Prof. Patrick Deneen: „Der Libe­ra­lismus ist nicht nach­haltig, weil er sich selbst die Wurzeln abschneidet“

Prof. Patrick Deneen · Foto: Miklós Teknős / Magyar Nemzet

Das Ziel der heutigen LGBT-Ideo­logie ist die Liqui­die­rung der hete­ro­se­xu­ellen Norm

Von Imre Csekő

Die Sensi­bi­li­sie­rung von Kindern im Bereich der Sexua­lität ist ein echter Grund zur Sorge – so Patrick Deneen gegen­über der unga­ri­schen konser­va­tiven Tages­zei­tung Magyar Nemzet, für den die libe­rale Elite an der Spitze der Insti­tu­tionen, die die west­liche Welt regieren, alle, die an Tradi­tionen fest­halten, als Feinde behan­delt. Der Professor der Univer­sity of Notre Dame (Indiana, USA), der auf Einla­dung des Mathias Corvinus Colle­giums nach Ungarn gekommen ist, macht deut­lich, dass Konser­va­tive Mut, Weis­heit und Beson­nen­heit brau­chen und das Gemein­wohl zum Maßstab machen müssen.

– In einem Ihrer Artikel schreiben Sie, dass der Libe­ra­lismus nicht nach­haltig ist. Was ist die Grund­lage für dieses Urteil?
– Der Libe­ra­lismus ist in der Lage zu gedeihen, wenn er nicht chemisch rein ist, sondern mit nicht-libe­ralen Elementen vermischt wird. Denn in Wirk­lich­keit gehören zu den Tradi­tionen, auf denen der Libe­ra­lismus aufge­baut ist, die Familie, enge Gemein­schaften, die Reli­gion und die Nation. Das sind die Voraus­set­zungen des Libe­ra­lismus und die eigent­li­chen Quellen des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens. Der Libe­ra­lismus schwächt all diese Quellen, als Insti­tu­tionen, die unsere Frei­heit einschränken. Was den Libe­ra­lismus also nicht nach­haltig macht, ist, dass er seine eigenen Wurzeln abschneidet, die er bräuchte, um sich zu verewigen.

– Können wir ange­sichts der anhal­tenden Unruhen in Amerika sagen, dass wir den Moment erleben, in dem der Libe­ra­lismus zeigt, dass er nicht nach­haltig ist?
– Ja. Aber das hat sich mit der Wahl von Donald Trump, dem Brexit und dem Aufstieg des Popu­lismus in ganz Europa bereits ange­deutet. Das ist es auch, was wir im Fall der Gegen­re­ak­tion der EU gegen Ungarn und Polen sehen. In der libe­ralen Ideo­logie gibt es ein sehr starkes Sendungs­be­wusst­sein, einen Wunsch, die Gesell­schaft ausschließ­lich um die Idee herum zu reor­ga­ni­sieren, dass unsere Tradi­tionen zufäl­lige Zeichen sind, die die soziale Evolu­tion über­winden muss. Die Spal­tung, die wir erleben, ist der Tatsache geschuldet, dass die libe­rale Elite an der Spitze der Insti­tu­tionen, die die west­liche Welt regieren, alle, die an den Tradi­tionen fest­halten, als Feinde behandelt.

– Wie ist Ihrer Meinung nach der Zustand der ameri­ka­ni­schen Demo­kratie heute?
– Es ist in keinem guten Zustand, denn es ist schwer zu erkennen, wie der oben erwähnte soziale Abgrund über­brückt werden kann. Damit Politik funk­tio­niert, darf es keine Spal­tung von solchem Ausmaß geben, dass sie jenseits der Reich­weite eines mögli­chen Kompro­misses unter Menschen guten Willens liegt – unter denen, die erkennen, dass ihre Gegner keine Feinde sind, sondern anders denkende Mitbürger. Im heutigen Amerika sehen beide Seiten die andere Seite als den Feind. Seit den Ereig­nissen vom 6. Januar auf dem Capitol Hill ermit­teln die staat­li­chen Sicher­heits­be­hörden gegen einzelne Bürger wegen ihrer poli­ti­schen Ansichten. In meinem Leben ist das, soweit ich mich erin­nern kann, noch nie passiert. Es ist ein Phänomen, das an die Sowjet­union erin­nert. Einige Bürger werden aufgrund ihrer poli­ti­schen Ansichten als Terro­risten, als den inneren Feind ange­sehen. Es herrscht heute eine wirk­lich schlechte Stim­mung in meinem Land, und leider sehe ich keine Bereit­schaft, dem ein Ende zu setzen. Joe Biden mag davon reden, das Land zu vereinen, aber seine Admi­nis­tra­tion spie­gelt keine solche Absicht wider.

– Donald Trump wurde aus mehreren sozialen Netz­werken verbannt, weil er behaup­tete, es habe Wahl­be­trug gegeben, und sich weigerte, seine Nieder­lage einzu­ge­stehen. Halten Sie es für denkbar, dass die Wahl mit Unre­gel­mä­ßig­keiten behaftet war?
– Was ich mit Sicher­heit sagen kann, ist, dass dieje­nigen, die die Insti­tu­tionen leiten, deren Aufgabe es wäre, mögli­chen Wahl­be­trug zu unter­su­chen, ein außer­or­dent­li­ches Desin­ter­esse an diesen letzten Präsi­dent­schafts­wahlen gezeigt haben. Ich kann nicht wissen, ob es einen Betrug gab oder nicht, aber sicher ist, dass die Presse und die verschie­denen Kontroll­organe prak­tisch nichts unter­nommen haben, um dies zu über­prüfen, weil es nicht in ihrem Inter­esse lag, da ihre Unter­stüt­zung für die Kandi­datur von Joe Biden offen­sicht­lich war. Es sollte auch beachtet werden, dass dieselben Leute, die die Infra­ge­stel­lung der Fair­ness der Wahlen 2020 verur­teilen, dieselben sind, die 2016 uner­bitt­lich behaup­teten, die Wahlen seien durch russi­sche Einmi­schung mani­pu­liert worden. Damals wurden im Kongress parla­men­ta­ri­sche Unter­su­chungen einge­leitet, es gab Rufe nach dem Eingreifen der Geheim­dienste, und es wurden erheb­liche – wenn auch letzt­lich vergeb­liche – Anstren­gungen unter­nommen, die Unre­gel­mä­ßig­keit der Wahl zu beweisen. Ich erwähne all dies, um zu zeigen, wie sich die Parteien im Moment als Feinde gegen­über­stehen, unfähig zum Kompro­miss geworden sind und stark dazu neigen, die Legi­ti­mität eines jeden Sieges des gegne­ri­schen Lagers in Frage zu stellen. Es handelt sich also um ein syste­mi­sches Problem, das beide großen Parteien betrifft.

– Es scheint, dass wir in Ungarn aufgrund der kommu­nis­ti­schen Klammer um Jahr­zehnte hinter Amerika zurück­ge­blieben sind, was den sozialen Fort­schritt betrifft. Können wir uns vorstellen, dass wir dank dem nun an der Reihe wären? Dass wir Ihnen jetzt viel­leicht etwas beibringen können?
– Es kann sein, dass eine Krank­heit bereits an unserem Körper nagt und unsere Gesund­heit zerstört, aber der Arzt hat sie noch nicht diagnos­ti­zieren können. Viel­leicht war es im Jahr 2016 – zu einem Zeit­punkt, als die Krank­heit bereits im fort­ge­schrit­tenen Stadium war –, dass deut­lich wurde, dass sich unsere Gesell­schaft radikal verän­dert hat. Um eine Zeit zu finden, in der das soziale Denken in unserem Land auf dem glei­chen Niveau war, wie es heute in Ungarn ist, müssen wir weit zurück­gehen, viel­leicht bis in die 1950er Jahre. Damals gab es noch eine deut­liche Mehr­heit der Bürger, die der Nation, der tradi­tio­nellen Familie oder auch der Reli­gion gegen­über positiv einge­stellt waren. Heute blicken wir auf diese Zeit als ein goldenes Zeit­alter zurück. Die Arbei­ter­klasse war sehr stark, Voll­be­schäf­ti­gung war prak­tisch garan­tiert, und der Wohl­fahrts­staat hatte ein Sicher­heits­netz um die Arbeiter herum geschaffen, wie sie es nie zuvor gekannt hatten. Wenn wir heute auf Ungarn schauen, stellen wir fest, dass diese Elemente die Bedin­gungen für die Wieder­her­stel­lung des natio­nalen Zusam­men­halts sind. Heute gibt es bei uns eher eine sich vertie­fende soziale Kluft, die die Gewinner und Verlierer der Globa­li­sie­rung trennt, und die Wunden werden immer größer. Ich hoffe, dass die osteu­ro­päi­schen Gesell­schaften das alles nicht durch­ma­chen müssen.

– Wie würden Sie das Phänomen beschreiben, das im Westen als „Cancel Culture“ bekannt ist?
– Es ist sehr ähnlich zu dem, was wir früher in der Sowjet­union gesehen haben, nur dass die Menschen noch nicht für ihre Meinung einge­sperrt werden. Aber beachten Sie, dass ich für meinen Teil sehr besorgt bin, dass es dazu kommen wird. Dieje­nigen, die die Insti­tu­tionen leiten, die das gesell­schaft­liche Leben lenken – und die wirt­schaft­liche, kultu­relle und poli­ti­sche Macht reprä­sen­tieren – finden die kleinste Abwei­chung von der libe­ralen Ideo­logie uner­träg­lich. Wenn es jemand wagt, zum Beispiel die sexu­elle Revo­lu­tion zu kriti­sieren und der – bis vor kurzem noch als respek­tabel geltenden und von einer großen Mehr­heit geteilten – Idee zuzu­stimmen, dass die tradi­tio­nelle Familie die gesell­schaft­liche Norm darstellen sollte, greifen die selbst­er­nannten Hüter der gesell­schaft­li­chen Ordnung diesen Straf­täter in den sozialen Netz­werken an. Auf dem Arbeits­markt hat dieses Phänomen jedoch bereits eine insti­tu­tio­nelle Über­set­zung. Es kann passieren, dass ein Mitar­beiter für Meinungen, die der libe­ralen Doxa wider­spre­chen, seinen Job verliert und seine Karriere ruiniert wird.

– Die soge­nannte „kriti­sche Rassen­theorie“ ist auf dem Vormarsch: Was denken Sie?
– Bis vor kurzem waren in Amerika alle mit der tradi­tio­nellen ameri­ka­ni­schen Idee einver­standen, dass Gott uns alle gleich geschaffen hat, wie es in unserer Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung heißt. Daher sollte die Schaf­fung von Bedin­gungen für einen fairen Wett­be­werb, ohne Diskri­mi­nie­rung aufgrund von Rasse oder Geschlecht, zu einer gerech­teren Gesell­schaft führen. Es ist diese Tradi­tion, die zur kriti­schen Rassen­theorie verkommen ist, die viele marxis­ti­sche Elemente aufweist, inso­fern sie die Gesell­schaft auf der Grund­lage bestimmter Unter­schei­dungs­merk­male in Unter­drü­cker und Unter­drückte unter­teilt. In der Vergan­gen­heit wurde dieser Antago­nismus auf der Basis von Klas­sen­ge­gen­sätzen geschaffen – heute ist es die Haut­farbe, die als Krite­rium heran­ge­zogen wird. Wenn Sie weiße Haut haben, dann gehören Sie zur Klasse der Bösen; wenn nicht, dann zur Klasse der Tugend­haften. Da die Menschen ausschließ­lich nach äußeren Merk­malen beur­teilt werden, haben sich viele zu Recht gefragt, ob es sich dabei nicht eigent­lich um eine rassis­ti­sche Theorie handelt, die einen Teil der Bevöl­ke­rung als inhä­rent böse abstem­pelt und ihren Anhän­gern die Aufgabe über­trägt, die Gesell­schaft so umzu­ge­stalten, dass sie von der als tugend­haft darge­stellten Gruppe regiert wird und diese in der Lage ist, die als böse Darge­stellten umzuerziehen.

– Da es sich um eine rassis­tisch begrün­dete Theorie handelt, wäre eine Paral­lele zum Natio­nal­so­zia­lismus nicht ebenso möglich?
– In der kriti­schen Theorie der Rasse finden wir die Kate­go­rien von rein und unrein. Es ist ein manichäi­scher Ansatz, nach dem die Welt von ihren unreinen Elementen gerei­nigt werden muss, um den para­die­si­schen Zustand zu errei­chen. Dies ist die gemein­same Grund­lage aller unheil­vollen und unmensch­li­chen Ideo­lo­gien. In der Vergan­gen­heit hat das Chris­tentum durch die Behaup­tung, dass wir alle – unab­hängig von Haut­farbe und sozialer Schicht – Sünder sind und dazu verdammt sind, um Erlö­sung zu betteln, verhin­dert, dass Poli­tiker sich über die Folgen der Erbsünde erhaben glaubten. Es ist daher nicht verwun­der­lich, dass diese neue Ideo­logie heute, in unserem nach­christ­li­chen Zeit­alter, auf dem Vormarsch ist.

– In Ungarn ist in diesen Tagen die Frage der Sexu­al­erzie­hung für Kinder zu einer sehr hitzigen poli­ti­schen Debatte geworden. Stellt die „Sensi­bi­li­sie­rung“ von Kindern Ihrer Meinung nach eine wirk­liche Gefahr dar?
– Leider ist die Sorge berech­tigt. In Amerika hat sich die sexu­elle Revo­lu­tion mit Rassen­fragen vermischt. Die Homo­se­xu­el­len­be­we­gung gewann Einfluss, indem sie die Bürger­rechts­be­we­gung hucke­pack nahm. Aber ich denke, es gibt einen großen Unter­schied zwischen der Nicht­be­ur­tei­lung einer Person nach ihrer Haut­farbe und einer ideo­lo­gisch begrün­deten Heran­ge­hens­weise an Sexua­lität und alles, was damit einher­geht. Das sind zwei sehr unter­schied­liche Dinge. In dem Moment, in dem die Leute begannen, das LGBT-Phänomen in Bezug auf die Rassen­frage zu sehen, haben wir die Schlacht verloren. Ich denke, dass einige unserer grund­le­gendsten Gege­ben­heiten einen legi­timen Platz in der poli­ti­schen Ordnung haben, während andere Aspekte unserer Iden­tität nicht der Aner­ken­nung und Förde­rung durch den Staat bedürfen. Es ist sehr besorg­nis­er­re­gend, dass sich dieses Thema zu einem inter­na­tio­nalen ideo­lo­gi­schen Kreuzzug entwi­ckelt hat, der über die west­liche Welt hinweg­fegt. Die Pride-Flagge ist zu einem Symbol für Rein­heit und Tugend geworden. Es geht nicht mehr um Tole­ranz, sondern um Akzep­tanz und sogar Aner­ken­nung – Begriffe, die viel mehr bedeuten als Tole­ranz (die ich auch unter­stütze), deren Prinzip darin besteht, dass Menschen ihr Leben so leben können sollten, wie sie wollen, frei von Verfol­gung. Heute geht es aller­dings um die Abschaf­fung der hete­ro­se­xu­ellen Norm – etwas, das eine Bedro­hung für die Zivi­li­sa­tion darstellt und daher inak­zep­tabel ist.

– Im Westen scheint es, dass die Konser­va­tiven seit Jahr­zehnten auf dem Rückzug seien. Was könnte die Alter­na­tive zu dieser immer voll­stän­di­geren Kapi­tu­la­tion sein?
– Ein Teil des Problems ist die Art und Weise, wie Konser­va­tive sich selbst defi­nieren, inso­fern als sie sich tradi­tio­nell das Ziel gesetzt haben, die libe­ralen Verän­de­rungen, die zu ihrer Zeit statt­fanden, zu blockieren. Das ist es, was das Wort „konser­vativ“ selbst sugge­riert: dass man etwas zu bewahren sucht, von dem man viel­leicht nicht einmal sicher ist, dass man es genau defi­nieren kann. Viel­leicht brau­chen wir ein besseres Verständnis für das öffent­liche Inter­esse. Man könnte dies als „Gemein­wohl-Konser­va­tismus“ bezeichnen, um deut­li­cher zu machen, was es ist, das wir zu schützen versu­chen. Aber heute sind wir so weit davon entfernt, dass ein wahrer Konser­va­tiver einfach wie ein Revo­lu­tionär aussehen würde, der versucht, das bestehende System zu unter­wan­dern. Wir müssen uns damit abfinden, dass die ruhige und zurück­hal­tende Heran­ge­hens­weise an das Problem, die sich radi­kalen Verän­de­rungen gegen­über als fremd erklärt, sicher­lich ein Ausdruck des Tugend­in­stinkts ist, aber sie funk­tio­niert nur in einer gesunden Gesell­schaft, einer Gesell­schaft, die im Besitz von bewah­rens­werten Tugenden ist. Der Begriff „Konser­va­tismus“ ist daher heute inso­fern irre­füh­rend, als unser Ziel jetzt eher eine radi­kale Trans­for­ma­tion der west­li­chen Gesell­schaften sein sollte.

– Mut sollte also die Kardi­nal­tu­gend der Konser­va­tiven von heute sein?
– Sicher­lich ist die Angst, zum Schweigen gebracht zu werden, in den Köpfen der west­li­chen Konser­va­tiven vorhanden, und das zu Recht, denn manchmal verliert man wirk­lich seinen Job und seine Exis­tenz­grund­lage. Aber neben Mut brau­chen wir auch ein besseres Verständnis für die Situa­tion, in der wir uns befinden. Was wir brau­chen, ist eine Kombi­na­tion aus den Tugenden Mut, Weis­heit und Beson­nen­heit, um zu verstehen, wann und wie wir handeln sollen.

Quelle: Magyar Nemzet


3 Kommentare

  1. Herr Kopp, wie erklären sie dann, daß die Libe­ra­listen der FDP mitge­holfen haben, verbre­che­ri­sches Recht zu instal­lieren, um Abtrei­bungen im großen Stil zu ermög­li­chen? Wie verhee­rend die Lage wirk­lich ist, zeigen Zahlen. J e d e Frau muß 2,14 Kinder gebären, um den Bestand eines Volkes zu sichern, unser Schnitt liegt aber bei 1,4. Es wird also ein Drittel des benö­tigten Nach­wuchses verhütet oder abge­trieben. Normal wären pro Familie zwei bis fünf Kinder. Nicht nur die Libe­ralen haben den Verstand für das Wesent­liche verloren. Alle glauben an Über­völ­ke­rung und unter­schlagen dabei das Entschei­dende aller Lebe­wesen: Wachset und mehret euch. Statt die Erhö­hung des CO2-Anteils in der Atmo­sphäre zu begrüßen, wird die abso­lute Grund­lage für das Leben verteu­felt. Ohne CO2 gäbe es keinen Pflanzenwuchs.

  2. Man sollte viel­leicht anmerken, dass der Autor den ameri­ka­ni­schen Libe­ra­lismus-Begriff benutzt, der nichts mit dem euro­päi­schen Libe­ra­lismus-Begriff, wie er aus der Aufklä­rung entstanden ist, gemeinsam hat. In den USA heißen die Radikal-Libe­ralen deshalb oft auch “ die progres­sive Linke „, die sich nicht nur aber am meisten doktrinär mit kultu­rellen Iden­ti­täts­themen befasst und damit auch weite Teile der Indus­trie­ar­beiter abge­stoßen hat.

  3. Sind wir im Westen eigent­lich total verblödet? Haben wir ange­sichts eines rapide schwin­denden Wohl­stands, Inno­va­ti­ons­till­stands, wach­sender poli­ti­scher Bedeu­tungs­lo­sig­keit und völker­zer­stö­render Über­frem­dung wirk­lich keine anderen Sorgen als Homo­philie, Xeno­philie und allem anderen, was Gott verboten hat und uns nicht weiter­bringt im Wett­be­werb mit offenbar inzwi­schen über­le­genen Zivi­li­sa­tionen wie China!? Wir sind es nicht wert, unter derselben Sonne zu leben wie unsere großen Vorfahren, die ihr Leben gegeben haben für Europa und es in ein goldenes Zeit­alter geführt haben. Unsere Vorfahren rotieren in ihren Gräbern ange­sichts unserer Kultur- und Erfolg­lo­sig­keit. Wir sind eine Schande für das einst glor­reiche Europa — kulturlos, feig, tech­nisch rück­ständig, aber dafür immer öfter schwul und schwarz!

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