Plagi­ats­jäger resü­miert in Causa Drosten und fehlender Disser­ta­tion: „Viro­loge wird vor Straf­ver­fol­gung geschützt!“

Als UNSER MITTELEUROPA im Jahr 2020 als erstes Medium über­haupt über den Skandal rund um die fehlende Disser­ta­tion und folg­lich (vermut­lich) wider­recht­liche Promi­tion des deut­schen „Star-Viro­logen“ Chris­tian Drosten schrieb, schlug eine kleine Bombe ein. Unsere Bericht­erstat­tung lasen hunder­tau­sende Menschen, die Wissen­schafts­ko­ry­phäe wurde entzau­bert – doch was wurde eigent­lich aus der Causa? Der Plagi­ats­jäger und Natur­wis­sen­schaftler Dr. Markus Kühba­cher, der den Fall durch seine hart­nä­ckigen Recher­chen öffent­lich machte, gibt ein Resümee.
 

Promo­ti­ons­schrift 17 Jahre (!) „verschwunden“

Ein kleiner Rück­blick: Dr. Kühba­cher wollte die Promo­tion Dros­tens Anfang April 2020 auf Plagiate und andere Unge­reimt­heiten hin über­prüfen. Doch bei seinen Nach­for­schungen stieß er auf Unglaub­li­ches: Bis zum Sommer 2020 war Dros­tens wissen­schaft­liche Arbeit in keiner einzigen deut­schen Univer­si­täts­bi­blio­thek kata­lo­gi­siert, denn es gab dort auch kein einziges Exem­plar dieser Disser­ta­tion! Vergeb­lich suchte der Wissen­schaft­li­cher in Dutzenden Biblio­theken deutsch­land­weit danach:

„Auffällig ist auch die Tatsache, dass die Disser­ta­ti­ons­schrift nicht nur physisch im Bestand der Deut­schen Natio­nal­bi­blio­thek und der Univer­si­täts­bi­blio­thek Frank­furt fehlte – sie wurde nicht einmal kata­lo­gi­siert“, so Kühba­cher damals.

Der Leiter des Archivs der Univer­sität Frank­furt, wo die Promo­ti­ons­akte zu dem Promo­ti­ons­ver­fahren von Drosten bereits seit Jahren archi­viert sein soll, bestä­tigte, dass man dort erst im Sommer 2020 ein Exem­plar der Disser­ta­tion von der Leiterin des Deka­nats des Fach­be­reichs Medizin an der Univer­sität Frank­furt erhalten habe, das zuvor angeb­lich 17 Jahre im Keller­ar­chiv des Promo­ti­ons­büro lagerte und dort durch einen angeb­li­chen Wasser­schaden erheb­lich beschä­digt worden sei.
All das hätte eigent­lich zum Entzug des Titels „Dr. med.“ von Drosten führen müssen, so Kühba­cher, denn laut deut­scher Promo­ti­ons­ord­nung darf die Verlei­hung einer Promo­ti­ons­ur­kunde erst dann erfolgen, wenn alle Voraus­set­zungen für diese Promo­tion erfüllt worden sind, und das beinhaltet sowohl die frist­ge­rechte Veröf­fent­li­chung der Disser­ta­tion als auch die Abgabe der Pflichtexemplare.

Drosten wird vor Straf­ver­fol­gung geschützt

 

In weiterer Folge entwi­ckelte sich der Fall zu einem regel­rechten Krimi. Die Goethe Univer­sität Frank­furt räumte nach inten­siven Recher­chen gegen­über Kühba­cher Falschaus­saugen in Bezug auf die Promo­ti­ons­akte Dros­tens ein. Kühba­cher leitete daraufhin ein Gerichts­ver­fahren ein, um einer mögli­chen Urkun­den­fäl­schung nachzugehen.

Anfang 2021 berich­tete der Plagi­ats­jäger dann, dass vermut­lich inzwi­schen Beweis­mittel in der Causa Drosten von der Goethe-Univer­sität vernichtet wurden. Auf eine entspre­chende Anfrage Kühba­chers an die Uni-Leitung, Beweis­si­che­rung der Urkunden durch­zu­führen, kam nie eine Antwort. Ein Schutz vor Straf­ver­fol­gung scheint somit offensichtlich.

Kühba­cher resü­miert Anfang 2022 zu der immer noch offenen Causa daher wie folgt:

Causa Drosten – Rechts­beu­gung, Verfol­gungs­ver­ei­te­lung und Begüns­ti­gung. Die Verschwö­rungs­theorie ist keine Theorie: Herr Drosten wird tatsäch­lich vor Straf­ver­fol­gung geschützt.

  • Warum hat Herr Drosten eigent­lich seine Disser­ta­tion nicht einfach als PDF-Datei veröf­fent­licht? Herr Drosten weigert sich, die Promo­ti­ons­ur­kunde, die ihn ermäch­tigt hätte, seit April 2003 den Doktor­grad zu führen, vorzulegen.
  • Wie ist das dröh­nende Schweigen der deut­schen Jour­naille in Bezug auf die Doktor­ar­beit von Herrn Drosten zu erklären?
  • Tatsache: Herr Drosten hat keine 50 Pflicht­ex­em­plare abge­lie­fert. Die Disser­ta­tion wurde erst im Sommer 2020 veröf­fent­licht. Tatsache: Die Pres­se­ab­tei­lung der Goethe-Univer­sität hat mehrere unwahre Tatsa­chen­be­haup­tungen in Bezug auf das Promo­ti­ons­ver­fahren von Herrn Drosten verbreitet.
  • Wann wurden die Pflicht­ex­em­plare der Disser­ta­tion gedruckt? Wo befinden sich die Pflicht­ex­em­plare der Disser­ta­tion? Gab es einen Wasserschaden?
  • Tatsache: Es exis­tiert keine Promo­ti­ons­ur­kunde, die Herrn Drosten ermäch­tigt hätte, seit April 2003 den Doktor­grad zu führen. Tatsache: Herr Drosten führt seit April 2003 einen Doktorgrad.
  • Tatsache: Herr Drosten hat meine Vorwürfe bisher weder demen­tiert noch hat er recht­liche Schritte gegen mich veran­lasst. Tatsache: Herr Drosten stellte einen Straf­an­trag wegen Beleidigung.“

Bitte unter­stützen Sie unseren Kampf für Frei­heit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Bank­über­wei­sung) ab € 10.- erhalten Sie als Danke­schön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ porto­frei und gratis! Details hier.




29 Kommentare

  1. Ein Land voller Scharl­ar­tane und Quack­salber. Wen wunderts noch? Haupt­sache studiert, irgendwas mit Medien oder Medizin und wenn die Alten genü­gend Kohle haben, klappts auch mit der Doktor­ar­beit. Je nach Thema bekommt man so zwischen 5.000 und 80.000 alles was das Herz begehrt. Nur veröf­fent­li­chen sollte man es nicht sofort, könnte nämlich auffallen, wenn einige Super­in­tel­li­genten Glei­chungen in der Dotor­ar­beit haben. Im Übrigen braucht das System genau solche Leute, denn nur die kann man auch beden­kenlos zur Schlacht­bank führen, wenn die Kacke am dampfen ist.

    6
    1
  2. „Viro­loge wird vor Straf­ver­fol­gung geschützt!“

    Einziger Trost: Vor geis­tigem Verfall werden auch diese Krimi­nellen nicht geschützt…
    Bei fast allen sieht’s jedoch nach fort­ge­schrit­tener Dementia aus – wie soll denn da jemand seine Disser­ta­tion eigen­ständig schreiben…?? Da geht so grade noch „copy and paste“.

    In korrupt old Germany schützt man grund­sätz­lich alle im höheren Staats­dienst „arbei­tenden“ Verbre­cher vor Straf­ver­fol­gung – egal, welchen Schaden sie anrichten:

    „Unschuld findet weit weniger Schutz als Verbre­chen.“ Fran­çois de La Roche­fou­cauld (1613–1680)

    6
    1
  3. In einer Zeit, in der preu­ßi­sche Werte wie Preußen selbst zerstört wurden und alles käulich wurde, kann man eben auch Titel kaufen. Leute wie dieser Typ fühlen sich in solchen Systemen beson­ders wohl.

    11
    1
  4. Ich meine, gelesen zu haben, dass es in Deutsch­land für höchste Ämter ausreicht, Kauf­mann zu sein oder 1x Völker­ball gespielt zu haben.

    21
    1
    • Oder Tram­polin gesprungen zu sein.
      Wir haben da auch eine Küchen­hilfe in der hohen Politik herum­sitzen (und abkas­sieren und unglaub­lich dumme Sachen sagend).

      20
  5. Ach, Schmalz­locke, wieso wundert mich das jetzt nicht?
    Die setzen bewusst solche Leute ein, die Dreck am Stecken haben, da sie somit erpressbar und will­fährig sind.

    26
    • Bin mir ziem­lich sicher daß Dr. Osten schon lange als Bauern­opfer einge­plant ist und er sich dessen wohl auch bewusst ist. Sein Herum­eiern zwischen mode­rater Einschät­zung und lini­en­treuer Propa­ganda wirkt jeden­falls zuneh­mend getrieben denn souverän.

      Aufgrund seiner öffent­li­chen Beliebt­heit und Präsenz wird er aber erst ganz am Schluß des Schmie­ren­thea­ters fallen, sprich wenn sich selbst unter den verängs­tigten gutgläu­bigen Schafen die Coro­noia-Mär nicht mehr aufrecht­erhalten lässt.

      Die eigent­li­chen Verbre­cher werden sich dann schon längst gen Brüssel, in hoch­do­tierte Aufsichts­räte, trans­na­tio­nale Orga­ni­sa­tionen oder auch per Ruhe­stand abge­si­chert haben. Jeden­falls dort wo sie der Normal­zu­schauer des medialen Schlach­tens nicht mehr bemerkt – aus den Augen, aus dem Sinn.

      18
  6. Ach ja, „Doctor PCR“ Drosten. Jeder Biolo­gie­la­bo­rant, den ich ausge­bildet habe, wäre fassungslos, wenn man ihn mit einer PCR mit 45 Zyklen beauf­tragen würde. Dieser Mann ist noch unter­halb des Niveaus normaler Schar­la­tane… er versteht von Wissen­schaft so viel wie Helen Keller von Ballett.

    24
    • 45 Zyklen entspricht 45 Verdop­pe­lungen, das würde genügen um eine homöo­pa­thi­sche Poten­zie­rung vom Grad D13 (ca. 1 Gramm Wirk­stoff auf 1000 Olympia-Schwimm­be­cken voll Wasser) wieder in Rein­sub­stanz zu konzentrieren:
      Man kann also mit Fug und Recht sagen daß jegliche PCR-Analyse mit mehr als 25 Zyklen effektiv „inverse Homöo­pa­thie“ darstellt.

      Das spricht übri­gens nicht zwin­gend gegen den Test an sich, es zeigt aber wie kritisch man bei einer derar­tigen Empfind­lich­keit die Ergeb­nisse sehen sollte da nicht nur die Substanz auf die geprüft wird sondern auch sämt­liche Stör­ef­fekte in ähnli­chem Umfang verstärkt werden können.

      10
    • Aber warum stehen keine Ärzte, Doktoren und Wissen­schaftler öffent­lich auf und stellen das richtig? Wenn das, was dieser unge­pflegte Mensch da ständig von sich gibt so verkehr und unrichtig ist, muß das doch beweisbar sein, egal was der eine oder andere dumme Poli­tiker dazu zu sagen hat!?

  7. Der Schar­latan Drosten hat inso­fern Glück, als er sich wie folgt schreiben kann:
    „Dr Osten“
    Die Meisten werden den fehlenden Punkt nicht bemerken und wenn, ihn für einen Druck­fehler halten. So wie die Meisten ja auch die Gen-Spritze für eine Impfung halten (wollen).

    30
  8. Logisch, der Kerl gehört zum besten Pferd im Regime.
    Es gibt keine funk­tio­nie­rende Justiz mehr in diesem Land. Es werden nur noch Urteile pro System gefällt.

    45
    • Tatsäch­lich wurden zwei Bundes­ver­dienst­kreuze an Drosten verliehen.
      2005 Bundes­ver­dienst­kreuz am Band für die Entwick­lung des „diagnos­ti­schen“ Tests für das Coro­na­virus SARS-CoV.
      2021 Bundes­ver­dienst­kreuz 1. Klasse für die Entwick­lung des „diagnos­ti­schen“ Tests für das Coro­na­virus CoVID-19.

      17
      1
      • Noch ein Detail:
        Drosten ist kein ordent­li­cher Professor an der Charité, denn dort besetzt Drosten eine Stif­tungs­pro­fessur der Johanna-Quandt-Stiftung.

        Die Quandts sind eine unglaub­lich einfluss­reiche Familie in DE, die sich nicht nur im Deutsch­land der 30er und 40er Jahre sondern auch in der Bundes­re­pu­blik Einfluss erkaufte.

        28
  9. Der Covid und Pharma Callboy Drosten arbeitet im und für das Charité, dass groß­zügig von der B&M Gates Stif­tung alimen­tiert wird. Wen verwun­dert es also, wenn ein Betrüger im Namen seiner ! Herr‘n, so straflos und unbe­schadet sein Unwesen treiben darf, zumin­dest so lange er system­kon­form und im Inter­esse des Estab­lish­ments, handelt…………….

    In diesem Sinne

    57
    1
  10. Erin­nert mich stark an „Doktor Postel“!
    Entschul­di­gung, natür­lich Ober­arzt Dr. Postel!
    Der war auch jahre­lang erfolg­reich in seinem Beruf tätig, tatsäch­lich war er bezeich­nen­der­weise ein Post­an­ge­stellter. Wurde aber als OA in der neuro­lo­gi­schen Klinik Zsch­adraß eingestellt. (-;

    37
    • Dazu kommt, Postel hat nie einem Pati­enten geschadet. Er war ein derartig auto­di­dak­tisch gebil­deter Theo­re­tiker, das bei Vorlesungen/Diskussionen hoch­ran­gige Neuro­logen an seinen Lippen hingen und ihn vergöt­terten. Dagegen ist Drosten nur ein vergam­meltes System­schwein. Meine Meinung.

      32
      • Ganz im Gegen­satz zu der heutigen Ärzteschaft.
        Sie haben hier heute 50% der Erkrankten erst dazu gemacht. Denn nur Kranke und Ängst­liche bringen richtig Kohl rein.
        Dazu der meist gesagte Satz der Ärzte. Wir sehen uns in nächsten Quartal!!!

        22
  11. Ach, seit dem blau­weißen Guten­berg gehört eine zusam­men­ge­schum­melte Disser­ta­tion doch zum guten Ton. Daran erkennt man die heutigen Experten: An genau dieser „Quali­fi­ka­tion“!

    Würde ja gerne den akade­mi­schen Betrieb in Schutz nehmen, aber so routi­ne­mäßig wie diese Schlam­pe­reien mitt­ler­weile anstandslos durch­gehen oder gar aktiv gedeckt werden hat er sein Ansehen weit­ge­hend verloren.
    Gibt sicher noch Nischen in denen weiterhin hoch­wer­tige Arbeit geleistet wird, aber an Titel oder medialer Aufmerk­sam­keit wird man diese nicht erkennen.

    47
    • Ein Tipp an die Möch­te­gern Professoren:
      Auf „Title town“ kann man sich für ca. 85€ einen Prof. Dr. Titel offi­ziell gültig kaufen, mit sämt­li­chen Doku­menten. Damit öffnen sich einem Tor und Türen, glaubt mir!
      Als Fach­ge­biet für die „Schein- Disser­ta­tion“ habe ich mir „excor.“ ausge­sucht, das fetzt und kommt richtig an. So geht dieses Poli­ti­sche Lumpen­pack heut­zu­tage, mit den eigenen Waffen schlagen.
      Übri­gens gibt es gele­gent­liche Sonder­an­ge­bote. Dieses „Paket“ konnte man auch schon für 55€ erwerben. Was glaubt ihr, machen diese stroh­doofen Polit­kri­mi­nellen? Die setzen diese Kosten auch noch als Bildungs- Werbungs­kosten steu­er­lich an…
      Gratu­la­tion an jeden, der das nun kapiert!

      Grüße aus dem ERZ
      Opapa

      15

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein