Spaniens Märtyrer – ein Gedenken

Von Gil de la Pisa Antolín – Das Betrachten des Kreuzes gibt mir ein unver­meid­li­ches Gefühl der Sicher­heit. Wenn ich die Müdig­keit der Jahre und des Kampfes – immer inten­siver – spüre, hebt mich die Erin­ne­rung an jenes beein­dru­ckende Kreuz, das ich aus der Nähe gesehen habe, als das „Tal der Gefal­lenen“ noch nicht einge­weiht war. Auf einer Euro­pa­reise, die im Sommer 1957 begann und im April des folgenden Jahres endete, empfing mich ein Vetter, der Krieg geführt hatte – er hatte gerade eine Univer­si­täts­prü­fung bestanden- und wollte mich dann dazu bringen, das „Tal“ zu besu­chen, bevor er nach Kuba zurück­kehrt. Seine Liebe zu Spanien war so innig, dass ich – obwohl er ein „harter Mann“ war – beim Besuch des Alcázar sah, wie er die Tränen nicht zurück­halten konnte, als er den Dialog zwischen dem Sohn von Oberst Moscardó und seinem Vater las, der in die Wand eingra­viert war.

Dieses Welt­wunder, gekrönt vom Inbe­griff unseres Glau­bens, in gigan­ti­schen Ausmaßen, war bereits auf meiner Netz­haut einge­prägt und später wurde das Bild durch die Aufent­halte im Tal anläss­lich eines Kongresses – und anderer Termine – verstärkt. Von Fuerza Nueva in der Hospe­dería, Ende der sech­ziger und Anfang der sieb­ziger Jahre.

Später verbanden die Ereig­nisse und ihre Bedeu­tung dieses komplexe Denkmal mit dem Katho­li­zismus und dem Hero­ismus, als Frucht des Geistes des Caudillo, wahr­haft christ­lich und versöh­nend. Er dachte, dass die Spanier nie wieder in unver­söhn­liche Seiten gespalten werden würden, da die Sieger wohl­wol­lend mit den Besiegten und vor allem von dem Gefühl der Verge­bung bewegt gewesen seien.

Leider war der Gene­ra­lis­simus über­trieben naiv, und nachdem sie leben konnten, wie sie wollten, haben Sie uns – „die Gewinner!“ – von den „Besiegten“ – gede­mü­tigt. Er (Franco) hätte seinen Fehler mögli­cher­weise erkannt, von Israel nicht gelernt zu haben, wie mit Krimi­nellen und Mördern umge­gangen wird. Und er habe es bereut, keinen perfekt orga­ni­sierten Geheim­dienst, wie den „Mossad“ geschaffen zu haben.

Ich wieder­hole die Aussage am Anfang dieses Arti­kels: „Das Kreuz von Cuel­ga­muros hebt meine Stim­mung und gibt mir Sicher­heit.“ Der Grund liegt auf der Hand. Unser Herr, Gott, erlaubt Luzifer, sich zu bewegen, aber bis zu bestimmten Grenzen, und das Blut derer, die sein Blut mit dem des Lammes verbunden haben, ist eine unein­nehm­bare Mauer. Und darin hat unser Land einen einzig­ar­tigen Schatz… (In der reli­giösen Verfol­gung während des Kreuz­zugs haben die Söhne Satans mehr Heilige als Märtyrer getötet als in den „Zehn Verfol­gungen des Römi­schen Reiches“, es ist die Basis von „HISPANIA MARTYR“.)

Die große Hoff­nung, die Spanien bleibt, ist zwei­fellos die Allmacht seiner Märtyrer. Daher die immense Trau­rig­keit, die in die Seele der Katho­liken eindringt, wenn sie eine einge­schüch­terte Hier­ar­chie sehen, die den Söhnen Satans, die uns regieren, nicht stand­halten kann. Gegen das Gewicht ist unsere Mutter, die Aller­hei­ligste Maria, das unüber­trof­fene Vorbild aller Tugenden, vor allem aber die von Gott auser­wählte, um Luzi­fers Kopf zu zerschmet­tern… Der Schöpfer selbst hat dies in der Genesis sehr deut­lich und schrift­lich dargelegt.

Dieser Beitrag erschien zuerst in EL CORREO DE ESPANA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

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