Spanien: VOX schützt Kreuze vor „anti­christ­li­cher Phobie“

Basílica de Nuestra Señora del Pilar, Zaragoza · Foto: Wikimedia / Leronich CC 3.0

In Zara­goza (Region Arago­nien) will die Partei VOX Kreuze vor „anti­christ­li­cher Phobie“ schützen. „Kultur und Glaube sind zuneh­mend unter Beschuss.“

Im spani­schen Zara­goza will die konser­va­tive Partei VOX eine Bestands­auf­nahme von Kreuzen im öffent­li­chen Raum machen, um sie vor „anti­christ­li­cher Phobie“ zu schützen – berich­tete die Stadt­rätin Carmen Rouco, die der Partei ange­hört, wie die lokale Tages­zei­tung Heraldo de Aragon am Dienstag zitierte.

VOX-Vertreter im Stadtrat von Zara­goza haben die Stadt­re­gie­rung – eine Koali­tion aus der rechten Volks­partei (PP) und den libe­ralen Ciuda­danos – gebeten, gemeinsam mit der Erzdiö­zese eine Bestands­auf­nahme der christ­li­chen Kreuze im öffent­li­chen Raum vorzu­nehmen, um das „kultu­relle Erbe zu schützen“.

Carmen Rouco betonte auf der Pres­se­kon­fe­renz, dass christ­liche Kreuze eines der markan­testen Elemente des kultu­rellen Erbes Spaniens sind.

Trotzdem gibt es immer mehr Mani­fes­ta­tionen des Hasses gegen Kreuze, die die reli­giösen Gefühle, die Kultur und den Glauben unseres Volkes angreifen, wie die Stadt­rätin bestä­tigte. Sie betonte, dass der Grund für die Offen­sive gegen die reli­giösen Symbole „ideo­lo­gi­sche Gesetze sind, die auf Initia­tive der sozia­lis­ti­schen Partei PSOE einge­führt wurden, die zu ihrer Zeit von der rechten PP nicht abge­schafft wurden, als sie an der Macht war.

Die jüngste Entfer­nung eines Kreuzes vor einer Kirche fand im Januar in der Provinz Córdoba (Anda­lu­sien) statt, und zwar auf der Grund­lage des sozia­lis­ti­schen Erin­ne­rungs­ge­setzes von 2007, das sich u.a. mit Erin­ne­rungs­stü­cken an die Diktatur Fran­cisco Francos beschäftigt.

Anda­lu­siens regio­naler Ombuds­mann Jesus Maeztu hat sich für die Entfer­nung von Kreuzen ausge­spro­chen, die während der Diktatur errichtet wurden, und sagte, er werde eine Liste mit christ­li­chen Symbolen erstellen, die abge­rissen werden sollen.

Ein VOX-Stadtrat in Zara­goza schlug vor, ein Inventar der Kreuze der Stadt an die sozia­lis­ti­sche Regio­nal­re­gie­rung von Arago­nien zu über­geben, um den recht­li­chen Schutz zu erhalten, der durch ihre Aufnahme als Denk­mäler in die spani­sche Liste des kultu­rellen und histo­ri­schen Erbes gewährt würde.

Die aufge­führten Denk­mäler sollen an den Beitrag des Landes zur „univer­sellen Zivi­li­sa­tion“ erin­nern. Carmen Rouco erin­nerte daran, dass Artikel 16 der Verfas­sung des Landes die Frei­heit der Welt­an­schauung, der Reli­gion und des Gottes­dienstes garan­tiert und dass das auto­nome Statut Aragons die lokalen Regie­rungs­be­hörden zum Schutz des kultu­rellen Erbes verpflichtet. Die Christ­liche Juris­ten­ver­ei­ni­gung wies darauf hin, dass die Entfer­nung von Kreuzen von öffent­li­chen Plätzen in Gemeinden erfolgt, die von Sozia­listen regiert werden.

Quelle: wPoli­zyce / PAP


3 Kommentare

  1. „Die Christ­liche Juris­ten­ver­ei­ni­gung wies darauf hin, dass die Entfer­nung von Kreuzen von öffent­li­chen Plätzen in Gemeinden erfolgt, die von Sozia­listen regiert werden.“
    – Scheiß Sozis –

  2. Der Sozia­lismus ist von Grund auf menschen­feind­lich. Auch wer zum Haß ange­stiftet ist, ist kein freier Mensch mehr, sondern bös.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here