Serbisch-unga­ri­sche Grenze: Afghanen versteckten sich in einer Gemü­se­lie­fe­rung

Die serbisch-ungarische Grenze bei Horgoš–Röszke

Am 26. Mai entdeckten serbi­sche Zoll­be­amte in Zusam­men­ar­beit mit der Polizei am Grenz­über­gang Horgoš/Röszke acht Migranten aus Afgha­ni­stan in einem LKW unter einer Ladung von frischem Kohl. Die Afghanen hätten versucht, auf diese Weise die Staats­grenze nach Ungarn illegal zu über­queren, teilte die serbi­sche Zoll­ver­wal­tung in einer Pres­se­er­klä­rung mit.

Die ille­galen Migranten wurden in der Ladung eines Last­wa­gens mit nord­ma­ze­do­ni­schen Nummern­ta­feln entdeckt, der frischen Kohl aus diesem Land nach Polen trans­por­tieren sollte.

Die Zoll­be­amten stellten fest, dass die Zoll­plombe des LKW beschä­digt war. Dies ist ein Indiz dafür, dass jemand sich auf gewalt­same Weise den Zugang zum Lade­raum verschafft hat.

Seit Anfang des Jahres hat der serbi­sche Zoll fast 400 ille­gale Migranten, die sich unter Ladungen verschie­dener Waren versteckt hatten, daran gehin­dert, die Grenze nach Ungarn zu über­queren, heißt es weiters in der Pres­se­er­klä­rung.

Quelle: N1

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