Serbi­sche Bevöl­ke­rung mehr­heit­lich auf „Anti-EU-Kurs“

Serbische Bevölkeruung entscheidet "für Russland" und gegen die EU Bild: shutterstock

In Serbien hat die EU offenbar den „Gedulds­bogen“ der Bevöl­ke­rung gehörig über­spannt. Nach einer Umfrage des welt­weit agie­renden globalen Markt­füh­rers, des Meinungs­for­schungs­in­sti­tutes IPSOS, mit eigener Depen­dance in Serbien, sind nun 44 Prozent der Bevöl­ke­rung gegen eine EU-Inte­gra­tion ihres Landes.

Nur 35 Prozent spre­chen sich dafür aus und 21 Prozent haben dazu offenbar keine Meinung oder wollen sich nicht dazu äußern.

EU Sank­ti­ons­druck „ging in die Hose“

Offenbar hatte man in Serbien den immer vehe­menter ausge­übten Druck seitens der EU in Sachen Sank­tionen gegen Russ­land, „krumm genommen“. Die Serben hatten zwar den russi­schen Einmarsch in die Ukraine formell „verur­teilt“, sich aber von Beginn an gegen jegliche Sank­tionen gegen Russ­land ausgesprochen.

Seitens der EU hatte man sich dabei wohl gehörig verkal­ku­liert hier, wie bei allen anderen euro­päi­schen Staaten, vermehrt Druck auf die serbi­sche Regie­rung aus zu üben. Ein wenig histo­ri­sches Wissen und Fein­ge­fühl wären dabei wohl hilf­reich gewesen, ist doch hinläng­lich bekannt, dass die Serben eine sehr stolze und „eigen­wil­lige“ Nation sind, mit denen „nicht gut Kirschen essen ist“.

Sämt­liche EU-Missionen, für die sich auch Öster­reichs Kanzler Nehammer Mitte März von Brüssel vor den Karren spannen lies, samt Inter­ven­tionen von EU-Botschaf­tern, waren kläg­lich gescheitert.

Histo­ri­sche Nähe zu Russland

Das Verständnis der EU für die Haltung Serbiens hält sich wie überall wo in Mitglieds­län­dern auf das „wohl­ergehen“ des eigenen Staates wert gelegt wird, in Grenzen (siehe auch Ungarn). Die Tatsache, dass Serbien histo­risch gesehen und das war bereits zu Zeiten der Öster­reich-Unga­ri­schen Donau­mon­ar­chie und deren Problemen mit Serbien so, in Grenzen.

Die EU reagiert auf die „Sank­ti­ons­wei­ge­rung“ Serbiens daher mit Unver­ständnis und erhöhtem Druck auf Belgrad.

Im Gegen­satz zu Kanada, USA und EU hat Serbien auch seinen Luft­raum nicht für russi­schen Flug­ver­kehr gesperrt, auch russi­sche Privat­flug­zeuge können unge­hin­dert landen. Auch die starken geschäft­li­chen Verbin­dungen zwischen Serbien und Russ­land laufen auf Grund der „Sank­ti­ons­frei­heit“ unge­hin­dert weiter.

Präsi­dent Alek­sandar Vucic erklärte zum Thema Sank­tionen gegen Russ­land, „in Anbe­tracht vitaler natio­naler Inter­essen und tradi­tio­neller Freund­schaften sei dies nicht im Sinne seines Landes“. Im Nach­satz und scheinbar um die „Wogen zu glätten“ bekunde Belgrad seine “Unter­stüt­zung für Gebiets­ein­heit der Ukraine”, erklärte Vucic bereits Ende Februar.

Vucic bekräf­tigt Umfrageergebnisse

Im Falle eines jetzt statt­fin­denden Refe­ren­dums des EU-Beitritts­kan­di­daten Serbien würden also 44 Prozent der Serben gegen einen EU-Beitritt stimmen. Für die Regie­rung war die Umfrage eine gute Gele­gen­heit die Stim­mung in der Bevöl­ke­rung aus zu loten.

Präsi­dent Vucic erklärte hierzu gegen­über Euro­news, die Ergeb­nisse der Umfrage würden „der Stim­mung in der regie­renden Fort­schritts­partei entsprechen“.

In letzter Zeit kommt es in Belgrad immer wieder zu pro-russi­schen Kund­ge­bungen mit tausenden Teilnehmern.

Wie in Ungarn hatte man auch in Serbien, durch den natio­nalen Sicher­heitsrat beschlossen, alle geplanten Mili­tär­übungen mit auslän­di­schen Part­nern “bis auf Weiteres” abzu­sagen. Nach dieser Vorgangs­weise war Serbien bereits in Folge der „Anne­xion“ der Krim verfahren.

Ganz konträr zum noch „pro forma“ neutralen Öster­reich, wo sich nach unseren Recher­chen, die angeb­lich zu mili­tä­ri­schen Übungen (die dann riesige Wald­brände ausge­löst hatten) ange­reisten deut­schen Truppen-Verbände, seit Mitte März, noch immer auf dem Gelände des Trup­pen­übungs­platzes Allen­steig, nahe der tsche­chi­schen Grenze befinden.


Bitte unter­stützen Sie unseren Kampf für Frei­heit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Bank­über­wei­sung) ab € 10.- erhalten Sie als Danke­schön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ porto­frei und gratis! Details hier.




10 Kommentare

  1. Dies ist weder ihr Volk noch ist eine dieser ReGIE­Rungs­mit­glieder aus dem Volk. Es sind Fremd­linge und bezahlte Agita­toren die vom Ausland bezahlt werden um fremde Länder und ihre Völker zu zersetzen. Krumm­nasen und Vorhaut­lose Kippa träger.

    15
  2. Wen wundert es, wenn das Terror­re­gime der Flinten-Uschi von den Lügen unbe­liebt ist! Bei mir schon sehr lange und nach­haltig. Kommis­si­ons­prä­si­dentin ist sie, weil andern­falls ziem­lich unan­ge­nehme straf­recht­liche Folgen sie ereilen könnten (so sagt man).
    Aber Lügen und Korrup­tion kann sie selbst in dieser Situa­tion nicht lassen.
    Diese Frau will – wohl aus Treue zu ihren Geld­e­liten – Geld der euro­päi­schen Menschen zu inter­na­tio­nalen Konzernen umleiten, Menschen im Krieg töten lassen, um die Rüstungs­kon­zerne der USA mit Geld zu über­schütten. Ja, so ein Europa und vor allem so eine Hohl­kopf-Despotie der EU braucht auf der ganzen Welt niemand! Liebe Menschen in Europa, stellt euch vor, wie einfach es wäre, bei Auslands­reisen den Reisepaß mitzu­nehmen, dafür weder Krieg noch Milli­arden Impf­dosen zahlen zu müssen! Hinweg mit diesen Strauch­dieben und Folter­knechten der US-Geldelite.

    22
  3. „Die Serben hatten zwar den russi­schen Einmarsch in die Ukraine formell „verur­teilt“, sich aber von Beginn an gegen jegliche Sank­tionen gegen Russ­land ausgesprochen.“

    Das trifft es nicht ganz. Serbien hat diese formelle Verur­tei­lung erst unter­schrieben nachdem man den Serben damit gedroht hat ihnen Gas und Benzin abzu­klemmen. Womit sich die EU mal wieder als das geoutet hat was sie ist, ein großes Fass faschis­ti­sche Scheiße. Nichts anderes als ein weiteres Macht­in­stru­ment der Ameri­kaner um den Rest der Welt zu fi.…

    23
    • dass die Serben eine sehr stolze und „eigen­wil­lige“ Nation sind, mit denen „nicht gut Kirschen essen ist“

      1.Wenn ich Serben hören, fällt mir sofort ein: Der öster­rei­chi­sche Thron­folger wurde von einem Serben ermordet. Entste­hung des ersten WK.

      2. Musli­misch

      3. äußerst Aggressiv

      4.Und wenn ich hier oben lese „eine stolze Nation“ – Naja, ich wuerde eher sagen: arro­gant, einge­bildet, hoch­näsig und in manchen Zuegen sogar einen hang zum Narzissmus .

      Der Balkan hat seine ganz eigene Geschichte. Wer die die Geschichte nur ein wenig kennt, weiß, dass solche Länder immer ein gewisses konflikt­po­ten­tial in sich bergen und ein Fass ohne Boden sind. Hier verschwinden zig Milli­arden unserer Zwangs­ab­gaben (siehe nur Bulga­rien) Dieser ehema­lige Viel­völ­ker­staat (Jugo­sla­wien) unter Tito noch vereint, heute zers­tu­eckelt. Fuer mich immer zum Kopf­schu­et­teln ueber soviel Arro­ganz in solchen Ländern.

      1
      6
  4. Putin hat den Gold­rubel einge­führt. 1 g Gold kostet 5000 Rubel, die Unze – so hat ein Experte ausge­rechnet – kriegste damit für ca. 1600 $. Der Dollar wurde damit quasi über Nacht um ca. 30% abgewertet.
    Das dürfte die unge­deckten Papier­wäh­rungen schwer ins Schleu­dern bringen.
    Kein Wunder, dass die Amis am Durch­drehen sind und die Welt in einen Krieg stürzen wollen.

    26
  5. Wer will die EU, diesen Moloch Brüssel. In den Ländern, in denen die Völker gefragt wurden, mußte man die Befra­gung wieder­holen, damit das Ergebnis stimmte. Also steht der Moloch schon mal auf tönernen Füßen, andere Völker, wie wir wurden gar nicht gefragt. Die Land­wirt­schaft in Europa wird durch Büro­kra­tismus kaputt­ge­macht, macht aber nichts, dann wird fremdes Zeug herangekarrt.

    19
  6. 35% sind die Mehr­heit, 21% benö­tigen „bessere Kommu­ni­ka­tion“ und 44% sind abge­hängte homo­phobe frau­en­feind­liche cisse­xu­elle Putin­ver­steher, deren Stimmen man gar nicht haben will – so geht echte Brüs­seler Demokratie!

    13
    1
  7. Der russi­sche Indus­trie- und Handels­mi­nister Denis Manturow: „Was heute in der globalen Wirt­schaft und auf der Welt passiert, gibt uns Hinweise darauf, wie wir unsere Logistik und indus­tri­elle Zusam­men­ar­beit umstellen sollten, in welche Rich­tungen wir unsere Wirt­schaften entwi­ckeln können. Das ist eine, wie man sagt, Entdol­la­ri­sie­rung, und seit Kurzem auch eine Enteu­roi­sie­rung. Also eine Umstel­lung auf unsere eigenen Währungen, um bei Zahlungen, Güter­lie­fe­rungen und Zusam­men­ar­beit möglichst unab­hängig zu sein.“

    26
    • Der Westen schau­felt sich sein eigenes Massen­grab – bzw. tun dies die RöGIE­Renden GEGEN ihre eigene/n Bev.lkerung/en – m. E..

      18

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein