Sieben­bürgen: Bären­an­griffe auf Menschen und Schafe

Foto: pixabay

In den Nach­rich­ten­por­talen in Sieben­bürgen kann man recht häufig über Bären­an­griffe lesen.
 

So berich­tete Tran­syl­vania Today (Erdely.ma), dass in der Nacht zum Freitag ein 26-jähriger Mann in Harg­hita von einem Bären getötet wurde. Sein Begleiter, ein 45-jähriger Mann, wurde mit schweren Verlet­zungen ins Kran­ken­haus gebracht, während der dritte Mann flüchten konnte. Alle drei hüteten gerade Schafe, als sie auf das randa­lie­rende Tier stießen.

Die Behörden warnten die Anwohner am Frei­tag­abend und baten alle, zu Hause zu bleiben.

Das Portal Széke­lyhon berich­tete, dass in Kakasd, einem Dorf in der Nähe von Maros­vá­sá­r­hely (Târgu Mures) sieben Schafe von einem Bären getötet wurden. Eine Gendar­me­rie­ein­heit und ein Ranger eilten zum Tatort, und der Bär wurde schließ­lich mit Hunden vertrieben. Nach Angaben des Besit­zers betrat das Tier den Hof, ohne den Elek­tro­zaun zu beschädigen.

Foto: erdely.ma

Wenn man solche Nach­richten hört, fragt man sich, warum die Bären die Dreis­tig­keit besitzen, bewohnte Sied­lungen zu besu­chen. Finden sie im Wald nicht genug Nahrung oder ist der Mensch in ihren Lebens­raum einge­drungen? Könnte es sein, dass das Schieß­verbot dazu geführt hat, dass sie sich vermehrt haben? Dies sind nur Fragen, aber es ist sicher, dass die Experten so schnell wie möglich die Antworten finden müssen, damit sowohl Menschen als auch Bären in Frieden und Ruhe leben können.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei 2022 PLUSZ, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


7 Kommentare

    • Die Haupt­pro­bleme sind Gier, Hass und Macht­geil­heit. Was dort derzeit geschieht, ist das Resultat, menschen­ge­machter Umwelt­pro­bleme, aus vorbe­nannten Gründen!

      Das ist nur vorder­gründig ein „Bären­pro­blem“!

      Die Angriffe sind zwar „unschön“, aber spie­geln bei weitem nicht das wirk­liche Problem wieder!

      Während man die Angriffe von Bären auf Menschen in den Fokus rückt – die ja tatsäch­lich Einzel­fälle sind – werden die Angriffe, mit vielen, sehr vielen Todes­fälle, welche von Krimi­nellen, von übelsten Subjekten verur­sacht werden, ausge­blendet. Exakt dort, liegt aber unser Problem, nicht bei den Bären!

      Eine effek­tive Bekämp­fung des Bären­pro­blems – bzw. besser Menschen­pro­blems – lässt sich hingegen nur durch – reich­lich – Hinrich­tungen errei­chen! Bären töten, um zu über­leben, Menschen hingegen, um die persön­liche Primi­ti­vität, sowie die Gier zu befrie­digen und um die eigene Macht auszubauen.

      Das tatsäch­liche Übel muss mithin an der Wurzel ausge­rottet werden…

  1. Ich bin über­zeugt, daß die Bären nicht mehr genü­gend Lebens­raum haben, denn die Karpaten werden groß­flä­chig abge­holzt. Die Menschen lebten immer im Frieden mit den Bären. Sie hatten Hunde und das funktionierte.

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