Schweizer Abstim­mung „Ehe für alle“: eine Straf­an­zeige wird eingereicht

Eric Bertinat, Abge­ord­neter der SVP/UDC aus Genf, hat bei der Staats­an­walt­schaft des Kantons Genf Straf­an­zeige wegen Vanda­lismus an den Plakaten der Perspec­tive Catho­lique eingereicht.
 

In einer Pres­se­aus­sen­dung erklärt er diesen Schritt:

In einer entschei­denden Debatte über die Zukunft unserer Gesell­schaft (Abschaf­fung des Vaters, Kommer­zia­li­sie­rung der Kinder, Ableh­nung der Natur­ge­setze) lassen die Befür­worter der Homo-Ehe ihre Wut an unseren Plakaten aus, weil sie nicht in der Lage sind, auf die einfache Aussage „Ich habe einen Papa und eine Mama“ zu antworten. Diese Erin­ne­rung an die Realität ist für sie unerträglich.

Die große Frage für die Gegner war, ob es über­haupt etwas zu disku­tieren gab? Kann die Ehe etwas anderes sein als die zwischen einem Mann und einer Frau? Unsere Antwort ist und bleibt, dass es reiner Wahn­sinn ist, die Ehe, Mann oder Frau, außer­halb der biolo­gi­schen Realität nach den Zwängen und Moden des Augen­blicks defi­nieren zu wollen. Die Frage stellt sich nicht, zumin­dest nicht für gesunde Gemüter.

Und doch wird es von uns verlangt, gegen jeden gesunden Menschen­ver­stand. Wir müssen sie beant­worten. Deshalb betei­ligen wir uns an dieser Kampagne und vertei­digen heute vor dem Gene­ral­staats­an­walt unsere Rechte, die von einigen wenigen Enthu­si­asten verletzt wurden.

Wir haben der Société Général d’Af­fichage (SGA) genü­gend Plakate zur Verfü­gung gestellt, um die zerstörten Plakate schnell zu ersetzen.

Wir hoffen, dass die Schweizer Bevöl­ke­rung über dieses sach­fremde Projekt nach­denkt und es ablehnt. Und wir werden die Schwei­ze­rinnen und Schweizer weiterhin dazu aufrufen, am 26. September geschlossen an die Urne zu gehen und die Vorlage abzulehnen.

Quelle: Les Obser­va­teurs


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