Spanien: Die Geschichte wieder­holt sich

Festnahme vereinzelner Eindringlinge am Strand von Ceuta · Foto: El Correo de España

Von Eugenio Fernández Barallobre

Was in diesen Tagen in Ceuta geschieht, erin­nert uns an die schmerz­haften Ereig­nisse von 1975, als Franco starb und eine schwache und einge­schüch­terte Regie­rung die Inva­sion eines Teils des spani­schen Terri­to­riums – der Provinz Spani­sche Sahara – zuließ, ohne einen Finger zu rühren, um sie zu verhindern.

Heute sieht diese fins­tere Regie­rung von Sozia­listen und Kommu­nisten, die Antis­pa­nien in seiner reinsten Form verkör­pert, mit abso­luter Passi­vität einer weiteren Inva­sion des spani­schen Terri­to­riums zu, während verach­tens­werte Typen wie Marl­asca oder dieses Indi­vi­duum, das sich als Regie­rungs­spre­cher ausgibt und nicht einmal richtig Spanisch spre­chen kann, von einer huma­ni­tären Krise, der Gefahr der Förde­rung von Frem­den­feind­lich­keit und anderen derar­tigen Dumm­heiten spre­chen und ihren ankla­genden Finger gegen dieje­nigen richten, die die terri­to­riale Inte­grität vertei­digen wollen.

Gibt es in Marokko einen Krieg oder eine große Natur­ka­ta­strophe, die eine huma­ni­täre Krise recht­fer­tigt, die diesen Massen­exodus und die massen­hafte Ankunft von Menschen auf spani­schem Gebiet provo­ziert? Natür­lich nicht, sie folgen einfach den Parolen der marok­ka­ni­schen Regie­rung, die übri­gens viel mehr Würde hat als die unsere, die sich den maka­bren Doktrinen des Davos-Forums und der soge­nannten 2030-Agenda ergeben hat.

Was wir in Ceuta sehen, schreit zum Himmel. Eine Stadt, in die Hunderte von Menschen aus Marokko einge­drungen sind, ohne die geringste Kontrolle, ohne dass irgend­je­mand – Sicher­heits­kräfte und Korps und sogar die Armee – sich dieser Inva­sion wider­setzt haben, weil sie keine Befehle dazu erhalten haben. Eine Stadt, die buch­stäb­lich von Tausenden von jungen Leuten über­fallen wurde, die meisten von ihnen in guter körper­li­cher Verfas­sung und im mili­tä­ri­schen Alter, die bereits begonnen haben, Unord­nung zu verur­sa­chen, versuchte Angriffe auf Häuser, Aggres­sionen und werden eine sehr ernste Verschlech­te­rung der öffent­li­chen Ordnung verursachen.

Das sind Personen, die fröh­lich die Grenze über­queren, ohne dass jemand weiß, wer sie sind oder was ihre Absichten sind. Ohne dass jemand ihre Iden­tität über­prüft oder eine elemen­tare und präven­tive Suche durch­führt, um heraus­zu­finden, ob sie bewaffnet sind. Menschen, die sich durch die Straßen einer Stadt zerstreuen, die mit Angst und Unge­wiss­heit Zeuge von Ereig­nissen wird, die ihre Zukunfts­aus­sichten gefährden.

Erst waren es die Kana­ri­schen Inseln, dann Almeria, die Küsten der Levante, jetzt Ceuta, was kommt als nächstes…?

Es ist erstaun­lich, dass diese elende Regie­rung auf dem obli­ga­to­ri­schen Gebrauch von Masken für die gesamte Bevöl­ke­rung und auf der Einschrän­kung eines Teils unserer Frei­heiten beharrt und es dennoch tole­riert wird, dass Hunderte von Indi­vi­duen in unser Terri­to­rium eindringen und niemand von ihnen verlangt, all diese Zwangs­maß­nahmen – Masken, Distancing, Zeit­be­schrän­kungen, Ausgangs­sperren, Einschrän­kung der Bewe­gungs­frei­heit usw. -, die uns aufer­legt wurden, einzu­halten. Welche gesund­heit­li­chen Kontrollen wurden bei diesen Leuten durhge­führt? Keine. Und was unend­lich viel schlimmer ist: welche Garantie gibt es, dass einige dieser Eindring­linge nicht die natio­nale Sicher­heit gefährden?

Ich bin mir sicher, dass die Regie­rung wusste, was passieren würde, und wenn nicht, sollten wir damit beginnen, den „Pytha­gorin“ raus­zu­schmeißen, der die zuneh­mend erbärm­liche spani­sche Außen­po­litik betreibt, und die Geheim­dienste wegen ihrer offen­sicht­li­chen Inkom­pe­tenz sofort schließen.

Es ist allge­mein bekannt, dass es mit den in Ceuta und Melilla statio­nierten Sicher­heits­kräften und ‑korps ange­sichts der poten­zi­ellen Gefahr, die für beide Städten besteht, nicht getan ist. Dafür ist die Armee da, um die Grenzen gegen jede Aggres­sion zu vertei­digen, ob fried­lich oder nicht, und deshalb hätte ihr Einsatz präventiv sein müssen, schon Tage vorher, um Zähne zu zeigen und zu verhin­dern, dass diese Inva­sion stattfindet.

In der Tat hätten in Erwar­tung dieser Ereig­nisse die Sicher­heits­kräfte und ‑korps und sogar die mili­tä­ri­sche Präsenz erhöht werden müssen. Wir sollten nicht vergessen, dass die Garnison dieser Orte – Ceuta und Melilla – seit Jahren empfind­lich redu­ziert wurde, denn wo es früher noch zwei Legi­ons­fahnen und bis zu drei Einheiten regu­lärer Streit­kräfte gab, ist heute prak­tisch nur noch ein Drittel davon übrig.

Offen­sicht­lich haben sie jetzt, wo es zu spät ist, wo wir teil­nahmslos den massen­haften Einzug von Menschen in Soanien miter­lebt haben, ohne dass irgend­je­mand versucht hat, ihn zu verhin­dern, beschlossen, Legio­näre und regu­läre Kräfte einzu­setzen, obwohl zu vermuten ist, dass die Befehle und Parolen die glei­chen sein werden wie die, die der Polizei und der Guardia Civil gegeben werden, wenn sie ange­griffen werden: nämlich einfach sich damit abzu­finden und ein gutes Gesicht zu machen.

Wenn sie die Geschichte Spaniens studiert hätten, etwas, das diesen ganzen Haufen von Sozia­listen, Kommu­nisten, Perro­flautas, Manteros, Femi­nazis, Ökologen, Globa­listen, Putschisten, Inde­pen­den­tistas, Pijo­pro­gres usw. nicht inter­es­siert, hätten sie gewusst, was in jenem fernen Jahr 711 geschah, als mit der Duldung einiger Verräter dieselben, die jetzt bei uns einfallen, für Jahr­hun­derte Herren und Meister des größten Teils Spaniens werden konnten.

Niemand darf vergessen – die Sicher­heits­kräfte und Korps, die Armee und die Spanier im Allge­meinen -, dass wir die heilige Pflicht, die heilige Verpflich­tung haben, die terri­to­riale Inte­grität unseres Heimat­landes um jeden Preis zu vertei­digen, auch um den Preis unseres eigenen Lebens. Es handelt sich nicht um rheto­ri­sche Konstruk­tionen, sondern um eine Realität, die in uns allen vorhanden sein sollte, was aber leider nicht der Fall ist, da unsere Jugend, von der die meisten nicht das geringste patrio­ti­sche Gefühl kennen, sich immer noch mehr mit den Botschaften der entfrem­denden sozialen Netz­werke und mit dem Trinken beschäf­tigt als mit der Aussicht auf die unge­wisse Zukunft, die Spanien erwartet.

Aber der viel­leicht schwer­wie­gendste Aspekt von all dem ist, dass selbst heute, nach allem, was in den letzten Monaten passiert ist – „Plan­demie“, Einschrän­kung der Frei­heiten, Tausende von Toten, wirt­schaft­li­cher Ruin usw. -, Spanien immer noch in etwas versunken ist, was man als sozia­lis­ti­sche Träu­merei bezeichnen könnte. Trotz dras­ti­scher Steu­er­erhö­hungen, frei­heits­feind­li­cher Gesetze, Herr­schaft der Putschisten und Antis­pa­nier usw. gibt es Tausende von Spaniern, die bereit sind, um jeden Preis diesen elenden Sozia­lismus an der Macht zu halten.

Es ist an der Zeit aufzu­wa­chen, diese erbärm­liche Regie­rung hinaus­zu­werfen, Spanien seine Würde zurück­zu­geben, um ein für alle Mal all jenen Feinden des Vater­landes – extern und intern – ein Ende zu setzen, die versu­chen, uns, unserer Geschichte, unserer Kultur und unseren Tradi­tionen ein Ende zu setzen. Andern­falls werden wir dazu verdammt sein, als Nation zu verschwinden.

José Eugenio Fernández Barallobre, geboren in La Coruña. Er wurde in den Reihen der spani­schen Jugend­or­ga­ni­sa­tion ausge­bildet, in der er bis zu seiner Verset­zung zu Francos Garde blieb. 1973 wurde er vom Drittel der Fami­li­en­ober­häupter zum Gemein­de­rats­mit­glied der Bewe­gung in La Coruña gewählt, und nach der Lega­li­sie­rung der poli­ti­schen Parteien trat er der spani­schen Falange und der J.O.N.S. (Falange Espa­ñola y de las J.O.N.S.) bei. Er verließ die poli­ti­sche Tätig­keit, um 1978 in das dama­lige Allge­meine Poli­zei­korps einzu­treten. 1979 wurde er zum Inspektor des Obersten Poli­zei­korps beför­dert und diente bis zu seiner Pensio­nie­rung in der spani­schen Polizei. Er ist Fähn­rich R.H. des Marine-Infan­te­rie­korps und hat einen Abschluss in Krimi­no­logie an der Univer­sität von Sant­iago de Compostela.

Er arbeitet an der Zeit­schrift „Policía“ sowie am „Boletín de Infan­tería de Marina“ (BIM) und dem „Boletín del Tercio del Norte“ dieses Korps mit und hat mehrere Artikel zu histo­ri­schen Themen veröf­fent­licht. Er ist der Admi­nis­trator des Blogs cnpjefb.blogspot.com/.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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