Rod Dreher: „Die Wokisten zerstören die Arbeits­plätze, die Unter­nehmen und den Ruf der Menschen, alles im Namen dessen, was sie soziale Gerech­tig­keit nennen“

Bildquelle: Breizh-info

Ein Inter­view von Yann Valerie (Breizh-info.com):

Breizh-info.com: Können Sie sich unseren Lesern vorstellen?
 

Rod Dreher: Ich bin ein 54-jähriger ameri­ka­ni­scher Schrift­steller aus dem Süden Loui­sianas, der sich für Reli­gion, Kultur und Politik inter­es­siert. Ich bin 2006 zum ortho­doxen Chris­tentum konver­tiert, aber ich bin daran inter­es­siert, Brücken zwischen tradi­tio­nellen Christen aller Glau­bens­rich­tungen zu bauen. Ich glaube, dass die Unter­schiede zwischen uns wichtig sind, aber das Wich­tigste in dieser nach­christ­li­chen Ära ist, dass wir zusam­men­stehen und den Glauben und einander gegen Verfol­gung verteidigen.

Mein früheres Buch, „Die Bene­dikt-Option: Eine Stra­tegie für Christen in einer nach­christ­li­chen Gesell­schaft, stellte den heiligen Bene­dikt als Vorbild dafür dar, wie sich Christen darauf vorbe­reiten können, in einer nach­christ­li­chen Zeit treu zu leben. Sie konzen­triert sich vor allem auf die Bedro­hung durch den inneren Zerfall der Kirchen und das Versagen, den Glauben an unsere Kinder weiter­zu­geben. Mein neues Buch, „Resis­ting the Lie“ („Der Lüge wider­stehen“), ist im glei­chen Geist geschrieben, konzen­triert sich aber auf die Angriffe auf den Glauben und die Gläu­bigen von außen. Er ist nicht so sehr für das Problem des inneren Verfalls geschrieben, sondern für das der äußeren Verfolgung.

Breizh-info.com: Warum haben Sie das Buch „Der Lüge wider­stehen, als dissi­dente Christen leben“ geschrieben?

Rod Dreher: Vor sechs Jahren erhielt ich einen Anruf von einem ameri­ka­ni­schen Arzt, der sagte, er wolle mit einem Jour­na­listen spre­chen. Die Mutter des Arztes war in den 1960er Jahren aus der Tsche­cho­slo­wakei in die Verei­nigten Staaten ausge­wan­dert. Als junge Frau verbrachte sie Jahre im Gefängnis und wurde von der kommu­nis­ti­schen Regie­rung als „Spionin des Vati­kans“ verur­teilt – weil sie sich weigerte, nicht mehr zur Messe zu gehen. Sie erzählte ihrem Sohn, dem Arzt, dass die Dinge, die sie heute in Amerika sieht, sie daran erin­nern, wie es in der Tsche­cho­slo­wakei war, als der Kommu­nismus kam.

Das erschien mir extrem. Aber ich habe mir ange­wöhnt, Menschen, die aus kommu­nis­ti­schen Ländern nach Amerika ausge­wan­dert waren, zu fragen, ob das, was sie heute in Amerika sehen, sie an das erin­nert, wovor sie geflohen sind. Jeder einzelne von ihnen bejahte die Frage! Und sie sind wütend darüber, dass die Ameri­kaner ihnen nicht glauben wollen.

In meinem Buch erkläre ich, warum die Dinge, die sie sehen, real sind. Ich bin auch in die ehemals kommu­nis­ti­schen Länder Europas und Russ­lands gereist, um Christen zu befragen, die die Verfol­gung und sogar das Gulag über­lebt haben, und um sie um Rat zu fragen, wie wir uns darauf vorbe­reiten können, der kommenden Verfol­gung stand­haft im Glauben zu begegnen.

Breizh-info.com: Sie erklären in Ihren Büchern, dass in unserem Jahr­hun­dert, in unserer Gesell­schaft, ein neuer Tota­li­ta­rismus entsteht, ein weicher Tota­li­ta­rismus. Können Sie das erklären?

Rod Dreher: Wenn wir an Tota­li­ta­rismus denken, denken wir an Stalin, die Gulags, die Geheim­po­lizei – die von George Orwell in „1984“ beschrie­bene Welt. Das ist nicht das, womit wir es heute zu tun haben, und das ist der Grund, warum so wenige Menschen diese neue Form des Tota­li­ta­rismus verstehen. Wir haben eine „milde“ Form des Tota­li­ta­rismus. Lassen Sie mich das erklären.

Eine tota­li­täre Gesell­schaft ist eine Gesell­schaft, in der nur eine einzige Ideo­logie exis­tieren darf und in der alles im Leben ideo­lo­gisch gemacht wird. Das ist es, was jetzt passiert, zumin­dest in meinem Land – und was in Amerika passiert, passiert schließ­lich überall. In den USA hat die Linke eine radikal illi­be­rale Kultur­po­litik betrieben, die von Rasse, Geschlecht und Gender besessen ist und versucht, die Gesell­schaft nach ihren radi­kalen Über­zeu­gungen umzu­ge­stalten. Wir nennen es ‚wokeness‘ – ein Wort, das das Gefühl wider­spie­gelt, dass diese Menschen aufge­klärt sind, während der Rest von uns in der Dunkel­heit der Bigot­terie schläft.

Die Wokisten sind völlig into­le­rant gegen­über jegli­cher Oppo­si­tion. Sie glauben nicht nur, dass dieje­nigen, die anderer Meinung sind, im Unrecht sind; sie glauben, dass sie böse sind und vernichtet werden müssen. Sie zerstören die Arbeits­plätze von Menschen, ihre Unter­nehmen und ihren Ruf, alles im Namen dessen, was sie „soziale Gerech­tig­keit“ nennen. Wenn Sie die Reden von Robes­pierre lesen, werden Sie den Geist dieser Tugend­krieger verstehen. Sie haben noch nicht die US-Regie­rung über­nommen, aber sie haben alle wich­tigen Insti­tu­tionen der ameri­ka­ni­schen Zivil­ge­sell­schaft über­nommen: die akade­mi­sche Welt, die Medien, die Wirt­schaft, den Sport, die Unter­hal­tung, das Recht, die Medizin, viele Kirchen – sogar die CIA und das US-Militär. Sie schaffen es, Amerika wieder in ein tota­li­täres, waches Land zu verwan­deln, ohne die Regie­rung zu wech­seln. Dies ist einer der Gründe, warum ich diesen neuen Tota­li­ta­rismus „weich“ nenne. Es gibt keine Geheim­po­lizei, keine Gulags, keine Dikta­toren – aber das Land wird mit sanfter Macht zu einem tota­li­tären Staat umgebaut.

Ein weiterer Grund, warum ich es „weich“ nenne: All dieser Wahn­sinn wird mit dem Mitge­fühl für die Opfer gerecht­fer­tigt. Diese Tota­li­ta­risten behaupten, sie müssten das Leben und die Frei­heiten der Menschen zerstören, um LGBT- und rassi­sche Minder­heiten vor weißen Vorherr­schern, Hete­ro­se­xu­ellen und Christen zu schützen.

Breizh-info.com: Wie werden die Christen, die christ­liche Iden­tität, von diesem neuen Tota­li­ta­rismus ins Visier genommen?

Rod Dreher: Zunächst einmal muss man verstehen, dass die Woks stark anti­kle­rikal einge­stellt sind, obwohl sie viele Kirchen in den USA über­nommen haben. Sie teilen die gemein­same Auffas­sung der heutigen Linken, dass Reli­gion eine reak­tio­näre Kraft ist, die die Mensch­heit fesselt. Sie igno­rieren die Tatsache, dass die Bürger­rechts­be­we­gung der 1960er Jahre von schwarzen protes­tan­ti­schen Pastoren ange­führt wurde, weil diese Tatsache ihrem Narrativ widerspricht.

Aber es gibt hier noch etwas Spezi­fi­scheres. Sie verachten die tradi­tio­nellen Christen, weil wir nicht mit ihnen über­ein­stimmen, dass LGBT-Menschen etwas Gutes sind, etwas, das man fördern sollte. Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr Schwu­len­rechte und Gender-Ideo­logie den Wokismus defi­nieren. Schauen Sie sich an, was diesen Sommer in Europa passiert ist. Die unga­ri­sche Regie­rung hat ein Gesetz verab­schiedet, das besagt, dass LGBT-Propa­ganda nicht auf Kinder abzielen darf, und das die staat­liche Kontrolle über die Sexu­al­erzie­hung in Schulen durch­setzt, um dies zu verhin­dern. Ich persön­lich unter­stütze dieses Gesetz, aber ich verstehe, warum die Linken es nicht unterstützen.

Was haben die Staats- und Regie­rungs­chefs der Euro­päi­schen Union getan? Sie wurden wild! Der nieder­län­di­sche Premier­mi­nister versprach, Ungarn wegen dieses Gesetzes „in die Knie zu zwingen“. Ursula von der Leyen spricht in der Sprache des Krieges über zukünf­tige Strafen für Ungarn. Und das nur, weil Ungarn seine Kinder schützen und in einem sehr weichen Gesetz eine christ­liche Sicht­weise von Sex und Homo­se­xua­lität zum Ausdruck bringen will.

Schauen Sie sich an, was sie in dieser Hinsicht mit Ungarn machen werden. Daran können Sie erkennen, was auf alle tradi­tio­nellen Christen zukommt.

Breizh-info.com: Können Sie uns etwas über die „Woke tyranny“ in den Verei­nigten Staaten erzählen? Wie erklären Sie sich die Tatsache, dass es jetzt auch in Frank­reich und im Verei­nigten König­reich ankommt?

Rod Dreher: Im Zeit­alter des Inter­nets ist das Lokale global. Das alles verbreitet sich über die sozialen Medien. Kürz­lich sprach ich in Slowe­nien mit einem katho­li­schen Mann, der von dem, was mit seiner Tochter geschieht, gequält wird. Er erzählte mir, dass sie 12 Jahre alt war und Kontakt zu Jugend­li­chen in den Verei­nigten Staaten aufge­nommen hatte. Sie sagten ihr, sie müsse sich jetzt für ihre sexu­elle Iden­tität entscheiden, bevor die Biologie sie ihr vorschreibt. Man sagte ihr, dass sie eine von 26 verschie­denen Iden­ti­täten sein müsse. Der Vater erzählte mir, dass seine Tochter nur noch daran denkt und von der Angst gequält wird, eine falsche Entschei­dung zu treffen. Ich bin mir sicher, dass so etwas in ganz Europa, ja sogar in der ganzen Welt passiert, dank der sozialen Netzwerke.

Sie wird auch von den Medien getragen, die beschlossen haben, dass der Wokismus die eigent­liche Defi­ni­tion dessen ist, was es heute bedeutet, links zu sein. In Buda­pest ordnete der linke Bürger­meister eines Stadt­vier­tels im vergan­genen Früh­jahr den Bau einer Statue zu Ehren von Black Lives Matter an. Ein Jour­na­list fragte den Bürger­meister, was Black Lives Matter mit Ungarn zu tun habe? Sie erwi­derte, dass wir alle gegen Rassismus sein müssen. Verstehen Sie, was hier geschieht? Diese spezi­fisch ameri­ka­ni­schen Themen werden von der Linken globa­li­siert. Und seien Sie sich darüber im Klaren: Sie werden gezwungen sein, sich zu kümmern.

Schließ­lich – und das ist wichtig – ist der Wokismus zur Ideo­logie der globa­lis­ti­schen Eliten geworden. In meinem Buch erkläre ich, dass Revo­lu­tionen in der Regel nicht von unten nach oben erfolgen. Sie entstehen, wenn die Eliten einer Gesell­schaft revo­lu­tio­näre Ideen annehmen und sie in ihren eigenen Netz­werken verbreiten. So war es auch beim Wokismus. Sie hat sich unter den anglo­ame­ri­ka­ni­schen Eliten schnell verbreitet, weil wir eine gemein­same Sprache haben. Ich hoffe inständig, dass Frank­reich diesen Kultur­im­pe­ria­lismus bekämpfen kann, aber das hängt alles von den fran­zö­si­schen Eliten ab. Die Geschichten, die ich von Schulen wie Sciences Po höre, sind sehr entmutigend.

Breizh-info.com: Wie können und sollten wir diese neue Ideo­logie bekämpfen? Gibt es irgend­welche Reak­tionen in den Verei­nigten Staaten?

Rod Dreher: Nun, wir müssen alles tun, um die poli­ti­sche Macht und die Macht des Staates zu nutzen, um dagegen anzu­kämpfen, aber die Wahr­heit ist, dass wir uns nicht aus dieser Krise heraus­wählen werden. Es handelt sich um eine Kultur­re­vo­lu­tion, die sich in einer libe­ralen demo­kra­ti­schen Ordnung voll­zieht. Wir müssen den Mut finden, öffent­lich Wider­stand zu leisten, was bedeutet, dass wir bereit sind, für unsere Über­zeu­gungen zu leiden. Wir dürfen nicht kapi­tu­lieren, nur um Probleme zu vermeiden.

Die trau­rige Lehre aus der Geschichte des kommu­nis­ti­schen Tota­li­ta­rismus ist, dass sich die meisten Menschen anpassen, um Probleme zu vermeiden. Wir können uns ihnen nicht anschließen. Wir müssen anfangen, kleine Gruppen zu bilden, um uns im Wider­stand zu schulen und Netz­werke aufzu­bauen, um den Glauben am Leben zu erhalten, wenn die Verfol­gung beginnt. Wir müssen verstehen, dass nicht alle Christen unsere Verbün­deten und nicht alle Nicht­gläu­bigen unsere Feinde sein werden. In meinem Buch zitiere ich einen christ­li­chen Dissi­denten aus der Zeit des Kommu­nismus, der sagt, dass es selten Menschen gibt, die mutig genug sind, sich dem Tota­li­ta­rismus zu wider­setzen. Wenn Sie sie finden, müssen Sie sie zu Verbün­deten machen, auch wenn sie Ihre poli­ti­schen oder reli­giösen Über­zeu­gungen nicht teilen. Dies ist ein wich­tiger Grund­satz, den wir verstehen müssen.

Ich habe dieses Buch Pater Tomislav Kola­kovic gewidmet, einem katho­li­schen Priester, der sich 1943 in Kroa­tien gegen die Nazis enga­gierte, aber fliehen konnte, als er hörte, dass die Deut­schen kamen, um ihn zu verhaften. Er floh in die Slowakei und lehrte an der Katho­li­schen Univer­sität in Bratis­lava. Er sagte seinen Schü­lern, dass die Deut­schen den Krieg verlieren würden – das war die gute Nach­richt. Die schlechte Nach­richt war, dass die Sowjets ihr Land nach dem Krieg regieren würden, und das erste, was sie tun würden, war, die Kirche zu verfolgen. Pater Kola­kovic sagte den Schü­lern, dass sie sich auf das Leben im Unter­grund, im Wider­stand, vorbe­reiten müssten.

Er rich­tete ein Netz kleiner Gruppen ein, die sich haupt­säch­lich aus Studenten zusam­men­setzten und sich trafen, um zu beten und darüber zu spre­chen, was in ihrer Gesell­schaft geschah. Sie bespra­chen, was zu tun war, und erstellten dann einen konkreten Akti­ons­plan. Inner­halb von zwei Jahren brei­tete sich ein Netz dieser Kola­kovic-Gruppen in der gesamten Slowakei aus. Die slowa­ki­schen katho­li­schen Bischöfe kriti­sierten ihn, weil er die Menschen grundlos beun­ru­hige, aber Pater Kola­kovic hörte nicht auf sie. Er verstand die kommu­nis­ti­sche Menta­lität und wusste, was passieren würde.

1948 kam es zu einem kommu­nis­ti­schen Putsch, und alles, was der Priester voraus­ge­sagt hatte, trat ein. Das Kola­kovic-Netz­werk wurde zur Struktur der Unter­grund­kirche, die den Glauben in den 40 Jahren der Verfol­gung am Leben hielt. Ich will damit sagen, dass wir west­li­chen Christen heute mehr als alles andere damit beginnen müssen, diese kleinen Gruppen und Netz­werke zu bilden, solange wir noch die Frei­heit haben, dies zu tun. Wir leben in einer Kolakovic-Zeit.

In den Verei­nigten Staaten gibt es nur sehr wenige Akti­vi­täten. Es gibt einen jungen Akti­visten namens Chris Rufo, der eine groß­ar­tige Arbeit im Kampf gegen die so genannte Kriti­sche Rassen­theorie leistet, die Ideo­logie hinter dem Rassismus, die so viele ameri­ka­ni­sche Insti­tu­tionen über­nommen hat. Aber die meiste Zeit wehren sich die Ameri­kaner nicht. Sie scheinen nicht zu begreifen, wie radikal das ist, oder sie denken, dass sie nur die Repu­bli­kaner wählen müssen, und alles wird wieder normal. Dies ist eine gefähr­liche Illusion.

Breizh-info.com: Sie bezeichnen sich selbst als christ­li­chen Dissi­denten. Was soll das bedeuten?

Rod Dreher: Es bedeutet, dass ich ein Christ bin, der sich gegen die vorherr­schende Ideo­logie unserer nach­christ­li­chen Gesell­schaft stellt. Viele Christen tun dies natür­lich, aber ich denke, es ist wichtig, dass wir anfangen, das Etikett „Dissi­dent“ für uns in Anspruch zu nehmen, um auf den tota­li­tären Charakter des Regimes hinzu­weisen. Denken Sie an Solsche­nizyn, Havel, die Mutter des ameri­ka­ni­schen Arztes, der mich 2015 zum ersten Mal anrief. Wenn wir uns mit ihnen iden­ti­fi­zieren, können wir besser verstehen, was hier und jetzt wirk­lich passiert.

Breizh-info.com: Haben Sie eine Botschaft an die Menschen in Europa, die Ihre Bücher lesen?

Rod Dreher: Sie sind das Herz­stück der west­li­chen Zivi­li­sa­tion. Wir sind dabei, diese Zivi­li­sa­tion sehr schnell zu verlieren. Sie stehen in diesem Krieg an vorderster Front. Es hängt so viel von Ihrer Vision und Ihrem Mut ab. Bitte, kämpft! Geben Sie nicht auf! Gleich­zeitig sollte man aber den poli­ti­schen Kampf nicht mit dem reli­giösen Kampf verwech­seln. Für das Chris­tentum ist es wich­tiger, diese kommende Fins­ternis zu über­leben. In „Die bene­dik­ti­ni­sche Wette“ und „Wider­stand gegen die Lüge“ geht es mir um das Über­leben des Glau­bens, nicht um das Über­leben der libe­ralen Demo­kratie. Wir befinden uns bereits mitten in einem neuen dunklen Zeit­alter. Es gibt keinen Ausweg. Der heilige Bene­dikt bietet uns einen Weg an – aber wir müssen bereit sein, zu leiden. Das ist eine harte Wahrheit.

Ich bin kein Opti­mist, aber ich habe Hoff­nung. Worin besteht der Unter­schied? Der Opti­mist glaubt, dass sich alles zum Besten wenden wird. Aber das ist einfach nicht wahr. Wenn das wahr wäre, gäbe es keine Märtyrer. Ein hoff­nungs­voller Christ hingegen wünscht sich, dass sich alles zum Guten wendet, aber er weiß, dass das Leben tragisch ist. Aber er weiß auch, dass, wenn wir unser Leiden mit Jesus Christus vereinen, Gott es nutzen kann, um uns zu läutern und die Welt zu erlösen. Christus ist unser Vorbild. Die Märtyrer sind unser Vorbild. Auch dies ist eine schwer zu akzep­tie­rende Wahr­heit, aber es ist besser, die harte Wahr­heit zu akzep­tieren, als mit einer bequemen Lüge zu leben.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BREIZH-INFO, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION


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