Saluzzo (Piemont): Coro­na­virus-Ausbruch unter afri­ka­ni­schen Migranten

Foto: VoxNews

Die Anzahl der Coro­na­virus-Posi­tiven in Saluzzo in der Region Cuneo (Piemont) stieg inner­halb weniger Tage von 8 auf 22. Die meisten Neuin­fek­tionen sind asym­pto­ma­tisch, wie es für diese Sommer­pe­riode typisch ist. Die Fälle in der berüch­tigten lokalen „Aufnah­me­ein­rich­tung“, wo bereits vor einigen Monaten Infek­tionen auftraten, sind solche von afri­ka­ni­schen Migranten.

„Die Besorgnis der Menschen in Saluzzo ist verständ­lich, aber die Fälle – beschränkt auf einige fest­ge­stellte und über­wachte Ausbrüche, denen die zustän­digen Behörden die größte Aufmerk­sam­keit schenken – wurden alle isoliert“, erklären der Direktor des lokalen Hygiene-Service, Dome­nico Montù und der Bürger­meister von Saluzzo, Mauro Calde­roni beschwich­ti­gend. Die Italiener wissen, was sie von solchen Behör­den­aus­sagen zu halten haben…

Was ist aber tatsäch­lich passiert? Acht­zehn der Migranten, die mittels Tupfer getestet werden sollten, verschwanden einfach aus Saluzzo, bevor die Tests vorge­nommen werden konnten. Vertreter der Piemon­teser Lega legten deswegen Beschwerde ein und vergli­chen die lokale Situa­tion mit Calta­nis­setta und Porto Empe­docle auf Sizi­lien, wo es ganz ähnliche Vorfälle mit „unter­ge­tauchten“ Probanden gab. „Am vergan­genen Samstag sind etwa zwanzig poten­ziell infi­zierte Migranten spurlos verschwunden, um sich den Covid-19-Tests zu entziehen,“ – schreibt die Piemon­teser Lega in einer Pres­se­mit­tei­lung -, „was ein weiterer Beweis dafür ist, wie die wahl­lose Aufnahme ille­galer Migranten zu einem weiteren Ausbruch der Pandemie im Piemont führen kann“.

Eine Bestä­ti­gung des Vorfalls erfolgte durch das Hygiene-Service und den Verein Papst Johannes XXIII., einer gemein­nüt­zigen Orga­ni­sa­tion, die sich auch um die Unter­stüt­zung von Dutzenden von Migranten kümmert, die in den Straßen und Gärten von Saluzzo biwa­kieren: „Von zwanzig Migranten, die Berichten zufolge mit anderen von Covid betrof­fenen Personen in Kontakt gekommen sind, waren nur zwei verfügbar und wurden zur Durch­füh­rung der Tests in die Notauf­nahme begleitet. Zu diesen kamen weitere Personen hinzu, die nicht in der Zuord­nungs­liste enthalten waren. Drei von ihnen wurden positiv getestet, ebenso positiv waren zwei weitere Probanden, die am Vormittag getestet wurden. Die anderen 18 blieben spurlos verschwunden.“

„Früher oder später hat das passieren müssen,“ klagte Paolo Demarchi, Regio­nalrat der Piemon­teser Lega, die Lasch­heit der Behörden an. „Hunderte von Migranten biwa­kieren weiterhin auf unseren Straßen und in unseren Gärten, weil niemand ihnen Arbeit in der Land­wirt­schaft anbietet. Höchst­wahr­schein­lich sind diese Migranten infi­ziert und zudem gibt es keine Möglich­keit der Rück­ver­fol­gung, weil sie für die Behörden unauf­findbar sind und nicht getestet werden können. Sie können weiterhin durch unsere Gemeinden streifen, obwohl klar ist, dass sie Kontakte zu anderen Covid-19-posi­tiven Personen hatten.“ Bereits in den letzten Tagen hatte die Lega Protest gegen die Entschei­dung des italie­ni­schen Innen­mi­nis­te­riums einge­legt, weitere 146 in Lampe­dusa ange­lan­dete Migranten nach Piemont zu verlegen.

„Von den unkon­trol­lierten Anlan­dungen bis zum Gesund­heits­not­stand war es nur ein sehr kurzer Schritt,“ fügt der Vorsit­zende der Piemon­teser Lega, Regio­nalrat Alberto Preioni, hinzu. „Es ist nicht zu tole­rieren, dass Hunderte von Migranten in ein Gebiet eindringen, das ein natio­nales Schmuck­käst­chen des Obst­baus darstellt. Diese Leute machen nichts anderes, als unsere Parks und Gärten in Zelt­städte zu verwan­deln. Es ist ein Schaden für unsere Wirt­schaft und zugleich eine Gefahr für unsere Gemeinden, die heute zum Fokus eines Covid-Ausbruchs werden können, der jeden Moment aufflammen kann.“

Quelle: VoxNews

2 Kommentare

  1. Ja, wenn das so ist, wieso hat man diese Leute über­haupt erst ins Land gelassen und nicht schon auf See abge­wehrt?

    Ich frag ja bloß!

  2. Benno Armdran
    aus dem glei­chen Grund weshalb unsere Regie­rungen möglichst viele höchst aggres­sive empa­thielos nach dem grünen Buch Sozia­li­sierte in Europa haben möchten, sie sollen über Not und Elend helfen in Europa die Diktatur schnellst möglich errichten zu können.
    Sie nennen sich Armdran, um Ihre hoffent­lich ironi­schen Frage dennoch zu beant­worten, wissen Sie, dass es den „man“ in Ihrer Frage nicht gibt. Es gibt nur Männer mit Armauf­dem­Sofa und Armdran und die mit Armdran sollten mit ihrem dran­nigen Arm handeln.

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