen Haus­halte subven­tio­nieren somit auch noch gewerb­liche und indus­tri­elle Stromabnehmer.


Entwick­lung des Strom­preises / Quelle: Statista

Netz­zu­sam­men­brüche

Durch den stei­genden Anteil inter­mit­tie­render Strom­pro­du­zenten wird das euro­päi­sche Strom­netz immer insta­biler. Sie dazu unseren Artikel „Erdbeben im euro­päi­schen Strom­netz – Total­zu­sam­men­bruch nur knapp verhin­dert“.

Eine Kombi­na­tion aus Dunkel­flauten (kein Wind, keine Sonne) und nied­rigen Tempe­ra­turen, die den Verbrauch der Wärme­pumpen in die Höhe schnellen lassen, könnte einen Netz­zu­sam­men­bruch auslösen.

Fällt dann auch nur ein konven­tio­nelles Kraft­werk wie im obigen Zitat aus, ist ein euro­pa­weiter Netz­zu­sam­men­bruch nicht mehr aufzu­halten, mit unab­seh­baren Konsequenzen.


Fort­set­zung folgt:
„Statt Photo­vol­ta­ik­an­lagen: Sinn­volle Möglich­keiten Acker­flä­chen für die Ener­gie­pro­duk­tion umwelt­freund­lich zu nutzen“

10 Kommentare

  1. Ich habe an eine 12 V Notstrom­an­lage gebas­telt, mit Solar­panel, Regler, Akku, Inverter auf 220 V nur für den Licht­strom­kreis, alles Andere wird an den Siche­rungen, im Notfall, getrennt. Auto­ma­ti­sche Umschal­tung von 220V auf 12 V, bei Strom­aus­fall für mein Modem und fast alle elek­tro­ni­schen Geräte auf 12 V. Hat ein Haufen Geld gekostet. Einspa­rung gleich 0. Aber bis zum Ende des Jahres wird es wohl schon mal gebraucht werden.

  2. Auch die „Schräg­stel­lung“ ist nur für ein paar Minuten optimal-Sonne wandert!! Abhilfe nur mit einer Nach­füh­rung auf X, Y! Selten gesehen…oder gar nicht!

    • Da wird dann noch ein Pedal­ge­ne­rator einge­baut werden und dann geht es langsam auf den Land­straßen weiter.

  3. Solar­an­lagen für den Haus­ge­brauch sind ökono­misch nicht effektiv. Wenn die Sonne nicht immer im rechten Winkel drauf scheint, da bräuchte man eine Vorrich­tung die den Verlauf der Sonne nach­folgt. Ich habe mal durch­ge­messen, bei bewölktem Himmel, da fließen nur mA die mal grade eine Fahrrad Glüh­birne zum leuchten bringt. Außerdem braucht man noch einen starken Akku. Wenn man das alles durch­rechnet dann ist die Anschaf­fung teurer als die Ersparnis. Bei großen Anlagen ist wenn man Glück hat am Ende der Halt­bar­keit der Anlage das Ergebnis gleich Null.
    Privat ist das nur Spie­lerei,. Ich hab das als Notlö­sung, zu laufen.

  4. @ Frau Ingrid Schmall,

    … Kommentar zu Ihrem P.S. – Solar­strom­erzeu­gung im derzei­tigen Entwick­lungs­stand trägt nichts – aber auch gar nichts – zur einer „Klima­ver­bes­se­rung“ bei!
    Da stellt sich mir die Frage: Wie soll den eine Klima­ver­bes­se­rung hier DE-Absur­di­stan denn aussehen? Was ist nach Ihrer Defi­ni­tion eine „Klima­ver­bes­se­rung“ ? ‑1 ..-2 … ‑3 Grd. FFF-Celsius?

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  5. 1) In euro­päi­schen Breiten scheint die Sonne nie!!! senk­recht, daher macht es auch nie!!! Sinn die Solar­pa­neele platt auf den Boden zu legen. Erst eine Schräg­stel­lung ermög­licht einen senk­rechten Einfall der Sonnen­strah­lung. Dann ist auch wieder Platz für CO2-bindende Schattenpflanzen.
    2) Die Schräg­stel­lung könnte die Albedo der Solar­pa­neele auch verbessern.
    3) Wieso gibt es immer noch keine einfa­chen KLick-Systeme für Solar­pa­neele, mit denen man wenigs­tens die eigene Wohnung/Haus/Auto/Wasserwärmespeicher mit Strom versorgen könnte? Warum wird der Bürger daran gehin­dert, sich seinen eigenen Strom zu machen?

    P.S. Beschimp­fungen sind keine Klimaverbesserer.

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  6. Da wird wohl die Zeit der Stadt­werke wieder kommen. Die dann nicht nur so heißen, sondern wie früher einmal selbst Strom erzeugen müssen.

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