Polen: 185 Mrd. PLN (ca. 42 Mrd. €) Unter­stüt­zung der Regie­rung für Unternehmen

Polen: 185 Mrd. PLN ( ca. 42 Mrd. € ) Unterstützung für polnische Unternehmen

Seit Beginn der Pandemie im März letzten Jahres betrug die Hilfe aus dem polni­schen Staats­haus­halt 185 Mrd. PLN. Es rich­tete sich sukzessiv an den Sektor der großen, mitt­leren und Micro-Unter­nehmen – sagte Olga Seme­niuk, stell­ver­tre­tende Minis­terin für Entwick­lung, Arbeit und Technologie.

- Seit März letzten Jahres, seit wir den ersten Fall von COVID-19 hatten, haben wir mit der Einfüh­rung von Sperren begonnen. Die aus dem Staats­haus­halt gene­rierte Finanz­hilfe beläuft sich auf über 185 Mrd. PLN. Diese Hilfe richtet sich sukzes­sive an den Sektor der großen, mitt­leren sowie der Kleinst­un­ter­nehmen – sagte Seme­niuk auf einer Pressekonferenz.

Seme­niuk erin­nerte daran, dass in den letzten Monaten neue Unter­stüt­zungs­pro­gramme einge­führt worden waren . Einer von ihnen wurde um Höhe von 5 Mrd. PLN erwei­tert und verlän­gert, da der Lock­down viele Bereiche der Wirt­schaft getroffen hat.

- Nach der Ansage von Premier­mi­nister Mateusz Mora­wi­ecki wurde diese Hilfe bis Ende Februar verlän­gert. Wenn der Lock­down dauer­haft bleibt, wird diese Hilfe verlän­gert, kündigte Seme­niuk an.

Ein weiteres großes Unter­stüt­zungs­pro­gramm, das PFR 2.0 Finan­cial Shield, bietet Unter­neh­mern sehr schnelle Unter­stüt­zung – betonte Seme­niuk. Sie teilte mit, dass ab dem 15. Januar nur in Lublin 431 Anträge von Unter­nehmen auf einen Gesamt­be­trag von über 61 Mio. PLN aus diesem Programm positiv geprüft wurden, und zwar in der gesamten Provinz In Lublin wurden über 190 Mio. PLN auf über 1,5 Tausend PLN ausge­zahlt. Unternehmen.

Die Zusage des Zuschusses aus dem Finan­cial Shield 2.0 beträgt zwischen 1 und 4 Tagen. Es ist ein sehr schneller unbü­ro­kra­ti­scher Antrag, sowie rasche Bear­bei­tung und anschlie­ßend Auszah­lung an die betrof­fenen Firmen  – betonte Semeniuk.

Wie sie fest­stellte, wurden beide Programme – nach Konsul­ta­tion der Euro­päi­schen Kommis­sion – auf Bereiche ausge­dehnt, die mit einer größeren Anzahl von PKD-Branche gekenn­zeichnet sind.

- Ein wesent­li­cher Bereich dieser Branche ist offen­sicht­lich der Tourismus – betonte Semeniuk.

Die Unter­stüt­zung von Unter­nehmen soll dazu beitragen, ihre Liqui­dität zu erhalten und Arbeits­plätze zu sichern.

- Wenn es um regis­trierte Arbeits­losen geht, spre­chen wir heute von 6,5 Prozent Arbeits­lo­sig­keit. Dies scheint im euro­päi­schen Raum ein sehr gutes Ergebnis zu sein, bewer­tete die stell­ver­tre­tende Entwicklungsministerin.

Seme­niuk sagte, dass neben dem derzeit ausge­ar­bei­teten und konsul­tierten Natio­nalen Wieder­auf­bau­plan, der aus EU-Mitteln finan­ziert wird, ein weiteres Programm, der polni­sche New Deal, auch nach der Pandemie helfen soll. Es soll modular aufge­baut sein. Es soll Sicher­heit für alle bieten und alle einge­führen Sozi­al­pro­gramme, die von der Regie­rung einge­führt wurden sollen erhalten bleiben.

- Das gesamte Paket des polni­schen New Deal wird bis Mitte März bekannt gegeben. Ich hoffe, dass er breite Kreise einbe­ziehen wird, um sicher­zu­stellen, dass die Wirt­schaft nach der Pandemie eine neue Qualität sowie sich schnell erholt. ‑sagte Semeniuk.

Der Woiwoda von Lublin Lech Sprawka sagte, dass aus dem polni­schen Entwick­lungs­fonds und über die Sozi­al­ver­si­che­rungs­an­stalt und die Arbeits­ämter bis zur Wirt­schaft der Woiwod­schaft und Distrikt Lublin bisher 4,5 Mrd. PLN ausge­zahlt wurden und weitere über 1 Mrd. PLN aus Inves­ti­ti­ons­pro­grammen wie dem Local Invest­ments Fund zugewiesen.

- Es gibt auch andere Formen der Unter­stüt­zung, beispiels­weise auf der lokalen Ebene – betonte er.

Sprawka betonte, dass sich die Auswir­kungen dieser Hilfe positiv auf den Arbeits­markt und die Woiwod­schaft auswirkt. Woiwods­zaft Lubelskie ist einer der Regionen mit dem nied­rigsten Anstieg der Arbeits­lo­sen­quote. In den Regionen Lublin, Świę­to­krzyskie und Łódzkie stieg die Arbeits­lo­sig­keit gegen­über dem März letzten Jahres um 0,9 Prozent­punkte. Nur die Woiwod­schaften Mazowieckie und Wiel­ko­pol­skie haben bessere Ergeb­nisse erzielt, wobei die Arbeits­lo­sig­keit in dieser Zeit um 0,8 Prozent­punkte gestiegen ist – berich­tete Sprawka.

- Hilfe auf Regie­rungs­ebene wird von den Firmen aus unserer Woiwod­schaft gut genutzt, Arbeits­plätze werden geschützt, was uns beson­ders wichtig ist – betonte Sprawka.

Der Direktor des Woiwod­schafts­ar­beits­amtes in Lublin, Andrzej Prusz­kowski, teilte mit, dass die Arbeits­lo­sen­quote Ende Januar in der Region 8,5 Prozent betrug. Im vergan­genen Jahr wurden insge­sammt 2.365 Personen Arbeits­lose gemeldet, aber nur 146 davon haben ihre Arbeits­plätze verloren.

- Durch die Auszah­lungen aus den Unter­stüt­zungs­fonds konnten die Unter­nehmer, die Massen­ent­las­sungen vermeiden. In diesem Jahr gibt es bislang keine Anzei­chen für Massen­ent­las­sungen – fügte Prusz­kowski hinzu.

Dies berichtet das Inter­net­portal filarybiznesu.pl

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