Slowe­nien lockert Anti-Covid-Maßnahmen in neun von zwölf Regionen

Premierminister Janez Janša · Foto: Facebook

Während Öster­reich und Deutsch­land ihre Anti-Covid-Maßnahmen bis mindes­tens Mitte Februar verlän­gert haben, die Slowakei sie verschärft hat und die Tsche­chi­sche Repu­blik über eine Locke­rung nach­denkt, hat Slowe­nien nun den Schritt gewagt und beschlossen, sie in neun von zwölf Regionen zu lockern.

Wieder­eröff­nung der Schulen nach drei­mo­na­tiger Schließung

Wie der slowe­ni­sche Premier­mi­nister Janez Janša und der Minister für Infra­struktur Jernej Vrtovec am 21. Januar bekannt gaben, haben die Behörden in Laibach/Ljubljana beschlossen, ab Montag, 25. Januar, in drei Vier­teln des Landes die Anti-Covid-Beschrän­kungen zu lockern. In diesen Regionen können Grund­schulen, Kinder­krippen und Kinder­gärten, Museen, Biblio­theken und Gale­rien sowie viele soge­nannte „nicht lebens­not­wen­dige“ Betriebe endlich wieder öffnen. Auch die Skige­biete können ab Samstag, den 30. Januar, wieder öffnen; aller­dings müssen die Skifahrer inner­halb von 24 Stunden einen nega­tiven Test bei Covid-19 vorlegen. Diese Maßnahmen folgen auf die Wieder­eröff­nung der Sport­zen­tren und Schwimm­bäder vor zwei Wochen.

„…das epide­mio­lo­gi­sche Bild ist immer noch ernst…“

Diese Locke­rung der restrik­tiven Maßnahmen, die das tägliche Leben der Mehr­heit der Bevöl­ke­rung lähmten, bedeutet jedoch nicht das Ende des Alarms, denn, wie Premier­mi­nister Janša erin­nerte, „da das epide­mio­lo­gi­sche Bild in Slowe­nien immer noch äußerst ernst ist; da wir von der schwarzen Phase um einen guten halben Schritt in die rote Phase über­ge­gangen sind, ist es bei allen Akti­vi­täten, bei denen es zu einer gewissen Befreiung kommen wird, umso wich­tiger, dass wir die Anwei­sungen strikt befolgen, dass es hier keine Ausnahmen gibt und dass wir alle Maßnahmen in Betracht ziehen“.

Sollte sich der derzei­tige posi­tive Trend an der Covid-Front fort­setzen, könnte diese Erleich­te­rung laut der slow­ni­schen Regie­rung im Laufe der nächsten Woche sogar auf die drei Regionen Görz/Gorica, Untere Save und Süd-Ost, die sich noch in der schwarzen Zone befinden, ausge­weitet werden und somit für das ganze Land gelten.

Quelle: Visegrád Post


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