Söhne und Töchter der Wolfskirschplantage

Jože Biščak · Foto: Demokracija

Von Jože Biščak

Die erste Hoch­schul­ein­rich­tung in Slowe­nien wurde Ende des 16. Jahr­hun­derts von den Jesuiten gegründet. Der Orden war bereits ein halbes Jahr­hun­dert alt, und sein Gründer, der heilige Igna­tius von Loyola, war bereits von Gott heim­be­rufen worden. Die Gesell­schaft Jesu, wie sie sich selbst nannte (die Römer nannten sie „Pilger“), wuchs schnell, war ausge­spro­chen apos­to­lisch und flexibel und arbei­tete intensiv mit jungen Menschen. In Bezug auf Kinder wird dem heiligen Igna­tius ein Gedanke zuge­schrieben, der in etwa so lautet: Gib mir ein Kind bis zum Alter von sieben Jahren, und ich werde dir einen Ehemann zeigen.

Fast ein halbes Jahr­tau­send später hat die Neuro­wis­sen­schaft bewiesen, dass der Gründer der Jesui­ten­bru­der­schaft seiner Zeit weit voraus war. In vielerlei Hinsicht haben die Erfah­rungen und Erleb­nisse eines Kindes in den ersten sieben Jahren einen bedeu­tenden Einfluss auf sein Verhalten während seines gesamten Lebens. Der Zugang zum kind­li­chen Gehirn zu einer Zeit, in der das neuro­nale Netz weit­ge­hend durch Emotionen geschaffen und regu­liert wird, ist eine große Macht. Die Werbe­in­dus­trie weiß das sehr gut, ebenso wie die Ideo­logen der progres­siven Agenden; sie ersetzen tradi­tio­nelle und „altmo­di­sche“ Spiele durch neue, verkleiden Jungen als Mädchen und Mädchen als Jungen. Was daraus erwächst, kann man bei Pride-Paraden beob­achten. Nein, ein Kind ist nie zu jung, um indok­tri­niert zu werden. Der Leit­ge­danke ist, dass das Kind niemals der Entwick­lung über­lassen werden darf, damit es sich zu einem neugie­rigen, krea­tiven, emotional belast­baren und verant­wor­tungs­be­wussten Menschen entwi­ckeln kann. Das ist es, was beim „Rück­wärts­spielen“ in der frühen Kind­heit passiert: Laufen, Springen, Klet­tern mit blauen Flecken an Armen und Beinen und gele­gent­lich einem gebro­chenen Knochen haben unsere Vorfahren abge­härtet, und ihre natür­liche Umge­bung war gut für die körper­liche Entwick­lung und die geis­tige Gesund­heit. „Bildung“ ist heute anders.

Wenn Sie die Aufnahmen der unan­ge­mel­deten Kund­ge­bungen zum Sturz der slowe­ni­schen Mitte-Rechts-Regie­rung gesehen haben, dann haben Sie auch die jüngsten Kinder gesehen, die an der Seite ihrer Eltern marschierten und Trans­pa­rente gegen die Regie­rung trugen, während eines von ihnen wütend auf eine Trommel schlug. Natür­lich hatten die Kinder keine Ahnung, worum es ging, viel­leicht hielten sie das Ganze für ein Spiel, das sie gegen jemanden spielten. Sie werden sich an den Hass erin­nern, der in den Älteren, zu denen sie aufschauten und die sie nach­ahmten, hoch­kochte. Was sind das für Eltern, die ihre Kinder als Instru­ment für rein poli­ti­sche Botschaften benutzen? Und um ihnen das beizu­bringen. Und sie zu einer nicht geneh­migten (ille­galen) Versamm­lung mitzu­nehmen, bei der klar ist, dass es zu Gewalt kommen kann, dass die Polizei Zwangs­mittel einsetzen kann? Es ist, als würde man sie zu einer Plan­tage mit Wolfs­kir­schen bringen, scheinbar verlo­ckende, aber sehr giftige Früchte.

Die Taktik, Kinder zu benutzen, um Sympa­thien für den Feind zu wecken, ist nicht neu. Im Jahr 2015 hatte ich in der Nähe von Brežice die Gele­gen­heit, aus erster Hand zu sehen, wie Tausende von ille­galen Migranten Jungen und Mädchen in die vordersten Reihen einer Kolonne von Poli­zisten und Soldaten drängten. Sie waren mensch­liche Schutz­schilde, der wich­tigste Teil der Empa­thie, die von den progres­siven Medien hervor­ge­hoben wurde. Diese sinn­lose Senti­men­ta­lität hat es dann ermög­licht, dass in diesem Herbst mehr als eine Million Menschen einer fremden Kultur auf dem alten Konti­nent ankamen, einer Kultur, die aufgrund ihrer aggres­siven Botschaft keinen Platz auf diesem Boden hat. Was soll aus ihnen werden, denen ihre Eltern gezeigt haben, dass einem nichts passiert, auch wenn man die Gesetze bricht, die in einem fremden Land gelten? Kindes­miss­brauch im Jahr 2015 und im Jahr 2021 sind ähnlich, unab­hängig von anderen Umständen. Ob man das nun zugeben will oder nicht. Dies ist ein Akt der Unmensch­lich­keit, eine noch nie dage­we­sene Mani­fes­ta­tion von Miss­brauch. Und wenn das Tränengas in die Augen gelangt, ist die Polizei schuld, nicht die Eltern, die das Kind in eine giftige Umge­bung gebracht haben. Die Kinder werden so zu einer wegwerf­baren Infan­terie in einem poli­ti­schen Kampf.

Ihre Eltern gehören meist der Genera­tion Y an, der zerstö­re­rischsten Genera­tion unserer Zeit. Sie lehnen die Werte der Gesell­schaft und der Nation ab, ihnen werden aufgrund ihrer frei­zü­gigen Erzie­hung soziale Kompe­tenzen und Arbeits­ge­wohn­heiten vorent­halten, sie über­nehmen selbst keine Verant­wor­tung, und schuld sind immer die anderen. Sie setzen poli­ti­sche und welt­an­schau­liche Diffe­renzen mit ethi­schen Mängeln gleich und halten andere Über­zeu­gungen als ihre eigenen für eine Geis­tes­stö­rung. Sie sind nicht in der Lage anzu­er­kennen, dass es andere Meinungen, andere Sicht­weisen auf die Ereig­nisse und die Welt gibt. Deshalb terro­ri­sieren sie die Welt. Und sie geben diese Menta­lität an ihre Nach­kommen weiter, die eines Tages selbst ihre Kinder zu den Wolfs­kirsch­plan­tagen führen werden.

 

Jože Biščak ist Chef­re­dak­teur und Heraus­geber des konser­va­tiven Maga­zins Demo­kra­cija, Präsi­dent des slowe­ni­schen Verbands patrio­ti­scher Jour­na­listen und Autor der Bücher Geschichten aus dem Hayek-Café, Notizen eines konser­va­tiven Libe­ralen und Unter­wegs mit Orwell.


1 Kommentar

  1. Sie sollten „Geheime Macht­struk­turen: Weshalb Rechts­staat­lich­keit, Frei­heit und Demo­kratie nur eine Illu­sion sind“ lesen. Buch von Joseph Plummer.
    “Tragödie und Hoff­nung: Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit” von Carroll Quigley. Und “Das Anglo-Ameri­ka­ni­sche Estab­lish­ment. Die Geschichte einer geheimen Weltregierung”.
    “Treason in America from Aaron Burr to Averell Harriman” by Anton Chaitkin.
    ……….Cecil Rhodes ist seit 120 Jahren tot, hat aber briti­schen Psycho­pa­then ein riesiges Vermögen (Rhodes Schoo­lar­s­hips) hinter­lassen, um das Empire / Common­wealth zu erwei­tern. Frei­mau­rerei sind nur eine riesige Herde, aus der nur die „Besten“ für eine noch gefähr­li­chere und myste­riö­sere Sekte ausge­wählt werden.
    Sind Sie geistig noch in der Lage, drei offen­sicht­liche Punkte mit Linien zu verbinden?
    Es ist leicht zu entlassen, beson­ders wenn Sie einen akade­mi­schen Hinter­grund haben. Um Zeit zu sparen… Wiki­pedia: Roth­schild & Co
    „Die Roth­schild-Bank finan­zierte Cecil Rhodes bei der Entwick­lung der British South Africa Company und Leopold de Roth­schild (1845–1917) verwal­tete Rhodes’ Nach­lass nach seinem Tod im Jahr 1902 und half bei der Einrich­tung des Rhodes-Stipen­di­en­pro­gramms an der Oxford University.“
    „Im 20. Jahr­hun­dert hat sich Roth­schild zu einer heraus­ra­genden globalen Orga­ni­sa­tion entwi­ckelt, die ihre Fähig­keit verbes­sert hat, wich­tige Bera­tungs­funk­tionen bei einigen der wich­tigsten, komple­xesten und bekann­testen Fusionen und Über­nahmen zu über­nehmen. In den 1980er Jahren nahm Roth­schild eine führende Rolle im inter­na­tio­nalen Phänomen der Priva­ti­sie­rung ein. Das Unter­nehmen war von Anfang an dabei und entwi­ckelte eine Vorrei­ter­rolle, die sich auf mehr als dreißig Länder welt­weit ausdehnte. In den letzten Jahren hat Roth­schild bei fast tausend abge­schlos­senen Fusionen und Über­nahmen mit einem Gesamt­wert von über 1 Tril­lion US-Dollar beraten. Roth­schild hat auch bei einigen der größten und renom­mier­testen Unter­neh­mens­re­struk­tu­rie­rungen welt­weit beraten.[19]“

    …….Es ist „lustig“, dass Rhodes die größten „Geheim­nisse“ von Jesuiten / Illu­mi­naten über­nommen und ange­passt hat, um dem briti­schen Empire zu dienen. Finden Sie den begeis­terten Kommentar, den er nach einem Gespräch mit Roth­child über seine 20-jährige Idee machte, das Impe­rium auszu­bauen und zu stärken.

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