Streiks in fran­zö­si­schen Ölraf­fi­ne­rien weiten sich aus – Engpässe an Tankstellen

Empö­rung: Acht Milli­arden Divi­dende an Aktio­näre aufgrund von Kriegsgewinnen

Die Mitar­beiter von „Total­Ener­gies“ fordern eine sofor­tige Gehalts­er­hö­hung von 10 Prozent und sind empört darüber: Dass nämlich das Unter­nehmen aufgrund der gestie­genen Ener­gie­preise Divi­denden in Höhe von mehr als acht Milli­arden Euro an die Aktio­näre ausschütten konnte.

Raffi­ne­rien von „Total„und „Exxon“ betroffen

Seit drei Wochen werden nun drei fran­zö­si­sche „Total“-Raffinerien bestreikt, und ein Kraft­stoff­depot wurden vor zwei Wochen langsam einge­stellt. Ursprüng­lich hätte die Arbeits­nie­der­le­gung nur drei Tage dauern sollen, aber „Total­Ener­gies“ möchte erst Mitte November wegen Lohn­er­hö­hung von 3,5 Prozent beginnen. Am Sonntag wurde dann aller­dings den Beschäf­tigten eine Verhand­lung noch im Oktober verspro­chen, wenn sie den Streik einstellen würden. Ähnlich verhält es sich bei „Exxon­Mobil“, wo nach Angaben der Gewerk­schaft rund 70 Prozent der Beschäf­tigten streiken.

60 Prozent weniger Kraft­stoff produiziert

Laut Reuters ist die von fran­zö­si­schen Ölraf­fi­ne­rien produ­zierte Kraft­stoff­menge um mehr als 60 Prozent gesunken. Es gibt Orte, an denen man zwei Stunden warten muss, um aufzu­tanken, vor allem rund um Paris und im Norden des Landes. An einer Tank­stelle kochten die Gemüter so hoch, dass ein Auto­fahrer mehr­mals auf einen anderen einstach und sagte, er sei vor der Warte­schlange gewesen. (guar­dian, reuters, vadhaj­tasok)

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