Slowe­nien setzt an der Grenze zu Kroa­tien mehr als tausend Poli­zisten gegen Migranten ein

Slowe­nien setzt aufgrund des zuneh­menden Zustroms von Migranten auf der sog. Balkan­route mehr als tausend weitere Poli­zisten an der Grenze zu Kroa­tien ein, wie die slowe­ni­sche Polizei am Dienstag ankün­digte.

In den letzten zwei Wochen hat die Zahl der ille­galen Migranten auf der Balkan­route zuge­nommen, erklärte der stell­ver­tre­tende Poli­zei­chef Jože Senica gegen­über der Presse.

Die Polizei wird die Über­wa­chung von Teilen der Grenze inten­si­vieren, die den Poli­zei­ver­wal­tungen von Laibach/Ljubljana, Rudolfswerth/Novo mesto und Koper unter­stehen, also Regionen, wo ille­gale Grenz­über­schrei­tungen in erster Linie vorkommen.

Bei der Aktion wird die Polizei alle verfüg­baren tech­ni­schen Mittel einsetzen und zudem werden Mitglieder der Armee dabei helfen, so Senica.

Premier­mi­nister Janez Jansa kündigte am Montag­abend an, dass seine Regie­rung ihre Politik gegen­über ille­galen Migranten verschärfen werde, nachdem der Euro­päi­sche Gerichtshof entschieden hatte, dass es kein kollek­tives Asyl­recht gebe.

Er stellte damit die Entschei­dung der ehema­ligen Regie­rung über den Beitritt Slowe­niens zum soge­nannten Marra­kesch-Abkommen in Frage.

„Einige Dinge sind viel einfa­cher, nachdem der Euro­päi­sche Gerichtshof für Menschen­rechte eine andere Ausle­gung des Asyl­rechts als unsere slowe­ni­schen Gerichte gefunden hat“, erklärte Jansa gegen­über NOVA24.TV.

Quelle: Vijesti.hrt.hr

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