Steffen Kotré: Das ist die welt­dümmste Energiepolitik!

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Steffen Kotré, wirt­schafts- und ener­gie­po­li­ti­scher Spre­cher der AfD-Frak­tion im Deut­schen Bundestag: „Die Bundes­re­gie­rung plant den vollen Angriff auf die Meere. Jetzt sollen in Nord- und Ostsee vermehrt Windin­dus­trie­an­lagen gestellt werden – ökolo­gisch eine Kata­strophe! Das ist das Ergebnis einer völlig kopf­losen Ener­gie­po­litik, die es geschafft hat, gleich aus zwei sicheren Ener­gie­trä­gern gleich­zeitig auszu­steigen. Die Fantasten der Ener­gie­wende versu­chen die Physik und die Ökonomie auszu­he­beln – mit dem Ergebnis, dass wir bald ganz im Dunklen sitzen.“

Hier die voll­stän­dige Rede im Transkript:
(© für das Tran­skript: UNSER MITTELEUROPA)

Sehr geehrter Herr Präsi­dent! Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Netzbau nur für die so genannte Ener­gie­wende ist über­flüssig! Wir haben all das, was wir brau­chen. Wir müssen nicht diese riesigen Kilo­meter über­winden, acht hundert oder tausend Kilo­meter. Nein, wir haben ein bestehendes System. Da gibt’s Strom­erzeu­gung und dann gibt’s in der Nähe – 100, 200 km – dann auch dieje­nigen, die den Strom abnehmen, und das funk­tio­niert. Und wir brau­chen dieses neue System nicht, was eben nicht funk­tio­nieren wird: die Ener­gie­wende. Wir haben das bestehende System. aber leider wird mit der Ener­gie­wende dieses bestehende System ausge­höhlt. Wir haben funk­tio­nie­rende Kraft­werke, nur leider werden die still­ge­legt und wir werden irgend­wann eine Strom­lücke haben und keiner kann uns erklären, woher dann unser Strom kommen soll, denn die so genannten „insta­bilen Erneu­er­baren“ können das nicht leisten.

Also noch haben wir Strom, wenn auch mit abneh­mender Qualität. Wie äußert sich dann in der Folge leider, dass sich Unter­nehmen hier aus Deutsch­land zurück­ziehen? Es gibt schon seit Jahren eine De-Indus­tria­li­sie­rung, eine Desin­ves­ti­tion im Bereich der ener­gie­in­ten­siven Unter­nehmen. Und das alles ist leider Ausdruck der Ener­gie­wende. Und um diese soge­nannte Ener­gie­wende noch zu retten, versucht man jetzt mit Hoch­span­nungs-Gleich­strom-Über­tra­gungs­lei­tungen die Sache noch zu retten. Aber das macht die Sache nur schlimmer. Wir haben mit diesen Leitungen erheb­liche Probleme und vor allen Dingen Akzep­tanz­pro­bleme, die völlig zu Recht bestehen.

Denn warum sollen wir unsere Land­schaft weiter verschan­deln? Warum sollen wir unsere Umwelt weiter verschan­deln? Für eine Sache, die nicht funk­tio­nieren kann. Und wir sehen ja eben, dass die Bundes­re­gie­rung einfach Erzeug­er­ka­pa­zi­täten von Strom abbaut, ohne zu sagen, wo kommt der neue her. Wie gesagt, Erneu­er­bare kann’s nicht sein. Und wenn dann gesagt wird, das ist die Welt­dümmste Ener­gie­po­litik, dann ist es völlig zu Recht gesagt! Das ist die welt­dümmste Ener­gie­po­litik, wo wir sagen, dass wir aus zwei heimi­schen Ener­gie­trä­gern gleich­zeitig aussteigen.

Meine Damen und Herren! So, und was kommt jetzt. Jetzt sollen also Windin­dus­trie­an­lagen vermehrt ins Meer gestellt werden und dadurch wird die Umwelt weiter zerstört werden. Wir haben’s gehört. Wir haben es in den Ausschüssen gehört. Wir hören es auch von den Umwelt­ver­bänden. Wir stören die Meeres­tiere dort. Wir stören die Strö­mungen dort. Und das kann nicht im Sinne des Erfin­ders sein. Das kann eigent­lich auch nicht im Sinne einer grünen Politik sein, die sich eigent­lich mal verschrieben hat, die Umwelt zu schützen. Aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Also wenn es danach geht, sind Indus­trie­an­lagen zu bauen. Dann können die überall stehen. Die können also im Meer stehen, die können im Wald stehen. Da wird dann der Wald abge­holzt und Schind­luder mit der Umwelt getrieben. Und da verstehe ich das eigent­lich nicht mehr. Denn wir haben es hier wirk­lich mit einer ideo­lo­gie­ge­trie­benen Politik zu tun. Und die Fantasten der Ener­gie­wende versu­chen hier, die Physik und die Ökonomie auszu­he­beln. Nur das wird nicht klappen. Das wird uns wieder auf die Füße fallen. Und leider werden wir dann im Dunkeln sitzen.

Wir haben jetzt, wie gesagt, schon Strom­aus­fälle im Kleinen, im Milli­se­kun­den­be­reich, und die Gefahr eines großen Strom­aus­falls kommt näher. Und je mehr insta­bile erneu­er­bare Ener­gien im Netz sind, desto mehr ist das so. Und genau deswegen sind ja auch die weiteren Über­tra­gungs­lei­tungen so schäd­lich. Nicht weil wir dann Strom trans­por­tieren können, nein, weil wir die Erneu­er­baren dadurch mehr trans­por­tieren und unser Strom­system dadurch immer anfäl­liger machen.

Und ja, ich rede eigent­lich dazu schon seit 1, 2 Jahren und ich verstehe nicht, dass sich hier auch Tech­no­logen mal zu Wort melden und wirk­lich mal sagen: Nee, so geht eigent­lich nicht und die Ener­gie­wende kann so nicht funk­tio­nieren. Haben auch keine Spei­cher­ka­pa­zität mehr. Und wir müssen einfach konsta­tieren: die beste Lösung anstatt Strom­lei­tungen zu bringen, ist das Bestehende auszu­bauen. Wieder zurück­zu­kehren zur Kern­energie, die sicher ist. Nur das kann uns weiter­bringen und nicht irgend­welche Leitungen, die auch in der Erde verbud­delt sind und dort auch den Boden entspre­chend mit Wärme behandeln.

Dann ist es keine Land­wirt­schaft mehr möglich. Und im Übrigen: mit den Trassen verschan­deln wir die Land­schaften. Und dafür stehen wir von der AfD, die für Umwelt­schutz stehen, nicht zur Verfügung.

 

Quelle: AfD-Frak­tion Bundestag


3 Kommentare

  1. Die, die da lachen leben in einer Blase. Es werden in ca. fünf Jahren, die Lichter ausgehen. Deutsch­land wird zu einem Agrar und Entwick­lungs­land werden.

    • Damit wäre der Morgenthau-Plan dann ja endlich erfüllt, und Deutsch­land ins Mittel­alter zurück­ge­for­dert worden. Die Lachenden leben nicht nur in einer Blase, die haben anschei­nend auch nicht viel in der Birne. Oder sind einfach zu bekifft, um zu merken, daß sie gequirlten Bock­mist von sich geben.
      Da hilft nur eins: AfD wählen, die einzig normalen und intel­li­genten Poli­tiker in unserem Land.
      Schon jetzt sind rund 5000 Eingriffe täglich in das Strom­netz nötig, um die Versor­gung aufrecht zu erhalten. Sonst säßen wir schon lange im Dunkeln. Vorher waren es unter 10, wenn ich mich recht erinnere.

  2. Nicht nur im Dunkeln – auch im Kalten.

    A.D w.hlen geschlossen und in den W.hllokalen und alter­na­tive Leute in die Auszäh­lung und W.hlbeobachtung bringen.

    Wer nicht w.hlt, w.hlt eben­falls M.rkels und der sons­tigen L.nken „Weiter so“, weil seine/ihre Stimme dann vor allem diesen zuge­teilt werden.

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