Sieben­bürgen: Tag der tausend Szekler-Mädchen

Foto: Nándor Veres

Aufgrund der gesetz­lich vorge­schrie­benen Beschrän­kungen konnte in diesem Jahr der „Tag der tausend Szekler-Mädchen“ am Berg­sattel von Csík­somlyó (deutsch: Schom­len­berg) am vergan­genen Samstag nur mit weitaus weniger Teil­neh­mern als sonst üblich abge­halten werden. Diese heraus­ra­gende Feier der Szekler-Kultur wurde durch Anspra­chen, eine Heilige Messe und gemein­samen Tanz begangen.

Csaba Ferencz, der Bürger­meister von Csík­pálva, bezeich­nete das Ereignis als einen der schönsten Feier­tage des Jahres für die Szekler. „Dieser Tag bringt uns aus verschie­denen Regionen nach Csík­somlyó. Viele Menschen versu­chen uns davon zu über­zeugen, dass es das Szekler­land gar nicht gebe. Aber wir wissen, dass dieser Tag für die Bewah­rung unserer geis­tigen und kultu­rellen Werte sehr wichtig ist, und daher können wir auch erklären, dass das Szekler­land immer exis­tiert hat und weiterhin exis­tieren wird“, betonte der Bürger­meister und fügte hinzu, dass die Szekler-Tracht ein Symbol für Arbeit, Fleiß und Über­le­bens­kampf der Szekler sei. Er betonte: „Je stärker der Wind, desto stärker muss der Baum sein.“

Ab 11 Uhr hielt der örtliche Pfarrer Szabolcs Csíki eine Heilige Messe.

Nach der Messe begrüßte der Bürger­meister von Csíks­ze­reda (deutsch: Szekler­burg), Róbert Kálmán Ráduly, die Anwe­senden. Auch er wies darauf hin, wie wichtig es sei, kultu­relle Werte zu bewahren. Der Bürger­meister erwähnte auch die Bedeu­tung des Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühls der Szekler: „Zusammen bilden wir eine Familie, eine Gemein­schaft. Wir müssen die Mess­latte für tradi­tio­nelle Werte noch höher legen.“

Foto: Nándor Veres

Danach unter­hielt das Szekler Volks­tanz­ensemble aus Hargita die Besu­cher. Das Programm beinhal­tete auch ein paar Minuten gemein­sames Tanzen, bei denen dieje­nigen aus einem Haus­halt zusammen und die anderen einzeln der Choreo­grafie der Bühnen­tänzer folgten.

Quelle: Szeke­lyhon

1 Kommentar

  1. Zusammen bilden wir eine Familie, eine Gemein­schaft.“
    Wie schön, daß es so etwas noch gibt.
    Gottes Segen auf all Euren Wegen!

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