Serbien ernennt Arnaud Gouillon zum Leiter des Diaspora-Büros

Arnaud Gouillon (L) mit dem serbischen Außenminister Nikola Selakovic (R) · Foto: Serbisches Außenministerium

Serbien hat Arnaud Gouillon – einen der Iden­ti­tären Bewe­gung ange­hö­renden fran­zö­si­schen Akti­visten, der in Serbien für sein Eintreten für die Kosovo-Serben bekannt ist – zum neuen Direktor des Büros für die Zusam­men­ar­beit mit der Diaspora und den Serben in der Region ernannt.

Dieses Büro ist Teil des Außen­mi­nis­te­riums, das in einer Pres­se­mit­tei­lung erklärte, Gouillon habe „zahl­reiche Aktionen durch­ge­führt, um dem serbi­schen Volk im Kosovo und in Meto­hija zu helfen, und sich aktiv für die Verbrei­tung der Wahr­heit über die Ereig­nisse im ehema­ligen Jugo­sla­wien eingesetzt.“

„Er ist Autor und Koautor von vier Büchern über Serbien und Kosovo und Meto­hija und der Gewinner zahl­rei­cher hoher Auszeich­nungen in Serbien und der Repu­blika Srpska, darunter der St.-Sava-Orden ersten Grades, der Njegos-Orden ersten Grades und die Gold­me­daille des Präsi­denten von Serbien für Verdienste“, heißt es in derselben Pressemitteilung.

Arnaud Gouillon (Arno Gujon) · Foto: Ванилица / Wiki­media CC BY 4.0

Gouillon nannte seine Ernen­nung eine große Ehre und dankte Präsi­dent Vucic und Außen­mi­nister Nikola Sela­kovic dafür.

Er sagte, die Haupt­ziele seines Amtes – die Bewah­rung der spiri­tu­ellen, natio­nalen und kultu­rellen Unab­hän­gig­keit des serbi­schen Volkes außer­halb des Heimat­landes und die Verbes­se­rung der Posi­tion der Diaspora und der Serben in der Region – seien „es wert, dafür zu kämpfen, auch wenn der Kampf ungleich­mäßig erscheint.

„Die Serben aus dem Kosovo und Meto­hija, mit denen ich 16 Jahre meines Lebens verbracht habe, haben mich durch ihr Beispiel gelehrt, dass ich niemals aufgeben sollte“, schrieb er auf Twitter.

Gouillon erhielt 2015 die serbi­sche Staats­bür­ger­schaft und ist in Serbien wegen seiner Akti­vi­täten zur Unter­stüt­zung der Serben im Kosovo, vor allem derer, die in Enklaven im Süden leben, beliebt.

Quelle: Balka­n­In­sight

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