Spani­sche Behörden zerstören Strand mit giftiger Bleiche wegen „Corona-Gefahr“

Wie weit mitt­ler­weile der Irrsinn mancher Maßnahmen zur Eindäm­mung der Coro­na­virus-Pandemie geht, zeigt sich derzeit in Spanien. Dort besprühte die Stadt­ver­wal­tung von Zahara de los Atunes, nahe Cadiz, kurzer­hand einen beliebten Touris­ten­strand mit giftiger Bleiche, damit sich dort keiner auffhalten kann. Die Schäden dürften dauer­haft sein und kata­stro­phale Auswir­kungen auf das lokale Ökosystem haben.

Zwei Kilo­meter Strand gebleicht

Die Behörden des spani­schen Küsten­ortes haben sich nun entschul­digt, nachdem sie den Strand auf zwei Kilo­meter Länge mit Bleich­mittel aus Trak­toren besprühen ließen, offi­ziell „um Kinder vor Coro­na­viren zu schützen“. Umwelt­schützer beklagen nun, dass diese Maßnahme dem lokalen Ökosystem einen „immensen Schaden“ zuge­fügt hat. María Dolores Igle­sias, Leiterin einer frei­wil­ligen Umwelt­gruppe in der Region Cadiz, sagte, sie habe den Strand von Zahara de los Atunes besucht und den Schaden selbst gesehen.

Der Einsatz des Bleich­mittel hat alles Leben auf und um den Strand abge­tötet. Nicht einmal Insekten seien zu sehen gewesen. Beson­ders schlimm dürfte es auch die dortige Vogel­po­pu­la­tion getroffen haben, denn der Strand und seine Dünen sind geschützte Brut- und Nist­plätze für Zugvögel.

Spani­sche Behörden mit rück­sichts­losen Anti-Corona-Maßnahmen

Die Behörden wollten damit vor allem die Ausbrei­tung des Coro­na­virus eindämmen. Dabei darf Bleiche als Desin­fek­ti­ons­mittel nur auf Straßen ange­wandt werden. Zudem sind auf den spani­schen Stränden ohnehin kaum Menschen, da strikte Ausgangs­sperren und drakon­siche Strafen im ganzen Land herr­schen. Spanien ist derzeit mit 23.800 Todes­fällen stark vom Coro­na­virus betroffen.

Das Land kündigte kürz­lich einen Vier-Phasen-Plan an, um die strengen und viel­fach unnot­wen­digen Zwangs­maß­nahmen aufzu­heben und bis Ende Juni zu einer „neuen Norma­lität“ zurück­zu­kehren. Die anda­lu­si­sche Regio­nal­re­gie­rung erwägt nun, die lokale Behörde wegen ihrer Maßnahmen zu bestrafen, berichtet die Zeitung El Pais.

 

1 Kommentar

  1. Das sind ja die grössten , es geht immer noch blöder das Zeug sickert der SCHADEN NICHT ABSEHBAR, ALLES SCHÖN IN’S MEER IST JA EGAL HAUPTSACHE DER WAHNSINN HAT EINEN NAMEN C O R O N A ‚. KANN DEN WAHNSINN MAL ENDLICH JEMAND STOPPEN.

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