Situa­tion eska­liert: Afri­kaner und Araber prügeln sich in Flücht­lings­lager auf Kos

Unterschiedliche Ethnien aber auch Religionen führen bei Migranten oft zu Konflikten – die können sich halt gegenseitig nicht schmecken. Nur wir genießen das Privileg, alle gleichsam liebhaben zu dürfen (müssen).

Nicht nur auf der grie­chi­schen Insel Lesbos eska­liert die Situa­tion im dortigen Flücht­lings­lager Moria von Tag zu Tag weiter – obwohl die EU nun trotz Coro­na­virus-Krise ange­kün­digt hat, „Kinder und Jugend­liche“ des Lagers auf willige Mitglieds­länder aufzu­teilen. Auch auf anderen Insel und in klei­neren Lagern zeigen die Migranten, was sie von der Unter­brin­gung und ihren Gast­ge­bern halten.

Araber gegen Afri­kaner: Der neue euro­päi­sche Alltag?

Wie ein Handy-Video aus Kos zeigt, sind sich dort einquar­tierte Araber und Afri­kaner in die Haare geraten. Die Prügelei, teil­weise auch mit Sesseln und anderen Gegen­ständen ausge­tragen, dürfte sich von selbst gelegt haben. In Kos verweilen derzeit mehrere hundert Migranten aus aller Welt, vorrangig aus West­afrika, Afgha­ni­stan, dem Iran, dem Irak und Bangla­desch. Kriegs­ge­plagte Syrer sind eher schwach vertreten. Hier das Video:

Dennoch sind solche Szenen keine Selten­heit. Immer wieder kommt es zu gewalt­tä­tigen Ausein­an­der­set­zungen zwischen afri­ka­ni­schen und arabi­schen Migranten, nicht nur in Asyl­la­gern, sondern auch in den Groß­städten Europas. Die Konflikte sind größ­ten­teils histo­risch bedingt, oftmals geht es aber auch um die Vorherr­schaft in krimi­nellen Geschäften oder Stadt­vier­teln.

2 Kommentare

  1. Ja, die können sich oft auch unter­ein­ander nicht riechen und jeder Clan vertei­digt sowieso sein Revier.

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